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Der Wunsch nach dem Tod. Zur ethischen Vertretbarkeit von Sterbehilfe

Título: Der Wunsch nach dem Tod. Zur ethischen Vertretbarkeit von Sterbehilfe

Libro Especializado , 2014 , 174 Páginas

Autor:in: Christoph Staufenbiel (Autor), Thomas Must (Autor), Maria Röttger (Autor), Professor Helmut Kaiser (Autor)

Originalausgabe

Ética
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Unerträglichen Schmerzen endlich entkommen, das Leiden beenden und friedlich einschlafen – ein verständlicher Wunsch für viele Todkranke und Sterbende. Doch ist es für Angehörige und Ärzte ethisch vertretbar, Sterbehilfe zu leisten? Gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen aktiver und passiver Sterbehilfe, also zwischen Tun und Unterlassen?

Die Frage nach dem selbstbestimmten kontrollierten Tod beschäftigt die Menschen seit der Antike und ist doch aktueller denn je. Der vorliegende Band erläutert die Begrifflichkeiten und beleuchtet die Positionen von Kirche, Staat und Medizin vor dem Hintergrund ethischer Werte. Am Beispiel der Schweiz wird dabei ein mögliches Modell diskutiert, das die Beihilfe zum Suizid durch eine Sterbehilfeorganisation erlaubt.

Aus dem Inhalt:
Aktive und passive Sterbehilfe
Positionen von Kirche und Gesellschaft
Autonomie und Menschenwürde
Situation in Langzeitpflegeinstitutionen

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Christoph Staufenbiel (2011): Sterbehilfe – Ein Spannungsverhältnis zwischen Moral, Recht und Religion

Vorwort

Einleitung

Begriffsbestimmungen und deren Abgrenzung zueinander

Unterschiedliche Positionen zur Sterbehilfe und ihre Argumentation

Das moralische Dilemma der Sterbehilfe am Fall von Ramón Sampedro

Legalisierung aktiver Sterbehilfe – ein Versuch eines Lösungsansatzes

Fazit

Literatur – und Quellenverzeichnis

Thomas Must (2007): Sterbehilfe. Das Recht auf einen moralisch gerechtfertigten Freitod

Einleitung

Zum Vorverständnis

Das Recht zum Freitod

Mögliche Contra-Positionen und Missverständnisse

Fazit: Das Recht freiwillig zu sterben

Literaturverzeichnis

Maria Röttger (2009): Beihilfe zum Suizid und aktive Sterbehilfe im Kontext von Menschenwürde und Autonomie. Eine Auseinandersetzung auf praktischer, ethischer und theologischer Ebene

Einleitung

Begriffsbestimmungen und Rechtsgrundlagen

Praktische Umsetzung

Soziale Einflussfaktoren

Ethische Argumentationen

Theologische Aspekte

Konsequenzen für Medizin und Pflege

Fazit

Literaturverzeichnis

Helmut Kaiser (2001): „Sterbehilfe“ in Langzeitpflegeinstitutionen. Überlegungen zur Beihilfe zum Suizid aus theologisch-ethischer Perspektive

Das Vorgehen

Problem- und Situationsanalyse

Argumentationsmodelle, Begründungen, Verhaltensalternativen

Urteilsentscheid

Zusammenfassung oder die Forderung nach Evaluation, Kritik und Mitbestimmung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, das hochaktuelle und ethisch sensible Thema der Sterbehilfe aus verschiedenen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Perspektiven zu beleuchten. Anhand authentischer Schicksale und einer fundierten theoretischen Auseinandersetzung mit moralischen, rechtlichen und religiösen Aspekten wird die zentrale Forschungsfrage untersucht, ob und unter welchen Bedingungen eine Legalisierung aktiver Sterbehilfe moralisch zu rechtfertigen oder abzulehnen ist.

  • Begriffsbestimmungen und Abgrenzung verschiedener Formen der Sterbehilfe
  • Ethische und theologische Begründungen für und gegen aktive Sterbehilfe
  • Analyse des Spannungsfelds zwischen Patientenautonomie und ärztlicher Fürsorge
  • Diskussion der Bedeutung von Menschenwürde am Lebensende
  • Rolle der Palliativmedizin als Alternative zur aktiven Sterbehilfe

Auszug aus dem Buch

Das moralische Dilemma der Sterbehilfe am Fall von Ramón Sampedro

„Vierzig Sekunden dauert es ungefähr: Sekunden, in denen der Körper verrückt wird und einem alle möglichen Gedanken durch den Kopf schießen. Sekunden intensivsten Lebens, in denen Angst und Glück auf den gleichen Namen hören; Sekunden, auf die ein Leben Jahre lang gespannt blieb. Ramón Sampedro schaut während dieser Sekunden in die Kamera, die er vor seinem Bett hat aufstellen lassen. 'Ich glaub, es geht los', sagt er noch. Die Andeutung eines Lächelns begleitet das letzte Wort: 'Wärme'. Dann rollen die Augäpfel nach hinten; man sieht das Weiße; im offenen Mund verklumpt die Zunge zum Pfropf. Der Kopf schnellt hin und her. Dann ist es vorbei.“

Ramón Sampedro starb allein, schmerzvoll und menschenunwürdig. Sollen daher schwerkranke Menschen vom ihrem Leiden erlöst werden? Und sollen auch die Menschen Sterbehilfe in Anspruch nehmen dürfen, die wie im Fall von Ramón schwerbehindert sind?

Die Befürworter der Sterbehilfe würden dem zustimmen, die Gegner seinen Tod stark verurteilen.

In diesem Abschnitt wird demzufolge der Versuch unternommen, das moralische Dilemma der Sterbehilfe am Fall von Ramón Sampedro aus der Sicht der Befürworter und Gegner darzustellen. Zu Beginn jedoch muss geklärt werden, was unter einem moralischen Dilemma zu versteht ist.

