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Die Selbstbildnisse von Rembrandt Harmenszoon van Rijn (1606-1669)

Título: Die Selbstbildnisse von Rembrandt Harmenszoon van Rijn (1606-1669)

Trabajo de Seminario , 2013 , 23 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Nele Frey (Autor)

Arte - Pintura
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Rembrandt ist der Maler, der die meisten Selbstporträts geschaffen hat. Das Ziel dieser Arbeit ist es einen Einblick in dieses außerordentlich zahlreichen Aufkommen des Selbstporträts in Rembrandt van Rijns Oeuvre zu erlangen. Des Weiteren sollen einige der Gründe für diesen hohen Umfang an Selbstporträts erläutert werden. Da dieser Bereich außergewöhnlich tiefgreifend und weitreichend ist, wurde für diese Arbeit eine Auswahl getroffen. Der Fokus liegt auf den früheren Selbstporträts Rembrandts. Die mittlere- und späte Schaffensphase wird ebenfalls in Verbindung mit seinen Selbstbildnissen erwähnt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Künstlerbildnis

3. Einordnung des Selbstbildnisses in Rembrandts Oeuvre

4. Frühe Selbstbildnisse, Radierungen

4.1 Tronien

4.1.1 Kleines Selbstbildnis

4.1.2 Selbstbildnis mit aufgerissenen Augen

4.1.3 Selbstbildnis lachend

4.1.4 Selbstbildnis als Bettler

5. Gemälde

5.1 Der Künstler in seinem Atelier

5.2 Das Nürnberger Selbstbildnis/ Selbstbildnis mit Halsberge

5.3 Das Den Haager Selbstbildnis

5.4 Vergleich: Nürnberger und Den Haager Selbstbildnis

6. Mittlere und Späte Schaffensperiode

7. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen Einblick in das außerordentlich umfangreiche Schaffen von Selbstporträts im Oeuvre von Rembrandt van Rijn und untersucht die Gründe für diese hohe Anzahl sowie die verschiedenen künstlerischen Funktionen dieser Darstellungen.

  • Entwicklung des Künstlerbildnisses in der Renaissance und Barockzeit
  • Die Funktion der Selbstbildnisse als Affektstudien und "Tronien"
  • Analyse technischer Aspekte und des Werkstattprozesses an ausgewählten Beispielen
  • Die Rolle der Druckgrafik für Rembrandts Bekanntheit
  • Vergleichende Untersuchung zwischen Originalen und zeitgenössischen Kopien

Auszug aus dem Buch

4.1.2 Selbstbildnis mit aufgerissenen Augen

Das „Selbstbildnis mit aufgerissenen Augen“ gehört zu einer Gruppe von vier Studien verschiedener Physiognomien aus dem Jahr 1630 und gilt als ein typisches Beispiel für seine frühen Selbstdarstellungen. Diese Radierung hat eine Größe von 5,1 x 4,6 cm und befindet sich heute im Amsterdamer Rijksmuseum.

Zur Komposition lässt sich bemerken, dass der Kopf fast das gesamt Bildfeld ausfüllt, dieser wird am oberen Bildrand überschnitten, was scheinbar die dargestellte Emotion verstärkt. Man könnte meinen, dass Rembrandt seinen Kopf aus der Verwunderung und Überraschung heraus erhoben und nach hinten geworfen hat. Es handelt sich bei dieser Radierung um ein Schulterstück, wobei der Kopf gedreht und der Blick nach vorn gerichtet sind. Die Augen sind überrascht aufgerissen, der Mund ist gespitzt und die Nasenflügel sind aufgebläht. Bei diesem Selbstbildnis handelt es sich um ein gutes Beispiel für die prägnante Wiedergabe und Darstellung von Gefühlen, für jene Rembrandt immer wieder Anerkennung erhielt.

Laut Unverfehrt ist dies das Selbstbildnis, welches zu den ausdruckstärksten dieser Jahre zählt. Die ganze Aufmerksamkeit liegt auf dem Gesicht und dem intensiven Blick. Der dargestellte Rembrandt reißt vor lauter Erstaunen bzw. Überraschung die Augen auf, zieht die brauen nach oben und spitzt die Lippen in so extremer Weise, dass man ein ausgesprochenes „Oh“ förmlich wahrnehmen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt das Ziel der Arbeit, einen Einblick in das umfangreiche Werk der Selbstporträts zu geben, wobei ein besonderer Fokus auf den frühen Arbeiten und der Rolle der "Tronien" liegt.

