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Leadership in Organisationen

Titel: Leadership in Organisationen

Seminararbeit , 2008 , 20 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Elif Demir (Autor:in)

Führung und Personal - Führungsstile
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Seit Anbeginn der Menschheit gibt es das Phänomen der Führerschaft.
In der Steinzeit wurde der Stärkste zum Führer gekürt und hat die Jäger zur Beute geführt. Im alten Ägypten gab es sogar eine vollständige Hierarchie mit den führenden Pharaonen an der obersten Spitze. Auch vom alten Griechenland wissen wir, dass sie sich mit diesem Phänomen beschäftigten.
Heute noch ist Führung allgegenwärtig. Sie ist dort vorzufinden, wo sich mehrere Menschen zu einer Gruppe zusammenschließen um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Denn in diesen Fällen entsteht ein Koordinationsbedürfnis, den dann mindestens ein Gruppenmitglied befriedigen muss. Dieser wird dann zum Gruppenleiter, zum Führer der Gruppe.
Führung ist in allen kulturellen, zeitlichen, gesellschaftlichen Ebenen der Existenz vorhanden. Überall trifft man Menschen, die andere Menschen führen, sich selbst führen oder geführt werden.
Oft geschehen Führungsprozesse völlig unbewusst, beispielsweise führt in der Familie Unbewussterweise ein kleines Kind die jüngeren Geschwister. Ein anderes Beispiel ist die Partnerschaft, in der, der dominantere Part seinen Partner führt.
Es ist in diesem Zusammenhang zu klären, in welchem gesellschaftlichen Gebiet geführt wird, denn der Begriff und auch der Inhalt der Führung sind sehr breit gefächert. Sie ist aufzufinden von der Ökonomie, Religion, Familie, Schule bis hin zur Politik.
In dieser Seminararbeit wird ein Augenmerk auf die betriebswirtschaftliche Führerschaft in Organisationen gelegt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Führungsbegriffe

2.1 Leadership

2.2 Management

2.3 Abgrenzung von Leadership und Management

3. Führungsbeziehungen

3.1 Transaktionale Führung

3.2 Transformationale Führung

4. Führungskompetenz

4.1 Messung der Führungskompetenz

4.2 Entwicklung der Führungskompetenz

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Seminararbeit untersucht das vielschichtige Phänomen der Führung im betriebswirtschaftlichen Kontext. Ziel der Arbeit ist es, die theoretischen Grundlagen der Führungsbegriffe Leadership und Management zu klären, eine fundierte Abgrenzung vorzunehmen sowie die transaktionale und transformationale Führungstheorie gegenüberzustellen, um abschließend Wege zur Messung und Entwicklung von Führungskompetenzen aufzuzeigen.

  • Begriffsbestimmung von Leadership und Management
  • Kritische Analyse der Differenzierung von Leader- und Manager-Rollen
  • Gegenüberstellung transaktionaler und transformationaler Führung
  • Methoden zur Analyse von Führungskompetenzen
  • Instrumente zur gezielten Entwicklung der Führungskompetenz

Auszug aus dem Buch

2.1 Leadership

Der Begriff der Führung kommt aus dem Begriffszusammenhang der Stadtführung, Bergführung, Museenführung, das heißt Personen zu einem Ziel lenken. Das Ziel kann sein, die Stadt zu sehen, einen Berggipfel zu erreichen oder die Produktivität bzw. die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens zu steigern.

Aus der Sicht der betriebswirtschaftlichen Führungsforschung wird sie definiert als ein allgemeines und zeitlich übergreifendes, in allen Kulturen existierendes und interdisziplinäres Konstrukt. Dabei sind die Definitionen von Führung als kulturgebundene Konstrukte aufzufassen, die je nach Perspektive von Wissenschaftlern und Praktikern unterschiedlich ausgestaltet werden.

Staehle definiert die Mitarbeiterführung, in dem er sie als „die Beeinflussung der Einstellung und des Verhaltens von Einzelpersonen sowie der Interaktion in und zwischen Gruppen, mit dem Zweck, gemeinsam bestimmte Ziele zu erreichen“ darstellt.

Peter Drucker hingegen bezeichnet Führung als die „natürliche, ungezwungene Fähigkeit, Mitarbeiter zu inspirieren“.

Wunderer definiert die Führung mit den Worten: „Führung wird verstanden als ziel- und ergebnisorientierte, aktivierende und wechselseitige, soziale Beeinflussung zur Erfüllung gemeinsamer Aufgaben in und mit einer strukturierten Arbeitssituation.“ Diese Sichtweise der Führung wird aus Gründen der Präzision als die Personalführung bezeichnet.

