Corporate Bonds als Anlageinstrument zur Portfoliooptimierung


Bachelorarbeit, 2013

89 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Symbolverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Formelverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Problemstellung und Zielsetzung
1.2. Gang der Untersuchung

2. Grundlagen von Corporate Bonds und portfoliotheoretische Fundierung
2.1. Corporate Bonds
2.1.1. Straight Bonds und Zerobonds
2.1.2. Step up-/ down Bonds und Floor-/ Cap-Floater
2.1.3. Perpetuals, Tilgungs- und Annuitätenanleihen
2.1.4. Convertible Bonds und Bond Warrent
2.1.5. Reverse Convertibles, High Yield Bonds und Sonstige
2.2. Portfoliotheorie nach Markowitz
2.2.1. Annahmen des Markowitzschen Modells
2.2.2. Einführung in Rendite und Risiko
2.2.3. Kovarianz und Korrelation im Zwei-Anlagen-Portfolio
2.2.4. Mehr-Anlagen-Portfolio
2.2.5. Kritik und Weiterentwicklung der Portfoliotheorie

3. Portfoliountersuchung im Markowitzschen Modell
3.1. Zulässige Portfolios
3.2. Effiziente Portfolios
3.3. Optimierte Portfolios
3.4. Portfolio nach Markowitz

4. Portfoliooptimierung mit Hilfe von Corporate Bonds
4.1. Strategische und taktische Asset-Allokation
4.2. Corporate Bond Portfolio
4.3. Diversifiziertes Portfolio mit acht Einzelanlagen

5. Auswertung der Portfolioergebnisse

6. Fazit

Anhang

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Symbolverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Rechtverhältnis zwischen Investor und Emittent bei Anleihen

Abbildung 2: Kursentwicklung der Praktiker-Anleihe

Abbildung 3: Übersicht von Tilgungsvarianten

Abbildung 4: Wandel- und Optionsanleihe im Vergleich

Abbildung 5: Risk-Return-Diagramm

Abbildung 6: Effizienzkurve mit Minimum-Varianz-Portfolio

Abbildung 7: Korrelation der Renditen

Abbildung 8: Optimiertes Portfolio

Abbildung 9: Asset Allokation

Abbildung 10: Neue Effizienzlinie durch Portfolio P4

Abbildung 11: Chartvergleich zwischen DAX und REX

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Metro-Anleihe

Tabelle 2: Aareal Bank-Anleihe

Tabelle 3: Deutsche Bank-Anleihe

Tabelle 4: Commerzbank-Anleihe

Tabelle 5: TUI-Anleihe

Tabelle 6: ThyssenKrupp-Anleihe

Tabelle 7: Portfolio P1

Tabelle 8: Renditeberechnung des Portfolios P1

Tabelle 9: Ermittlung der Verteilungsparameter zum Portfolio P1

Tabelle 10: Assetklassendiversifikation

Tabelle 11: BASF-Anleihe

Tabelle 12: Portfolio P2

Tabelle 13: Renditeberechnung des Portfolios P2

Tabelle 14: Ermittlung der Verteilungsparameter zum Portfolio P2

Tabelle 15: Vergleichsportfolio P3

Tabelle 16: Renditeberechnung des Vergleichsportfolios P3

Tabelle 17: Ermittlung der Verteilungsparameter zum Vergleichsportfolio P3

Tabelle 18: Diversifiziertes Portfolio P4

Tabelle 19: Renditeberechnung des diversifizierten Portfolios P4

Tabelle 20: Ermittlung der Verteilungsparameter zum Portfolio P4

Tabelle 21: Zusammenfassung aller Portfolioergebnisse

Tabelle 22: Bonitätsbewertung durch Moody’s Investors Service

Formelverzeichnis

Formel 1: Gesamtrenditeberechnung

Formel 2: Diskrete Rendite

Formel 3: Stichprobenvarianz

Formel 4: Return im Zwei-Anlagen-Portfolio

Formel 5: Risk im Zwei-Anlagen-Portfolio

Formel 6: Kovarianz im Zwei-Anlagen-Portfolio

Formel 7: Korrelationskoeffizient im Zwei-Anlagen-Portfolio

Formel 8: Return im Mehr-Anlagen-Portfolio

Formel 9: Risk im Mehr-Anlagen-Portfolio

Formel 10: Renditeberechnung für Aktientitel

Formel 11: Renditeberechnung für Aktientitel

1. Einleitung

1.1. Problemstellung und Zielsetzung

Negative Erfahrungen von Investoren bei Geldanlagen lassen oftmals Rückschlüsse auf die Art Ihrer Wertpapieranlage zu. Während in konjunkturellen Hochzeiten Anleger einen Großteil ihres Vermögens auf „eine Karte“ setzen1 und sich auf die positive Entwicklung der vergangenheitsorientierten Charts verlassen, können sie bei negativen Marktentwicklungen oder sogar Marktzusammenbrüchen nicht schnell genug gegensteuern.2 Die meisten Investoren brechen nach einem solchen Rückschlag ihre Wertpapieranlage vorzeitig mit Verlusten ab, um ihr restliches Vermögen zu sichern und investieren nach den negativen Erfahrungen in konservativere Assets.

Bereits vor über 50 Jahren wurde diese eindimensionale Sichtweise der Wertpapieranlage durch Harry Max Markowitz erfolgreich durch empirische Beobachtungen analysiert.3 Der Ökonom sprach von einer „ausbalancierten Einheit, die dem Investor gleichermaßen Chancen und Absicherung unter einer Vielzahl möglicher zukünftiger Entwicklungen bietet“4. So soll eine breite Streuung der Geldanlagen erreicht und nicht nur versucht werden, die Chancen in Hochzeiten zu realisieren. Während sich heutige Beratungen in Geldanlagen den Kernaussagen der Portfoliotheorie nach Markowitz annähern und eine breite Diversifikation anstreben, bleibt für Investoren das Problem des Risikos der chancenreichen Assetklasse „Aktie“ weiterhin bestehen.

