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Der Beitrag des AAL zur Sturzprophylaxe und dem Umgang mit Stürzen Pflegebedürftiger

Zur Bedeutung der Gesundheitswissenschaft für die Pflege am Beispiel der Prävention

Titel: Der Beitrag des AAL zur Sturzprophylaxe und dem Umgang mit Stürzen Pflegebedürftiger

Hausarbeit , 2012 , 23 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Regina M. Binöder (Autor:in)

Gesundheit - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Sorge um veränderte Lebensverhältnisse im hohen Alter, zunehmende Unselbständigkeit und damit Abhängigkeit von Anderen ist für die Menschheit nichts Neues. Bereits aus dem 3. Jh. v. Chr. finden sich Schriften, wie beispielsweise „Peri gērōs“ („Über das Altern“) des Philosophen Ariston von Keos. Auch Platon und Sokrates befassten sich bereits mit dieser Problematik und suchten nach Lösungen. Zu der damaligen Zeit mussten die Menschen entweder gut vorsorgen und sich ein großes finanzielles Polster zulegen, oder auf eine Altersversorgung durch ihre Kinder hoffen.
Heutzutage gibt es die Pflegeversicherung, die im Bedarfsfall für die Pflege der Versicherten aufkommen soll. Auf die demographische Entwicklung in Deutschland soll hier nicht näher eingegangen werden, der Rahmen dieser Arbeit ist dazu zu eng gesteckt. Nur soviel sei gesagt: da es immer mehr und immer ältere Versorgungsbedürftige und immer weniger junge Beitragszahler und Pflegekräfte gibt, muss es ein Ziel von Gesundheitswissenschaft und Gesundheitswirtschaft sein, diese Diskrepanz teilweise durch eine Neuorganisation der Versorgung auszugleichen. Für das Jahr 2050 wird erwartet, dass nur noch 50% der benötigten Pflegekräfte auch tatsächlich zur Verfügung stehen. Die vorhandenen Ressourcen müssen dann – noch mehr als heute schon – mit Bedacht eingesetzt werden. Alleine deshalb ist es von essentieller Wichtigkeit, die Selbständigkeit der Betagten so lange und so weit wie möglich zu erhalten, insbesondere, da dies auch in den meisten Fällen der Wunsch der Betroffenen selbst ist. Eine entscheidende Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang der Sturzprophylaxe zu.

Die Veränderung der Altersstrukturen in unserer Gesellschaft mit all den eben genannten Folgen macht es heutzutage für sie zu einer wichtigen Aufgabe, alternative Lösungen zur Verfügung zu stellen, die es ermöglichen, die Selbständigkeit derer zu bewahren, die bereit sind, als Pioniere neue Wege in der Lebensführung im Alter zu gehen. Hierzu bedarf es einer bezahlbaren und intuitiv bedienbaren, neuen Technik, die nicht kompliziert ist, sondern effektiv und einfach verständlich arbeitet. Die relativ junge und noch recht unbekannte Disziplin des AAL sucht nach eben diesen Lösungen.
In der vorliegenden Arbeit möchte ich die bisher durch AAL und AMI ermöglichten Neuerungen zur Sturzprophylaxe, respektive Sturzerkennung im Bereich des unterstützten Wohnens und Lebens von hilfsbedürftigen, betagten Personen vorstellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Bedeutung der Sturzprophylaxe beim betagten Menschen

1.2 Definitionen

1.2.1 Gesundheitswissenschaft

1.2.2 Ambiente Intelligenz (AMI)

1.2.3 Ambient Assisted Living (AAL)

2. Hauptteil

Bisherige Ansätze des AAL zur Sturzprophylaxe

2.1 Lichtleiste im Schlafzimmerfußboden

2.2 Erinnerungshilfen für die Medikamenteneinnahme

2.3 Aktivierung zur Bewegung

2.4 Teppich mit Sturzsensor

3. Schluss

3.1 Wo wird diese Technik bisher eingesetzt?

3.2 Welche Einsatzgebiete sind für die Zukunft denkbar?

3.3 Ethische Aspekte

3.4 Persönliches Resumée

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Gesundheitswissenschaft für die Pflege, insbesondere im Kontext der Sturzprophylaxe bei älteren Menschen. Dabei wird der Beitrag von Ambient Assisted Living (AAL) und Ambient Intelligence (AMI) analysiert, um die Selbstständigkeit pflegebedürftiger Personen zu fördern und Sicherheitsrisiken im Alltag zu minimieren.