Des Weiteren unterscheidet er ganz deutlich die Mitarbeiterführung, in dem er sie als „Einflussbeziehung in führungsorganisatorisch differenzierten Rollen im Rahmen von Arbeitsverträgen“ bezeichnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet das Phänomen Führung als historisch gewachsenes, allgegenwärtiges soziales Konstrukt und führt in die spezifische Betrachtung der betriebswirtschaftlichen Führerschaft ein.

2. Führungsbegriffe: Das Kapitel analysiert die Konzepte von Leadership und Management, definiert diese aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven und erörtert die Problematik einer eindeutigen Abgrenzung beider Begriffe.

3. Führungsbeziehungen: Hier werden die beiden theoretischen Führungsansätze der transaktionalen und transformationalen Führung erläutert und ihre unterschiedlichen Wirkungsweisen auf die Mitarbeiter motivierende Ebene gegenübergestellt.

4. Führungskompetenz: Dieses Kapitel widmet sich der Identifikation und Messung notwendiger Führungskompetenzen und stellt Instrumente für deren gezielte Entwicklung in Organisationen vor.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz der Führung für den Unternehmenserfolg zusammen und thematisiert die Diskrepanz zwischen dem Bedarf an visionären Führungskräften und der betrieblichen Realität.

Schlüsselwörter

Leadership, Management, Personalführung, transaktionale Führung, transformationale Führung, Führungskompetenz, Kompetenzmodell, 360° Feedback, Development Center, Vision, Mitarbeiterführung, Organisationsführung, Führungstheorie, Motivation, Personalentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Einordnung und praktischen Anwendung des Phänomens Führung, insbesondere mit der Differenzierung von Management und Leadership sowie deren Bedeutung für Führungskompetenzen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Begriffsdefinition von Führung, die Unterscheidung zwischen transaktionalen und transformationalen Stilen sowie Methoden zur Analyse und Entwicklung von Führungskompetenzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für moderne Führungsanforderungen zu schaffen und aufzuzeigen, wie Unternehmen Führungskompetenzen systematisch messen und fördern können.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse einschlägiger betriebswirtschaftlicher Forschung und Führungslehren, ergänzt durch Praxisbeispiele von Unternehmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Abgrenzung von Begriffen, die Analyse der transaktionalen und transformationalen Führung sowie die praktische Erörterung von Kompetenzmodellen und Entwicklungsinstrumenten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Seminararbeit?

Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie Führungskompetenz, Transformationale Führung, Leadership, Management und Personalentwicklung geprägt.

Wie unterscheidet sich laut Zaleznik ein Manager von einem Leader?

Zaleznik definiert den Manager als jemanden, der Prozesse verwaltet und für Stabilität sorgt, während der Leader als Visionär auftritt, der Veränderungen einleitet und Innovationen fördert.

Warum hält die Autorin die strikte Abgrenzung von Leadership und Management für wenig sinnvoll?

Die Autorin argumentiert mit Mintzberg, dass erfolgreiche Führungskräfte beide Aspekte vereinen sollten – die organisatorische Planung des Managers und die visionäre Inspiration des Leaders – und eine Trennung daher in der Praxis oft nicht zielführend ist.

Welche Rolle spielt das Kompetenzmodell in der Personalführung?

Ein Kompetenzmodell dient dazu, definierte Kern-, funktionale und spezielle Kompetenzen zu erfassen, um einheitliche und aussagekräftige Bewertungen sowie gezielte Entwicklungsmaßnahmen für Führungskräfte zu ermöglichen.

Was ist der Kernunterschied zwischen transaktionaler und transformationaler Führung?

Während die transaktionale Führung auf einer Tauschbeziehung (Leistung gegen Belohnung) basiert, zielt die transformationale Führung darauf ab, die Werte und Motive der Mitarbeiter zu transformieren, um höhere Ziele und eine stärkere Identifikation zu erreichen.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Leadership in Organisationen
Hochschule
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Neu-Ulm; früher Fachhochschule Neu-Ulm
Veranstaltung
Personalwesen und Arbeitsrecht
Note
2,0
Autor
Elif Demir (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
20
Katalognummer
V269499
ISBN (eBook)
9783656606772
ISBN (Buch)
9783656606673
Sprache
Deutsch
Schlagworte
leadership organisationen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Elif Demir (Autor:in), 2008, Leadership in Organisationen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/269499
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Leseprobe aus  20  Seiten
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