Die Studienarbeit beschäftigt sich mit der Funktion des Vertragsgedankens in einem der einflussreichsten philosophischen Werke des 18. Jahrhunderts.
Inhaltsverzeichnis
- § 1 – Einleitung und Aufgabenstellung
- § 2 - Kurzer Abriss der politischen Philosophie Rousseaus
- § 3 – Der Vertragsgedanke in Rousseaus System
- a) Die Teilnehmer des Gesellschaftsvertrages
- b) Der Vertragsinhalt
- aa) Das Herzstück des Vertrages: die volonté générale
- bb) Die Organisation des Gemeinwillens
- cc) Anfechtung und Vertragsbruch?
- c) Zusammenfassung: Die Bedeutung des Vertragsgedankens
- § 4- Rezeption, Kritik und Wirkungsgeschichte
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung des Vertragsgedankens im Werk Jean-Jaques Rousseaus, insbesondere im „Contrat Social“. Sie analysiert die Rolle des Vertragsgedankens in Rousseaus politischer Philosophie und untersucht die Frage, wie er die Staatsorganisation beeinflusst.
- Der Gesellschaftsvertrag als Grundlage der politischen Ordnung
- Die Rolle des Gemeinwillens (volonté générale) im Vertragsgedanken
- Die Beziehung zwischen Individuum und Staat im Vertragsmodell Rousseaus
- Die Auswirkungen des Vertragsgedankens auf die Staatsorganisation
- Kritikpunkte am Vertragsgedanken Rousseaus und deren Rezeption
Zusammenfassung der Kapitel
- § 1 – Einleitung und Aufgabenstellung: Die Arbeit stellt die Fragestellung und den Fokus der Analyse des Vertragsgedankens in Rousseaus „Contrat Social“ dar.
- § 2 - Kurzer Abriss der politischen Philosophie Rousseaus: Dieses Kapitel bietet einen Überblick über Rousseaus politische Philosophie im Kontext seiner Zeit, seiner Kritik an der Zivilisation und seiner Rolle als Wegbereiter der Französischen Revolution.
- § 3 – Der Vertragsgedanke in Rousseaus System: Dieses Kapitel analysiert den Vertragsgedanken im „Contrat Social“, untersucht die Teilnehmer des Vertrags, den Inhalt und die Konsequenzen für die Staatsorganisation.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit zentralen Begriffen der politischen Philosophie wie Gesellschaftsvertrag, Naturzustand, Gemeinwille (volonté générale), individueller und allgemeiner Wille, Staatsorganisation, radikale Demokratie, Kritik am Vertragsgedanken, Rezeption und Wirkungsgeschichte von Rousseaus Ideen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der zentrale Gedanke in Rousseaus "Contrat Social"?
Der Kern ist der Gesellschaftsvertrag, durch den Individuen ihre natürliche Freiheit aufgeben, um als Teil eines souveränen Gemeinwesens eine bürgerliche Freiheit unter dem Gesetz zu erlangen.
Was versteht Rousseau unter der "volonté générale"?
Die "volonté générale" oder der Gemeinwille ist der auf das Gemeinwohl ausgerichtete Wille der Bürger, der die Grundlage für gerechte Gesetze und die staatliche Ordnung bildet.
Wie wird der Gemeinwille laut Rousseau organisiert?
Rousseau entwirft ein Modell der radikalen Demokratie, in dem der Volkswille direkt und unteilbar die Souveränität ausübt.
Welche Folgen hat ein Vertragsbruch im Modell von Rousseau?
Ein Vertragsbruch durch den Staat oder einzelne Teilnehmer stellt die Legitimität der politischen Ordnung in Frage und kann zur Auflösung der sozialen Bindung führen.
Welche historische Bedeutung hat der "Contrat Social"?
Das Werk gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter der Französischen Revolution und hat die moderne politische Philosophie und das Verständnis von Volkssouveränität maßgeblich geprägt.
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- Sebastian Bösl (Author), 2010, Die Bedeutung des Vertragsgedankens in Jean-Jaques Rousseaus "Contrat Social", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/270653