Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Ethnische Diskriminierung an Hochschulen

Titel: Ethnische Diskriminierung an Hochschulen

Hausarbeit , 2013 , 9 Seiten , Note: 2.0

Autor:in: Stefan Rahlmann (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Studienleistung des Moduls 17.5, „Professionelles Handeln: Sozialarbeitspolitik“, im Sommersemester 2013, besteht aus zwei Teilen. Teil eins meines Nachweises war eine Gruppenarbeit in Form einer Präsentation zum Thema „Diskriminierung an Hochschulen“. Der zweite Teil des Nachweises ist eine schriftliche Reflexion eines Seminarthemas. Die von uns erstellte Präsentation dient für mich als Motivation für eine weitere Auseinandersetzung mit dem Thema „Diskriminierung an Hochschulen auf Grund ethnischer Herkunft“ in Form dieser schriftlichen Reflexion.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen

2.1. Was bedeutet Diskriminierung?

2.1.1 Formen von Diskriminierung

2.1.2 Institutionelle Diskriminierung

2.1.2.1 Direkte institutionelle Diskriminierung

2.1.2.2 Indirekte institutionelle Diskriminierung

2.2 Was bedeutet „ethnische Herkunft“?

3. Diskriminierung an Hochschulen auf Grund ethnischer Herkunft

3.1. Hochschulzugang

3.2. Studienfinanzierung

3.3. Studienverlauf

3.4. Campusleben

4. Schlussreflexion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der komplexen Thematik der Diskriminierung von Studierenden an Hochschulen aufgrund ihrer ethnischen Herkunft auseinander. Ziel ist es, sowohl direkte als auch subtilere, institutionelle Formen der Benachteiligung im akademischen Kontext theoretisch einzuordnen und die Auswirkungen auf den Studienalltag und den Bildungserfolg zu reflektieren.

  • Theoretische Grundlagen von Diskriminierung und ethnischer Herkunft
  • Formen der institutionellen Diskriminierung im Hochschulwesen
  • Herausforderungen beim Hochschulzugang und der Studienfinanzierung
  • Sprachliche Barrieren und deren Einfluss auf den Studienverlauf
  • Diskriminierung im informellen Campusleben

Auszug aus dem Buch

2.1.1. Formen von Diskriminierung

Im Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (im folgenden AGG genannt) finden sich vier unterschiedliche Formen von Diskriminierung. Diese sollen an dieser Stelle nur kurz genannt werden:

- Unmittelbare (direkte) Diskriminierung: bedeutet beispielsweise die Diskriminierung auf Grund der Herkunft, Hautfarbe oder Sprache.

- Mittelbare (indirekte) Diskriminierung: bedeutet, dass, dem Anschein nach, neutrale Regelungen bestimmte Gruppen benachteiligen.

- Belästigung/ sexuelle Belästigung: bedeutet, dass unerwünschtes Verhalten anderer die Würde einer Person verletzt. Hierzu gehört zum Beispiel: Einschüchterungen, Anfeindungen oder Beleidigungen

- Anweisung zur Diskriminierung: bedeutet, dass zum Beispiel der Chef eines Unternehmens Mitarbeiterinnen und/ oder Mitarbeiter dazu ermutigt Arbeitnehmerinnen und/ oder Arbeitnehmer oder Bewerberinnen und/ oder Bewerber zu diskriminieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beschreibt den Kontext der Studienleistung im Modul „Professionelles Handeln: Sozialarbeitspolitik“ und führt in die Motivation zur Untersuchung von Diskriminierung an Hochschulen ein.

2. Definitionen: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffe wie Diskriminierung, deren verschiedene Formen sowie das Konzept der ethnischen Herkunft definiert, um ein theoretisches Fundament für die weitere Analyse zu schaffen.

3. Diskriminierung an Hochschulen auf Grund ethnischer Herkunft: Dieser Hauptteil beleuchtet konkrete Problemfelder im Hochschulalltag, darunter den Zugang zur Hochschule, finanzielle Hürden, den Studienverlauf sowie soziale Aspekte des Campuslebens.

4. Schlussreflexion: Hier erfolgt eine zusammenfassende Bewertung der Komplexität des Themas, wobei sowohl politische Handlungsempfehlungen als auch die Notwendigkeit reflexiver Prozesse für alle Hochschulakteure betont werden.

Schlüsselwörter

Diskriminierung, Ethnische Herkunft, Hochschulen, Institutionelle Diskriminierung, Migrantinnen, Migranten, Bildungsgerechtigkeit, Studienverlauf, Sprachbarrieren, Chancengleichheit, Soziale Arbeit, Agg, Interkulturelle Kompetenz, Teilhabe, Ausländische Studierende

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Reflexion über Diskriminierungsprozesse an Hochschulen, die auf der ethnischen Herkunft von Studierenden basieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die theoretische Definition von Diskriminierungsformen, institutionelle Barrieren im Hochschulsystem sowie Herausforderungen im Studienverlauf und Campusleben.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie diskriminierende Strukturen – bewusst wie unbewusst – den Bildungserfolg und die Teilhabe von Studierenden mit Migrationshintergrund beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Reflexionsmethode, basierend auf Literaturarbeit und der Einordnung in bestehende rechtliche und soziologische Konzepte (wie das AGG und institutionelle Diskriminierung).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert konkrete Hürden wie den Hochschulzugang, die Studienfinanzierung, sprachliche Barrieren im Studium und soziale Exklusion innerhalb des Campuslebens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Diskriminierung, ethnische Herkunft, Hochschulzugang, Teilhabe und institutionelle Diskriminierung definiert.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen direkter und indirekter Diskriminierung?

Direkte Diskriminierung erfolgt aufgrund spezifischer Merkmale wie Herkunft oder Hautfarbe, während indirekte Diskriminierung durch formal neutrale Regelungen entsteht, die in ihrer Wirkung bestimmte Gruppen benachteiligen.

Welche Rolle spielen sprachliche Barrieren laut der Arbeit?

Sprachliche Barrieren führen laut Autor zu bürokratischen Verzögerungen, Erschwernissen in der Kommunikation mit Lehrenden und können im Extremfall bis zum Studienabbruch führen.

Was fordert der Autor in der Schlussreflexion?

Der Autor fordert politische Anpassungen bei Aufenthalts- und Arbeitsrecht sowie die Integration von Reflexionsprozessen in Organisationen, um unterbewusste Diskriminierungsmuster aufzudecken.

Warum ist das Thema für die Soziale Arbeit relevant?

Es ist relevant, da Bildungsgerechtigkeit und der diskriminierungsfreie Zugang zu Ressourcen zentrale Anliegen der Sozialarbeitspolitik sind, um gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ethnische Diskriminierung an Hochschulen
Hochschule
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Note
2.0
Autor
Stefan Rahlmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
9
Katalognummer
V269540
ISBN (eBook)
9783656609711
ISBN (Buch)
9783656608691
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ethnische diskriminierung hochschulen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Rahlmann (Autor:in), 2013, Ethnische Diskriminierung an Hochschulen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/269540
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  9  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum