Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Arte - Arquitectura / Historia de la arquitectura, conservación de monumentos

Großsteingräber und Feldsteinkirchen

Über die Nutzung von Feldsteinen im Laufe der Zeit

Título: Großsteingräber und Feldsteinkirchen

Libro Especializado , 2014 , 37 Páginas

Autor:in: Dipl.-Ing. Olaf Jentzsch (Autor)

Arte - Arquitectura / Historia de la arquitectura, conservación de monumentos
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

In diesem Buch unternehmen wir eine Exkursion durch die Geschichte der Feldsteinnutzung. Wir schauen uns an, welche Bedeutung die Feldsteine in der Ur- und Frühgeschichte für die Menschen hatten und welche Werkzeuge sie benutzten. Den Großsteingräbern wird dabei ein eigenes Kapitel gewidmet. Über die Nutzung als Baumaterial im Mittelalter und in der Neuzeit kommen wir zum Abschluss auch auf die heutigen Nutzungsmöglichkeiten von Feldsteinen zu sprechen. Es wird dargestellt und an ausgewählten Beispielen illustriert, wie die Menschen im Laufe der Zeit die Verarbeitung der Feldsteine verbesserten und neue Möglichkeiten der Nutzung fanden.Ich möchte interessierte Menschen anregen, mit offenen Augen durch die Natur zu gehen und sich an den wunderschönen Feldsteinbauten in der Uckermark zu erfreuen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Begriff und Herkunft der Feldsteine

Nutzung von Feldsteinen in der Ur- und Frühgeschichte

Steingräber in der Uckermark

Die Nutzung von Feldsteinen im Mittelalter

Feldsteinkirchen

Wehranlagen aus Feldsteinen

Die Renaissance des Feldsteinbaus

Weitere Nutzungsfelder von Feldsteinen

Zum Schluß

Dank

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische und kulturelle Bedeutung von Feldsteinen in der Uckermark von der Ur- und Frühgeschichte bis zur Neuzeit. Dabei wird analysiert, wie sich die Nutzung des Materials in verschiedenen Epochen, insbesondere im Bauwesen, verändert hat und welche Rolle die landschaftsprägenden Gesteinsvorkommen für die Entwicklung der Region spielten.

  • Geologische Herkunft und Bedeutung der Feldsteine in Norddeutschland
  • Entwicklung der Steinbearbeitungstechniken in der Ur- und Frühgeschichte
  • Die architektonische Nutzung von Feldsteinen beim Bau mittelalterlicher Kirchen
  • Bedeutung von Feldsteinen im historischen Wehranlagenbau (Stadtmauern)
  • Moderne Nutzungen sowie Aspekte der Bewahrung und Restaurierung

Auszug aus dem Buch

Nutzung von Feldsteinen in der Ur- und Frühgeschichte

Wie schon beschrieben sind die Form und die Oberfläche der Uckermark ein Ergebnis von Vorgängen während der pleistozänen Vereisung. Vor etwa 15000 Jahren begann mit einer deutlichen Klimaverbesserung das Abtauen des Eises und damit die Endphase der Weichseleiszeit. Zurück blieb eine vielfältig gegliederte Landschaft mit ausgedehnten Grundmoränenflächen mit häufig wechselnden Bodenarten sowie Endmoränenzüge denen sich südlich Sanderflächen anschlossen. Sehr viele See,Tümpel, Sölle und Wasserläufe, aber auch Moore und Niederungen prägen die Region. Im Allgemeine kann man sagen, dass während aller ur- und frühgeschichtlicher Besiedlungsperioden in der Uckermark günstige Bedingungen herrschten. Durch wirtschaftliche Faktoren wurden in den verschiedenen Phasen unterschiedliche Gebiete bevorzugt.Generell kann gesagt werden, dass sich die ersten Spuren von Menschen bis in das 10. Jahrtausend v.u.Z. zurückverfolgen lassen. Die ersten am Ende der Altsteinzeit (Paläolithikum) auftretenden Menschen waren spezialisierte Rentierjäger, die den zyklisch wandernden Herden in den Norden folgten. Während der kurzen Jagdsaison schlugen sie ihre Zelte in der Region auf. Die Jäger und Sammler der Altsteinzeit nutzen als Steinwerkzeuge Faustkeile, Schaber, Spitzen für Speere, Pfeile und Harpunen sowie Messer.Mit der einsetzenden Klimaerwärmung und Bewaldung sowie der damit verbundenen Zunahme der Jagdtierarten und des Wildreichtums begannen Jäger, Sammler und Fischer der Mittelsteinzeit (Mesolithikum) unsere Region fest in ihren Lebensraum einzubeziehen. Die Wohnplätze wurden periodisch zur Ausübung der saisonalen Jagd und Sammeltätigkeit aufgesucht. Es wurde sandige Stellen in unmittelbarer Wassernähe bevorzugt. Indikatoren für diese Jäger und Sammler sind Funde zahlreicher Feuersteinabschläge und -werkzeuge. Zu den charakteristischen Formen gehören oft winzige „Mikrolithen“ (Abb.1). Das sind aus kleinen Klingen hergestellte Trapeze, Dreiecke und Kreissegmente, die als Schneideeinsätze in hölzernen oder knöcheren Geräten und Waffen dienten. Auch als Pfeilspitzen fanden sie Verwendung. Weitere Geräte aus Feuerstein waren Klingen, Schaber und Kratzer sowie Kern- und Scheibenbeile.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Der Autor führt in die geologische Entstehung der Feldsteinlandschaft in der Uckermark ein und skizziert den zeitlichen Bogen der menschlichen Nutzung von der Urgeschichte bis heute.

Begriff und Herkunft der Feldsteine: Es wird definiert, was Feldsteine sind, wie sie durch eiszeitliche Prozesse in die Region gelangten und wo sie gehäuft zu finden sind.

Nutzung von Feldsteinen in der Ur- und Frühgeschichte: Dieses Kapitel behandelt die Verwendung von Feuerstein für Werkzeuge und Waffen sowie die klimatischen und siedlungsgeschichtlichen Bedingungen der Region.

Steingräber in der Uckermark: Der Fokus liegt auf der Megalithkultur und verschiedenen Grabbautypen wie Urdolmen, Großdolmen und Steinkisten, illustriert an Beispielen aus der Region.

Die Nutzung von Feldsteinen im Mittelalter: Die Besiedlungsgeschichte durch slawische und später deutsche Kolonisten wird dargelegt, insbesondere im Hinblick auf die Etablierung des Feldsteins als Baumaterial.

Feldsteinkirchen: Die architektonische Bedeutung der Bauhütten und die Konstruktion der charakteristischen uckermärkischen Kirchenbauten aus Feldstein werden detailliert beschrieben.

Wehranlagen aus Feldsteinen: Es wird die Rolle des Feldsteins beim Bau historischer Stadtmauern und Verteidigungsanlagen in Städten wie Templin und Prenzlau untersucht.

Die Renaissance des Feldsteinbaus: Das Kapitel widmet sich der Wiederentdeckung des Feldsteins in der Architektur des 18. und 19. Jahrhunderts, insbesondere beim Bau von Wirtschaftsgebäuden in Mischbauweise.

Weitere Nutzungsfelder von Feldsteinen: Hier werden sekundäre Einsatzgebiete wie Straßenbau, Friedhofsmauern und künstlerische Gedenkobjekte beleuchtet.

Zum Schluß: Ein Resümee zur heutigen Bedeutung der Feldsteinbauten und ein Appell für deren Erhalt und Schutz vor Zerstörung.

Dank: Der Autor bedankt sich bei unterstützenden Institutionen und Personen, die zum Entstehen der Publikation beigetragen haben.

Schlüsselwörter

Uckermark, Feldsteine, Findlinge, Neolithikum, Feldsteinkirchen, Megalithkultur, Feuerstein, Stadtmauer, Zyklopenmauerwerk, Bauhütte, Geschichte, Siedlungsentwicklung, Denkmalpflege, Steinwerkzeuge, Wirtschaftsgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit beleuchtet die historische Rolle des Feldsteins in der Uckermark als wichtiges Baumaterial und kulturelles Erbe von der Steinzeit bis in die Neuzeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören die geologische Herkunft der Steine, prähistorische Grabstätten, der mittelalterliche Kirchenbau sowie die Nutzung für Wehranlagen und landwirtschaftliche Gebäude.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Vielfältigkeit der Feldsteinnutzung aufzuzeigen und ein Bewusstsein für den Wert dieser landschaftsprägenden Zeugen der Geschichte zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine Kombination aus historischer Recherche, archäologischem Überblick und der exemplarischen Analyse regionaler Bauwerke als Fallbeispiele.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die chronologische Abfolge der Nutzung: von der Ur- und Frühgeschichte über die Entstehung von Steingräbern und Kirchen bis hin zur Renaissance des Feldsteinbaus im 18. und 19. Jahrhundert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Uckermark, Feldsteine, Megalithkultur, Feldsteinkirchen, Zyklopenmauerwerk und Denkmalpflege sind die wesentlichen Begriffe.

Welche Bedeutung haben die sogenannten „Bauhütten“?

Die Bauhütten waren mittelalterliche Werkstattverbände, die durch ihre spezifischen technischen Fähigkeiten maßgeblich den Bau der Feldsteinkirchen in der Uckermark ermöglichten.

Warum spielt das Zyklopenmauerwerk eine wichtige Rolle?

Es handelt sich um eine spezielle, sehr stabile Mauertechnik in Zwickelausführung, die insbesondere im 19. Jahrhundert zur Blüte gelangte und für das Erscheinungsbild vieler Wirtschaftsgebäude in der Uckermark prägend ist.

Was unterscheidet Dolmen von anderen Grabformen?

Dolmen sind monumentale Grabkammern aus großen Steinen, die in der Megalithkultur errichtet wurden; der Autor differenziert dabei zwischen verschiedenen Typen wie Urdolmen, Ganggräbern und Steinkisten.

Welcher Appell ist mit dem Fazit verbunden?

Der Autor fordert den Schutz der Landschaft und die fachgerechte Restaurierung vorhandener Feldsteinbauten, da diese zunehmend durch Export und Vernachlässigung gefährdet sind.

Final del extracto de 37 páginas  - subir

Detalles

Título
Großsteingräber und Feldsteinkirchen
Subtítulo
Über die Nutzung von Feldsteinen im Laufe der Zeit
Autor
Dipl.-Ing. Olaf Jentzsch (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
37
No. de catálogo
V269776
ISBN (Ebook)
9783656642596
ISBN (Libro)
9783656642589
Idioma
Alemán
Etiqueta
großsteingräber feldsteinkirchen über nutzung feldsteinen laufe zeit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dipl.-Ing. Olaf Jentzsch (Autor), 2014, Großsteingräber und Feldsteinkirchen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/269776
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  37  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint