Frederick Jackson Turner, Theodore Roosevelt und die Vorstellung des American West um 1900

Imagination und Mental Mapping einer Region


Hausarbeit (Hauptseminar), 2010

27 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einführung

II. American West und Raumtheorie – eine theoretische Grundlegung
II-1 Der American West als Region – Was ist der Gegenstand?
II-2 Raumwissenschaften – Mental/Cognitive Mapping – und Geschichte

III. Frederick Jackson Turner, Geschichte als Raumgeschichte und die Frontier-These als Raumkonzeption um 1900
III-1 Turners Auffassung von der Bedeutung der Geschichte und ihrer Forschung
III-2 Turners Frontier-These als cognitive mapping des American West

IV. Theodore Roosevelts Leben im American West
IV-1 Theodore Roosevelt - der Jäger in der Wildnis der Frontier
IV-2 Konflikt und Leben mit den Native Americans an der Frontier

V Schlussbemerkungen

VI. Anhang

VII. Literaturverzeichnis

I. Einführung

Im Jahre 1888 gründete sich in Washington D.C. die bis heute bestehende National Geographic Society (NGS), mit dem Ziel philanthropischer Wissenschaftler wie Alexander Graham Bell und A.W. Greeley, geographisches Wissen in die breite Gesellschaft hineinzutragen.[1] Die klassische Vorgehensweise ist dabei die Übermittlung von Informationen über Karten. Dieser Prozess des ‚mappings‘ beschränkt sich aber nicht nur auf „Karten im engeren Sinn […], sondern wird zu einem allgemeinen (metaphorischen) Ordnungsmuster, zu einem Modell der Organisation von Wissen“[2]. Die Funktionen von Karten beschränken sich daher nicht nur auf die Darstellung der natürlichen Gegebenheiten, sondern sie sind auch in der Form eine ‚mental‘ oder ‚cognitive mapping‘ identitätsstiftend und assoziierend; Räume werden mit bestimmten, sie charakterisierenden Zuschreibungen versehen, die visuell über die Karte bewusst, wie unbewusst abrufbar bin und buchstäblich eine Karte vor dem inneren Auge des Betrachters erscheinen lassen.[3] Die Anfertigung der Karten selbst wie deren Rezeption durch die Betrachterschaft sind kulturelle Praxen, d.h. sie drücken existierende, als auch gewünschte Organisationsmodelle einer Gesellschaft aus.

Das Anliegen der vorliegenden Arbeit ist es, zu ergründen wie der geographisch bemessbaren Region des American West über den Prozess des ‚mental mapping‘ Eigenschaften, Sehnsüchte, Möglichkeiten, und nicht zuletzt sozialkonstituierende Charakteristika in der Vorstellungswelt der US-Amerikanischen Bevölkerung zugesprochen wurden, die für das Selbstverständnis der US-Gesellschaft als relevant schienen. Davon ausgehend sei einleitend eine im Gründungsjahr der NGS von dem Kartographen John Smith angefertigte Karte kurz benannt.[4] Auf dieser ‚Historical Geography‘ bezeichneten Karte wetteifern zwei, in Form von von Ost nach West verlaufenden stilisierten Bäumen, ideologischen Grundausrichtungen um die Dominanz in den Vereinigten Staaten. Der schlechte und als krank sich über den Süden ausbreitende Baum ‚God’s Curse Slavery‘ mit Eigenschaften wie ‚treason‘, ‚ignorance‘ und ‚averice‘, steht dem gesunden, von Neuengland bis Kalifornien erstreckend, gut gewachsenen Baum, von ‚God’s Blessing Liberty‘ und seinen Versprechen wie ‚Morality‘, ‚Happiness‘ und ‚Immortality‘ gegenüber. Smiths Grundaussage könnte eindeutiger nicht sein: Die Evidenz Amerikas in all ihren Facetten – die Freiheit – breitete sich nach Westen aus und der American West ist zu seiner Zeit der Hort der Freiheit selbst.

Daran knüpft diese Arbeit an. Anhand von Auszügen aus Schriften des Historikers Frederick Jackson Turner und des späteren US-Präsidenten Theodore Roosevelt soll die Perzeption und kognitive Verarbeitung der Region des American West in der Zeit um 1900 analysiert werden. Was konkret hebt den Westen von anderen Regionen der Vereinigten Staaten ab?; speziell im Hinblick auf die kulturellen Prozesse von Selbstfindung und nationaler Identitätsbildung der USA; eben jene Formation, die zwischen 1880 und dem Ersten Weltkrieg so akut wurde. Kurz gefragt: Was sind die Raumprozess im American West und wie beeinflussen sie die US-Gesellschaft als Ganzes aus der Sicht von Turner und Roosevelt.

Um dies zu leisten widmet sich das erste Kapitel kurz der (lokalen-geographischen) Definition des Raumes American West und ausführlicher der Aufstellung einer raumtheoretischen Fundierung, abgestimmt auf den hier behandelten Untersuchungsgegenstand. Der Schluss wird das Ganze zusammenfassen und einen Aufhänger bieten, welche Bedeutung der American West als Raumkonstrukt heute noch hat. Für den interessierten Lesen enthält das Literaturverzeichnis auch nicht referenzierte, jedoch zum Großteil Standartwerke über den American West und die Frontier-These zur weiteren Forschung.

II. American West und Raumtheorie – eine theoretische Grundlegung

Was genau verstehen wir unter dem American West als Region? Wie ist er als Untersuchungsgegenstand greifbar zu machen, damit eine Analyse von mentalen und kognitiven Karten, Imaginationen, und Assoziationen, die sich auf ihn bezieht, möglich sei? Welche theoretischen Konzeptionen aus dem breiten Spektrum der Raumwissenschaften sind heranzuziehen, um dieses Forschungsvorhaben, das die Verbindung von physisch-manifesten Raum, Alltagserlebnissen der Bewohner der Region mit ideologischen Abstraktionen und Verklärungen und identitätsstiftenden Kulturpraxen aufzuzeigen versucht, mit einem analytischen Rüstzeug zu versehen. Diesen Fragen widmet sich das folgende Kapitel.

II-1 Der American West als Region – Was ist der Gegenstand?

In ihrem Einführungswerk zur Geschichte des American West beschreiben die Autoren Anne Butler und Michael Lansing die ständig wechselnden Lokalitäten auf dem nordamerikanischen Kontinent, die im Laufe der historischen Entwicklung als ‚West‘ klassifiziert wurden sind und die jeweils spezifische, aber auch gemeinsame Merkmale besitzen, die den American West scheinbar als Sache an sich determinieren und bei dem Wechsel von einer Region zur anderen, gewisse bereits bestehende Ansichten über den ‚Westen‘ mit transportieren.[5] Der American West ist einerseits zeitlich-punktuell geographisch lokalisierbar. Jedoch ist diese Lokalisierung in einer Westwärtswanderung begriffen, die den Westen beständig neu konstituiert. Ein Fakt, der im Kapitel über die Identifikationen Frederick Jackson Turners explizit aufgegriffen werden wird. Während der Westen zum Ende der Britischen Kolonialzeit in Nordamerika noch sehr allgemein mit den Gebieten jenseits der Appalachen assoziiert wurde, verstand man unter jenem Begriff gegen Ende des 18. Jahrhunderts insbesondere das Ohio River Valley, das als erster wesentlicher Manifestationspunkt von expansionaler Durchdringung, Konflikten mit der indigenen Bevölkerung und Unterwerfung der Natur, im Sinne von Turner’s späterer Frontierthese und den genannten und weiteren Elementen, begriffen wurde.[6] Zur Mitte des 19. Jahrhunderts galten dann der Ferne Westen an der Pazifikküste mit dem durch Goldfunde verlockenden Kalifornien und die Gebiete entlang des Mississippis als Regionen, die zu allererst mit American West assoziiert wurden. Nach dem Bürgerkrieg legte sich der Fokus auf die noch am wenigsten besiedelten und erschlossenen Territorien der Great Plains, mit ihren Indianerkriegen und ökonomischen Prestige-Projekten wie dem Eisenbahnbau. Das Dakota-Territory ist beispielsweise zu nennen - die Region, in der Theodore Roosevelt seine im dritten Kapitel analysierten Frontier-Erfahrungen machte und niederschrieb.

Für Butler und Lansing ist der American West „important in the broad story of America because it reveals much of many different cultures and peoples, even as it highlights the mercurial economic and political mature of the nation. […] To understand history, it is necessary to understand the many forms and faces of the West, at their bests and at their worst.”[7] Der amerikanische Westen hat, sowohl in historisch-fluider, als auch für die jeweiligen Zeitgenossen in wahrnehmbare konstanter Erscheinungsform eine Relevanz zur generellen US-amerikanischen Kultur. Die vorliegende Arbeit wird den American West mit allen zu erläuternden und zu analysierenden Facetten seiner Imagination um 1900 stets als sozial-generiertes und aufrechterhaltendes Konstrukt verstehen, das neben eine linear-fluiden, eine temporär-konstante Ebene besitzt, die beide auf die jeweilige Interpretation und das spezifische mental-mapping der Region (in unserem Falle zur Jahrhundertwende) Einfluss nehmen.

Kurzum: Der Amerikanische Westen um 1900 ist gelebte und imaginierte Entwicklungsgeschichte einer wandernden Region im Sinne der Frontier und real-existierender physischer Ankerpunkt von zeitgenössischen Alltagserlebnissen in den Gebieten der Great Plains (Dakotas, Nebraska, Montana, …). Turner und Roosevelt stehen dafür beide jeweils exemplarisch.

II-2 Raumwissenschaften – Mental/Cognitive Mapping – und Geschichte

An dieser Stelle werfen wir einen Blick auf ein abstrakteres, theoretisches Verständnis von Raum, mit dem Ziel eine Arbeitsgrundlage für die empirischen Beispiele aufzuzeigen. Neben dem Konzept der ‚Zeit‘ ist der ‚Raum‘ der Kristallisationspunkt zur Elaboration des Erinnerungen, die „konstitutiv für die Konstruktion individueller oder kollektiver Identitäten“[8] sind. Mit der oben formulierten Varianz des Amerikanischen Westen als geographisches Gebiet und/oder mentales Konstrukt wird die Vielschichtigkeit des Begriffes ‚Raum‘ offenbar. Eben jene Analysekategorie ist nicht ohne Mühe erfassbar, wenn sie sowohl eine begeh- und sichtbaren Ort, welcher Größe auch immer, als auch sozial-virtuelles, religiöses kognitives Gefüge, welcher Komplexität auch immer, beschreibt; d.h. ‚Raum‘ ist in absoluter, feststehender Weise sozial- und sinnkonstituierend, in relativer Weise wird ein Raum erst durch prozesshaftes Handeln der Akteure in ihm generiert.[9] Eben jener letzter Punkt des ‚prozesshaften Raums‘, der als Produkt sozialer Praxen und Strukturen zu verstehen ist, impliziert die Tatsache, dass „Wahrnehmungen von und Handlugen in Bezug auf Räume von vorgängigen, dem historischen Wandel unterliegenden kulturellen Imaginationen geleitet sind.“[10]

Dies ist die symbolische Bedeutungsfunktion des Raumes als Ort der Erinnerung, die im späteren Verlauf dieser Arbeit am Beispiel Turners mit Empirie unterstrichen werden wird. Der Raum ist einerseits der Lokus hineinprojizierter Erinnerung, der Anlass sich bestimmte Begebenheiten und Aspekte individueller oder kollektiver Erfahrung ins Gedächtnis zu rufen. Vielmehr kann der Raum ebenso instrumentalisiert und stilisiert werden, als Ort des Erinnerns zu fungieren, seien die Motive dazu politischer bzw. soziokultureller Natur. Im Rahmen einer Identitätsbildung durch den Raum, ist eine Erinnerungsplausibilität Voraussetzung, eine kulturell vermittelte metaphysische Bindung der sozial handelnden Akteure im Raum zu ihm.[11] Im speziellen Fall wird die Rolle des American West für die Nations- und Gesellschaftsbildung der USA diesen Zusammenhang von Raum-Identität-Erinnerung aufgreifen.

Daran anknüpfend wird das aus der Psychologie und Stadtplanung stammende Konzept des ‚mental mapping‘ bzw. des in dieser Arbeit begrifflich synonym verwendete ‚cognitive mapping‘ als individuelle/kollektive relative Wahrnehmung eines Raumes verstanden, die vor dem geistigen Augen der Betrachter, abhängig von den ihnen zur Verfügung stehenden Informationen, entsteht. Konkrete Grenzvorstellungen, Inklusionen, Exklusionen in den Raum, sowie machtpolitisches Potenzial werden über ‚mental maps‘ geschaffen, wobei diese Karten wegen ihres subjektiven Eigenwertes, egal ob individuell oder kollektiv konnotiert, nicht in der Lage sind dynamische und differenzierte Entwicklungen im Raum exakt zu erfassen, sondern die Aggregation individueller Wahrnehmungen zu einer kollektiven Perzeption und folgender Rezeption Mythenbildung und Kreation einer (National-)Ideologie Vorschub leisten.[12]

Wie genau kann das ‚mental mapping‘ operationalisierbar gemacht werden, so dass die im folgenden Kapitel dargereichten Auszüge aus den Werken Turners und Roosevelts einen Mehrwert bilden, um die Frage nach der kognitiven Verortung des American West zu beantworten. Dafür bietet es sich an, auf die sprachlichen Semantiken einzugehen, die über den Raum in einer Gesellschaft und ihren Diskursen existieren. Semantik ist dabei als von der Sprachwissenschaft losgelöster Begriff aufzufassen, der nach Luhmann‘scher Systemtheorie eher inhaltlich-äquivalent mit dem Diskursbegriff von Michel Foucault zu vergleichen sei. Semantiken sind nach dieser Definition „höherstufig generalisierter und vor allem relativ situationsunabhängig verfügbarer Sinn“[13] Als Beispiel ist die Nation als eine der evidenten und wirkmächtigen Raumsemantiken zu nennen, weil sie die Gesellschaft(en) in klar voneinander abgegrenzte Komponenten segmentiert.[14]

Raumbezogene Semantiken sind zwangsläufig immer auf die basale Unterscheidung ‚hier/dort‘ zurückführbar. Von dieser simplen Dichotomie ausgehend werden komplexe Raumkonzepte elaboriert, kulturell transmittiert und verankert. Den einzelnen Segmenten werden Bedeutungen und Merkmale zugeschrieben, die dann als intrinsisch-spezifischer Charakter interpretiert werden und aus einem Bündel von soziokulturellen und sozioökonomischen Elementen eine künstliche Homogenisierung des Raums durch den Raum erscheinen lassen.[15] Diese raumbezogenen Semantiken, die raum- und gesellschaftskonstituierend sind, als soziale Selbstbeschreibungsformel fungieren und im weiteren Verlauf der Arbeit empirisch belegt werden sollen, lassen sich nach Reppeding in sechs Kategorien untergliedern:

Die Semantiken stellen Symbolsierungen von Inklusion und Exklusion dar (1), interpretieren Natur- und Sachzwänge des absoluten Raumes und naturalisieren (d.h. als selbstverständlich vermitteln) sozial-konstruierte Phänomene (2). Soziale und kulturelle Vielfalt von Handlungspraxen und Interaktion wird in seiner Komplexität reduziert (3); differenzierte explinatorische Kommunikation wird dabei mit einfacher Semantik ersetzt (4), was als Kommunikationsvermeidungskommunikation bezeichnet wird. Die Komplexitätsreduktion führt zu einer gleichsamen Unsicherheitsreduktion (5), insbesondere einschlägig in Krisenzeiten, in welchen Raumsemantiken als Bewältigungsstrategien (coping strategies) herangezogen werden (6).[16] Letzter Punkt ist explizit als Gleichsetzung von Raumsemantiken als Mittel zur sozialen Kohäsion und Integration zu verstehen. Sie sollen „Integration […] prätendieren, indem Übersichtlichkeit und die mit ihr einhergehende Harmonie betont werden. […] Integrationsintendierte Apelle werden wesentlich mittels raumbezogener Semantiken kommuniziert, entsprechend kartographisch aufbereitet und massenmedial verbreitet. Als Resultat weiß man dann (relativ) sicher, wo sich das Gute und wo sich das Schlechte befindet […] “[17] An dieser Stelle sei nochmal auf die Einleitung und die dort beschrieben Karte verwiesen, die mit dem ‚guten‘ Westen und dem ‚schlechten‘ Süden dies eindrucksvoll bezeugt. Bevor wir den Blick darauf legen wie detailliert Turner und Roosevelt den American West im Sinne von integrationsstiftenden Raumsemantiken deskriptiv behandeln, wird kurz noch eine andere Weltregion abschließend in diesem theoretischen Überblick vergleichend herangezogen.

Wenn der Raum / die Region des American West für die Vereinigten Staaten bezüglich der Ausprägung einer nationaler Identität von Bedeutung ist, wie in dieser Arbeit gezeigt werden soll, kann komparativ die Aussage Geltung besitzen, dass die Region Sibirien für die Genese und Fortentwicklung eines russischen Nationalbewusstseins im Rahmen des nationalen und imperialen Geflecht des Russischen Zarenreiches von erheblicher Signifikanz ist. Der Humangeograph Mark Bassin formuliert dazu seinen theoretischen Grundgedanken:

„Den folgenden Überlegungen liegt die Annahme zugrunde, daß der geographische Raum im allgemeinen und die national konnotierte, geographische Heimat im besonderen nicht als festgelegte, objektive Größen, sondern vielmehr als diskursive Topoi, als Gegenstände von Verhandlung und Objekte von vielfältigen (Um)deutungsprozessen zu beschreiben sind. […] Darüber hinaus können sie aber auch bei der Beantwortung von spezifischeren Fragen differieren, z.B. wie der nationale Raum unterteilt ist bzw. mit welcher Bedeutung und welchem Werturteil die einzelnen Regionen und nationalen Teilräume des Landes belegt sind. Ich vertrete die These, daß sich die Visionen der geographischen Heimat einer Nation als ‚geo-ideologische‘ Konzepte beschreiben lassen, die jeweils mit spezifischen komplexen Beschreibungsmodellen der entsprechenden Nation korrespondieren. Dies bedeutet, daß geographische Selbstbilder in gewisser Weise Einblicke in die Struktur der grundlegenden Werte, Grundsätze, Wünsche und Ängste einer Nation zulassen. Da sich diese Bilder aber voneinander unterscheiden, sie umkämpft und Veränderungen unterworfen sind, können sie gleichzeitig als Ausdruck jener Wandlungen, Brüche, Ambivalenzen und Konflikte gelesen werden, die auch die allgemeine Selbstbeschreibung und die Selbstvergewisserungsdiskurse der entsprechenden Nation durchziehen und prägen. […]“[18]

[...]


[1] Die Unternehmensgeschichte ist kurz umrissen bei FundingUniverse.com unter:

http://www.fundinguniverse.com/company-histories/National-Geographic-Society-Company-History.html

( letzter Zugriff: 23. Juli 2010).

[2] Bachmann-Medick, Doris: Cultural Turns. Neuorientierungen in den Kulturwissenschaften, Reinbek bei

Hamburg: Rowohlt, 2006, S. 299.

[3] Vgl., ebd., S. 300.

[4] Abbildung der Karte im Anhang.

[5] Vgl., Butler, Anne M. / Lansing, Michael J.: The American West. A Concise History, Malden, MA et al.:

Blackwell, 2008, S. 5.

[6] Vgl. dazu ausführlicher: Griffin, Patrick: American Leviathan. Empire, Nation, and Revolutionary Fron-

tier, New York: Hill and Wang, 2007. Das Buch konkretisiert die Geschehnisse in dieser Region im Zu-

sammenhang mit den Ereignissen im (post-)revolutionären Nordamerika zwischen 1765-1795.

[7] Vgl., a.a.O., Butler/Lansing, S. 4.

[8] Damir-Geilsdorf, Sabine / Hendrich, Béatrice: Orientierungsleistungen räumlicher Strukturen und Erin-

nerung. Heuristische Potenziale einer Verknüpfung der Konzepte Raum, Mental Maps und Erinnerung, in:

Dies. / Hartmann, Angelika (Hg.): Mental Maps – Raum – Erinnerung. Kulturwissenschaftliche Zugänge

zum Verhältnis von Raum und Erinnerung, Münster: LIT, 2005, S. 26.

[9] Vgl., ebd., S. 26ff.

[10] Ebd., S. 32.

[11] Vgl., ebd., 34ff.

[12] Vgl., ebd., 38ff.

[13] Reppeding, Marc: Eine selbst erzeugte Überraschung: Zur Renaissance von Raum als Selbstbeschrei-

bungsformel der Gesellschaft, in: Döring, Jörg / Thielmann, Tristan (Hg.): Spatial Turn. Das Raumpara-

digma in den Kultur- und Sozialwissenschaften, Bielefeld: Transcript, 2008, S. 317-340, hier: S. 322.

[14] Vgl., ebd.

[15] Vgl., ebd., S. 327.

[16] Vgl., ebd., S. 329.

[17] Ebd., S. 331f., Hervorhebungen im Original.

[18] Bassin, Mark: Imperialer Raum / Nationaler Raum. Sibirien auf der kognitiven Landkarte Rußlands im

19. Jahrhundert, in: Geschichte und Gesellschaft, Jg. 28 (2002), H. 3, S. 378-404, hier: 380f.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Frederick Jackson Turner, Theodore Roosevelt und die Vorstellung des American West um 1900
Untertitel
Imagination und Mental Mapping einer Region
Hochschule
Universität Erfurt  (Philosophische Fakultät – Historisches Seminar)
Veranstaltung
Raum: Der 'Spatial Turn' in den Geschichtswissenschaften anhand von Beispielen aus der US-Geschichte
Note
1,7
Autor
Jahr
2010
Seiten
27
Katalognummer
V268730
ISBN (eBook)
9783656597261
ISBN (Buch)
9783656597186
Dateigröße
4601 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
USA, Geschichte, Nordmarika, Theodore Roosevelt, Amerika, Vereinigte Staaten von Amerika, Nordamerika
Arbeit zitieren
B.A. Erik Weihmann (Autor), 2010, Frederick Jackson Turner, Theodore Roosevelt und die Vorstellung des American West um 1900, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268730

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