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Wie kann die Changeability von Unternehmen pädagogisch unterstützt werden?

Title: Wie kann die Changeability von Unternehmen  pädagogisch unterstützt werden?

Term Paper (Advanced seminar) , 2012 , 13 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Ute Drechsler (Author)

Pedagogy - Adult Education
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Unternehmen sind in der Gegenwart mit vielfältigen und schnellen Veränderungen konfrontiert. Die Globalisierung und damit die zunehmende Komplexität der Umwelt der Unternehmen machen es erforderlich, dass sich Unternehmen schnell anpassen und schnelle Entscheidungen treffen können. Seit kurzem wird für diese Veränderungsfähigkeit der Begriff Changeability in Wissenschaft und Wirtschaft gebraucht. Wie dieser Begriff von verschiedenen Autoren verstanden und definiert wird, möchte ich im ersten Kapitel untersuchen.
Die Schaffung einer veränderungsfähigen Organisation gilt für viele Unternehmen als Herausforderung. Sie zu entwickeln stellt eine Kernkompetenz dar und ihr Vorhandensein entscheidet über den zukünftigen wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg von Unternehmen. Wie man Changeability in Unternehmen pädagogisch unterstützen kann, ist die zentrale Frage dieser Hausarbeit. Es soll untersucht werden, ob das Konzept der Lernkultur dafür hilfreich ist. Dazu werden im zweiten Kapitel zunächst die zentralen Begriffe definiert sowie ein Zusammenhang zwischen Changeability und Lernen hergestellt. Außerdem wird das Lernen auf das Unternehmen bezogen: „Wie kann Lernen in Unternehmen gefördert werden, wie sieht eine „ideale“ Lernkultur aus und wie kann sie geschaffen werden?“ sind die Fragen, die bearbeitet werden sollen.

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Verständnis von Changeability

2. Changeability pädagogisch unterstützen

2.1. Changeability und Lernen

2.2. Lernkultur

2.2.1. Definitionen von Lernkultur

2.2.2. Abgrenzung Lernkultur und Unternehmenskultur

2.2.3. Von der alten zur neuen Lernkultur

2.2.4 Charakteristika der neuen Lernkultur

2.2.5. Charakteristika der „neuen“ Lernkultur im betrieblichen Kontext

2.2.6. Messung der Changeability und Diagnose der Lernkultur

2.2.7. Umsetzung in die Praxis am Beispiel von dm-drogerie markt

Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie das Konzept der Lernkultur pädagogisch genutzt werden kann, um die Veränderungsfähigkeit (Changeability) von Unternehmen in einem komplexen und dynamischen Umfeld zu stärken und zu fördern.

  • Definition und theoretische Einordnung von Changeability
  • Verknüpfung von organisationaler Veränderungsfähigkeit mit Lernprozessen
  • Unterscheidung und Charakteristika von traditionellen und neuen Lernkulturen
  • Methoden zur Diagnose und Messung von Lernkultur und Changeability
  • Praxisbeispiel der Implementierung einer Lernkultur bei dm-drogerie markt

Auszug aus dem Buch

1. Verständnis von Changeability

Zunächst soll der Frage nachgegangen werden, was unter Changeability verstanden wird und anhand welcher Stellgrößen man diese entwickeln kann.

Kyaw definiert Changeability als Kraft zum Wandel, da sich das Wort Changeability aus „change“ - Wandel und „ability“ – Kraft zusammensetzt (vgl. Kyaw 2010 S. 73). Gleichzeitig macht sie darauf aufmerksam, dass Changeability konzeptionell schwer greifbar ist, da es viele Facetten enthält, wie zum Beispiel „Agility, Adaptiveness, Flexibility, Responsiveness“ (ebd.). Außerdem weist sie darauf hin, dass man sich bewusst sein muss, dass Changeability ein gedankliches Konstrukt ist (vgl. ebd.). Einflussfaktoren auf Changeability sind laut Kyaw die Summe personeller Dispositionen der Individuen, die Interaktionen zwischen den Akteuren, Events, Aktionen oder Statements (das können zum Beispiel Äußerungen von Führungskräften sein), desweiteren Werte, Regeln und Historie sowie die strukturelle Konstitution einer Organisation, z. B. Aufbau und Ablauforganisation (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in die Herausforderungen schneller Unternehmensveränderungen ein und definiert die Forschungsfrage, ob das Konzept der Lernkultur die Changeability fördern kann.

1. Verständnis von Changeability: Dieses Kapitel erarbeitet das Begriffsverständnis von Changeability durch verschiedene Autoren und identifiziert zentrale Einflussfaktoren wie Führung, Strukturen und Unternehmenskultur.

2. Changeability pädagogisch unterstützen: Dieser Abschnitt verknüpft organisationale Veränderung mit lerntheoretischen Ansätzen und untersucht die Rolle der Lernkultur.

2.1. Changeability und Lernen: Hier wird der Zusammenhang zwischen individuellem Lernen als Antwort auf Handlungsprobleme und der organisationalen Veränderungsfähigkeit hergestellt.