Ein „moralisches Dilemma beschreibt eine Situation, in der mindestens zwei moralische Prinzipien miteinander – oder sogar mit sich selbst – in Konflikt geraten, indem sie dem Handelnden zwei völlig entgegengesetzte Handlungen vorschreiben.“

Zusammenfassung der Kapitel

Christoph Staufenbiel (2011): Sterbehilfe – Ein Spannungsverhältnis zwischen Moral, Recht und Religion: Die Arbeit beleuchtet die komplexen Positionen zur Sterbehilfe, indem sie moralische, rechtliche und religiöse Argumente am Beispiel von Ramón Sampedro analysiert und Lösungsansätze für eine zukünftige Handhabung diskutiert.

Thomas Must (2007): Sterbehilfe. Das Recht auf einen moralisch gerechtfertigten Freitod: Diese Arbeit argumentiert primär aus der Sicht der Befürworter und stützt sich dabei auf eudaimonistische und stoaische Ethik, um das Recht des Menschen auf einen selbstbestimmten Freitod zu verteidigen.

Maria Röttger (2009): Beihilfe zum Suizid und aktive Sterbehilfe im Kontext von Menschenwürde und Autonomie. Eine Auseinandersetzung auf praktischer, ethischer und theologischer Ebene: Diese tiefgreifende Untersuchung verknüpft praktische, ethische und theologische Fragestellungen und fokussiert besonders auf die Bedeutung von Patientenautonomie und Menschenwürde in der klinischen Praxis und Pflege.

Helmut Kaiser (2001): „Sterbehilfe“ in Langzeitpflegeinstitutionen. Überlegungen zur Beihilfe zum Suizid aus theologisch-ethischer Perspektive: Der Autor setzt sich mit der Problematik der Suizidbeihilfe in Institutionen wie Altersheimen auseinander und entwickelt ein integratives ethisches Modell, um den Konflikt zwischen Lebensschutz und Patientenwunsch zu lösen.

Schlüsselwörter

Sterbehilfe, Aktive Sterbehilfe, Passive Sterbehilfe, Indirekte Sterbehilfe, Sterbebegleitung, Patientenautonomie, Menschenwürde, Suizidbeihilfe, Palliativmedizin, Ethik, Eudaimonie, Freitod, Recht auf Leben, Patientenverfügung, Interdisziplinärer Diskurs

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesen Arbeiten im Wesentlichen?

Die enthaltenen Arbeiten beschäftigen sich mit der ethischen, rechtlichen und moralischen Problematik der Sterbehilfe. Sie untersuchen die Frage, wie ein würdiges Sterben ermöglicht werden kann, wenn die Lebensqualität durch Krankheit oder Leiden massiv eingeschränkt ist.

Welche unterschiedlichen Formen der Sterbehilfe werden diskutiert?

Es wird intensiv zwischen aktiver Sterbehilfe, passiver Sterbehilfe, indirekter Sterbehilfe sowie der Beihilfe zum Suizid unterschieden, wobei jede Form aus rechtlicher und ethischer Sicht differenziert bewertet wird.

Was ist das Hauptziel der Autoren?

Das primäre Ziel ist es, den Leser für die Komplexität des Themas zu sensibilisieren, Pro- und Contra-Argumente objektiv darzustellen und Rahmenbedingungen für eine ethisch verantwortbare Entscheidung am Lebensende zu erörtern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autoren nutzen eine Kombination aus ethischer Argumentationsanalyse, historischem Vergleich, Auseinandersetzung mit theologischen Positionen sowie der Auswertung von empirischen Umfragen und Fallbeispielen.

Was sind die zentralen Themenfelder im Hauptteil?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der Arzt-Patient-Beziehung, dem Spannungsfeld zwischen Lebensschutz und Selbstbestimmung sowie der Rolle der Palliativmedizin und der christlichen Ethik.

Wie lassen sich die behandelten Schlüsselwörter zusammenfassen?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Patientenautonomie, Menschenwürde, ethische Urteilsfindung, palliative Versorgung und die rechtliche Einordnung von Suizidbeihilfe geprägt.

Wie beurteilt der Autor Helmut Kaiser das Verhältnis von Altersheimen zur Suizidbeihilfe?

Kaiser plädiert für ein integratives Ethos, bei dem die Selbstbestimmung der Bewohner auch in Langzeitpflegeeinrichtungen einen hohen Stellenwert einnimmt, sofern durch restriktive Rahmenbedingungen Missbräuche ausgeschlossen werden können.

Warum wird im Kontext von Deutschland oft von einem "Tabuthema" gesprochen?

Das Tabu gründet vor allem in der historischen Erfahrung des Nationalsozialismus und der dortigen Pervertierung von Euthanasie, was bis heute zu einer großen Zurückhaltung und moralischen Empfindlichkeit in der gesellschaftlichen Debatte führt.

Final del extracto de 174 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Wunsch nach dem Tod. Zur ethischen Vertretbarkeit von Sterbehilfe
Autores
Christoph Staufenbiel (Autor), Thomas Must (Autor), Maria Röttger (Autor), Professor Helmut Kaiser (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
174
No. de catálogo
V269582
ISBN (Ebook)
9783656602422
ISBN (Libro)
9783956871290
Idioma
Alemán
Etiqueta
wunsch vertretbarkeit sterbehilfe
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christoph Staufenbiel (Autor), Thomas Must (Autor), Maria Röttger (Autor), Professor Helmut Kaiser (Autor), 2014, Der Wunsch nach dem Tod. Zur ethischen Vertretbarkeit von Sterbehilfe, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/269582
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