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Fußgängerbrücken

Drei Brücken im Vergleich

Título: Fußgängerbrücken

Tesis (Bachelor) , 2013 , 31 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Julia van der Vorst (Autor)

Arte - Arquitectura / Historia de la arquitectura, conservación de monumentos
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Resumen Extracto de texto Detalles

Die Aufgabe von Architekten und Bauingenieuren ist die kompetente Gestaltung unserer gebauten Umwelt. Vor Beginn der Industrialisierung wurden Bauwerke von Baumeistern entworfen und gebaut, die als Generalisten über Kenntnisse in allen Fachgebieten des Bauens verfügen mussten. Mit der zunehmenden technischen Entwicklung hat sich das relevante Wissen stark erweitert und in verschiedene Spezialgebiete verzweigt. Die Aufgaben der früheren Baumeister haben sich im Zuge der historischen Entwicklung auf verschiedene Berufsbilder aufgeteilt. Heute gliedern sich die Tätigkeiten im Rahmen der Bauplanung primär in das gestalterische Wirken von Architekten und die technisch-konstruktive Arbeit von Ingenieuren. In beiden Berufsfeldern finden sich weitere Spezialisierungen auf gesonderte Fachgebiete wie die Innenraumgestaltung oder die Planung der Gebäudetechnik. Die qualitativen, soziologischen und psychologischen Aspekte des Bauens einerseits, und die quantitativen, naturwissenschaftlichen Aspekte andererseits sind heute durch zunehmende Spezialisierung ungleich auf Architekten, Ingenieure und andere Spezialisten aufgeteilt. Die daraus entstehenden Konflikte lassen sich nur durch die Entwicklung eines gegenseitigen Verständnisses für die Arbeit des Anderen beseitigen. Aus diesem Grund möchte ich mich in meiner Bachelorthesis mit einem Ausschnitt aus dem breitem Spektrum beschäftigen, dass beide Disziplinen in sich trägt.

Brücken, eigentliche Ingenieursbauten, lassen jedoch einen großen Gestaltungsspielraum zu. Die Ästhetik einer Brücke entsteht erst durch ihr Tragwerk. Dadurch sind die Architekten und Ingenieure gezwungen in enger Kooperation miteinander zu stehen. Erst durch die enge Zusammenarbeit beider Disziplinen, einem sensiblen Umgang mit dem Entwurf, der Fähigkeit in Varianten zu denken und in ständiger Absprache entsteht ein gut durchdachter Entwurf bis in letzte Detail.
Insbesondere Fußgängerbrücken haben sich in den letzten Jahren zu einem eigenem Genre entwickelt. Da geringere statische Anforderungen an sie gestellt werden und somit ein größerer Freiraum besteht funktionale und ästhetische Gesichtspunkte mit einzubeziehen.
Anhand von drei realisierten Fußgängerbrücken möchte ich den Versuch unternehmen zu analysieren wie gut Architekten und Ingenieure zusammengearbeitet haben und werde mich deswegen intensiv mit dem Tragwerk und dem Entwurf auseinandersetzen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Erklärung über die selbstständige Anfertigung der Bachelorarbeit

0. Einleitung

1. Steg Ökologischer Gehölzgarten, Oberhausen-Ripshorst 1997

1.1. Beschreibung und Erläuterung des Entwurfs

1.2. Betrachtung im Details

1.3. Der Lastabtrag

2. Fußgängerbrücke in Kelheim, 1987

2.1. Beschreibung und Erläuterung des Entwurfs

2.2. Betrachtung im Details

2.3. Der Lastabtrag

3. Tiergartenbrücke über die Mulde, Dessau 2000

3.1. Beschreibung und Erläuterung des Entwurfs

3.2. Betrachtung im Details

3.3. Der Lastabtrag

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die konstruktive und gestalterische Zusammenarbeit von Architekten und Bauingenieuren anhand von drei realisierten Fußgängerbrücken. Dabei steht die Analyse des Entwurfs, der Details sowie des spezifischen Lastabtrags im Fokus, um die Qualität integrativer Planungsprozesse bei Ingenieurbauten zu evaluieren.

  • Analyse der Kooperation zwischen Architekten und Bauingenieuren
  • Untersuchung des Lastabtrags bei räumlich komplexen Brückenkonstruktionen
  • Vergleich verschiedener Tragwerksarten (Bogen- vs. Hängebrücken)
  • Einfluss der Ortsanalyse auf die architektonische Formfindung
  • Ökonomische und konstruktive Aspekte der Detailplanung

Auszug aus dem Buch

0. Einleitung

Die Aufgabe von Architekten und Bauingenieuren ist die kompetente Gestaltung unserer gebauten Umwelt. Vor Beginn der Industrialisierung wurden Bauwerke von Baumeistern entworfen und gebaut, die als Generalisten über Kenntnisse in allen Fachgebieten des Bauens verfügen mussten. Mit der zunehmenden technischen Entwicklung hat sich das relevante Wissen stark erweitert und in verschiedene Spezialgebiete verzweigt. Erhöhte funktionale Bedürfnisse erforderten die zunehmende Einbeziehung spezialisierter technischer Bereiche in die Bauplanung. Die Aufgaben der früheren Baumeister haben sich im Zuge der historischen Entwicklung auf verschiedene Berufsbilder aufgeteilt. Heute gliedern sich die Tätigkeiten im Rahmen der Bauplanung primär in das gestalterische Wirken von Architekten und die technisch-konstruktive Arbeit von Ingenieuren. In beiden Berufsfeldern finden sich weitere Spezialisierungen auf gesonderte Fachgebiete wie die Innenraumgestaltung oder die Planung der Gebäudetechnik.

Brücken, eigentliche Ingeniuersbauten, lassen jedoch einen großen Gestaltungsspielraum zu. Die Ästhetik einer Brücke entsteht erst durch ihr Tragwerk. Dadurch sind die Architekten und Ingenieure gezwungen in enger Kooperation miteinander zu stehen. Architekten müssen sich enger mit dem Tragwerk und Ingenieure sich mehr mit dem Entwurf auseinandersetzen. Erst durch die enge Zusammenarbeit beider Disziplinen, einem sensiblen Umgang mit dem Entwurf, der Fähigkeit in Varianten zu denken und in ständiger Absprache entsteht ein gut durchdachter Entwurf bis in letzte Detail.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die historische Trennung der Bauberufe und betont die Notwendigkeit der engen Kooperation zwischen Architekten und Bauingenieuren bei anspruchsvollen Ingenieurbauten.

1. Steg Ökologischer Gehölzgarten, Oberhausen-Ripshorst 1997: Das Kapitel beschreibt den Entwurf und das statische System der Bogenbrücke, deren räumlich verdrehter Bogen als Stützlinie für den gekrümmten Überbau fungiert.

2. Fußgängerbrücke in Kelheim, 1987: Hier wird der Einsatz eines Kreisringträgers analysiert, der als konstruktives Experiment einseitig an einem räumlichen Seiltragwerk aufgehängt ist.

3. Tiergartenbrücke über die Mulde, Dessau 2000: Diese Sektion untersucht die Bogenbrücke, bei der der Gehweg vom Bogen abgehängt wird und der Bogen durch seine Neigung gegen die Brücke stabilisiert wird.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse aus den Ortsanalysen und den konstruktiven Versuchen zusammen und fordert eine verbesserte fächerübergreifende Ausbildung an den Universitäten.

Schlüsselwörter

Fußgängerbrücken, Tragwerk, Kooperation, Architektur, Bauingenieurwesen, Lastabtrag, Bogenbrücke, Hängebrücke, Kreisringträger, Entwurf, Konstruktion, Statik, Stabtragwerk, Materialeinsatz, Bautechnik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Zusammenarbeit zwischen Architekten und Ingenieuren bei drei ausgewählten Fußgängerbrücken und untersucht deren Tragverhalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der konstruktiven Detailplanung, der Formfindung durch statische Notwendigkeiten und der interdisziplinären Kommunikation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine enge Zusammenarbeit beider Disziplinen ästhetisch anspruchsvolle und statisch effiziente Lösungen entstehen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt die Analyse realisierter Fallbeispiele, vergleicht diese hinsichtlich ihres Tragwerks und stützt sich auf Literatur zur Tragwerkslehre.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der Steg in Oberhausen, die Brücke in Kelheim und die Tiergartenbrücke in Dessau detailliert hinsichtlich Entwurf und Lastabtrag betrachtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Tragwerk, Kooperation, Lastabtrag, Architektur, Bauingenieurwesen und Konstruktion.

Warum ist die Brücke in Kelheim als "Experiment" bezeichnet?

Kelheim war das erste Projekt, bei dem ein Kreisringträger, der nur einseitig gestützt wird, ohne Torsionsmomente konstruiert wurde.

Was unterscheidet die Tiergartenbrücke in Dessau von der Riphorster Brücke?

Während bei der Riphorster Brücke der Überbau auf Stützen aufgeständert ist, wird bei der Tiergartenbrücke der Überbau am Bogen abgehängt.

Final del extracto de 31 páginas  - subir

Detalles

Título
Fußgängerbrücken
Subtítulo
Drei Brücken im Vergleich
Universidad
University of Kassel
Calificación
1,3
Autor
Julia van der Vorst (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
31
No. de catálogo
V268808
ISBN (Ebook)
9783656598459
ISBN (Libro)
9783656598428
Idioma
Alemán
Etiqueta
Brücke Fußgängerbrücke Tragwerkslehre Tiergartenbrücke Dessau Mulde Steg ökologischer Holzgarten Ripshorst Architektur Konstruktion
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Julia van der Vorst (Autor), 2013, Fußgängerbrücken, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268808
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