Am 16.07.2007 notiert der deutsche Aktienindex (kurz: DAX) mit 8.105 Punkten seinenbis dato historischen Höchststand seit Auflegung und erleidet bis zum 06.03.2009 einenEinbruch auf 3.666 Punkte.5 Investoren, die mit einem Großteil ihres Vermögens an derpositiven Entwicklung bis zum 16.07.2007 partizipieren wollen, investieren daher gewinnbringend in Aktien. Diese einseitige Geldanlage führt allerdings dazu, dass beimZusammenbruch im Jahr 2009 das Portfolio keine Assetklasse besitzt, die diesem Wirtschaftsgeschehen entgegen wirken kann bzw. weniger stark auf die Kursschwankungenreagiert wie die Aktienanlage. Auf Grund dieser Erfahrung kann Diversifikation inner- halb einer Assetklasse nicht genug Streuung bieten, um eine optimale Portfoliozusammenstellung zu generieren.6

In seiner Portfoliotheorie reduziert Markowitz die Entscheidung nach der Zusammenstellung der Einzelanlagen im Portfolio auf die Einheiten Rendite als auch Risiko unddefiniert eine optimale Portfolioaufstellung durch risikobehaftete Anlagen (Aktien).7 Die Hinzunahme von Assets außerhalb der Prämissen des Markowitzschen Modells - indiesem Fall Corporate Bonds8 - ermöglichen auf die vorangegangenen Herausforderungen positiv Einfluss zu nehmen. Die Substitution einzelner Aktientitel bzw. ein kompletter Asset-Tausch ermöglichen im Rendite-Risiko-Modell eine Optimierung der risikoadjustierten Rendite9 und der Asset-Diversifikation. Dabei sollen Aktientitel durchCorporate Bonds des gleichen Unternehmens ersetzt werden, sodass das Portfoliorisikoerhalten und die Bonität der einzelnen Emittenten im Portfolio unverändert bleibt.

Ziel dieser Arbeit ist es daher, herauszustellen, ob und inwieweit es möglich ist, dasUrsprungsportfolio nach Markowitz durch die Veränderung der Assetklasse im Portfolio, also durch den Austausch von Aktien mit dem Anlageinstrument Corporate Bonds,zu optimieren. Dabei sollen Berechnungen bzgl. der beiden Größen Rendite und Risikoverschiedene Portfolios unter gleichen Voraussetzungen miteinander vergleichbar machen.

1.2. Gang der Untersuchung

Im zweiten Kapitel sollen zunächst die Grundlagen zu Corporate Bonds geschaffen werden. Hierzu finden begriffliche Abgrenzungen sowie weiterführende Erklärungen statt, die daraufhin im Einzelnen verschiedene Arten von Corporate Bonds mit entsprechend aktuellen Beispielen aufzeigen. Anschließend wird die portfoliotheoretische Fundierung nach Markowitz behandelt, die in ihren Annahmen und Definitionen erklärt wird. Abschließend wird die Portfoliotheorie nach Markowitz kritisch beleuchtet und Weiterentwicklungen dieser Theorie kurz dargestellt.

Das dritte Kapitel befasst sich ausschließlich mit der Optimierung eines Portfolios nachMarkowitz und behandelt dabei die drei Schritte von zulässigen über effizienten bis hinzu optimierten Portfolios. Im Anschluss werden die Größen zu einem optimierten Portfolio mit vier Aktientiteln, beruhend auf empirischen Daten, aufgestellt und berechnet.

Daraufhin soll im vierten Kapitel der Optimierungsprozess gem. der Zielsetzung dieserArbeit ausgeführt werden. Hierzu wird die Notwendigkeit der Umsetzung einer AssetAllokation für ein diversifiziertes Portfolio bearbeitet und anschließend ein Portfolio,das komplett aus Corporate Bonds besteht mit dem aus Kapitel drei erstellten Portfolioverglichen. Für einen Vergleich zweier breiter diversifizierter Portfolios werden daraufhin zwei weitere Portfolios mit jeweils acht Einzelanlagen betrachtet. Das erste Vergleichsportfolio stellt sich gem. der Portfoliotheorie nach Markowitz nur mit Aktienanlagen dar, das Zweite soll durch die beschriebene Asset Allokation gleichermaßen Aktien wie auch Corporate Bonds aufweisen, sodass optimierte Ergebnisse aufgezeigtwerden können.

Das fünfte Kapitel fasst die Ergebnisse aus Kapitel drei und vier zusammen, wertet diese aus und hält Begründungen für die entsprechenden Ergebnisse fest. Zusätzlich wird ein Indexvergleich zwischen einem Aktien- und Rentenindex vorgenommen, um anschließend allgemeine Risiken der beiden Assetklassen zu untersuchen.

Abschließend wird im sechsten Kapitel das Fazit über die grundlegenden Erkenntnisse dieser Arbeit formuliert und mögliche zukünftige Handlungsempfehlungen bzgl. dieser Erkenntnisse ausgesprochen.