2. Das Künstlerbildnis: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung des autonomen Selbstbildnisses und den Wandel des Standesbewusstseins der Künstler vom Mittelalter bis in die Renaissance.

3. Einordnung des Selbstbildnisses in Rembrandts Oeuvre: Hier wird die essentielle Bedeutung der Selbstbildnisse in Rembrandts Werk sowie die Problematik ihrer Erfassung in der Sekundärliteratur thematisiert.

4. Frühe Selbstbildnisse, Radierungen: Das Kapitel befasst sich mit der Bedeutung der Radierungen und den "Tronien" als Charakter- und Affektstudien zur Erprobung mimischer Ausdrucksmöglichkeiten.

5. Gemälde: Anhand ausgewählter Gemälde wird die stilistische Bandbreite sowie der Werkstattprozess Rembrandts, inklusive der Problematik von Original und Kopie, analysiert.

6. Mittlere und Späte Schaffensperiode: Dieser Abschnitt gibt einen Ausblick auf die Weiterentwicklung der Selbstbildnisse hin zu konventionalisierten Posen und einer stärkeren psychologischen Auseinandersetzung im Alter.

7. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die Erkenntnisse über die vielfältigen Deutungsmöglichkeiten von Rembrandts Selbstbildnissen, die sowohl als autobiografisches Dokument als auch als künstlerische Experimentierfläche fungierten.

Schlüsselwörter

Rembrandt van Rijn, Selbstbildnis, Selbstporträt, Tronie, Radierung, Malerei, Affektstudie, Charakterstudie, Künstlerbildnis, 17. Jahrhundert, Werkstattprozess, Physiognomie, Kunstgeschichte, Leidener Zeit, Rembrandt-Research-Project

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das umfangreiche Korpus der Selbstbildnisse von Rembrandt van Rijn und beleuchtet die künstlerischen sowie psychologischen Beweggründe hinter der außergewöhnlich hohen Anzahl dieser Darstellungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Entwicklung des Künstlerbildnisses, die Bedeutung der sogenannten "Tronien" (Charakterstudien), die Rolle der Druckgrafik für den Künstlerrum und die kunsthistorische Einordnung von Originalen gegenüber zeitgenössischen Kopien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, einen fundierten Einblick in die Entstehung und Funktion der Selbstbildnisse zu geben und zu analysieren, warum Rembrandt sein eigenes Gesicht so intensiv und über einen Zeitraum von mehr als 40 Jahren hinweg thematisierte.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine kunsthistorische Analyse, die sowohl stilistische Vergleiche als auch die Auswertung moderner Forschungsprojekte (wie das Rembrandt-Research-Project) und zeitgenössischer Quellen umfasst.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die frühen Radierungen und Affektstudien (Tronien) analysiert, gefolgt von einer detaillierten Untersuchung dreier Schlüsselgemälde, darunter "Der Künstler in seinem Atelier" sowie das Nürnberger Selbstbildnis mit Halsberge.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Rembrandt, Selbstporträt, Tronie, Affektstudie, Physiognomie, Radierkunst und der Werkstattprozess im 17. Jahrhundert.

Welche Rolle spielten die sogenannten "Tronien" in Rembrandts Schaffen?

Tronien dienten Rembrandt als Kopf- und Gesichtsstudien, mit denen er verschiedenste Emotionen, Lichteffekte und Kostümierungen experimentell erforschen konnte, was maßgeblich zu seinem Ruhm und seiner künstlerischen Entwicklung beitrug.

Wie wurde die Echtheit der Selbstbildnisse, speziell im Fall des Den Haager Bildnisses, geklärt?

Durch technische Untersuchungen wie die Infrarotreflektographie konnte nachgewiesen werden, dass das Nürnberger Selbstbildnis das Original darstellt, während das Den Haager Bildnis aufgrund technischer Abweichungen und Unterzeichnungen als Kopie identifiziert wurde.

Final del extracto de 23 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Selbstbildnisse von Rembrandt Harmenszoon van Rijn (1606-1669)
Universidad
Martin Luther University  (Institut für Kunstgeschichte und Archäologin Europas)
Curso
Hauptseminar Rubens und Rembrandt
Calificación
2,0
Autor
Nele Frey (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
23
No. de catálogo
V270720
ISBN (Ebook)
9783656623144
ISBN (Libro)
9783656623137
Idioma
Alemán
Etiqueta
Rembrandt Selbstporträts Selbstbildnisse
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Nele Frey (Autor), 2013, Die Selbstbildnisse von Rembrandt Harmenszoon van Rijn (1606-1669), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/270720
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