2.2. Lernkultur: Dieses Kapitel bietet eine tiefgehende theoretische Fundierung zum Begriff Lernkultur sowie deren Differenzierung und Charakterisierung.

2.2.1. Definitionen von Lernkultur: Verschiedene wissenschaftliche Definitionen von Lernkultur werden gegenübergestellt, wobei der Fokus sowohl auf lern- als auch kulturwissenschaftlichen Aspekten liegt.

2.2.2. Abgrenzung Lernkultur und Unternehmenskultur: Es wird analysiert, wie sich die Lernkultur von der allgemeinen Unternehmenskultur abgrenzen lässt und in welchem engen wechselseitigen Verhältnis sie stehen.

2.2.3. Von der alten zur neuen Lernkultur: Der historische Wandel der Lernorganisation wird beschrieben, wobei der Übergang von fremdorganisierten, hierarchischen Modellen hin zu einer Kultur selbstorganisierten Lernens beleuchtet wird.

2.2.4 Charakteristika der neuen Lernkultur: Zentrale Merkmale einer zukunftsorientierten Lernkultur wie Reflexivität, Konstruktivismus und veränderte Rollenbilder der Lehrenden werden identifiziert.

2.2.5. Charakteristika der „neuen“ Lernkultur im betrieblichen Kontext: Hier werden die theoretischen Merkmale für Unternehmen spezifiziert, wobei Partizipation und die Sinnstiftung durch den Mitarbeiter im Mittelpunkt stehen.

2.2.6. Messung der Changeability und Diagnose der Lernkultur: Dieses Kapitel stellt Instrumente zur Diagnose des Status-Quo vor, wie etwa das „Change-o-meter“ oder qualitative Fragenkataloge.

2.2.7. Umsetzung in die Praxis am Beispiel von dm-drogerie markt: Anhand des Praxisbeispiels wird aufgezeigt, wie durch die Verknüpfung von Lernen und Arbeiten sowie durch gelebte Partizipation eine neue Lernkultur in die Realität überführt wird.

Schluss: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und reflektiert kritisch über die Risiken eines möglichen „Zwangs zum Lernen“ sowie die Bedeutung wertebasierter Führung.

Schlüsselwörter

Changeability, Lernkultur, Veränderungsfähigkeit, Unternehmenswandel, Organisationsentwicklung, Erfahrungslernen, Selbstorganisation, Reflexivität, Personalentwicklung, Lernumgebung, Partizipation, Unternehmenskultur, dm-drogerie markt, Führung, Kompetenzentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen der Veränderungsfähigkeit von Unternehmen, auch „Changeability“ genannt, und bewertet das Konzept der Lernkultur als mögliches Instrument zur pädagogischen Unterstützung dieser Fähigkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind das Begriffsverständnis von Changeability, die lerntheoretischen Grundlagen von Veränderungsprozessen, die Definition und Diagnose von Lernkultur sowie die praktische Anwendung in Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, herauszufinden, ob und wie die Etablierung einer „neuen“ Lernkultur in Unternehmen dazu beitragen kann, deren organisatorische Veränderungsfähigkeit nachhaltig zu steigern.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, die verschiedene theoretische Konzepte der Changeability und Lernkultur zusammenführt, sowie eine Fallbeispiel-Analyse zur Anwendung in der Praxis.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Changeability, die pädagogische Verknüpfung mit Lernprozessen, die theoretische Definition und Abgrenzung von Lernkultur, Methoden zur Diagnostik sowie ein konkretes Praxisbeispiel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Changeability, Lernkultur, Veränderungsfähigkeit, Organisationsentwicklung, Reflexivität und Partizipation.

Warum ist die Abgrenzung von Lern- und Unternehmenskultur so wichtig?

Die Abgrenzung ist entscheidend, da die Unternehmenskultur als übergeordneter Rahmen die Werte und Normen vorgibt, während die Lernkultur spezifisch die kognitiven und sozial-strukturellen Prozesse des Lernens im Unternehmen adressiert.

Welche Rolle spielt die „Lehrlingsfiliale“ bei dm-drogerie markt?

Sie dient als konkretes Praxisbeispiel dafür, wie Eigenverantwortung, Kreativität und Mitgestaltung durch die praktische Übernahme von Führungsaufgaben gefördert werden, was eine „neue“ Lernkultur in der Realität widerspiegelt.

Welche kritische Sichtweise nimmt der Autor ein?

Der Autor warnt vor einem „Zwang zum Lernen“, der durch den Fokus auf ständige Selbstoptimierung entstehen kann, und hinterfragt die Konsequenzen der Veränderungsfähigkeit für die Rechte der Arbeitnehmer.

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Details

Title
Wie kann die Changeability von Unternehmen pädagogisch unterstützt werden?
College
University of Bamberg
Grade
1,7
Author
Ute Drechsler (Author)
Publication Year
2012
Pages
13
Catalog Number
V269826
ISBN (eBook)
9783656611479
ISBN (Book)
9783656610465
Language
German
Tags
changeability unternehmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ute Drechsler (Author), 2012, Wie kann die Changeability von Unternehmen pädagogisch unterstützt werden?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/269826
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