Leben in Armut. Der Umgang mit dem Geld


Hausarbeit, 2013

11 Seiten, Note: bestanden


Leseprobe

Inhalt

Einleitung

1 Leben in Armut – Zahlen, Daten, Fakten
1.1 Definition von Armut
1.2 Stufen der Armut
1.3 Warum Armut in Deutschland existiert

2 Umgang mit Geld – Willkommen im Alltag
2.1 Ausgangsituation
2.2 Erfassen der Einnamen oder Ist es wirklich so wenig?
2.3 Erfassen der Ausgaben oder Wo ist mein Geld nur hin?
2.4 Zuviel Geld für Kosmetik? Das gibt es nicht
2.5 In Zukunft wird alles anders oder auch nicht
2.6 Anderen geht es schlechter

3 Fazit

Quellverzeichnis

Einleitung

Tag für Tag hört man in den Nachrichten von der Armut in vielen Ländern. Kinder verhungern oder sterben an Krankheiten, die bei uns längst ausgestorben sind. Täglich sterben ca. 30.000 Menschen[1] an den Folgen von Armut.

Doch Armut spielt nicht nur in den weit entfernten Ländern eine große Rolle, sondern auch unsere Auszubildenden sind davon oft betroffen. Jeden Monat überlegen diese wie sie sich eine Fahrkarte leisten können, um zur Ausbildung zu kommen oder ob es wichtiger ist eine der offenen Rechnungen zu zahlen, welche auf dem großen Stapel offener Rechnungen liegt. Doch wie kommen sie dann zur Ausbildung? Gar nicht bedeutet Abzug von der Ausbildungsvergütung und im nächsten Monat noch weniger Geld, aber ein abgestelltes Handy heißt Verlust an Sozialkontakt. Es ist ein ewiger Kreis, aus dem es für viele aus eigener Sicht kein Entkommen gibt.

Wir wollen den Auszubildenden helfen ihre Finanzen besser im Überblick zu behalten, die Ausgaben zu minimieren und zu kontrollieren. Gleichzeitig sollen sie aber auch lernen nicht vor Problemen davon zu rennen, sondern sich damit auseinanderzusetzen und ein Verständnis dafür zu erlangen wie arm oder auch nicht arm sie wirklich sind.

In meiner Arbeit als Ausbilderin in einer überbetrieblichen Ausbildung habe ich gelernt, dass diese Auszubildenden viele Probleme mit sich tragen und teilweise aus sehr schwierigen Verhältnissen kommen. Den Umgang mit Geld konnten sie nie lernen, denn Geld gab es nie in der Familie. Nicht zu wissen, wie man die Rechnungen bezahlen soll, kaum noch etwas zu essen im Kühlschrank, die Wohnungskündigung schon auf dem Tisch und jede Menge Träume im Gepäck machen das konzentrierte und ausdauernde Lernen kaum möglich.

Es ist meine Aufgabe den Auszubildenden einen Weg zu zeigen mit den Gegebenheiten zu leben und einen Blick für die Realität im Umgang mit Geld zu bekommen.

1 Leben in Armut – Zahlen, Daten, Fakten

1.1 Definition von Armut

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung

Warum sind Menschen arm? Wo fängt Armut an? Ist Armut gleich Armut oder welche Stufen gibt es? Im Internet sind dazu verschiedene Definitionen zu finden. So heißt es z.B.

Erscheint eine Notlage nicht mehr zeitlich begrenzt, sondern für die Lebenslage insgesamt bestimmend, wird die Lebenssituation als Armut bezeichnet, wobei herkömmlicherweise zwischen absoluter und relativer Armut unterschieden wird.“[2]

Der Entwicklungsausschuss der OECD (DAC) versteht unter Armut verschiedene Arten von Entbehrungen im Zusammenhang mit der Unfähigkeit, menschliche Grundbedürfnisse zu befriedigen. Zu diesen Bedürfnissen gehören vor allem der Konsum und die Sicherheit von Nahrungsmitteln, Gesundheitsversorgung, Bildung, Ausübung von Rechten, Mitsprache, Sicherheit und Würde sowie menschenwürdige Arbeit.“[3]

Armut bezeichnet primär mangelnde Befriedigung von Grundbedürfnissen wie Kleidung, Nahrung, Wohnung, Gesundheit. Im weiteren und übertragenen (metaphorischen) Sinn bezeichnet Armut allgemein einen Mangel.[4]

Auch wenn es verschiedene Definitionen gibt, so ist allen ersichtlich, dass dem Menschen etwas fehlt und es sich dabei meist um Grundbedürfnisse handelt.

1.2 Stufen der Armut

Es werden hauptsächlich drei Stufen der Armut unterschieden:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]


[1] Quelle www.armut.de, entnommen am 27.08.2013

[2] Vgl. Prof. Dr. Nick Lin-Hi, http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/armut.html, entnommen am 02.09.2013

[3] Vgl. Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, http://www.bmz.de/de/service/glossar/A/armut.html, entnommen am 02.09.2013

[4] Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Armut, entnommen am 03.09.2013

[5] Vgl. armut.de, http://www.armut.de/definition-von-armut_gefuehlte-armut.php, entnommen am 27.08.2013

[6] Mittleres Einkommen, das die Einkommen in zwei Gruppen spaltet. In Deutschland derzeit ca. 1500 €

[7] Vgl. armut.de, http://www.armut.de/definition-von-armut_relative-armut.php, entnommen am 27.08.2013

[8] Vgl. armut.de, http://www.armut.de/definition-von-armut_absolute-armut.php, entnommen am 27.08.2013

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Leben in Armut. Der Umgang mit dem Geld
Veranstaltung
Sonderpädagogische Zusatzausbildung
Note
bestanden
Autor
Jahr
2013
Seiten
11
Katalognummer
V268666
ISBN (eBook)
9783656596868
ISBN (Buch)
9783656596844
Dateigröße
537 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Armut spielt nicht nur in den weit entfernten Ländern eine große Rolle, sondern auch unsere Auszubildenden sind davon oft betroffen. Jeden Monat überlegen diese wie sie sich eine Fahrkarte leisten können, um zur Ausbildung zu kommen oder ob es wichtiger ist, eine der offenen Rechnungen zu zahlen, welche auf dem großen Stapel offener Rechnungen liegt.
Schlagworte
leben, armut, umgang, geld
Arbeit zitieren
Jeanette Banane (Autor:in), 2013, Leben in Armut. Der Umgang mit dem Geld, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268666

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