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Strafrecht AT 1

Title: Strafrecht AT 1

Script , 2002 , 46 Pages

Autor:in: Mihai Vuia (Author)

Law - Penology
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Summary Excerpt Details

Anhand von kleinen Fällen werden Grundzüge des AT des StGB dargestellt, es werden auch Prüfungsschemata angeboten. Die Arbeit befindet sich auf dem Stand 2002.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Teil: Das Recht der Straftat

A. Deliktstypen

I. Grundlagen

II. Die einzelnen Deliktstypen

III. Zusammenfassung

B. Überlick

C. Der Inhalt des Strafrechts

D. Grundlagen der Auslegung von Straftatbeständen

E. Der Nulla-Poena-Grundsatz

F. Straftheorien

G. Das System der Straftat (Übersicht)

I. Tatbestandsmäßigkeit

II. Rechtswidrigkeit

III. Schuld

IV. Straftatvoraussetzungen jenseits von Unrecht und Schuld

V. Konkurrenzen

VI. Strafverfahrensvoraussetzungen

VII. Strafzumessungsvorschriften

H. Die Tatbestandsmäßigkeit

I. Rechtswidrigkeit

J. Schuld

K. Straftatvoraussetzungen jenseits von Unrecht und Schuld

L. Strafverfahrensvoraussetzungen

M. Strafzumessungsvorschriften

N. Die Systematik der Körperverletzungsdelikte

O. Gefährdungstatbestände

P. Die Systematik der Tötungsdelikte

Q. Konkurrenzen

Zielsetzung und Themen

Das vorliegende Dokument dient als strukturierter Leitfaden für das Strafrecht (Allgemeiner Teil) und vermittelt das notwendige Systemverständnis zur Prüfung von vorsätzlichen Begehungsdelikten. Die Arbeit zielt darauf ab, den Studierenden eine methodisch saubere Herangehensweise bei der Subsumtion von Straftatbeständen sowie bei der Anwendung von Rechtfertigungs- und Entschuldigungsgründen zu vermitteln.

  • Strukturelle Einteilung und Typisierung von Delikten im StGB.
  • Detaillierte Analyse des vorsätzlichen Begehungsdelikts (Tatbestand, Rechtswidrigkeit, Schuld).
  • Umfassende Darstellung von Rechtfertigungsgründen (Notwehr, Notstand, Einwilligung).
  • Dogmatische Aufarbeitung von Kausalität, objektiver Zurechnung und Vorsatzformen.
  • Systematik der Körperverletzungs- und Tötungsdelikte sowie die Lehre von den Konkurrenzen.

Auszug aus dem Buch

a) Kausalität

Ist ein bestimmter tatbestandlicher Erfolg eingetreten und eine menschliche Handlung gegeben, stellt sich die Frage, ob diese Handlung für den Erfolgseintritt wenigstens mitursächlich gewesen ist. Die Kausalität wird nach der sog. Äquivalenz- oder Bedingungstheorie wie folgt definiert: „Kausal ist jede Bedingung, die nicht hinweggedacht werden kann, ohne daß der konkrete Erfolg in seiner Form entfiele.“ (Conditio-sine-qua-non-Formel). Es reicht aber grundsätzlich, daß der Eintritt des tatbestandlichen Erfolges beschleunigt wurde oder wenigstens mitursächlich war. Ursächlich für den Eintritt dieses Erfolges sind also alle Bedingungen, die gleichwertig und auf einer Stufe nebeneinander stehen. Kausal für den Todeseintritt durch einen Schuß mit einer Pistole ist dabei neben dem handelnden Täter auch der Waffenverkäufer, der Waffenhersteller, aber auch der Busfahrer, der durch sein Handeln den Täter an den Tatort transportiert hat. In diesem Sinne ist die Äquivalenztheorie sehr weit gefaßt und führt zu einer endlosen Kausalitätskette (regressus ad infinitum). Zum anderen erweist sich diese Theorie aber auch als zu eng.

Kapitelzusammenfassungen

A. Deliktstypen: Dieser Abschnitt erläutert die Einteilung der Straftatbestände nach ihrer Struktur, insbesondere nach Tatbestand und Rechtsfolge, sowie die Unterscheidung verschiedener Deliktstypen.

B. Überlick: Eine schematische Darstellung der verschiedenen Deliktstypen zur besseren Veranschaulichung der Systematik im StGB.

C. Der Inhalt des Strafrechts: Gibt einen Überblick über die Einordnung des Strafrechts im Rechtssystem und die Abgrenzung zu Ordnungswidrigkeiten.

D. Grundlagen der Auslegung von Straftatbeständen: Behandelt die zentralen Auslegungsmethoden (grammatisch, historisch, systematisch, teleologisch) und das Analogieverbot.

E. Der Nulla-Poena-Grundsatz: Erörtert das strafrechtliche Bestimmtheitsgebot und das Rückwirkungsverbot gemäß Art. 103 II GG.

F. Straftheorien: Stellt die unterschiedlichen Konzepte zu den Zwecken des Strafens dar, insbesondere absolute, relative und Vereinigungstheorien.

G. Das System der Straftat (Übersicht): Vermittelt das für das gesamte Studium wesentliche System des vorsätzlichen Begehungsdelikts und dessen Prüfungspunkte.

H. Die Tatbestandsmäßigkeit: Vertieft die Analyse des objektiven und subjektiven Tatbestands am Beispiel des vorsätzlichen Begehungsdelikts.

I. Rechtswidrigkeit: Analysiert das Vorliegen von Rechtfertigungsgründen, allen voran die Notwehr nach § 32 StGB.

J. Schuld: Widmet sich der Frage der Vorwerfbarkeit der Tat und behandelt Schuldausschließungsgründe wie die Schuldunfähigkeit.

K. Straftatvoraussetzungen jenseits von Unrecht und Schuld: Beleuchtet weitere Voraussetzungen für die Strafbarkeit wie persönliche Strafausschließungs- und Strafaufhebungsgründe.

L. Strafverfahrensvoraussetzungen: Behandelt notwendige Bedingungen für die strafrechtliche Verfolgung, wie Verjährung und Strafanträge.

M. Strafzumessungsvorschriften: Erläutert die dogmatische Behandlung von Regelbeispielen und Strafrahmenänderungen.

N. Die Systematik der Körperverletzungsdelikte: Detaillierte Darstellung der Körperverletzungsdelikte, von der einfachen Körperverletzung bis zur Körperverletzung mit Todesfolge.

O. Gefährdungstatbestände: Analysiert Delikte, bei denen nicht der Erfolg, sondern die abstrakte oder konkrete Gefährdung pönalisiert wird.

P. Die Systematik der Tötungsdelikte: Diskutiert das Verhältnis von Totschlag und Mord sowie die dogmatische Einordnung der Mordmerkmale.

Q. Konkurrenzen: Erklärt die Lehre von den Konkurrenzen zur Bestimmung der strafrechtlichen Würdigung von mehreren verwirklichten Tatbeständen.

Schlüsselwörter

Strafrecht, Tatbestand, Rechtswidrigkeit, Schuld, Kausalität, objektive Zurechnung, Notwehr, Notstand, Vorsatz, Fahrlässigkeit, Körperverletzung, Tötungsdelikte, Konkurrenzen, Mordmerkmale, Strafzumessung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine fundierte Einführung in das Strafrecht des Besonderen Teils sowie eine detaillierte Systematik des Allgemeinen Teils, insbesondere zur Prüfung vorsätzlicher Begehungsdelikte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Deliktstypen, die Lehre von der objektiven Zurechnung und Kausalität, die Struktur der Rechtswidrigkeit und Schuld, sowie die spezifischen Regelungen zu Körperverletzungs- und Tötungsdelikten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Studierenden ein fundiertes Verständnis für die dogmatischen Strukturen des Strafrechts zu vermitteln, um diese sicher auf Sachverhalte anwenden zu können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine klassische juristische Dogmatik angewandt, die auf der Auslegung von Gesetzestexten, der Analyse der Rechtsprechung (insbesondere BGH) und der Darstellung herrschender Lehrmeinungen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine systematische Darstellung des Straftataufbaus, die Detaillierung von Rechtfertigungs- und Entschuldigungsgründen sowie die Analyse von Deliktsgruppen wie Körperverletzungs- und Tötungsdelikte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind unter anderem Tatbestandsmäßigkeit, Rechtswidrigkeit, Schuld, Kausalität, Vorsatz und Konkurrenzen.

Wie wird das Problem der "überholenden Kausalität" gelöst?

Das Werk behandelt dies unter Berücksichtigung des tatsächlichen Kausalverlaufs, wobei hypothetische Kausalverläufe, die nicht eingetreten sind, außer Betracht bleiben.

Welche Theorien existieren zum Eventualvorsatz?

Es werden verschiedene Ansätze wie die Billigungstheorie, Möglichkeitstheorie, Wahrscheinlichkeitstheorie, Manifestation des Vermeidewillens und Gleichgültigkeitstheorie ausführlich gegenübergestellt.

Wie grenzt das StGB den Vollrausch ab?

Der Vollrausch (§ 323a StGB) dient als subsidiäres Auffangbecken, wenn aufgrund der actio libera in causa oder anderer Konstellationen eine Bestrafung aus dem Grunddelikt ausscheidet oder schwierig ist.

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Details

Title
Strafrecht AT 1
College
University of Hamburg  (Instiut für Kriminalwissenschaft)
Course
Strafrecht AG SK I
Author
Mihai Vuia (Author)
Publication Year
2002
Pages
46
Catalog Number
V2695
ISBN (eBook)
9783638116275
Language
German
Tags
Strafrecht Allgemeiner Teil - Das Recht der Straftat - Der Deliktsaufbau - a.l.i.c. - Irrtümer
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mihai Vuia (Author), 2002, Strafrecht AT 1, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/2695
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