Outsourcing von Logistikleistungen


Hausarbeit, 2014
18 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2 Abgrenzungen wichtiger Begriffe und Grundlagen
2.1 Grundlegende Begriffe
2.1.1 Outsourcing
2.1.2 Logistikleistungen
2.2 Outsourcing von Logistikleistungen
2.2.1 Logistikdienstleister
2.2.2 Möglichkeiten zum Outsourcing von Logistikleistungen

3 Praktische Umsetzung: Chancen, Risiken und Vorgehensweise
3.1 Diskussion: Chancen und Risiken beim Outsourcing
3.1.1 Chancen
3.1.2 Risiken
3.1.3 Bewertung der Chancen und Risiken
3.2 Vorgehen bei der Fremdvergabe

4 Fazit
4.1 Zusammenfassung und Ausblick
4.2 Kritische Betrachtung der Ergebnisse

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Entwicklung der Logistikdienstleister in den letzten 10 Jahren

Abbildung 2: Segmentierung von Logistikdienstleistungen

Abbildung 3: Phasen der Dienstleisterauswahl

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Outsourcing-Potenzial

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

Im Zuge zunehmender Globalisierung und fortschreitender technischer Entwicklung folgt immer härter werdender Wettbewerb auf verschiedensten Märkten. Dies zwingt Unternehmen mehr und mehr zur Fokussierung auf Kernfähigkeiten, um sich hier Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten und damit im Markt zu bestehen[1]. Um das zu erreichen, erfährt der erst in den 90er-Jahren wirklich bekannt gewordene Begriff des „Outsourcing“ neue Bedeutung und muss unter veränderten (und sich stetig ändernden) Rahmenbedingungen weiter untersucht und optimiert werden. War „Outsourcing“ 1996 noch unter den Kandidaten für die Wahl des Unworts des Jahres in Deutschland (als „Imponierwort, das der Auslagerung/Vernichtung von Arbeitsplätzen einen seriösen Anstrich zu geben versucht“[2] ), bekommt der Begriff in Zeiten wirtschaftlich schwieriger Rahmenbedingungen immer mehr den positiven Charakter einer Chance für Unternehmen. Insbesondere das Outsourcing von Logistikleistungen verspricht hier große Möglichkeiten, die Wirtschaftlichkeit von Unternehmen durch Kostenvorteile zu erhöhen und eine Ressourcenfreisetzung für die Konzentration auf Kerngeschäfte zu erreichen[3].

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

Das grundlegende Ziel dieser Arbeit ist zu erläutern, welche Auswirkungen das Outsourcing von Logistikleistungen hat und wie das Vorgehen im Falle eines Outsourcing-Projekts ist. Dafür muss untersucht werden, was Outsourcing und Logistikleistungen eigentlich sind, wie diese dann im Zusammenhang funktionieren und wie sie zu bewerten sind.

Im zweiten Kapitel werden daher zuerst die Grundlagen dargestellt: es erfolgt eine kurze Definition der Begriffe „Outsourcing“ und „Logistikleistungen“. Daraufhin wird erläutert, welche Logistikleistungen fremdvergeben, also „outgesourct“[4] werden können. Im dritten Kapitel erfolgen eine Gegenüberstellung der wichtigsten Chancen und Risiken von Logistik-Outsourcing sowie eine idealtypische Vorgehensweise bei der Fremdvergabe. Kapitel 4 beschließt die Arbeit mit einer Zusammenfassung der Arbeitsergebnisse, einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen sowie einer kritischen Betrachtung der Vorgehensweise und der erzielten Resultate.

2 Abgrenzungen wichtiger Begriffe und Grundlagen

2.1 Grundlegende Begriffe

2.1.1 Outsourcing

Outsourcing lässt sich ins Deutsche etwa mit „Auslagerung“ oder dem im Folgenden auch verwendeten Begriff „Fremdvergabe“ übersetzen. Die genaue Wortherkunft ist in der Literatur umstritten – während deutsche und allgemein nicht englischsprachige Fachliteratur häufig von einer Komposition der Wörter „ out side, re sourc e und us ing“[5] spricht, wird eben dies von Muttersprachlern und Sprachwissenschaftlern kritisiert und auf eine Verbindung zu den Wörtern „out“ (dt. außen) und „source“ (dt. Bezugsquelle, -art) reduziert[6].

