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Gewinner und Verlierer des Friedens von Venedig 1177

Kaiser Barbarossa und seine Zeit

Titre: Gewinner und Verlierer des Friedens von Venedig 1177

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2013 , 21 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Nina Lutz (Auteur)

Histoire de l'Europe - Moyen Âge, Temps modernes
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Résumé Extrait Résumé des informations

Das Zerwürfnis zwischen Kaiser Friedrich I. und Papst Alexander III. hatte im Jahre 1159 mit einer päpstlichen Doppelwahl seinen Anfang genommen. Es ging in diesen Auseinandersetzungen „nicht allein um die Legitimität oder Illegitimität“ von Päpsten und Gegenpäpsten, sondern gleichermaßen um grundsätzliche Fragen der politischen und kirchlichen Ordnung. Das Ziel Alexanders war eine größere Freiheit der Kirche, Kaiser Friedrich I. strebte nach der Wiederherstellung der Reichsherrschaft, vor allem in Ober- und Mittelitalien.
Dieser Konflikt, der sich über so viele Jahre hinzog, soll im Folgenden unter Einbeziehung des Friedensvertrages von Venedig 1177 analysiert werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.2 Quellenlage und Forschungsstand

1.3 Aufbau und Methode der Arbeit

2 Die Quellen

2.1 Der Friedensvertrag zwischen Friedrich I. Barbarossa und Wilhelm II. von Sizilien, 14. August 1177

2.2 Der Friedenschluss mit Venedig, September 1177

3 Auf dem Weg zum Frieden in den Jahren von 1156 – 1176

4 Die Geschehnisse der Jahre 1176 und 1177

5 Der endgültige Frieden von Venedig

6 Gewinner und Verlierer des Friedens von Venedig

7 Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den historischen Prozess und die rechtlichen Vereinbarungen des Friedens von Venedig im Jahr 1177 zu analysieren, um zu bewerten, inwieweit Kaiser Friedrich I. Barbarossa und Papst Alexander III. als Sieger oder Verlierer aus diesem Konflikt hervorgingen. Die Forschungsfrage untersucht dabei insbesondere, welche politischen Interessen die Vertragsparteien verfolgten und wie die zeremoniellen sowie vertraglichen Handlungen zur Lösung des langjährigen Schismas beitrugen.

  • Historische Analyse des Konflikts zwischen Kaisertum und Papsttum im 12. Jahrhundert.
  • Untersuchung der Schlacht bei Legnano und ihrer Folgen für die kaiserliche Politik.
  • Analyse der Friedensverträge von Venedig und Anagni als primäre Rechtsquellen.
  • Betrachtung der symbolischen Bedeutung von Ritualen wie dem Fußkuss und dem Stratordienst.
  • Bewertung der langfristigen Auswirkungen des Friedens auf die Machtstrukturen in Deutschland und Italien.

Auszug aus dem Buch

2.2 Der Friedensschluß mit Venedig, September 1177

Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine Rechtsquelle, da dieser Friedensschluss auf kaiserlichen Befehl von Martin von Pavia, dem Notar des kaiserlichen Hofes, als Urkunde geschrieben wurde. Auch hier liegt also der rein rechtliche Hintergrund vor.

Friedrich I. verspricht in dieser Urkunde dem Dogen von Venedig, dessen Nachfolgern und allen Venezianern den sicheren Frieden in allen von ihm beherrschten Ländern. Friedrich bezieht sich hierbei auf einen Eid, den Graf Dedo als Gesandter bei dem Leben des Kaisers geschworen hat. In diesem besagten Eid wurde geschworen, dass der Frieden mit der Kirche, der Frieden mit dem König von Sizilien auf fünfzehn Jahre sowie der Frieden mit den Lombarden gehalten werden soll. Falls es doch zu einem Angriff kommen sollte, und die Stadt oder Person sollte erkannt werden und nicht innerhalb von vierzig Tagen Ersatz leisten, werde Friedrich „ohne hinterhältige Verzögerung und ohne Hinterlist“ dafür sorgen, dass Wiedergutmachung geschieht. Sollte allerdings der angerichtete Schaden nicht verfolgt werden können, sollen der Doge und die Venezianer die Freiheit haben dieses Unrecht selbst zu verfolgen, ohne dass der angeordnete Friede damit als gebrochen gelte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in den Konflikt zwischen Kaiser Friedrich I. und Papst Alexander III. ein und stellt die zentrale Fragestellung nach Gewinnern und Verlierern des Friedens von Venedig vor.

