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Vorschulbildung als Chance für den Bildungsweg?

Experteninterview und qualitative Inhaltsanalyse

Titre: Vorschulbildung als Chance für den Bildungsweg?

Dossier / Travail , 2014 , 45 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Arne Gies (Auteur)

Pédagogie - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der „Pisa-Schock“ – Als die OECD am 4.Dezember 2001 die Ergebnisse der ersten Pisa-Studie der Öffentlichkeit präsentierte, war das für das deutsche Bildungssystem wie ein Schlag ins Gesicht. Es stellte sich heraus: Man befand sich nicht dort, wo man sich gerne befunden hätte. Stattdessen gehörte man bestenfalls zum Mittelmaß der getesteten Länder.

Dieser Schock blieb natürlich nicht folgenlos. Sofort wurden Notmaßnahmen ergriffen. Die Ständige Konferenz der Kultusminister (KMK) fasste Beschlüsse zur Verbesserung des Bildungssystems. Man einigte sich auf sieben Handlungsfelder. Hierzu gehören unter anderen die „Verbesserung der Sprachkompetenz im vorschulischen Bereich“, eine bessere „Verzahnung von vorschulischem Bereich und Grundschule“ sowie die „Verbesserung der Lesekompetenz“.
Unter anderem im Bereich der Vorschulbildung und der Sprache bzw. des Lesens sollte sich also etwas tun.

Um diese Kombination des vorschulischen Bereichs in Verbindung mit Lesen und Schreiben geht es in der vorliegenden Arbeit. Es stellt sich die Frage, wie wichtig eigentlich Elementarbildung im vorschulischen Bereich ist. Bringt es etwas, Kindern bereits im Kindergarten Lesen und Schreiben beizubringen? Sind sie von ihrem Entwicklungsstand her überhaupt schon in der Lage, so etwas Komplexes wie die geschriebene Sprache zu erlernen? Und welche Auswirkungen hat diese Elementarbildung auf die kommende Schullaufbahn von Kindern in Bezug auf die Lese- und Schreibkompetenz sowie auf die soziale Kompetenz.

Diese Fragen werden in der vorliegenden Arbeit zunächst theoretisch beleuchtet. Hierfür wird der Theorierahmen, der das Forschungsprojekt einschließt, erläutert und der aktuelle Stand der For-schung vorgestellt. Im anschließenden empirischen Teil werden die Erhebungs- und Auswertungsmethoden sowie der Zugang zum Feld vorgestellt und begründet. Ferner wird die Auswertung Schritt für Schritt erläutert. Die daran anschließende Interpretation der Ergebnisse nimmt wieder Bezug auf die Forschungsfrage und beantwortet diese anhand des gewonnenen Analysematerials. Die Ergebnisse werden nun mit der recherchierten Literatur abgeglichen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Teil

2.1 Darstellung des Theorierahmens der Arbeit

2.2 Stand der Forschung

2.2.1 Statistische Erhebungen

2.2.2 Neurobiologische Erkenntnisse

3. Empirischer Teil

3.1 Methoden

3.1.1 Vorstellen der Erhebungsmethode

3.1.2 Feldzugang beschreiben

3.1.3 Vorstellung der Auswertungsmethode

3.2 Interpretation der Ergebnisse

4 Fazit

6 Anhang

6.1 Interviewleitfaden

6.2 Transkriptionsregeln

6.3 Transkription

6.4 reduzierte Transkription

6.5 Analyse-Tabelle

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der schulvorbereitenden Elementarbildung im Kindergarten auf die Lese- und Schreibkompetenz sowie die soziale Kompetenz von Kindern beim Übergang in die Grundschule. Dabei wird erforscht, inwieweit vorschulische Fördermaßnahmen das Lernverhalten und die Schulfähigkeit beeinflussen, wobei insbesondere die Rolle der Kommunikation zwischen den Institutionen und der Einfluss des familiären Umfelds kritisch reflektiert werden.

  • Zusammenhang zwischen Elementarbildung und schulischen Kompetenzen
  • Neurobiologische und statistische Grundlagen des frühen Lernens
  • Qualitative Analyse durch Experteninterviews mit Grundschullehrkräften
  • Bedeutung der sozialen Kompetenz im Lernprozess
  • Rolle des familiären Hintergrunds bei der Bildungsentwicklung

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Vorstellen der Erhebungsmethode

Sich dem Thema dieser Hausarbeit mit Hilfe qualitativer Methoden zu nähern, erfordert einen Methode, die es möglich macht, an Wissen heranzukommen, das nicht jedem ohne weiteres zugänglich ist. Der Interviewpartner muss in der Lage sein, über komplexe Sachverhalte, mit denen er durch seinen Beruf oder sonstige Umstände vertraut ist, Informationen zu geben. Es bietet sich daher an, zum vorliegenden Thema ein Experteninterview durchzuführen. Hierbei geht es nicht um die Person des Interviewpartners oder um seine Biographie, wie das bei anderen Erhebungsmethoden durchaus der Fall sein kann, sondern vielmehr um die Information, die er als Experte weitergeben kann. (Gläser & Laudel, 2010, S. 12) Experten sind „Akteure des Feldes“ (ebd., S. 103) und haben daher eine „exklusive Stellung in dem sozialen Kontext, den wir untersuchen wollen“ (ebd., S. 13).

