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Maßnahmen der Berufsorientierung an einer Leipziger Oberschule

Non scholae sed vitae discimus

Title: Maßnahmen der Berufsorientierung an einer Leipziger Oberschule

Scientific Study , 2013 , 37 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Eric Buchmann (Author)

Pedagogy - Job Education, Further Education
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Summary Excerpt Details

„Non scholae sed vitae discimus“. „Nicht für die Schule, sondern für das Leben
lernen wir“, lautet ein alter lateinischer Spruch. Doch was heißt „für das Leben“,
was muss man lernen, um vorbereitet zu sein? Keiner kann wissen, was in unserem
Leben, was in 30, 40 oder 70 Jahren auf uns zu kommt. Ist es da nicht
vermessen von uns, zu glauben, in der Schule würde alles Notwendige, Nützliche
und Unverzichtbare gelernt? Andererseits muss man irgendwo, mit irgendwem
und irgendwas anfangen. Warum also nicht in der Schule, mit den Lehrern
und den vorhandenen Mitteln und Möglichkeiten. Berufsorientierung ist eine
Möglichkeit, junge Menschen auf das Leben nach der Schule vorzubereiten.
Gleichwohl kann die Planung für das Leben vielfältige Formen annehmen, man
kann (sich) auf das private Leben vorbereiten genauso wie auf das berufliche,
das politische, kulturelle oder ökonomische. Im Mittelpunkt dieser Hausarbeit
jedoch wird das Training für das berufliche Leben der Schülerinnen und Schüler
stehen, kurz gesagt die Berufsorientierung. Eine der wichtigsten Entscheidungen,
die ein Mensch überhaupt trifft in seinem Leben, ist die für seinen Beruf.
Überwiegend wird dieser elementare Entschluss in der Jugendzeit getroffen,
geprägt von den Erfahrungen und Eindrücken, die der junge Mensch in Familie
und Schule, den beiden Konstanten in seinem bisherigen Leben, bekommen
hat. Es ist eine Entscheidung, die sein ganzes Leben beeinflussen wird, von der
Bedeutung her nur vergleichbar mit dem Entschluss, etwa eine Familie zu
gründen oder ein schweres Verbrechen zu begehen. Jeder Bereich seines Lebens
wird künftig davon betroffen sein, was dieser Mensch beruflich macht oder
nicht macht, wie seine Existenz auf dieser Welt geprägt sein wird. Dazu sagte
der chinesische Philosoph Konfuzius einmal: „Wähle einen Beruf, den du liebst,
und du musst nie wieder arbeiten.“ Die richtige Berufsentscheidung ist demnach
ebenso wichtig, um ein glückliches und ausgeglichenes Leben führen zu können. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Berufsorientierung und ihre Möglichkeiten

1.1 Versuch einer Definition

1.2 Forschungsstand: Berufsorientierung in der Schule

1.3 Forschungsfrage

2. Untersuchung in einer Leipziger Oberschule

2.1 Die Methode des Fragebogens

2.2 Forschungsfeld und Durchführung

2.3 Auswertung der Daten

2.4 Interpretation der Ergebnisse

Zusammenfassung

Fragebogen

Darstellung der Ergebnisse

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Wirksamkeit und Wahrnehmung der angebotenen Maßnahmen zur Berufsorientierung an einer spezifischen Leipziger Oberschule aus der Perspektive der Schülerinnen und Schüler zu untersuchen und zu bewerten.

  • Analyse des aktuellen Forschungsstands zur schulischen Berufsorientierung.
  • Untersuchung der konkreten Vorstellungen von Schülern der 10. Klasse bezüglich ihrer beruflichen Zukunft.
  • Evaluation der angebotenen Orientierungsmaßnahmen durch die Schülerschaft.
  • Identifikation von geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Wahrnehmung von Berufsplanung und Zukunftsängsten.
  • Ableitung pädagogischer Implikationen für die Optimierung zukünftiger Berufsorientierungsprogramme.