2 Die Quellen: In diesem Kapitel werden die für die Arbeit herangezogenen primären Rechtsquellen, namentlich die Verträge von Venedig, analysiert und in ihren historischen Kontext eingeordnet.

3 Auf dem Weg zum Frieden in den Jahren von 1156 – 1176: Das Kapitel beleuchtet die historischen Etappen des Konflikts von der Heirat Friedrichs bis hin zu den militärischen Auseinandersetzungen in Italien.

4 Die Geschehnisse der Jahre 1176 und 1177: Hier werden die kriegerische Wende durch die Schlacht bei Legnano sowie die anschließenden diplomatischen Bemühungen um einen Vorvertrag in Anagni behandelt.

5 Der endgültige Frieden von Venedig: Dieses Kapitel schildert den Verlauf des Friedenskongresses, die symbolischen Versöhnungsrituale und die endgültige vertragliche Besiegelung.

6 Gewinner und Verlierer des Friedens von Venedig: Hier erfolgt eine kritische Abwägung der erzielten Ergebnisse für Kaiser, Papst und die beteiligten Mächte unter Einbeziehung der Forschungsliteratur.

7 Schlussbetrachtung: Das Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und kommt zu dem Ergebnis, dass der Frieden von Venedig eine komplexe strukturbildende Grundlage für das Verhältnis von Kaiser und Reich darstellte.

Schlüsselwörter

Frieden von Venedig, Friedrich I. Barbarossa, Papst Alexander III., Schisma, Schlacht bei Legnano, Rechtsquellen, Mittelalter, Staufer, Italienpolitik, Reichsherrschaft, Diplomatie, Vertrag von Anagni, Symbolik, Machtverhältnisse, Kirchenspaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem historischen Frieden von Venedig aus dem Jahr 1177 und analysiert das Ende des langjährigen Konflikts zwischen Kaiser Friedrich I. Barbarossa und Papst Alexander III.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die Quellenkritik, der historische Kontext des Italienkonflikts, die Rolle von Ritualen in der mittelalterlichen Diplomatie sowie die rechtlichen Verträge zwischen den Konfliktparteien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu klären, ob der Friedensschluss von Venedig einseitige Vorteile für eine der Parteien brachte oder ob er als ein ausgewogener diplomatischer Kompromiss zu verstehen ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung primärer Rechtsquellen, Chroniken und aktueller wissenschaftlicher Sekundärliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Quellengrundlage, die Darstellung des Weges zum Frieden über wichtige historische Ereignisse wie die Schlacht bei Legnano und die detaillierte Schilderung der Ereignisse in Venedig.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Venedig 1177, Barbarossa, Schisma, Friedensvertrag, Reichsherrschaft und mittelalterliche Diplomatie.

Welche Bedeutung hatte die Schlacht bei Legnano für den Friedensschluss?

Die Niederlage des Kaisers bei Legnano markierte einen Wendepunkt, der den Ansehensverlust Barbarossas besiegelte und ihn dazu zwang, kompromissbereiter in die Friedensverhandlungen einzutreten.

Wie ist die symbolische Geste des Fußkusses in der Forschung bewertet worden?

Während einige Historiker dies als demütigenden Unterwerfungsakt werten, interpretieren andere es als einen notwendigen rituellen Akt zur Wiederherstellung der kirchlichen und rechtlichen Ordnung.

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Résumé des informations

Titre
Gewinner und Verlierer des Friedens von Venedig 1177
Sous-titre
Kaiser Barbarossa und seine Zeit
Université
University of Kassel  (Gesellschaftswissenschaften)
Cours
Kaiser und Barbarossa und seine Zeit
Note
2,0
Auteur
Nina Lutz (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
21
N° de catalogue
V269232
ISBN (ebook)
9783656602446
ISBN (Livre)
9783656602439
Langue
allemand
mots-clé
gewinner verlierer friedens venedig kaiser barbarossa zeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Nina Lutz (Auteur), 2013, Gewinner und Verlierer des Friedens von Venedig 1177, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/269232
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Extrait de  21  pages
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