Das Experteninterview wird als Leitfadeninterview durchgeführt. Das heißt, dass der Interviewer einen Leitfaden mit vorbereiteten offenen Fragen hat, die die Grundlage für das Interview bilden. Diese Methode bietet sich an, weil ein sozialer Prozess rekonstruiert werden soll. (ebd., S. 111) Der Leitfaden, der für das Interview verwendet wurde, ist unter 6.1 angehängt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, die sich aus den Ergebnissen der Pisa-Studien für das deutsche Bildungssystem ergab, und definiert die Forschungsfragen hinsichtlich der Bedeutung vorschulischer Elementarbildung.

2 Theoretischer Teil: Hier wird der theoretische Rahmen durch Eriksons Lebenszyklusmodell sowie den aktuellen Forschungsstand aus Statistik und Neurobiologie zum frühen Lernen fundiert.

3. Empirischer Teil: Dieser Abschnitt beschreibt die qualitative Forschungsmethode des Experteninterviews, den Feldzugang sowie die methodische Vorgehensweise bei der Auswertung mittels Inhaltsanalyse.

4 Fazit: Das Fazit reflektiert die Ergebnisse, hinterfragt die anfänglichen Hypothesen kritisch und hebt die Bedeutung familiärer Faktoren sowie institutioneller Kommunikation hervor.

Schlüsselwörter

Elementarbildung, Kindergarten, Grundschule, Lese- und Schreibkompetenz, soziale Kompetenz, Experteninterview, qualitative Inhaltsanalyse, frühkindliche Bildung, Lernbiographie, Schulfähigkeit, Familienhintergrund, Neurobiologie, Bildungsungleichheit, Pisa-Studie, Kooperation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der vorschulischen Elementarbildung im Kindergarten und der späteren Lese-, Schreib- und Sozialkompetenz von Kindern in der Grundschule.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verbindet pädagogische Fragestellungen mit Erkenntnissen der Neurobiologie und Statistik, wobei die Kommunikation zwischen den Bildungsinstitutionen eine zentrale Rolle einnimmt.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: „Welche Auswirkungen hat schulvorbereitende Elementarbildung im Kindergarten auf die Lese- und Schreibkompetenz in der Grundschule - aus Sicht einer Grundschullehrerin?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine qualitative Forschungsstrategie verfolgt, insbesondere ein Experten-Leitfadeninterview, das mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der theoretische Rahmen, der aktuelle Forschungsstand sowie die Durchführung und Interpretation eines Experteninterviews mit einer Grundschullehrkraft detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Elementarbildung, Schulfähigkeit, Bildungsungleichheit, soziale Kompetenz sowie institutionelle Kommunikation.

Warum spielt die Familie eine so große Rolle in der Untersuchung?

Die Analyse zeigt, dass das familiäre Umfeld – etwa durch Förderung oder Vernachlässigung – einen massiven Einfluss auf die Lernleistung hat, der teilweise sogar über den Effekt von Vorschulprogrammen hinausgeht.

Was ist die Besonderheit der untersuchten Region?

Die Untersuchung bezieht sich auf Kierspe, wo durch die baptistische Brüdergemeinde eine spezifische Bevölkerungsstruktur vorliegt, die als Störvariable bei der Beurteilung vorschulischer Bildungseffekte fungiert.

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Résumé des informations

Titre
Vorschulbildung als Chance für den Bildungsweg?
Sous-titre
Experteninterview und qualitative Inhaltsanalyse
Université
University of Hagen  (KSW)
Cours
Modul 2A
Note
2,0
Auteur
Arne Gies (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
45
N° de catalogue
V270697
ISBN (ebook)
9783668066663
ISBN (Livre)
9783668066670
Langue
allemand
mots-clé
2A Qualitative Methoden Empirische Bildungsforschung Experteninterview Qualitative Inhaltsanalyse Inhaltsanalyse Qualitativ Bildungswissenschaft Biwi Fernuni Hagen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Arne Gies (Auteur), 2014, Vorschulbildung als Chance für den Bildungsweg?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/270697
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Extrait de  45  pages
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