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Existenztheorien der Finanzintermediäre: Financial Intermediation and Delegated Monitoring

Título: Existenztheorien der Finanzintermediäre: Financial Intermediation and Delegated Monitoring

Trabajo , 2013 , 21 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Felix Zillmann (Autor)

Economía de las empresas - Banca, bolsa de valores, seguros, contabilidad
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Resumen Extracto de texto Detalles

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es vor allem, das mikroökonomische Modell „Financial Intermediation and Delegated Monioring“ von Douglas W. Diamond zu beleuchten, da es eine grundlegende Existenztheorie innerhalb des informationsökonomischen Ansatzes darstellt. Die Darstellung des Modells erfolgt ebenso wie dessen Bewertung. Dabei stehen vor allem die Ergebnisse, der Beitrag zur Literatur sowie die kritische Würdigung im Vordergrund. Weiterhin wird ein Überblick über weitere ausgewählte Erklärungsansätze gegeben, um somit eine bessere Einordnung des Modells von Diamond in die Banktheorie zu ermöglichen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Financial Intermediation and Delegated Monitoring

2.1 Das Grundmodell

2.2 Direkte Finanzierungsbeziehungen

2.2.1 Die Straffunktion

2.2.2 Direktes Monitoring

2.3 Delegiertes Monitoring

2.3.1 Risikoneutrale Akteure

2.3.2 Risikoaverse Akteure

3 Bewertung des Modells

3.1 Zusammenfassung

3.2 Weitere Ergebnisse

3.3 Kritische Würdigung des Modells

3.4 Beitrag zur Literatur

4 Weitere Existenztheorien

4.1 Neoklassische Ansätze

4.2 Finanzintermediäre als Liquiditätsproduzent

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht mikroökonomische Existenztheorien von Finanzintermediären, wobei der Schwerpunkt auf dem fundamentalen Modell von Douglas W. Diamond zur delegierten Überwachung liegt. Dabei wird analysiert, wie Intermediäre durch die Reduzierung von Informationsasymmetrien und die Ausnutzung von Diversifikationseffekten Kostenersparnisse bei der Kreditvergabe erzielen können.

  • Existenzbegründung von Finanzintermediären
  • Analyse des Modells "Financial Intermediation and Delegated Monitoring"
  • Direkte Finanzierungsbeziehungen versus delegiertes Monitoring
  • Die Rolle der Diversifikation und Risikoprämien
  • Vergleichende Darstellung neoklassischer Ansätze und Liquiditätstheorien

Auszug aus dem Buch

2.1 Das Grundmodell

Diamonds Grundmodell basiert auf einer einperiodischen Volkswirtschaft mit einem Zinssatz von R. Es existiert eine Anzahl von N risikoneutralen Unternehmen mit einem Vermögen von Null. Die Unternehmen planen ein voneinander unabhängiges Investitionsprojekt durchzuführen, welches in t=1 einen Ertrag entsprechend der Zufallsvariable y generiert und dessen Erwartungswert größer als R ist. Die Projekte besitzen eine identische Ertragsverteilung und benötigen zu Realisierung eine Investitionssumme in Höhe von 1. Des Weiteren existiert eine unbegrenzte Anzahl an risikoneutralen Kapitalgebern. Wobei das Unternehmen m Kapitalgeber, welche jeweils über ein Vermögen von 1/m < 1 verfügen, benötigt, um das Projekt durchzuführen. Es gilt daher m > 1. Sie sind bereit dem Unternehmen die benötigten Mittel zur Verfügung zu stellen, sofern der erwartete Projektertrag mindestens dem Alternativzinssatz entspricht E(y) ≥ R. Dabei ist die Wahrscheinlichkeitsverteilung von y allen Beteiligten bekannt. Wettbewerb zwischen den Kapitalgebern führt zu einem Überangebot an Krediten, sodass der Erwartungswert der Rückzahlung z genau R entspricht.

Bei symmetrischen Informationen wäre das Projekt vorteilhaft und Kapitalgeber und Unternehmer würden einen Vertrag mit einer Rückzahlung z(y) vereinbaren, wobei gilt 0 < z ≤ y. Diamond unterstellt jedoch, dass lediglich der Unternehmer den Projektausgang und damit y beobachten kann. Da der Ertrag des Unternehmers y - z(y) beträgt und die Rückzahlung z in Abhängigkeit von y steht, besteht nun für den Unternehmer der Anreiz seinen Ertrag zu maximieren, indem er über die Höhe des tatsächlichen Projektergebnisses täuscht und es als zu niedrig ausweist. Diamond betitelt dieses als ex post Informationsasymmetrie welches ein Moral-Hazard-Problem nach sich zieht. Der Kapitalgeber könnte benachteiligt werden und würde einem Vertrag in dieser Konstellation nicht zustimmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einführung definiert die Rolle von Finanzintermediären und grenzt verschiedene Modellgruppen zur Existenzerklärung ab.

2 Financial Intermediation and Delegated Monitoring: Das Kapitel erläutert das grundlegende Modell von Diamond, vergleicht direkte Finanzierungsbeziehungen mit delegiertem Monitoring und analysiert das Moral-Hazard-Problem.

3 Bewertung des Modells: Hier werden die Kernergebnisse von Diamond zusammengefasst, kritisch diskutiert und der Beitrag des Modells zur banktheoretischen Literatur eingeordnet.

4 Weitere Existenztheorien: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über ergänzende Erklärungsansätze wie die neoklassischen Ansätze zur Transaktionskostenreduktion und die Liquiditätstheorie von Diamond und Dybvig.

5 Fazit: Das Fazit schließt die Arbeit mit einer Synthese der vorgestellten Modelle und der Erkenntnis, dass die Kontrollfunktion ein zentrales Merkmal der Finanzintermediation bleibt.

Schlüsselwörter

Finanzintermediäre, Delegated Monitoring, Existenztheorie, Informationsasymmetrie, Moral-Hazard, Diversifikation, Skaleneffekt, Transaktionskosten, Banken, Kreditbeziehung, Risikoneutralität, Risikoaversion, Eigenkapital, Finanzierung, Banktheorie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit mikroökonomischen Theorien zur Existenz von Finanzintermediären und analysiert insbesondere, warum Banken als Mittler zwischen Kapitalgebern und Unternehmen fungieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen Informationsasymmetrien, Moral-Hazard-Probleme, Monitoringkosten, Diversifikationseffekte und verschiedene Ansätze der Banktheorie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Modell „Financial Intermediation and Delegated Monitoring“ von Douglas W. Diamond darzustellen und die Vorteilhaftigkeit der delegierten Überwachung gegenüber direkten Finanzierungsbeziehungen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf einer Literaturanalyse und der formalen Darstellung mikroökonomischer Modelle basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit erläutert?

Im Hauptteil wird das Grundmodell von Diamond detailliert hergeleitet, bewertet und kritisch gewürdigt, gefolgt von einer Einordnung in alternative Existenztheorien.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe delegiertes Monitoring, Informationsasymmetrie, Moral-Hazard und Diversifikation geprägt.

Warum ist das Modell von Diamond für die heutige Bankenregulierung relevant?

Das Modell liefert Argumente dafür, warum Banken durch Diversifikationsstrategien Risiken eliminieren können, was innerhalb der Regulierung explizite Handlungsspielräume rechtfertigt.

Welche Rolle spielt die Diversifikation für die Rentabilität der Bank?

Die Diversifikation reduziert die Delegationskosten, da durch die Finanzierung einer großen Anzahl unabhängiger Projekte das Ausfallrisiko minimiert wird und die Einlagen der Kapitalgeber somit als sicher gelten.

Final del extracto de 21 páginas  - subir

Detalles

Título
Existenztheorien der Finanzintermediäre: Financial Intermediation and Delegated Monitoring
Universidad
Martin Luther University
Curso
Relationship Lending und Mikroökonomie der Kreditbeziehung
Calificación
1,0
Autor
Felix Zillmann (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
21
No. de catálogo
V269135
ISBN (Ebook)
9783656601890
ISBN (Libro)
9783656601852
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bank Banken Finanzintermediäre Diamond Delegation Monitoring Existenz Existenztheorien Delegiertes Monitoring
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Felix Zillmann (Autor), 2013, Existenztheorien der Finanzintermediäre: Financial Intermediation and Delegated Monitoring, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/269135
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