Wir beschränken uns im weiteren Verlauf dieser Arbeit auf das folgende, auf Logistik fokussierte Verständnis:

„[Man spricht] von Outsourcing, sobald physische oder administrative Logistik-Aktivitäten, die von einem Unternehmen in der Regel nicht als Prozesse mit Kernkompetenz angesehen werden, an einen entsprechend spezialisierten Dienstleister übertragen […] werden.“[7]

2.1.2 Logistikleistungen

Der Begriff „Logistik“ an sich kann, je nach betrachtetem Umfeld, sehr weit gefasst werden. Weber geht sogar so weit, den Versuch, Logistikleistungen allgemeingültig zu definieren, zum Scheitern zu verurteilen[8]. Er gibt aber auch mögliche Abgrenzungen (genauer: Leistungsebenen) vor, die sich je nach Betrachtungssituation in faktor-, prozess-, ergebnis- und wirkungsbezogene Leistungen unterscheiden lassen. Um aber den Umfang dieser Arbeit nicht zu überlasten, soll es an dieser Stelle mit einem Verweis auf die einschlägige Literatur belassen werden[9].

Die folgenden Abschnitte werden auf ein enger gefasstes Verständnis von Logistik und analog dazu Logistikleistungen zurückgreifen, welches von der Bundesvereinigung Logistik (BVL) formuliert wurde:

„Logistik ist ein System, das zunächst im Unternehmen, aber auch unternehmensübergreifend mit Lieferanten und Kunden, eine optimale Versorgung mit Materialien, Teilen und Modulen für die Produktion – und auf der anderen Seite natürlich der Märkte bedeutet.“[10]

2.2 Outsourcing von Logistikleistungen

2.2.1 Logistikdienstleister

Die Logistikdienstleister, die vermutlich den meisten sofort in den Sinn kommen, sind (vor allem im produzierenden Gewerbe) in der Speditionsbranche zu finden. Der Transport von Gütern von einer zur anderen Stelle – unternehmensintern und unternehmensübergreifend – ist wohl ein Paradebeispiel für Nicht-Kernkompetenzen, die ausgelagert werden.

Jedoch beschränkt sich die Liste der Logistikdienstleister nicht auf diese Funktion - auch die Übernahme von Lagerung, Kommissionierung, Montage oder Rechnungslegung kann Bestandteil des Leistungsspektrums sein[11].

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Entwicklung der Logistikdienstleister in den letzten 10 Jahren[12]

Abbildung 1 zeigt dies in einer chronologischen Entwicklung von primären Logistikleistungen über die zusätzlichen value-added services bis hin zu Leistungen, die die eng gefasste Definition der Logistik übersteigen, jedoch von Unternehmen bei einer Fremdvergabe immer mehr gefordert werden und auch einen Mehrwert für die Firmen bei etwaigem Outsourcing darstellen.

[...]


[1] vgl. Hermes und Schwarz (2005), S. 21

[2] Unwort des Jahres (2013)

[3] vgl. Hermes und Schwarz (2005), S. 19 f.

[4] Die korrekte Schreibweise des Anglizismus ist umstritten, die hier gewählte Version wird

von www.duden.de empfohlen.

[5] Hermes und Schwarz (2005), S. 15

[6] vgl. Mair (2006), S. 105 ff.

[7] Müller-Dauppert (2005), S. 11

[8] vgl. Hauptmann (2007), S. 18, zitiert nach Weber (1986)

[9] Vgl. dazu z.B. Weber (2012).

[10] Bundesvereinigung Logistik (2010)

[11] vgl. Hompel (2006), S. 141

[12] Exxent Management Team AG (2006), S. 4. „In den letzten 10 Jahren“ ist hier zum

Zeitpunkt des Erstellens, also 2006 zu verstehen. Die Entwicklung ist zum Zeitpunkt der

Erstellung dieser Arbeit noch weiter fortgeschritten, vgl. dazu Abschnitt 4.2.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Outsourcing von Logistikleistungen
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Veranstaltung
Logistics
Note
1,3
Autor
Jahr
2014
Seiten
18
Katalognummer
V270449
ISBN (eBook)
9783656618058
ISBN (Buch)
9783656618065
Dateigröße
733 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Logistikdienstleistungen, Outsourcing, Logistik-Outsourcing, Logistics, Prozessoptimierung
Arbeit zitieren
Simon Wagner (Autor), 2014, Outsourcing von Logistikleistungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/270449

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