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Die männliche Identität und Vaterrolle

Título: Die männliche Identität und Vaterrolle

Trabajo , 2012 , 11 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Daniela Kuck (Autor)

Pedagogía - Sociología pedagógica
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Emanzipation, Gleichberechtigung der Frauen, schulische Förderung der Mädchen. All diese Themen standen in den letzten Jahren im Vordergrund. Bei allen geht es fast ausschließlich um Frauen und Mädchen. Doch wo bleiben die Jungen/Männer/Väter? Wer beleuchtet ihre Probleme, Bedürfnisse und Wünsche? Väter werden unterschätzt, mit Erwartungen überfordert und oft gemaßregelt. Jungen erfahren wenig Förderung, stehen immer hinter den mustergültigen Mädchen und gelten meist nur als Störenfriede. Wie vielschichtig und facettenreich die männliche Identität ist, soll im Folgenden aufgezeigt werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Was sind Identität und soziale Rollen?

3 Die Vaterrolle im Wandel der Zeit

4 Die „neuen“ Väter

5 Die verschiedenen Vater-Rollen

6 Jungen in Kitas

7 Jungen besser fördern

8 Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Vielschichtigkeit und Herausforderungen männlicher Identität sowie der Vaterrolle im gesellschaftlichen Kontext. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie sich die Anforderungen an Männer und Väter im historischen Wandel verändert haben und mit welchen Spannungsfeldern sie konfrontiert sind, insbesondere im Hinblick auf die Kindererziehung und schulische Förderung von Jungen.

  • Historischer Wandel der Vaterrolle
  • Konstrukt der männlichen Identität und soziale Rollenerwartungen
  • Typisierung der Vaterschaft (Vatertypen)
  • Herausforderungen für Jungen in institutionellen Bildungskontexten
  • Förderansätze für Jungen im schulischen Umfeld

Auszug aus dem Buch

Die verschiedenen Vater-Rollen

Aufgrund von Befragungen von jungen Erwachsenen ihre Väter betreffend und ihre Vorstellungen von ihrer eigenen zukünftigen Vaterschaft entstanden folgende Vatertypen (vgl. Villa 2009):

Der abwesende Vater

Dieser Vatertyp überlässt die Kindererziehung der Mutter, arbeitet viel und widmet sich in der Freizeit ausgiebig seinen Hobbies. Gespräche über Probleme oder Gefühle finden kaum statt, die Beziehung zwischen Vater und Kind ist nicht sehr eng. Insgesamt also ein eher negatives Bild. Die befragten jungen Erwachsenen suchten aber vielmals nach Entschuldigungen für das Verhalten des Vaters und sahen dieses nicht als durch und durch negativ. Sie lenkten beispielweise ein, dass für den Vater die Familie sehr wohl an erster Stelle stehe und er dies nur nicht so zeigen könne oder er als Kind selbst keine emotionale Nähe erfahren hätte. Die Erwerbstätigkeit der Väter wird dabei nicht berücksichtigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Vernachlässigung männlicher Bedürfnisse in der aktuellen Debatte um Emanzipation und Gleichberechtigung und führt in die Thematik der männlichen Identitätskrise ein.

2 Was sind Identität und soziale Rollen?: Dieses Kapitel definiert Identität als komplexen Differenzierungs- und Vermittlungsbegriff und setzt ihn in Bezug zu den gesellschaftlich geprägten Erwartungshaltungen an soziale Rollen.

3 Die Vaterrolle im Wandel der Zeit: Der Text skizziert die historische Entwicklung der Väterrolle, von der fehlenden Beteiligung in der Steinzeit bis hin zur zugeschriebenen Rolle als Autoritätsperson nach dem Zweiten Weltkrieg.

4 Die „neuen“ Väter: Hier werden die modernen, vielfältigen Erwartungen an Väter analysiert, die sowohl emotionale Fürsorge als auch finanzielle Versorgung beinhalten, was zu einer Zerreißprobe für viele Männer führt.

5 Die verschiedenen Vater-Rollen: Anhand soziologischer Typisierungen werden verschiedene Ausprägungen von Vaterschaft – vom abwesenden Vater bis hin zum Hausmann – kritisch beleuchtet.

6 Jungen in Kitas: Das Kapitel untersucht die Identitätsentwicklung von Jungen im Kindergartenalter und die Schwierigkeiten, eine männliche Identität in einem von Frauen dominierten Betreuungsumfeld zu festigen.

7 Jungen besser fördern: Der Fokus liegt hier auf den schulischen Herausforderungen von Jungen und der Notwendigkeit, Unterrichtsmethoden an deren spezifische Bedürfnisse anzupassen, um dem aktuellen Fördergefälle entgegenzuwirken.

8 Schlusswort: Das Schlusswort resümiert die Problematik und betont, dass eine echte Veränderung der Geschlechterrollen auch ein Umdenken bei Frauen erfordert, um Vätern mehr Raum zur aktiven Beteiligung zu geben.

Schlüsselwörter

Männliche Identität, Vaterrolle, Soziale Rollen, Erziehung, Geschlechterrollen, Jungenförderung, Vereinbarkeit, Identitätsforschung, Geschlechtsspezifische Unterschiede, Pädagogik, Familienforschung, Vatertypen, Rollenerwartungen, Bildung, Emanzipation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Problematik der männlichen Identität und der Rolle des Vaters in der modernen Gesellschaft unter Berücksichtigung historischer und sozialer Aspekte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Definition von Identität, die historische Entwicklung der Vaterrolle, verschiedene Typologien von Vaterschaft sowie die Herausforderungen für Jungen im Bildungsbereich.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Vielschichtigkeit männlicher Identität aufzuzeigen und zu verdeutlichen, dass Männer und Väter durch diffuse gesellschaftliche Erwartungen oft in schwierige Rollenkonflikte geraten.

Welche wissenschaftliche Perspektive wird eingenommen?

Die Autorin nutzt pädagogische und soziologische Theorien, um die Konstruktion von Männlichkeit und deren Einfluss auf die Erziehung und schulische Förderung zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Identität und Rollen, eine historische Einordnung, die Analyse moderner „neuer“ Väter, eine Typisierung von Vatermodellen sowie eine pädagogische Untersuchung von Jungen in Kitas und Schulen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind männliche Identität, Vaterrolle, Rollenkonflikte, Geschlechterrollen im Wandel, Jungenförderung und die strukturelle Prägung von Männlichkeit.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Mutter in diesem Kontext?

Die Autorin weist darauf hin, dass auch Frauen eine wesentliche Rolle bei der Neugestaltung von Familienstrukturen spielen, da sie oftmals Schwierigkeiten haben, traditionelle „Monopole“ bei der Kindererziehung und Haushaltsführung abzugeben.

Welche Schlussfolgerung zieht die Arbeit in Bezug auf die schulische Förderung?

Die Arbeit plädiert dafür, bei der schulischen Förderung gezielter auf die spezifischen Bedürfnisse und Lernweisen von Jungen einzugehen, anstatt einseitig weiblich geprägte Verhaltensweisen als alleinigen Standard zu setzen.

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Detalles

Título
Die männliche Identität und Vaterrolle
Universidad
University of Augsburg
Calificación
2,3
Autor
Daniela Kuck (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
11
No. de catálogo
V270669
ISBN (Ebook)
9783656621799
ISBN (Libro)
9783656621706
Idioma
Alemán
Etiqueta
männliche Identität Vaterrolle Ich Identität
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Daniela Kuck (Autor), 2012, Die männliche Identität und Vaterrolle, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/270669
Leer eBook
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