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Das Verhältnis zwischen Strategie und Organisation

Der Strategiebegriff vor dem Hintergrund dynamischer Umwelten von Medienunternehmen

Titre: Das Verhältnis zwischen Strategie und Organisation

Essai , 2013 , 7 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Sarah Uhrhan (Auteur)

Médias / Communication - L'économie des médias, Management des médias
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Ausgehend von Schreyöggs Lehrbuch 'Organisation. Grundlagen moderner Organisationsgestaltung' (2008) findet eine kritische Betrachtung des unternehmensstrategischen Ansatzes statt. Das klassische Verständnis des Strategie-Begriffs wird vor dem Hintergrund einer dynamischen und komplexen Umwelt von Medienunternehmen aufgrund von Globalisierung, Individualisierung und Mediatisierung reflektiert und erweitert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der klassische Strategiebegriff im Kontext von Organisationen

2.1 Definition und Zielsetzung der Strategiebildung

2.2 Der rationale Entscheidungsprozess und seine Kritik

3. Strategie im Mediensektor unter dynamischen Umweltbedingungen

3.1 Herausforderungen durch Marktdynamik und Digitalisierung

3.2 Erweiterung des Strategieverständnisses

3.2.1 Vom statischen Modell zum Prozessverständnis

3.2.2 Das neue Subjektverständnis und die Rolle des Mitarbeiters

4. Strategy as Practice und die Bedeutung der Mikroaktivitäten

5. Schlussbetrachtung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen Organisation und Strategie vor dem Hintergrund zunehmend dynamischer und komplexer Marktumfelder, insbesondere in der Medienbranche. Dabei wird die Forschungsfrage verfolgt, inwiefern der klassische, statische Strategiebegriff den heutigen Anforderungen an Flexibilität und Anpassungsdruck noch gerecht wird und welche Ansätze für eine prozessorientierte Strategiebildung existieren.

  • Kritische Analyse des klassischen, rationalen Strategieverständnisses.
  • Einfluss von Globalisierung, Mediatisierung und Digitalisierung auf Medienunternehmen.
  • Veränderung des Subjektverständnisses im Zuge der Entstrukturalisierung.
  • Einführung des Konzepts "Strategy as Practice" als zukunftsorientierter Ansatz.

Auszug aus dem Buch

Der unternehmensstrategische Ansatz im Kontext von Umweltinteraktionen

Der unternehmensstrategische Ansatz zählt zu den Umweltinteraktions-Ansätzen und geht von einem wechselseitigen Verhältnis zwischen Umwelt und Organisation aus. Umwelt wird sowohl als Bedrohung als auch als Chance gesehen. So kann eine falsche Einschätzung der Umwelt zum Misserfolg führen, eine erfolgreiche Strategie jedoch Marktanteile und somit Marktmacht generieren. Erschwert wird die Strategieplanung durch Umweltdynamiken, da nur schwer Prognosen zu künftigen Veränderungen der Umwelt getroffen werden können. Eine gewählte Strategie unterliegt somit einer ständigen Bewährungsprobe.

Unter dem Begriff Strategie versteht man generell ein „unternehmensintern entwickeltes Leitkonzept zur Bestimmung des Verhältnisses von Unternehmung und Umwelt“, das dazu dient, Tätigkeitsbereiche und Kompetenzen einer Organisation festzulegen sowie Wettbewerbsvorteile zu erschaffen, um hierdurch das System in einem fordernden Umfeld zu erhalten. Klassischerweise begreift man Strategie als etwas Statisches, das von einem Unternehmen besitzt und eingesetzt wird, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik der Organisationsumwelt ein und erläutert die Bedeutung der Grenzziehung zwischen System und Umwelt sowie das Konzept des 'sense-making'.

2. Der klassische Strategiebegriff im Kontext von Organisationen: Hier wird der traditionelle, rational-lineare Strategieansatz analysiert und kritisch hinterfragt, insbesondere im Hinblick auf seine Anwendbarkeit in stabilen Umwelten.

3. Strategie im Mediensektor unter dynamischen Umweltbedingungen: Der Fokus liegt auf der Medienbranche und den dort wirkenden Metaprozessen, die eine Erweiterung des Strategiebegriffs hin zu dynamischen Prozessen notwendig machen.

4. Strategy as Practice und die Bedeutung der Mikroaktivitäten: Dieses Kapitel beleuchtet den Ansatz, Strategie als endlosen Prozess der Grenzziehung zu betrachten und das Augenmerk auf die Interaktionen der Akteure zu legen.

5. Schlussbetrachtung und Ausblick: Es wird die Frage aufgeworfen, ob das klassische Streben nach Wettbewerbsvorteilen angesichts zunehmender Vernetzung langfristig durch einen kollektiven Gedanken abgelöst werden könnte.

Schlüsselwörter

Strategie, Organisation, Medienunternehmen, Umweltinteraktion, sense-making, Strategiebildung, Digitalisierung, Strategy as Practice, unternehmerisches Selbst, Entstrukturalisierung, Marktdynamik, Wettbewerbsvorteil, Komplexität, Vernetzung, Prozessverständnis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Verhältnis von Strategie und Organisation und der Herausforderung, strategische Planung an die sich wandelnden, dynamischen Umwelten von Medienunternehmen anzupassen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das klassische Strategieverständnis, die Auswirkungen von Umweltdynamiken auf Medienunternehmen sowie neue Ansätze wie 'Strategy as Practice'.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum statische Strategiekonzepte in modernen, turbulenten Märkten an ihre Grenzen stoßen und welche prozessorientierten Alternativen für eine erfolgreiche Organisationssteuerung existieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, die verschiedene organisationstheoretische Ansätze und Strategiediskurse miteinander verknüpft und kritisch reflektiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Wandel von einem linearen, von Managern gesteuerten Strategieverständnis hin zu einem dezentralen Prozess, in dem Mitarbeiter zunehmend eigenverantwortlich handeln.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Strategie, Organisation, sense-making, Medienunternehmen, Strategy as Practice und Marktdynamik.

Welche Rolle spielt das 'unternehmerische Selbst' in der Strategiebildung?

Das unternehmerische Selbst beschreibt den Wandel, bei dem Individuen innerhalb eines Unternehmens stärker Verantwortung übernehmen und Selbstorganisation die klassische Fremdsteuerung ersetzt.

Wie verändert die Digitalisierung die Strategieplanung in Medienunternehmen?

Die Digitalisierung erhöht durch sinkende Markteintrittsbarrieren und Konvergenz den Anpassungsdruck, was eine Abkehr von starren Planungszyklen zugunsten flexibler, prozessorientierter Strategien erzwingt.

Was bedeutet der Ansatz 'Strategy as Practice'?

Dieser Ansatz begreift Strategie als einen fortlaufenden, interaktiven Prozess der Grenzziehung, anstatt sie als ein statisches, abgeschlossenes Dokument zu betrachten.

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Résumé des informations

Titre
Das Verhältnis zwischen Strategie und Organisation
Sous-titre
Der Strategiebegriff vor dem Hintergrund dynamischer Umwelten von Medienunternehmen
Université
University of Weimar  (Fakultät Medien)
Cours
Organisation und Management
Note
1,0
Auteur
Sarah Uhrhan (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
7
N° de catalogue
V269773
ISBN (ebook)
9783656611639
ISBN (Livre)
9783656610663
Langue
allemand
mots-clé
Strategie Organisation Unternehmensführung strategy as practice sense-making Abgrenzung Organisation Umwelt Management
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sarah Uhrhan (Auteur), 2013, Das Verhältnis zwischen Strategie und Organisation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/269773
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Extrait de  7  pages
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