Die Globalisierung als weitreichendes Phänomen, das in die Lebensbereiche aller Menschen eingreift, ist Gegenstand zahlreicher Debatten von Befürwortern und Kritikern. Die vorliegende Arbeit soll die Konsequenzen der globalisierten Privatisierung der Wasserwirtschaft in Indien anhand von zwei Fallbeispielen illustrieren und die Probleme mit einem Fokus auf der Vulnerabilität der indischen Gesellschaft aufzeigen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die Globalisierung der Wirtschaft
- Globalisierung als Vernetzung
- Globalisierung der Wirtschaft
- Die Vulnerabilität der Wasserversorgung in Indien
- Allgemeines: Vulnerabilität kritischer Infrastrukturen
- Wasserknappheit und Wasserverschmutzung
- Fehler im Wassermanagement
- Die Privatisierung der Wasserversorgung in Indien: Zwei Fallbeispiele
- Die Rolle von Veolia bei der Teilprivatisierung der Wasserversorgung in Nagpur
- Die Coca-Cola-Fabriken in Nordindien
- Fazit, Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit analysiert die Privatisierung der Wasserversorgung in Indien und ihre Folgen für die Bevölkerung. Sie untersucht, wie diese Prozesse im Kontext der Globalisierung zu verstehen sind. Die Arbeit fokussiert auf zwei Fallbeispiele, um die Dynamik dieser Entwicklungen anhand konkreter Beispiele zu beleuchten.
- Die Globalisierung der Wirtschaft als Motor der Privatisierung
- Die Vulnerabilität der Wasserversorgung in Indien
- Die Rolle multinationaler Konzerne bei der Privatisierung
- Die Folgen der Privatisierung für die lokale Bevölkerung
- Die Einbettung der Privatisierung in ein globales Kontext
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Wasserversorgung in einer globalisierten Welt ein und stellt das Ziel der Arbeit vor. Kapitel 2 widmet sich der Globalisierung als Prozess und beschreibt die Vernetzung von Wirtschaftssystemen. Kapitel 3 beleuchtet die Problematik der Wasserversorgung in Indien, die durch Wasserknappheit, Verschmutzung und Defizite im Wassermanagement geprägt ist. Kapitel 4 präsentiert zwei Fallbeispiele, die die Aktivitäten der Konzerne Veolia und Coca-Cola bei der Privatisierung der Wasserversorgung in Indien näher beleuchten.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Privatisierung, Wasserversorgung, Globalisierung, Indien, Multinationale Konzerne, Vulnerabilität, Fallbeispiele und soziale Folgen.
Häufig gestellte Fragen
Warum wird die Wasserversorgung in Indien privatisiert?
Die Privatisierung wird oft durch die wirtschaftliche Globalisierung vorangetrieben. In Indien resultiert sie zudem aus Defiziten im staatlichen Wassermanagement sowie aus Wasserknappheit und Verschmutzung.
Welche Rolle spielt der Konzern Veolia in Indien?
Veolia ist ein zentrales Fallbeispiel für die Teilprivatisierung der Wasserversorgung, konkret am Beispiel der Stadt Nagpur, und illustriert die Beteiligung multinationaler Konzerne an kritischer Infrastruktur.
Welche Kritik gibt es an den Coca-Cola-Fabriken in Nordindien?
Die Arbeit nutzt Coca-Cola als Fallbeispiel, um die negativen Konsequenzen industrieller Wassernutzung durch globale Konzerne für die lokale Wasserverfügbarkeit und die indische Gesellschaft aufzuzeigen.
Was bedeutet „Vulnerabilität“ im Kontext der indischen Wasserversorgung?
Vulnerabilität bezieht sich auf die Verwundbarkeit der Bevölkerung gegenüber Ausfällen oder Verteuerungen der Wasserversorgung, die durch die Privatisierung kritischer Infrastrukturen verstärkt werden kann.
Welche sozialen Folgen hat die Globalisierung der Wasserwirtschaft?
Die Arbeit zeigt auf, dass die Vernetzung der Wirtschaftssysteme oft zu Lasten der lokalen Bevölkerung geht, da der Zugang zu Wasser zunehmend ökonomischen Interessen multinationaler Konzerne unterliegt.
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- Stefan Seefelder (Author), 2013, Die Privatisierung der Wasserversorgung in Indien als Globalisierungsphänomen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268975