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Erziehung im Nationalsozialismus

Título: Erziehung im Nationalsozialismus

Trabajo Escrito , 2011 , 14 Páginas , Calificación: 3,0

Autor:in: Daniela Kuck (Autor)

Pedagogía - Historia de la pedagogía
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Wir schreiben das Jahr 1933. Die nationalsozialistische Propaganda ist in vollem Gange und Rassenhass, Antisemitismus und Nationalismus stecken fest in den Köpfen der Menschen. Schließlich wird Hitler Reichskanzler und die NSDAP übernimmt die Macht im deutschen Reich. Keiner kann sich mehr dieser Bewegung entziehen und das Leben vieler Deutscher begann sich von Grund auf zu ändern. "Die Freiheitsräume der Menschen wurden eingeschränkt, demokratische Rechte beseitigt. Hitlerkult, Wehrhaftmachung und Rassenpolitik hielten innerhalb weniger Wochen Einzug in die Erziehung. Literatur, Musik, Kunst, Theater ,Presse und Film, ja auch die Wissenschaften wurden im Sinne der herrschenden Ideologie umgestaltet" (Höhn 2003, S. 40). Doch jedermann konnte darin etwas finden, womit er sich identifizieren konnte. Soziale Gerechtigkeit sollte endlich gewährleistet werden und ein geschichtlicher Neuanfang gewagt werden - mit Adolf Hitler als "Prophet".

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundzüge des pädagogischen Handelns

2.1 Familie

2.2 Schule

2.3 Hitlerjugend

2.4 BDM

3 Vergleich von Erziehung heute mit der NS-Erziehung

4 Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Erziehung im Nationalsozialismus, beleuchtet ihre ideologische Instrumentalisierung als politisches Werkzeug und stellt sie einem modernen, demokratischen Erziehungsverständnis gegenüber.

  • Die systematische Ausrichtung von Erziehung an nationalsozialistischer Propaganda.
  • Die Rolle von Familie, Schule und Jugendorganisationen als Mittel zur ideologischen Gleichschaltung.
  • Die spezifische Indoktrination in Geschlechterrollen und die Heranzüchtung von "Wehrhaftigkeit".
  • Der Kontrast zwischen totalitärer NS-Erziehung und heutiger freiheitlicher Pädagogik.

Auszug aus dem Buch

2 Grundzüge des pädagogischen Handelns

Adolf Hitler verknüpfte die Erziehung eng mit der Politik und in seinem Buch "Mein Kampf" werden seine Grundsätze Schule, Bildung und Erziehung ausführlich dargelegt (vgl. Höhn 2003, S. 42).Unter Erziehung verstand er vor allem körperliche Züchtigung und Drill (vgl. Höhn 2003, S. 43). Diese sogenannte Leibeserziehung hatte absoluten Vorrang gegenüber der geistigen Bildung, denn ein starker Geist kann sich nur in einem gesunden Körper entwickeln.

Die Nationalsozialisten schafften es, vielen Menschen, die nach den Krisen der Weimarer Republik und dem verlorenen ersten Weltkrieg komplett die Hoffnung und Orientierung verloren hatten, ein neues Nationalbewusstsein zu suggerieren (vgl. Kinz 1990, S. 98). Durch die Gemeinschaft fanden sie neue Identitäts- und Orientierungspunkte (vgl. ebd.).

Das Rasse und Blut den Charakter und Wert eines Menschen festlegen, sollte schon der Jugend eingetrichtert werden. Sämtliche Bildungs- und Erziehungsarbeit lief darauf hinaus, das Rassegefühl zu vermitteln und nationalistische Menschen, ohne Individualität und Persönlichkeit zu formen (vgl. Höhn 2003, S. 44/45). In dieser Rasseideologie gilt der Deutsche als das Urvolk der nordischen Rasse und ist

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung skizziert den historischen Kontext der Machtübernahme durch die NSDAP 1933 und beschreibt den radikalen Wandel des Erziehungswesens unter nationalsozialistischer Ideologie.

2 Grundzüge des pädagogischen Handelns: Dieses Kapitel analysiert die Instrumentalisierung von Familie, Schule und Jugendorganisationen zur Durchsetzung ideologischer Ziele sowie die rassenideologische Ausrichtung der Erziehung.

3 Vergleich von Erziehung heute mit der NS-Erziehung: Hier wird die totalitäre NS-Erziehung der heutigen, auf Freiheit und individueller Entfaltung basierenden Pädagogik gegenübergestellt.

4 Schlusswort: Das Schlusswort fasst zusammen, wie Hitler die Hoffnungen der Bevölkerung für seine Machtinteressen missbrauchte und warum die NS-Erziehung, trotz ihrer Faszinationskraft für Jugendliche, fundamental abzulehnen ist.

Schlüsselwörter

Nationalsozialismus, Erziehung, Propaganda, Ideologie, Hitlerjugend, BDM, Rassenideologie, Schule, Indoktrination, Leibeserziehung, Nationalbewusstsein, Totalitarismus, Wehrhaftigkeit, Pädagogik, Gleichschaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die pädagogischen Strukturen und Ziele im Nationalsozialismus und wie diese zur ideologischen Festigung des Regimes eingesetzt wurden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Rolle der Familie, das Schulwesen, die Funktion der Hitlerjugend und des BDM sowie die gezielte Vermittlung rassenideologischer Inhalte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Erziehung als politisches Instrument zur Formung "neuer Menschen" im Sinne der NS-Ideologie missbraucht wurde.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse bestehender Literatur, um die pädagogischen Praktiken und ideologischen Hintergründe im "Dritten Reich" nachzuzeichnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung spezifischer Erziehungsinstanzen wie Familie, Schule und Jugendverbände sowie deren methodische Ausrichtung auf Gehorsam und Wehrhaftigkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Nationalsozialismus, Indoktrination, Rassenideologie, Gleichschaltung und das Spannungsfeld zwischen totalitärer und demokratischer Erziehung.

Warum stand die körperliche Erziehung in der Schule über der geistigen Bildung?

Nach nationalsozialistischer Auffassung galt ein gesunder, "gestählter" Körper als Voraussetzung für Kampfbereitschaft, während intellektuelle Bildung der Ideologie untergeordnet wurde.

Welche Rolle spielten Lehrer in diesem System?

Lehrer fungierten als Propagandisten, die unter permanentem Druck und Kontrolle standen, um sicherzustellen, dass die nationalsozialistische Weltanschauung im Unterricht verankert wurde.

Wie gelang es dem NS-Regime, die Jugend so stark zu binden?

Durch die Vermittlung eines Gemeinschaftsgefühls und attraktive Freizeitangebote in der Hitlerjugend wurden Jugendliche für das System begeistert und so von der kritischen Einflussnahme des Elternhauses isoliert.

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Detalles

Título
Erziehung im Nationalsozialismus
Universidad
University of Augsburg
Curso
Grundformen pädagogischen Handelns
Calificación
3,0
Autor
Daniela Kuck (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
14
No. de catálogo
V270665
ISBN (Ebook)
9783656621454
ISBN (Libro)
9783656621560
Idioma
Alemán
Etiqueta
Notionalsozialismus Erziehung pädagoisches Handeln
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Daniela Kuck (Autor), 2011, Erziehung im Nationalsozialismus, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/270665
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