Auszug aus dem Buch

1.1 Versuch einer Definition

Schon bei der Definition des Begriffes Berufsorientierung stößt man auf erste Komplikationen, da es eine Vielzahl von verschiedenen, allgemeinen bis sehr detaillierten, Definitionen gibt. Dies spiegelt auch den Charakter der Berufsorientierung wieder, die eine allumfassende, kaum greifbare Erscheinung ist, einem Mysterium gleich. Um zunächst mit einer sehr allgemeinen Definition zu beginnen, sei hier abermals Jörg Schudy zitiert. Demnach ist Berufsorientierung „ein lebenslanger Prozess der Annäherung und Abstimmung zwischen Interessen, Wünschen, Wissen und Können des Individuums auf der einen und den Möglichkeiten, Bedarfen und Anforderungen der Arbeits- und Berufswelt auf der anderen Seite.“ Es liegt nahe, dass diese allgemeine Definition zunächst wenig für den praktischen Alltag an einer Schule bringt, dennoch weist sie auf einen wichtigen Aspekt der Berufsorientierung hin, nämlich dass dieser kein Prozess ist, der mit dem Berufseintritt abgeschlossen ist und somit nur auf die Phase des Heranwachsens beschränkt bleibt, sondern er betrifft in seinem ganzen Umfang auch alle anderen Altersphasen, die man im Laufe seines Lebens durchläuft. In aller Regel beschäftigen sich Menschen mit ihrer jeweiligen beruflichen Situation auch dann, wenn sie längst einen Beruf oder gar vermeintlich sicheren Arbeitsplatz haben. Das Nachdenken über Glück und Unglück eben dieser Situation, Interessen, Wünsche und Zukunftsperspektiven geht dennoch unvermindert weiter und ist meist selbst mit dem Renteneintritt nicht abgeschlossen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Berufsorientierung als zentralen Aufgabenbereich des allgemeinbildenden Schulwesens ein und formuliert die Absicht der Untersuchung an einer Praktikumsschule.

1. Berufsorientierung und ihre Möglichkeiten: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Berufsorientierung, beleuchtet den historischen und aktuellen Forschungsstand im deutschen Schulsystem und leitet die spezifische Forschungsfrage ab.

2. Untersuchung in einer Leipziger Oberschule: Hier wird die quantitative Forschungsmethode des Fragebogens erläutert, das Vorgehen bei der Datenerhebung in den zehnten Klassen beschrieben sowie die Ergebnisse detailliert ausgewertet und interpretiert.

Zusammenfassung: Die Zusammenfassung reflektiert die Ergebnisse der Untersuchung, leitet pädagogische Schlussfolgerungen ab und bewertet die Stärken sowie Schwächen der eigenen Forschungsarbeit.

Fragebogen: Dokumentation des im Rahmen der Studie verwendeten Erhebungsinstruments.

Darstellung der Ergebnisse: Anhangsteil mit der grafischen Aufbereitung der statistischen Daten aus der Befragung.

Schlüsselwörter

Berufsorientierung, Oberschule, Berufsplanung, Fragebogen, Quantitative Studie, Berufswahl, Betriebspraktikum, Bildungsauftrag, Berufsberatung, Schülerperspektive, Zukunftsangst, Berufsvorbereitung, Ausbildung, Schulerfolg, Berufsfindung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Wirksamkeit und Akzeptanz von Maßnahmen zur beruflichen Orientierung an einer Leipziger Oberschule aus Sicht der Schülerschaft.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen die theoretische Begriffsbestimmung der Berufsorientierung, der aktuelle Forschungsstand sowie die praktische Evaluation schulinterner Maßnahmen wie Praktika und Bewerbungstraining.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, herauszufinden, wie konkret die beruflichen Vorstellungen der Zehntklässler sind und wie diese die angebotenen Hilfestellungen ihrer Schule in Bezug auf ihre Zukunftsplanung bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor nutzt eine quantitative Untersuchung mittels eines schriftlichen Fragebogens, der an zwei zehnten Klassen durchgeführt wurde.

Welche inhaltlichen Aspekte dominieren den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Begründung, die Darstellung des Forschungsfeldes sowie die umfassende statistische Auswertung und Interpretation der erhobenen Daten.

Was charakterisiert diese Arbeit inhaltlich?

Die Arbeit zeichnet sich durch eine Verknüpfung von theoretischer Fundierung mit empirischer Forschung an einer konkreten Schule aus.

Wie bewerten die Schüler den Nutzen des Berufswahlpasses?

Laut der Studie wird der Berufswahlpass im Vergleich zu anderen Maßnahmen als eher nutzlos und wenig hilfreich eingestuft.

Welche Unterschiede zeigen sich zwischen den Geschlechtern bei der Zukunftsbetrachtung?

Die Untersuchung ergab, dass Mädchen bei der Frage nach ihrer beruflichen Zukunft tendenziell mehr Sorgen und Druck empfinden als Jungen.

Warum spielt die Praxis eine so wichtige Rolle für die Schüler?

Praktische Erfahrungen, wie sie im Betriebspraktikum gesammelt werden, werden von den Schülern als besonders wertvoll für den Übergang in das Berufsleben wahrgenommen.

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Details

Title
Maßnahmen der Berufsorientierung an einer Leipziger Oberschule
Subtitle
Non scholae sed vitae discimus
College
University of Leipzig  (Erziehungswissenschaftliche Fakultät)
Course
Berufsorientierung an der Schule
Grade
2,0
Author
Eric Buchmann (Author)
Publication Year
2013
Pages
37
Catalog Number
V270269
ISBN (eBook)
9783656612599
ISBN (Book)
9783656612582
Language
German
Tags
maßnahmen berufsorientierung leipziger oberschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Eric Buchmann (Author), 2013, Maßnahmen der Berufsorientierung an einer Leipziger Oberschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/270269
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