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Auswirkungen der Tiefenhirnstimulation bei Morbus Parkinson auf die rigid-hypokinetische Dysarthrie

Titel: Auswirkungen der Tiefenhirnstimulation bei Morbus Parkinson auf die rigid-hypokinetische Dysarthrie

Magisterarbeit , 2013 , 86 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Stefanie Adler (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Magisterarbeit greift die Beziehung Morbus Parkinson und Dysarthrie auf und verknüpft diese mit der Therapiemöglichkeit der Tiefenhirnstimulation des Nucleus Subthalamicus.
Die Tiefenhirnstimulation stellt eine Therapieform der Parkinson-Krankheit dar, die mittlerweile seit knapp 30 Jahren Anwendung findet. Heute gehört die Tiefenhirnstimulation zu den favorisierenden angewandten interventionellen Therapieverfahren des idiopathischen Parkinson-Syndroms. Daneben sind noch die subkutane Applikation von Apomorphin und die Gabe von L-Dopa zu erwähnen. Neurochirurgische Verfahren, wie die Tiefenhirnstimulation, sollen die medikamentösen Behandlungen jedoch ablösen bzw. soll die Medikamentendosis dadurch verringert werden können. Folgende Verfahren sind in Deutschland derzeit zulässig: Thalamotomie, Pallidotomie, kontinuierliche Hochfrequenzstimulation des Thalamus, des Globus pallidus internus und des Nucleus subthalamicus. Welche Vor- und Nachteile diese Verfahren haben, wird im Laufe dieser Arbeit geklärt. Zu der medikamentösen Behandlung zählt eine Vielzahl an verschiedenen Medikamenten, die jeweils unterschiedliche Wirkungen erzielen. Das bekannteste Medikament ist das Levodopa. Das sogenannte L-Dopa ersetzt die Dopaminzufuhr im Gehirn. Es gehört zu dem Medikament mit dem besten Verhältnis von Wirkung und Nebenwirkung. Allerdings sollte das Medikament nur der kurzfristigen Therapie dienen, denn nach einer Langzeiteinnahme überwiegen häufig die Nebenwirkungen. Daher suchte man nach einer längerfristigen Behandlungsmethode, die womöglich in der Tiefenhirnstimulation gefunden wurde. Hauptsächlich erwartet man sich von dieser
operativen Methode eine dauerhafte Besserung der Kardinalsymptome der Parkinson-Krankheit (vgl. Schwarz & Storch 2007). Die Frage nach dem Effekt auf die Sprache soll in dieser Arbeit besonders herausgestellt werden. Daher liegen mehrere Studien vor, die sich mit der Tiefenhirnstimulation und ihren Auswirkungen auf Sprache (und Motorik) beschäftigen. Als weitere Behandlungsmethode, rein für das gestörte Sprechen, wird zusätzlich das Lee-Silverman-Voice-Treatment vorgestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Dysarthrie

2.1 Definition

2.2 Ursachen

2.3 Erscheinungsbild

2.4 Rigid-hypokinetische Dysarthrie

2.5 Weitere Formen

3 Die Parkinson-Krankheit

3.1 Definition

3.2 Ursachen

3.3 IPS / Morbus Parkinson

3.4 Andere Parkinson-Syndrome

4 Therapeutische Möglichkeiten

4.1 Überblick

4.2 Lee-Silverman-Voice-Treatment (LSVT)

5 Zum Begriff der Tiefenhirnstimulation

5.1 Erläuterung des Begriffs

5.2 Stimulation des Nucleus Subthalamicus

5.3 Weitere Stimulationsorte

6 Bedeutung der Tiefenhirnstimulation für die rigid-hypokinetische Dysarthrie

6.1 Respiration/ Phonation

6.2 Artikulation

6.3 Prosodie

7 Diskussion

8 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der Tiefenhirnstimulation des Nucleus Subthalamicus auf die bei Morbus Parkinson auftretende rigid-hypokinetische Dysarthrie, um zu klären, inwieweit dieses neurochirurgische Verfahren eine wirksame Therapieoption für die sprachlichen Beeinträchtigungen darstellt.

  • Grundlagen der Dysarthrie bei Morbus Parkinson
  • Pathophysiologie und therapeutische Ansätze
  • Wirkweise und Risiken der Tiefenhirnstimulation
  • Analyse wissenschaftlicher Studien zu Spracheffekten
  • Vergleich zwischen chirurgischen und logopädischen Therapiemöglichkeiten

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Diese Magisterarbeit greift die Beziehung Morbus Parkinson und Dysarthrie auf und verknüpft diese mit der Therapiemöglichkeit der Tiefenhirnstimulation des Nucleus Subthalamicus. Anregungen zu dieser Arbeit gab das Buch von Helmut Dubiel (2008) "Tief im Hirn - Mein Leben mit Parkinson". Dubiel beschreibt sein Leben von der Diagnose an bis einige Jahre nach der Tiefenhirnstimulation, mit all seinen Ängsten, Einschränkungen und auch Hoffnungen. Das Buch zeigt wie sehr die Krankheit das alltägliche Leben beherrscht und gibt einen objektiven Einblick in die Gefühlswelt eines Erkrankten, was für einen Therapeuten hilfreich sein kann, um sich besser in den Patienten hineinversetzen zu können und um sich überhaupt eine Vorstellung machen zu können, was eine solche Diagnose für einen Patienten bedeuten kann.

Die Tiefenhirnstimulation stellt eine Therapieform der Parkinson-Krankheit dar, die mittlerweile seit knapp 30 Jahren Anwendung findet. Heute gehört die Tiefenhirnstimulation zu den favorisierenden angewandten interventionellen Therapieverfahren des idiopathischen Parkinson-Syndroms. Daneben sind noch die subkutane Applikation von Apomorphin und die Gabe von L-Dopa zu erwähnen. Neurochirurgische Verfahren, wie die Tiefenhirnstimulation, sollen die medikamentösen Behandlungen jedoch ablösen bzw. soll die Medikamentendosis dadurch verringert werden können. Folgende Verfahren sind in Deutschland derzeit zulässig: Thalamotomie, Pallidotomie, kontinuierliche Hochfrequenzstimulation des Thalamus, des Globus pallidus internus und des Nucleus subthalamicus. Welche Vor und Nachteile diese Verfahren haben, wird im Laufe dieser Arbeit geklärt. Zu der medikamentösen Behandlung zählt eine Vielzahl an verschiedenen Medikamenten, die jeweils unterschiedliche Wirkungen erzielen. Das bekannteste Medikament ist das Levodopa. Das sogenannte L-Dopa ersetzt die Dopaminzufuhr im Gehirn. Es gehört zu dem Medikament mit dem besten Verhältnis von Wirkung und Nebenwirkung. Allerdings sollte das Medikament nur der kurzfristigen Therapie dienen, denn nach einer Langzeiteinnahme überwiegen häufig die Nebenwirkungen. Daher suchte man nach einer längerfristigen Behandlungsmethode, die womöglich in der Tiefenhirnstimulation gefunden wurde. Hauptsächlich erwartet man sich von dieser

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themen Morbus Parkinson und Dysarthrie ein und stellt die Relevanz der Tiefenhirnstimulation als Therapiemethode dar.

2 Die Dysarthrie: In diesem Kapitel werden Definition, Ursachen, Erscheinungsbilder und verschiedene Formen der Dysarthrie dargelegt, wobei der Fokus auf der rigid-hypokinetischen Form liegt.

3 Die Parkinson-Krankheit: Dieses Kapitel definiert die Parkinson-Krankheit, erklärt ihre neurologischen Ursachen und differenziert zwischen dem idiopathischen Parkinson-Syndrom und anderen Parkinson-Syndromen.

4 Therapeutische Möglichkeiten: Es werden verschiedene Behandlungsansätze bei Parkinson diskutiert, wobei insbesondere das Lee-Silverman-Voice-Treatment ausführlich beschrieben wird.

5 Zum Begriff der Tiefenhirnstimulation: Dieses Kapitel erläutert das Verfahren der Tiefenhirnstimulation, ihre Funktionsweise und verschiedene Stimulationsorte.

6 Bedeutung der Tiefenhirnstimulation für die rigid-hypokinetische Dysarthrie: Hier werden die Effekte der Stimulation auf spezifische Sprechfunktionen wie Atmung, Phonation, Artikulation und Prosodie anhand aktueller Studien analysiert.

7 Diskussion: In der Diskussion werden die Risiken, Vorteile und die Ergebnisse der betrachteten Studien kritisch hinterfragt und in Bezug auf die klinische Anwendung bewertet.

8 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf aktuelle Entwicklungen in der Parkinson-Forschung.

Schlüsselwörter

Morbus Parkinson, Dysarthrie, Tiefenhirnstimulation, Nucleus Subthalamicus, Sprechtherapie, Lee-Silverman-Voice-Treatment, LSVT, Phonation, Artikulation, Prosodie, Neurologie, extrapyramidales System, motorische Kontrolle, Lebensqualität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen Morbus Parkinson und der Dysarthrie, insbesondere im Kontext der Tiefenhirnstimulation als therapeutische Maßnahme.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die neurologischen Grundlagen von Parkinson und Dysarthrie, die Möglichkeiten der logopädischen Behandlung, die technische Funktionsweise der Tiefenhirnstimulation sowie die kritische Analyse ihrer Auswirkungen auf das Sprechvermögen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es zu klären, ob die Tiefenhirnstimulation des Nucleus Subthalamicus einen positiven Effekt auf die bei Parkinson-Patienten häufig auftretende rigid-hypokinetische Dysarthrie hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin führt eine umfassende Literatur- und Studienanalyse durch, in der verschiedene Forschungsergebnisse zu operativen Eingriffen und therapeutischen Verfahren gegenübergestellt und diskutiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Erkrankungsbilder, die Erläuterung der Tiefenhirnstimulation sowie die spezifische Untersuchung ihrer Bedeutung für die Funktionskreise des Sprechens: Atmung, Phonation, Artikulation und Prosodie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Parkinson, Dysarthrie, Tiefenhirnstimulation, LSVT und logopädische Therapie charakterisieren.

Welche Rolle spielt die Lage der Elektrode für den Therapieerfolg?

Die präzise Platzierung der Elektroden im Nucleus Subthalamicus ist entscheidend, da benachbarte Nervenbahnen irritiert werden können, was möglicherweise dysarthrische Symptome hervorrufen oder verschlechtern kann.

Warum wird im Fazit eine Kombination von THS und LSVT vorgeschlagen?

Die THS verbessert vorrangig die motorischen Symptome des Parkinson-Syndroms, während das LSVT spezifisch auf die Sprechleistung ausgerichtet ist, wodurch sich eine sinnvolle therapeutische Ergänzung ergibt.

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Details

Titel
Auswirkungen der Tiefenhirnstimulation bei Morbus Parkinson auf die rigid-hypokinetische Dysarthrie
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg  (Sonderpädagogik)
Note
2,7
Autor
Stefanie Adler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
86
Katalognummer
V269901
ISBN (eBook)
9783656606444
ISBN (Buch)
9783656606413
Sprache
Deutsch
Schlagworte
auswirkungen tiefenhirnstimulation morbus parkinson dysarthrie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefanie Adler (Autor:in), 2013, Auswirkungen der Tiefenhirnstimulation bei Morbus Parkinson auf die rigid-hypokinetische Dysarthrie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/269901
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Leseprobe aus  86  Seiten
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