2. Grundlagen von Corporate Bonds und portfoliotheoretische Fundierung

Das zweite Kapitel dient der Veranschaulichung der Grundlagen zu Corporate Bondsund soll zu relevanten Bondgattungen aktuelle Beispiele aufzeigen. Hierzu werden zunächst die jeweiligen Begrifflichkeiten und daraufhin die Ausgestaltung des CorporateBonds geklärt, sodass im Anschluss ein aktuell handelbarer Bond am Markt aufgeführtwerden kann. Dabei unterscheiden sich die angebrachten Beispiele für Corporate Bondsneben der Ausgestaltung zusätzlich im Emittenten und finden weitere Verwendung inKapitel vier bei der Portfolioaufstellung. Anschließend wird die theoretische Fundierung zur Portfoliotheorie nach Markowitz dargestellt und eine kritische Auseinandersetzung mit den Modellvoraussetzungen sowie Weiterentwicklungen der Portfoliotheoriedurchgeführt.

2.1. Corporate Bonds

Grundsätzlich ist ein Bond eine Schuldverschreibung bzw. ein Wertpapier, das ein Forderungsrecht darstellt,10 bei dem der Inhaber der Schuldverschreibung, also der Investorund zugleich Gläubiger des Emittenten, Anspruch auf Verzinsung und Rückzahlungbezogen auf den in der Urkunde verbrieften Nennwert besitzt.11 Für die herausgebendenUnternehmen stellt es im Umkehrschluss einen verbrieften Kredit zur Fremdkapitalbeschaffung dar.12

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb 1: Rechtsverhältnis zwischen Investor und Emittent bei Anleihen13

Corporate Bonds sind Schuldverschreibungen, die durch Unternehmen emittiert werden.14 Schuldverschreibungen der öffentlichen Hand, wie z.B. Staatsanleihen oder Schatzanweisungen, sowie spezielle Schuldverschreibungen von Kreditinstituten, wie z.B. Pfandbriefe, Sparobligationen oder Wohnungsbauanleihen werden durch diese begriffliche Zuordnung auf Grund des begrenzten Umfangs dieser Arbeit in der weiteren Betrachtung ausgegrenzt.

Die unterschiedlichen Ausgestaltungsmöglichkeiten von Corporate Bonds, auch Unternehmensanleihen genannt,15 zeigen sich besonders in der Laufzeit, Verzinsung und Rückzahlung, wobei die Nutzung verschiedener Sonderrechte, Währungen und Stellung von Sicherheiten zusätzlich berücksichtigt wird.

Corporate Bonds erfahren nach einer langen Phase des Desinteresses nun wieder einenhohen Beliebtheitsgrad aus Emittenten- wie auch Investorensicht.16 Es ist eine in Vergessenheit geratene Assetklasse, die mit dem gewandelten Kapitalmarktumfeld harmonisiert. Mit den verschärften Regelungen durch Basel II und zukünftig Basel III wird dieFremdkapitalbeschaffung für Unternehmen zunehmend schwieriger,17 sodass insbesondere bei größeren Konzernen seit 2009 ein Trend zu kleinen Stückelungen von Anleihenfestzustellen ist.18 Auf Grund hoher Kupons der Emittenten bei gleichzeitig niedrigemZinsniveau19 übersteigt zum Teil die Nachfrage der Investoren das Emissionsvolumen.Air Berlin stockte aus diesem Grund das Emissionsvolumen von 200 Mio. EUR auf 250Mio. EUR im November 2011 auf.

Das Verhältnis von Rendite und Risiko bei Corporate Bonds dient auf Grund vorliegender renditeschwacher Staatsanleihen und stark schwankender Aktien am Kapitalmarktdem Investor als ausgeglichene Kapitalanlage.20 Eingrenzbare Risiken von Unternehmensanleihen werden dem Investor durch entsprechend höhere Renditen ausgeglichen.Hierbei handelt es sich insbesondere um Risiken, die die Bonität des Emittenten betreffen.21 Neben der Einzelbewertung von emittierten Corporate Bonds wird i.d.R. dieBonität einzelner Unternehmen durch Ratingagenturen bestimmt. Das externe Rating stuft das allgemeine Unternehmensrisiko ein und wirkt sich auf das Rendite-RisikoVerhältnis der bestehenden und zukünftigen Unternehmensanleihen aus.22

Bei bereits emittierten Corporate Bonds kann eine Veränderung der Ratingeinstufunggroßen Einfluss auf den Kurs der Anleihe nehmen. Ein Beispiel für die Einflussnahmeeines veränderten Ratings auf den Kurs eines Corporate Bonds bietet die PraktikerAnleihe mit der WKN A1H3JZ. Bereits im März 2009, im Tiefpunkt der Finanzkrise,bezogen auf den deutschen Aktienmarkt, wurden die vergangenen Umsatzrückgänge beiPraktiker erkannt, was dazu führte, dass letztlich die Dividende der Aktiengesellschaftfür 2008 auf 0,10 EUR reduziert wurde.23 Daraufhin folgte die Genehmigung zur Einführung der Kurzarbeit für das erste deutsche Einzelhandelsunternehmen.24 Auch Einstellungsstopps und Einbußen bei Führungsgehältern waren Folge dieser Rezession.25 Ohne fruchtbare Ergebnisse musste Praktiker ab 2011 ein Restrukturierungsprogrammeinführen, das auf die Umrüstung der Praktiker-Märkte bis April 2013 abzielte. Dabeiwurde auf das Tochterunternehmen Max Bahr zurückgegriffen. Weitere Einsparungen,insbesondere im Personalbereich, sollten das Unternehmen wieder auf Kurs bringen.26

Die aufgelegte Anleihe im Februar 2011 sollte den Bau- und Heimwerkermarkt überfünf Jahre mit frischem Fremdkapital versorgen. Der feste Kupon i.H.v. 5,875 % p.a.wirkte auf Grund des damals schon bestehenden Zinstiefs27 für mögliche Anleger sehrattraktiv. Zudem ist die Praktiker AG den meisten Anlegern, die gleichzeitig Endverbraucher sind, bekannt. Das fehlerhafte Konzept von Praktiker, das in der dauerhaftenRabattierung von Artikeln liegt und an der Umsetzung immer neuer Sparmaßnahmenscheitert, ist vielen nicht bekannt.28 Nach langer drohender und dann tatsächlicher Zahlungsunfähigkeit meldet die Praktiker AG am 11.07.2013 erst für ihre acht Tochterunternehmen und dann am 12.07.2013 für sich selbst die Insolvenz an, was auf Grund derin 2009 publizierten Negativschlagzeilen bzgl. der eigenen Wirtschaftslage anzunehmen war.29 Demnach ist es nicht ungewöhnlich, dass die immer schlechtere Einstufung der Bonität eines Unternehmens zu dem nachfolgenden Kursverlauf führt. Ein weiteres negatives Indiz zeigt sich darin, dass die Ratingagentur Moody´s die nachfolgende Praktiker-Anleihe nicht einmal eingestuft hat.30

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Kursentwicklung der Praktiker-Anleihe31

Neben schlechten Bonitätseinstufungen von Unternehmen, die die Hauptursache fürhohe Volatilitäten, also Kursschwankungen im Anleihebereich darstellen, können weitere Ursachen für Kursschwankungen Wirtschafts- oder Branchenereignisse sein. Insbesondere wenn andere, vergleichbare Wertpapierprodukte höhere Renditen aufweisen,sinkt der Kurs der Anleihe und umgekehrt, auch Zinsänderungs- und Kursrisiko genannt.32 Als Indizien können neben der Bonität des Emittenten für zukünftige Kurssteigerungen bzw. -rückgänge zusätzlich das aktuelle bzw. erwartete Marktzinsniveau, die Kuponhöhe des jeweiligen Corporate Bonds und die Zins- und Tilgungszeitpunkte herangezogen werden.33

Im Allgemeinen werden bei Corporate Bonds öffentliche von privaten Platzierungenunterschieden. Die private Platzierung, auch Private Placement genannt,34 richtet sichi.d.R. an institutionelle Großinvestoren, die als kapitalfähig gelten. Bei privat platziertenAnleihen kann der Vorteil der geringeren Kosten genutzt werden. Andererseits leidetdie Fungibilität durch die nicht öffentliche Vermarktung der Anleihe und der Platzierung durch oftmals nur eine Bank.35 Öffentliche Platzierung, die auch als Public Offering bezeichnet wird,36 ist die Emission einer Anleihe, bei der der Verkauf öffentlichgemacht wird. Die Anleihe wird durch die öffentliche Zeichnung während einer Fristnach dem Erreichen der Zeichnungssumme zum Starttermin aufgelegt.

Es besteht einerseits die Auflegung der Anleihe nach Erreichen der Zeichnungssumme,andererseits besteht auch die Möglichkeit des freihändigen Verkaufs, der hierbei fortlaufend stattfindet. Der Preis ist freibleibend, da er sich je nach Marktlage anpassenkann. Als dritte öffentliche Platzierungsmöglichkeit kann der börsenmäßige Verkaufgenutzt werden. Der Verkauf erfolgt dabei über die Börse.37 Schuldverschreibungenwerden nach ihrer Platzierung entweder börsenmäßig, auch bekannt als Parketthandeloder Präsenzhandel,38 oder in elektronischen Systemen, wie Xetra gehandelt. Zusätzlichbesteht noch die Möglichkeit des „Over-the-Counter-Handels“ (kurz: OTC).39

Zur Darstellung verschiedener Ausgestaltungsmöglichkeiten von Corporate Bonds werden im weiteren Verlauf die Begriffe Schuldverschreibung, Anleihe und Unternehmensanleihe synonym für Corporate Bond verwendet.

2.1.1. Straight Bonds und Zerobonds

Straight Bonds (auch Festzinsanleihe genannt) zeichnen sich dadurch aus, dass sie über die gesamte Laufzeit der Anleihe einen vorher festgelegten Kupon besitzen.40 Dieser wird an den Investor ausgezahlt, unabhängig von der Entwicklung der Märkte. Dadurch ist es dem Investor möglich, die Zinserträge immer zu einem Termin im Jahr einzuplanen. Hierzu nachfolgend ein Straight Bond der Metro AG.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 1: Metro-Anleihe42

Das Hauptunterscheidungsmerkmal von Zerobonds (auch Null-Kupon-Anleihe genannt)liegt darin, dass die Anleihe keinen Zinskupon besitzt.43 Der Investor erhält die Anleihebei Emission unter pari, bekommt jedoch bei Laufzeitende i.d.R. 100 % zurückgezahlt.Durch diese Differenz entsteht ein einmaliger Kursgewinn bei Fälligkeit, der den fehlenden Zinsertrag ersetzt.44 Am Beispiel der Aareal Bank Anleihe wird das deutlich. DerInvestor kauft sich bei Emission nicht wie üblich bei 100 % ein (Kosten wie Ausgabeaufschläge sowie Depot- und Orderkosten bleiben unberücksichtigt), sondern erwirbtdie Anleihe zu einem Kurs von 19,81 %. Am Ende der Laufzeit erhält der Investor100 % zurück und realisiert somit einen Kursgewinn i.H.v. 80,19 %. Daraus ergibt sicheine jährliche Rendite von ca. 2,0 %45.

Die Aareal Bank AG legt die Anleihe in einer deutlich höheren Stückelung auf als andere Unternehmen, die i.d.R. eine Stückelung von 1.000,00 EUR verwenden. Mit derStückelung von 100.000,00 EUR möchte die Aareal Bank AG eine besonders kapitalfähige Gruppe von Investoren ansprechen. Während die verwendeten Standardstückelungen i.H.v. 1.000,00 EUR auch private Kleinanleger ansprechen, werden mit Stückelungen i.H.v. 100.000,00 EUR eher institutionelle Großinvestoren eingeladen, sich durchlangfristige Fremdkapitalüberlassung am Unternehmen zu beteiligen.46 Auf diese Weisewerden Privatanleger „außen vor gelassen“ und es wird verhindert, dass während der40-jährigen Laufzeit das Unternehmen in der langfristigen Planung mit dem Fremdkapital, insbesondere bzgl. vorzeitiger Rückzahlungen, beeinflusst wird. Zudem erspartsich die Aareal Bank auf diese Weise die Pflicht des kostenintensiven Wertpapierprospekts, das durch das veränderte Wertpapierprospektrecht im Jahr 2012 neu geregeltwurde.47 Die Pflicht entfällt ab Stückelungen von 100.000,00 EUR.48 Bisher konnte dieAareal Bank AG ihre Anleihe noch nicht platzieren. Es wurde noch kein Umsatz generiert.49

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 2: Aareal-Anleihe50

2.1.2. Step up-/ down Bonds und Floor-/ Cap-Floater

Step up- bzw. down-Anleihen fallen dadurch auf, dass der nominelle Zinssatz währendder Laufzeit ansteigt bzw. fällt.51 Das ist für Investoren von Relevanz, die während derLaufzeit unterschiedlicher Steuersituationen unterliegen. Beispielhaft sind hierfür Arbeitnehmer, die in Rente gehen und der persönliche Steuersatz fällt52 oder der Steuerfreibetrag bereits ausgeschöpft ist, jedoch in den Folgejahren wieder frei wird.53 Nachfolgend wird die Stufenverzinsung bei der Deutschen Bank-Anleihe aufgeführt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 3: Deutsche Bank-Anleihe55

Floating Rate Notes (sog. Floaters) sind Schuldverschreibungen mit variablen Zinssätzen.56 Der jeweils gültige Zinssatz einer Periode (i.d.R. drei oder sechs Monate) istabhängig von einem vorher festgelegten Referenzzinssatz, wie z.B. dem EURIBORoder LIBOR57. Oft wird der jeweilige Referenzzinssatz einer Periode mit einem vorherfestgelegten Aufschlag ausgestattet. Da die Verzinsungen je nach Marktsituation starkvariieren können, sind Floaters i.d.R. mit Mindest- (Floor-Floaters)58 bzw. Maximalverzinsungen (Cap-Floaters)59 ausgestattet. Die Kombination aus beiden Varianten wird als Collared- bzw. Mini/Max-Floater bezeichnet.60 Das spricht Investoren an, die eineständig prolongierende Termineinlage wünschen oder Kursschwankungen vermeidenwollen, da durch die kurzen Zinsanpassungsperioden kaum Kursschwankungen stattfinden61. Bei der Commerzbank MiniMax-Anleihe handelt es sich um die Kombinationvon Mindest- und Höchstverzinsung. Die Zinsanpassungsperiode beträgt drei Monate,daher wird der drei-Monats-EURIBOR als Referenzzinssatz zugrunde gelegt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 4: Commerzbank-Anleihe63

2.1.3. Perpetuals, Tilgungs- und Annuitätenanleihen

Perpetuals werden auch als ewige Anleihen,64 Hybridanleihen oder Consolbonds bezeichnet, da sie keinen festen Rückzahlungstermin besitzen.65 Es besteht keine Verpflichtung seitens der Emittenten den Nominalwert zurück zu zahlen, und der Investorals Anleihegläubiger hat i.d.R. kein Kündigungsrecht. Der Emittent hat allerdings dieMöglichkeit, die Anleihe nach einer festen Zinsperiode durch eigene Kündigung zurückzuzahlen.66 Früher nutzten deutsche Investoren Perpetuals als Instrument zur Sicherung einer „Leibrente“, da eine ewige Zins- bzw. Rentenzahlung gewährt wurde.Das ist heutzutage nicht mehr üblich.

In Deutschland finden hauptsächlich Emissionen von Tilgungsanleihen statt. Als Tilgungsanleihe werden alle Anleihen bezeichnet, die zurückgezahlt bzw. getilgt werden.Hierbei werden planmäßige und außerplanmäßige Tilgungen unterschieden.67 Beiplanmäßiger Tilgung erhält der Investor entweder die Gesamtrückzahlung am Laufzeitende oder der Nominalwert der Anleihe wird über die Gesamtlaufzeit in Teilbeträgenzurückgezahlt, sodass am Laufzeitende keine Gesamtfälligkeit besteht. Die Rückzahlungen erfolgen durch Auslosung von Gruppen, Serien oder Reihen.68 Als außerplanmäßige Tilgungen werden vorzeitige Rückzahlungen durch Kündigung des Emittentenbezeichnet. Das kann die gesamte Anleihe oder Teilbeträge betreffen.69 Eine Kündigungdurch den Investor ist i.d.R. ausgeschlossen.

Annuitätenanleihen, als besondere Form der Tilgungsanleihe, kommen immer seltener vor.70 Die Besonderheit liegt in der Rückzahlung des Nominalwerts der Anleihe. In gleichbleibenden Rückzahlungsbeträgen, die bereits Zins- und Tilgungsleistung enthalten, erhält der Investor über die komplette Laufzeit sein eingesetztes Kapital gestückelt mit Zinsen zurück.71 Dadurch ist es dem Emittenten möglich, durch steigende Tilgungsanteile Zinsen einzusparen.72 Die nachfolgende Übersicht zeigt eine Zusammenfassung verschiedener Tilgungsvarianten bei Corporate Bonds:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3: Übersicht von Tilgungsvarianten73

2.1.4. Convertible Bonds und Bond Warrent

Convertible Bonds, auch Wandelanleihe genannt, räumen den Anleihegläubigern während einer vorher festgelegten Frist ein zusätzliches Recht ein.74 Neben dem Anspruchauf Verzinsung und Rückzahlung hat der Anleihegläubiger auch das Recht auf Wandlung der gesamten Schuldverschreibung in Aktien desselben Unternehmens.75 Übt derInvestor dieses Recht aus, erlischt sein Anspruch auf Verzinsung und Rückzahlung. DieFremdkapitalüberlassung wandelt sich zur Eigenkapitalbeteiligung.76 Der Investor wirdzum Aktionär. Die Rahmenbedingungen wie Wandlungsfrist, Wandlungsverhältnis undggf. Zuzahlungen bei Wandlung werden vor Emission festgelegt. Für den Investor lohntsich ein Wandel, wenn der Wandlungspreis plus Wert pro Aktie unter dem Aktienkursliegt.77 Bei Nichtausübung des zusätzlichen Rechts erhält der Investor wie gewohnt denNominalwert am Laufzeitende zurück.78 Am Beispiel der TUI-Anleihe werden die zusätzlichen Rahmendaten zur Wandlung deutlich. Die besondere Stückelung von 56,30EUR beinhaltet gleichzeitig den Preis bei Wandlung. Eine Anleihestückelung i.H.v.56,30 EUR kann der Investor in 10 Aktien wandeln.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 5: TUI-Anleihe80

Als Unterformen der Wandelanleihe werden sog. „CoCo”-Bonds (contingent convertible Anleihe)81 und Exchangeables herausgegeben. CoCo-Bonds funktionieren wie eineWandelanleihe mit Wandlungspflicht statt Wandlungsrecht.82 Die Wandlung derSchuldverschreibung in Aktien ist hierbei jedoch an eine unternehmerische Kennzahl,bspw. an die Eigenkapitalquote des Unternehmens, gekoppelt. Fällt die Kennzahl untereine vorher festgelegte Barriere, findet die Wandlung statt.83 Exchangeables sind Umtauschanleihen, die das Recht verbriefen, die Anleihe in Aktien eines anderen Unternehmens umzutauschen. Der Emittent zahlt diese Aktien aus dem eigenen Bestand zurück.84

Neben Wandelschuldverschreibungen werden auch Optionsanleihen, sog. Bond Warrants, emittiert.85 Diese gewähren sowohl das Recht auf Verzinsung und Rückzahlung,als auch das Recht, Aktien des emittierten Unternehmens in einer vorher festgelegtenFrist zu einem vorher festgelegten Preis zu beziehen.86 Optionsscheine verbriefen diesesOptionsrecht. Bei Ausübung des Optionsrechts verfallen die anderen Forderungsrechtenicht. Optionsrechte können daher getrennt von der Anleihe ausgeübt oder die Scheinean der Börse gehandelt werden. Anleihen mit Optionsschein werden als „Cum Warrant“, Anleihen ohne Optionsschein als „Ex Warrant“ und Optionsscheine alleine als„Warrant“ bezeichnet.87 Die Besonderheit für den Investor liegt in der Chance der überproportionalen Rendite durch Hebelwirkung des Optionsscheins.88 Der Optionsscheinreagiert durch den geringen Kapitaleinsatz des Investors auf Kursänderungen der zubeziehenden Aktie progressiv.89 Dieser Effekt wird auch als Hebel bezeichnet. Der Unterschied zwischen Wandel- und Optionsanleihe wird in der nachfolgenden Grafik verdeutlicht.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4: Wandel- und Optionsanleihe im Vergleich90

2.1.5. Reverse Convertibles, High Yield Bonds und Sonstige

Unter Reverse Convertibles werden auch Aktienanleihen, sog. „Equity linked notes“91 oder „Share Bonds“92, verstanden, die über kurze Laufzeiten mit hohen laufenden Verzinsungen ausgestattet sind. Die Rückzahlung ist von der Kursentwicklung einer mit derAnleihe gekoppelten Aktie abhängig. Falls mindestens die vorher festgelegte Barrieredurch die Aktie am Bewertungsstichtag erreicht wurde, erhält der Investor den Nominalwert der Anleihe zurück. Liegt der Aktienkurs darunter, wird dem Investor eine vorher festgelegte Anzahl von Aktien durch den Emittent geliefert. Hohe Zinszahlungenentschädigen dabei das hohe Verlustrisiko, das der Investor eingeht. Zugleich bietet dieKursentwicklung der Aktie gute Chancen auf zusätzliche Gewinne.93

High Yield Bonds sind Hochzinsanleihen, bei denen der Emittent eine schlechte Bonitätvorweist und einen erhöhten Verschuldungsgrad bzw. eine schwache Ertragskraft besitzt.94 Der Investor lässt sich das erhöhte Ausfallrisiko durch höhere Zinsen im Vergleich zum herrschenden Zinsniveau vergüten. Am Beispiel der ThyssenKrupp-Anleihezeigt sich die deutlich erhöhte Verzinsung im Vergleich zu anderen Corporate Bonds imJahr 2009. Als Vergleichswert zur hohen Verzinsung der ThyssenKrupp-Anleihe kann die Umlaufrendite aus Juni 2009 hinzugezogen werden, die im Durchschnitt bei 3,26 %lag.95

