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Das Cocoliche in Buenos Aires

Titel: Das Cocoliche in Buenos Aires

Seminararbeit , 2013 , 25 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Franziska Janke (Autor:in)

Romanistik - Italianistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit wird zu Beginn auf den geschichtlichen Hintergrund Bezug genommen (wirtschaftliche Situation in Argentinien und Italien und der damit im Zusammenhang stehenden Ein- bzw. Auswanderungswelle; Entstehung und Etymologie des Cocoliche). Im zweiten Teil werden Aspekte der Phonetik, Morphologie, Lexik und Syntax an Hand ausgewählter Beispiele näher erläutert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichtlicher Hintergrund und Entstehung

2.1 wirtschaftliche Situation in Argentinien

2.2 Italienische Auswanderungswelle

2.3 Entstehung des Cocoliche

2.4 Etymologie des Wortes Cocoliche

3. Sprachkontakt

3.1 Definition

3.2 Phonetik

3.3 Morphologie

3.4 Lexik

3.5 Syntax

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

5.1 Bücher

5.2 Internetquellen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Phänomen des "Cocoliche" in Buenos Aires, eine aus dem Sprachkontakt zwischen italienischen Immigranten und der argentinischen Bevölkerung entstandene Mischsprache. Ziel ist es, die historische Entstehung zu beleuchten und die sprachlichen Charakteristika des Cocoliche in den Bereichen Phonetik, Morphologie, Lexik und Syntax anhand von Beispielen aus der Alltagssprache und dem Theater zu analysieren.

  • Historische Einwanderungsbedingungen in Argentinien
  • Sprachkontaktphänomene und deren linguistische Auswirkungen
  • Phonetische und morphologische Besonderheiten des Cocoliche
  • Lexikalische Übernahmen und syntaktische Veränderungen
  • Vergleichende Analyse zwischen Italienisch und Spanisch im Kontext des Cocoliche

Auszug aus dem Buch

2.4 Etymologie des Wortes Cocoliche

Mit der italienischen Auswanderungswelle gelangte auch Antonio Cuccoliccio Ende des 19. Jahrhunderts nach Argentinien, beziehungsweise in die Hauptstadt Buenos Aires. Er kam aus Kalabrien, einer Region in Süditalien und arbeitete in Buenos Aires in einem Theater, in dem ebenfalls die Podestà Brüder arbeiteten. Die Sprachkenntnisse, bezüglich des Kastilischen, von Antonio Cuccoliccio waren sehr gering. Auf Grund dieser Tatsache wurde das Theaterstück Juan Moreira von Eduardo Gutiérrez im Jahr 1886 von José Podestà umgeschrieben. Er führte in das Stück die Person Franchsique Cocoliche ein, der eine Mischform des Italienischen und des Spanischen, das sogenannte Cocoliche, sprach (vgl. Annecchiarico 2012: 81 f.). Das nebenstehende Bild soll einen typischen Cocoliche-Sprecher darstellen, zudem Veith (2008: 34) eine passende Aussage macht:

Cocoliche war der Urtypus des italienischen Immigranten - arm, schlecht gekleidet, der sich in einer fast unverständlichen Sprache voller Italianismen (besonders Dialektwörter aus Genua und Neapel) und semantischer Konfusionen artikulierte: [...].

Seit der Einführung des Franchisque Cocoliche in das Theaterstück Juan Moreira werden sowohl italienische Immigranten als italienische Figuren im Theater mit dem Begriff Cocoliche bezeichnet (vgl. Veith 2008: 35).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der italienischen Einwanderung nach Argentinien ein und definiert das Cocoliche als zentrales Forschungsfeld dieser Arbeit.

2. Geschichtlicher Hintergrund und Entstehung: Dieses Kapitel erläutert die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Argentiniens, die zur Masseneinwanderung führten, und beschreibt die Entstehung sowie die Namensherkunft des Cocoliche.

3. Sprachkontakt: Hier wird der theoretische Rahmen des Sprachkontakts definiert und eine detaillierte Analyse der sprachlichen Besonderheiten in den Bereichen Phonetik, Morphologie, Lexik und Syntax durchgeführt.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und ordnet das Cocoliche als eine ephemere, nicht als eigenständige Sprache zu klassifizierende Mischform im Kontext der Immigrationsgeschichte ein.

5. Literaturverzeichnis: Hier werden alle verwendeten Quellen, unterteilt in Bücher und Internetquellen, aufgeführt.

Schlüsselwörter

Cocoliche, Argentinien, Buenos Aires, Sprachkontakt, Italienische Einwanderung, Mischsprache, Phonetik, Morphologie, Lexik, Syntax, Theater, Juan Moreira, Antonio Cuccoliccio, Sprachwandel, Immigranten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung und den linguistischen Merkmalen des Cocoliche, einer Mischsprache, die während der massiven italienischen Einwanderungswelle nach Argentinien Ende des 19. Jahrhunderts entstand.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die historische Einwanderungssituation, die linguistische Beschreibung des Cocoliche (Phonetik, Morphologie, Lexik, Syntax) sowie die soziolinguistische Einordnung des Sprachkontakts.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Analyse der sprachlichen Folgen des intensiven Sprachkontakts zwischen italienischen Immigranten und der spanischsprachigen Bevölkerung Argentiniens unter besonderer Berücksichtigung der Merkmale des Cocoliche.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und eine exemplarische linguistische Analyse von Textausschnitten, insbesondere aus dem Theaterstück "Juan Moreira".

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse der Einwanderung, die Begriffsbestimmung von Cocoliche und eine systematische Untersuchung der Abweichungen in Phonetik, Morphologie, Lexik und Syntax im Vergleich zum Standarditalienischen und Spanischen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Typische Schlüsselbegriffe sind Cocoliche, Sprachkontakt, italienische Immigranten, Buenos Aires, Sprachmischung und Immigrationsgeschichte.

Wer war die historische Figur, die dem Cocoliche den Namen gab?

Der Name geht auf Antonio Cuccoliccio zurück, einen italienischen Immigranten und Theaterschauspieler in Buenos Aires, dessen Name in das Theaterstück "Juan Moreira" integriert wurde.

Warum konnte sich Cocoliche nicht als eigenständige Sprache etablieren?

Laut der Arbeit war Cocoliche eine instabile Mischform ohne Standardisierung, da die Immigranten aus verschiedensten Regionen Italiens kamen und nur begrenzten, nicht institutionalisierten Sprachkontakt pflegten.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Cocoliche in Buenos Aires
Hochschule
Universität Potsdam  (Institut für Romanistik)
Note
1,0
Autor
Franziska Janke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
25
Katalognummer
V268679
ISBN (eBook)
9783656597513
ISBN (Buch)
9783656597506
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Buenos Aires Argentinien Einwanderungswelle Cocoliche Sprachkontakt Phonetik Morphologie Syntax Lexik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Franziska Janke (Autor:in), 2013, Das Cocoliche in Buenos Aires, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268679
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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