In dieser Hausarbeit werden drei Internetauftritte von Vereinen aus der ersten Bundesliga analysiert. Die Fragen danach, inwiefern die Vereine die Wünsche und Bedürfnisse der Fans befriedigen und ob im Allgemeinen ein Zusammenhang zwischen den sportlichen Leistungen, der Anzahl der Fans und der Qualität der Vereinsseiten besteht, soll in der folgenden Studie geklärt werden. Ziel ist es, ein Modell der optimal an die Wünsche der Fans angepasste Vereinswebseite zu erstellen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Entwicklungen in Internet und Sport
2.1. Das Internet
2.2. Von Vereinen zu Unternehmen
2.3. Fazit Einführung ins Thema: Sportunternehmen und das Internet
3. Analyse
3.1. Analysekriterien
3.2. Die Auswahl der Fußballvereine
3.3. Die Analyse
3.3.1. TSG Hoffenheim
3.3.2. Eintracht Frankfurt
3.3.3. SC Freiburg
3.4. Ergebnis
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung des Internets für moderne Sportunternehmen und analysiert, inwieweit Erstliga-Fußballvereine das Medium Internet nutzen, um Fan-Bedürfnisse zu befriedigen und ihre wirtschaftlichen Ziele zu erreichen. Die zentrale Forschungsfrage zielt darauf ab, ob ein positiver Zusammenhang zwischen der Größe der Fangemeinde und der Qualität des Webauftritts existiert.
- Transformation von Sportvereinen zu Wirtschaftsunternehmen
- Entwicklung und Bedeutung des Internets im Sportkontext
- Definition von Qualitätskriterien für professionelle Sport-Webseiten
- Vergleichende Analyse von Webauftritten ausgewählter Bundesligaclubs
- Ableitung eines Modells für fan-orientierte Vereins-Webseiten
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Fußball gilt heutzutage gemeinhin als die beliebteste Sportart der Welt. Fußball bewegt und verbindet die Massen. Die Stadien sind bei großen Turnieren stets gefüllt und Millionen von Menschen verfolgen die Übertragungen der Spiele zu Hause vor den Fernsehbildschirmen. Besonders in Deutschland kommt dem Fußballsport ein sehr hoher Stellenwert zu. Über 8 Prozent der deutschen Bevölkerung (etwa seinhalb Millionen Menschen) betreiben aktiv, in einem der über 27000 nationalen Fußballvereine, diesen Sport. Dazu kommen noch schätzungsweise rund 4 Millionen Hobbykicker die in ihrer Freizeit mehr oder weniger regelmäßig, nicht im Rahmen eines Vereins, Fußball spielen.
Doch weitaus noch verbreiteter als die aktive sportliche Betätigung ist das Zuschauen und Mitfiebern bei Fußballspielen. So sind laut Studien etwa rund 30% der deutschen Bevölkerung interessiert an dieser oft als Nationalsport der Deutschen bezeichneten Sportart. Insbesondere die erste Fußballbundesliga, die höchste nationale Profiliga, verzeichnet stets neue Zuschauerrekorde. Mit einer Stadionauslastung von 92% und einem Zuschauerschnitt von rund 42.000 Besuchern pro Spiel in der Saison 2010 / 2011, gilt die Fußballbundesliga als zuschauerstärkste Fußballliga weltweit. Dazu kommen über 11 Millionen Menschen, die die Spiele live oder in einer der zahlreichen Sportsendungen, wie zum Beispiel der ZDF Sportschau, am Wochenende verfolgen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Einführung in die gesellschaftliche Bedeutung des Fußballs in Deutschland und die wachsende Relevanz der digitalen Kommunikation für Sportvereine als Wirtschaftsunternehmen.
2. Entwicklungen in Internet und Sport: Historischer Überblick über die Entwicklung des Internets und die Kommerzialisierung des Fußballsports sowie das Zusammenwachsen beider Bereiche.
3. Analyse: Durchführung einer vergleichenden Untersuchung von sechs Vereinswebseiten basierend auf den Kriterien Übersichtlichkeit und Qualität, inklusive Einzelfallanalysen von TSG Hoffenheim, Eintracht Frankfurt und SC Freiburg.
Schlüsselwörter
Fußball, Internet, Webauftritt, Sportmanagement, Fan-Bedürfnisse, Kommunikation, Marketing, Web 2.0, Usability, Online-Community, Sponsoring, Bundesliga, Vereine, Digitalisierung, Nutzererfahrung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle des Internets als Kommunikations- und Marketinginstrument für professionelle Fußballvereine in Deutschland.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Themenfelder umfassen die Transformation von Sportvereinen zu Wirtschaftsunternehmen, die technische und funktionale Evolution des Internets sowie die Analyse von Fan-Interaktionsmöglichkeiten.
Was ist das primäre Ziel der Studie?
Ziel ist es zu klären, ob Vereine mit einer größeren Fangemeinde qualitativ hochwertigere Webauftritte besitzen und wie ein optimales Web-Modell für Fans aussehen sollte.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird ein qualitativer Webseiten-Vergleich durchgeführt, bei dem Probanden gezielte Aufgaben auf ausgewählten Webseiten der 1. Bundesliga ausführten.
Was steht im Hauptteil der Untersuchung?
Der Hauptteil beinhaltet die Definition von Bewertungskriterien, die Auswahl der Testvereine und die detaillierte Analyse der Webauftritte von TSG Hoffenheim, Eintracht Frankfurt und SC Freiburg.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Sportmarketing, Fan-Bindung, digitale Kommunikation, Usability und interaktive Online-Portale.
Warum wurde die "ewige Tabelle" der Bundesliga für die Auswahl der Vereine herangezogen?
Sie diente als objektive Orientierungshilfe, um eine repräsentative Auswahl von Vereinen aus dem oberen, mittleren und unteren Tabellenfeld für die Analyse zu gewährleisten.
Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf die TSG Hoffenheim?
Obwohl die Seite inhaltlich und strukturell gut aufgebaut ist, mangelt es ihr an interaktiven Elementen wie einem Forum, was die Fan-Bindung einschränkt.
Welchen Stellenwert nimmt die Community-Funktion ein?
Community-Funktionen wie Foren oder Blogs werden als essenziell bewertet, um eine direkte Interaktion zwischen Fans und Verein zu ermöglichen und das Web 2.0-Potenzial auszuschöpfen.
- Arbeit zitieren
- Christian Schmidt (Autor:in), 2011, Analyse von Kommunikationsstrategien auf drei Internetseiten deutscher Bundesligisten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/270171