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 6: ThyssenKrupp-Anleihe97

Als eine Unterform von High Yields gelten Junk Bonds. Die sog. „Schrottanleihen“ bzw. Ramsch- und Müllanleihen besitzen die geringsten Bonitäten,98 da dasAusfallrisiko sehr hoch ist. Die Bonitätseinstufung liegt oftmals unter der von Ratingagenturen. Anleger investieren in höchst spekulative und ungesicherte CorporateBonds.99 Eine weitere Unterform zu High Yields bilden Defaulted Bonds. Es sind Anleihen von Unternehmen, die sich in Sanierung oder sogar schon im Konkurs befinden.Trotz Verzinsungen nahe dem Zinsniveau von anderen Anleihen mit besseren Ratingeinstufungen, wird das hohe Risiko dem Investor durch geringe Einstiegskurse und denmöglichen hohen Kursgewinnen vergütet. Es handelt sich dabei um Unternehmensanleihen, dessen Emittenten zum Teil Ausfälle bei Forderungsrückzahlungen vorweisen.100

Eine besondere Form eines Corporate Bonds bietet die Katastrophenanleihe bzw. derCat-Bond.101 In der Regel liegt die Verzinsung für den Investor attraktiverweise überdem Marktzinsniveau. Das liegt daran, dass das Risiko für Kursverluste an ein Ereignis,also an den Eintritt einer Katastrophe gebunden ist. Häufig emittieren Versicherungs- unternehmen solche Anleihen. Der Investor kann sein Portfolio bzgl. seiner Relation von Rendite und Risiko verbessern, da die erwartete Rendite mit der des Marktes nicht systematisch korreliert.102

Neben der unternehmerischen Absicherung gegen Katastrophen, kann der Investorselbst sein Portfolio gegen Risiken absichern. Typischerweise schützt der Investor seinPortfolio gegen Inflation mit Hilfe von inflationsgebundenen bzw. inflationsgeschütztenAnleihen, Realzinsanleihen und den sog. „Linker“103. Zusätzlich kann er sein Portfoliogegen Preissteigerungen in spezifischen Bereichen, wie z.B. Goldpreise oder Aktienkurse absichern. In diesem Fall greift der Investor auf Indexanleihen zurück, bei denendie Anleihe an verschiedene Indizes gebunden sein kann.104 Die Rückzahlung der Anleihe verhält sich bei Indexanleihen gleichermaßen wie bei Aktienanleihen.

[...]


1 Vgl. Vogt (2006), S. 75.

2 Vgl. Schredelseker (2002), S. 434f.

3 Vgl. Markowitz (1952), S. 77.

4 Markowitz (2008), S. 2.

5 Vgl. http://www.finanzen.net/index/DAX/Charttool, Stand: 30.11.2013.

6 Vgl. Kommer (2001), S. 48f.

7 Vgl. Günther, Moriabadi, Schulte, Garz (2012), S. 21.

8 Vgl. Spremann (2008), S. 215ff.

9 Vgl. http://www.lazardnet.com/lam/de/pdfs/Hintergrund_200604_risikoadjustierte_rendite.pdf, S. 5,Stand: 30.11.2013.

10 Vgl. Krüger, Wehling (2001), S. 206.

11 Vgl. Götte (2005), S. 13.

12 Vgl. Eilenberger, Ernst, Toebe (2013), S. 325.

13 In Anlehnung an: Grill, Perczynski (2013), S. 222.

14 Vgl. Blanchard, Illing (2009), S. 446.

15 Vgl. Schäfer (2002), S. 407.

16 Vgl. http://www.absolut-report.de/news/detail/n/unternehmensanleihen-risikoappetit-der-investoren- steigt/, Stand: 30.11.2013.

17 Vgl. Natter (2003), S. 27.

18 Vgl. Schiffmacher (2011), S. 12.

19 Vgl. Eckert, Schäfer (2011), S. 106.

20 Vgl. Luo, Guarino (2010), S. 2f.

21 Vgl. Achleitner, Everling, Niggemann (2007), S. 4f.

22 Vgl. Reichling, Bietke, Henne (2007), S. 58f.

23 Vgl. http://www.praktiker.com/pb/site/praktiker_com/node/350959/Lde/index.html, Stand: 30.11.2013.

24 Vgl. http://www.hr-alliance.eu/pdf/Pressespiegel/09_03_17WiWo_Interview_Stroh.pdf, Stand: 30.11.2013.

25 Vgl. http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/a-615933.html, Stand: 30.11.2013.

26 Vgl. http://www.finance-magazin.de/geld-liquiditaet/kredite-und-anleihen/praktiker-will-mit- restrukturierungsprogramm-aus-der-krise-kommen/, Stand: 30.11.2013.

27 Vgl. http://charts.fmh-index.de/onvista/zinsentwicklung/detailversion/, Stand: 30.11.2013.

28 Vgl. http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2013-09/praktiker-insolvenz-ausverkauf, Stand: 30.11.2013.

29 Vgl. http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/a-615933.html, Stand: 30.11.2013.

30 Vgl. http://www.boerse-frankfurt.de/en/bonds/praktiker+ihs+11+16+DE000A1H3JZ8, Stand: 30.11.2013.

31 Quelle: Entnommen aus: http://www.onvista.de/anleihen/charts.html?ID_INSTRUMENT=39108578, Stand: 30.11.2013.

32 Vgl. Michalky, Schittler (2008), S. 260.

33 Vgl. Bruns, Meyer-Bullerdiek (2008), S. 154.

34 Vgl. Rudolph (2006), S. 295.

35 Vgl. Eilenberger (2012), S. 462.

36 Vgl. Lüscher-Marty (2010), S. 403.

37 Vgl. Grill, Perczynski (2013), S. 237.

38 Vgl. Glebe (2008), S. 100.

39 Vgl. Hull (2009), S. 25.

40 Vgl. Oehler, Unser (2002), S. 47.

41 Vgl. Tabelle 22: Bonitätsbewertung durch Moody´s Investors Service.

42 In Anlehnung an: http://www.finanzen.net/anleihen/A0XFCT-METRO-Anleihe, Stand: 30.11.2013.

43 Vgl. Wöltje (2013), S. 330.

44 Vgl. Kußmaul (2010), S. 187.

45 80,19 % Kursgewinn dividiert durch die Laufzeit von 40 Jahren ergibt ca. 2,0 % pro Jahr.

46 Vgl. Schiffmacher (2012), S. 6f.

47 Vgl. http://www.gesetze-im-internet.de/wppg/__3.html, Stand: 30.11.2013.

48 Vgl. http://www.fixed-income.org/index.php?id=19&tx_ttnews[tt_news]=3324&cHash=9df4a04ceb 897fccb4a2c2bf37c30ebb, Stand: 30.11.2013.

49 Vgl. http://www.finanzen.net/anleihen/A1RE31-Aareal-Bank-Anleihe-TimeAndSales, Stand: 30.11.2013.

50 In Anlehnung an: http://www.onvista.de/anleihen/snapshot.html?ISIN=DE000A1RE319, Stand: 30.11.2013.

51 Vgl. Jung (2006), S. 773.

52 Vgl. Dommermuth, Dochantschi, Hauer (2009), S. 42.

53 Vgl. May (2009), S. 60.

54 Vgl. Tabelle 22: Bonitätsbewertung durch Moody´s Investors Service.

55 Vgl. http://www.onvista.de/anleihen/snapshot.html?ISIN=XS0457735826, Stand: 30.11.2013.

56 Vgl. May (2009), S. 58.

57 Vgl. Hull (2009), S. 109.

58 Vgl. Götte (2001), S. 23.

59 Vgl. Wüst (2006), S. 169.

60 Vgl. Lüscher-Marty (2010), S. 411.

61 Vgl. Schierenbeck, Wöhle (2012), S. 518.

62 Vgl. Tabelle 22: Bonitätsbewertung durch Moody´s Investors Service.

63 Vgl. http://www.ariva.de/DE000CZ29DT1, Stand: 30.11.2013.

64 Vgl. Lüscher-Marty (2010), S. 402.

65 Vgl. Steinebach, Jäckle (2007), S. 317.

66 Vgl. Reinke, Nissen-Schmidt (2008), S. 46.

67 Vgl. May (2006), S. 155f.

68 Vgl. Lindmayer (2011), S. 111.

69 Vgl. Steiner, Uhlir (2001), S. 52.

70 Vgl. Bösch (2013), S. 230f.

71 Vgl. Linder, Tietz (2008), S. 22.

72 Vgl. Zantow, Dinauer (2011), S. 240.

73 In Anlehnung an: Richard, Mühlmeyer (2006), S. 245.

74 Vgl. Rudolph (2006), S. 359.

75 Vgl. Grundmann, Rathner (2012), S. 101.

76 Vgl. Schäfer (2002), S. 223.

77 Vgl. Wolke (2010), S 127.

78 Vgl. Rudolph (2006), S. 78.

79 Vgl. Tabelle 22: Bonitätsbewertung durch Moody´s Investors Service.

80 Vgl. http://www.tui-group.com/de/ir/anleihen_ratings/anleihen#TAbstatz_06, Stand: 30.11.2013.

81 Vgl. Lüscher-Marty (2010), S. 430.

82 Vgl. http://www.fixed-income.org/index.php?id=30&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=2089, Stand: 30.11.2013.

83 Vgl. Mayo (2013), S. 590f.

84 Vgl. Breuer (2008), S. 329.

85 Vgl. Schäfer (2002), S. 237.

86 Vgl. Zantow, Dinauer (2011), S. 256.

87 Vgl. Bösch (2013), S. 249f.

88 Vgl. Qureshi, Heiden (2010), S. 27.

89 Vgl. Grundmann, Körner-Delfs (2008), S. 210.

90 In Anlehnung an: Grill, Perczynski (2013), S. 237ff.

91 Vgl. Hägele (2003), S. 148f.

92 Vgl. Richard, Mühlmeyer (2006), S. 373.

93 Vgl. Brechmann, Röder, Schneider, Winkler (2008), S. 139f.

94 Vgl. Randow, Butlar (2004), S. 171.

95 Vgl. http://charts.fmh-index.de/onvista/zinsentwicklung/detailversion/, Stand: 30.11.2013.

96 Vgl. Tabelle 22: Bonitätsbewertung durch Moody´s Investors Service.

97 Vgl. http://www.ariva.de/DE000A0Z12Y2, Stand: 30.11.2013.

98 Vgl. Luttermann (1998), S. 261.

99 Vgl. Menzel, Rodenwaldt (2012), S. 39.

100 Vgl. Fabozzi (2001), S. 693.

101 Vgl. Hull (2011), S. 60.

102 Vgl. Litzenberger, Beaglehole, Reynolds (1996), S. 76ff.

103 Vgl. Spremann, Gantenbein (2007), S. 25.

104 Vgl. Sperber, Sprink (2007), S. 202f.

Ende der Leseprobe aus 89 Seiten

Details

Titel
Corporate Bonds als Anlageinstrument zur Portfoliooptimierung
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Düsseldorf früher Fachhochschule
Note
1,7
Autor
Jahr
2013
Seiten
89
Katalognummer
V269168
ISBN (eBook)
9783656596820
ISBN (Buch)
9783656596813
Dateigröße
833 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
corporate, bonds, anlageinstrument, portfoliooptimierung
Arbeit zitieren
Christina Hagen (Autor), 2013, Corporate Bonds als Anlageinstrument zur Portfoliooptimierung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/269168

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