  • Grundlagen von Gesundheitswissenschaft, AMI und AAL
  • Technische Ansätze zur Sturzprävention und -erkennung
  • Förderung der Mobilität und kognitiver Fähigkeiten
  • Ethische Herausforderungen und Finanzierungsfragen
  • Zukünftige Einsatzmöglichkeiten von Assistenztechnologien

Auszug aus dem Buch

1. Bedeutung der Sturzprophylaxe beim betagten Menschen

Die Sorge um veränderte Lebensverhältnisse im hohen Alter, zunehmende Unselbständigkeit und damit Abhängigkeit von Anderen ist für die Menschheit nichts Neues. Bereits aus dem 3. Jh. v. Chr. finden sich Schriften, wie beispielsweise „Peri gērōs“ („Über das Altern“) des Philosophen Ariston von Keos. Auch Platon und Sokrates befassten sich bereits mit dieser Problematik und suchten nach Lösungen. Zu der damaligen Zeit mussten die Menschen entweder gut vorsorgen und sich ein großes finanzielles Polster zulegen, oder sie hofften auf eine Altersversorgung durch ihre Kinder. (vgl. Höffe, O. 2010: 170).

Heutzutage gibt es die Pflegeversicherung, die im Bedarfsfall für die Pflege der Versicherten aufkommen soll. Auf die demographische Entwicklung in Deutschland soll hier nicht näher eingegangen werden, der Rahmen dieser Arbeit ist dazu zu eng gesteckt. Nur soviel sei gesagt: da es immer mehr und immer ältere Versorgungsbedürftige und immer weniger junge Beitragszahler und Pflegekräfte gibt, muss es ein Ziel von Gesundheitswissenschaft und Gesundheitswirtschaft sein, diese Diskrepanz teilweise durch eine Neuorganisation der Versorgung auszugleichen.

Für das Jahr 2050 wird erwartet, dass nur noch 50% der benötigten Pflegekräfte auch tatsächlich zur Verfügung stehen. Die vorhandenen Ressourcen müssen dann – noch mehr als heute schon – mit Bedacht eingesetzt werden. Alleine deshalb ist es von essentieller Wichtigkeit, die Selbständigkeit der Betagten so lange und so weit wie möglich zu erhalten, insbesondere, da dies auch in den meisten Fällen der Wunsch der Betroffenen selbst ist. (vgl. Horneber 2011: 9)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung der Sturzprophylaxe im Kontext der demographischen Entwicklung und führt in die Rolle der Gesundheitswissenschaft ein.

2. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert bestehende AAL-Technologien, wie Orientierungslichter, Sturzsensoren und Medikamentenerinnerungen, auf ihre Wirksamkeit in der Sturzprävention.

3. Schluss: Der Schlussteil reflektiert über aktuelle Einsatzgebiete, künftige Potenziale von Assistenztechnologien sowie die ethischen Implikationen ihrer Anwendung.

Schlüsselwörter

Sturzprophylaxe, AAL, Ambient Assisted Living, Gesundheitswissenschaft, Pflegemanagement, Sturzerkennung, Demographischer Wandel, Assistenzsysteme, Mobilitätserhalt, Telemonitoring, Ethische Aspekte, Technikakzeptanz, Altenpflege, Autonomie, Sturzprävention

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die Rolle technischer Assistenzsysteme (AAL) zur Sturzprävention bei älteren pflegebedürftigen Menschen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf technischer Sturzerkennung, Gesundheitswissenschaft, Mobilitätsförderung und der ethischen Reflexion dieser Technologien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Nutzen von AAL-Technologien für den Erhalt der Selbstständigkeit und die Reduzierung von Sturzrisiken aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die bestehende Konzepte, Studien und Forschungsergebnisse zum Thema AAL und Sturzprophylaxe zusammenführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil stellt konkrete technische Lösungen wie Fußbodenbeleuchtungen, Telemonitoring-Systeme und den "iWalker" vor.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Schlagworte sind AAL, Sturzprophylaxe, Gesundheitswissenschaft und Lebensqualität im Alter.

Welche Rolle spielt die Politik beim Einsatz von AAL?

Die Arbeit diskutiert, inwiefern gesetzliche Rahmenbedingungen wie das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz die Finanzierung von AAL-Lösungen beeinflussen könnten.

Wie bewertet die Autorin die ethischen Aspekte von AAL?

Die Autorin betont, dass Technik nur als Unterstützung dienen darf, nicht als Ersatz für menschliche Zuwendung, und warnt vor Überwachungsrisiken.

Wie steht die Autorin persönlich zum Thema?

Die Autorin äußert anfängliches Misstrauen gegenüber Überwachungspotenzialen, erkennt jedoch das hohe Potenzial von AAL für ein längeres, unabhängiges Leben.

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Details

Titel
Der Beitrag des AAL zur Sturzprophylaxe und dem Umgang mit Stürzen Pflegebedürftiger
Untertitel
Zur Bedeutung der Gesundheitswissenschaft für die Pflege am Beispiel der Prävention
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,0
Autor
Regina M. Binöder (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
23
Katalognummer
V270773
ISBN (eBook)
9783656623397
ISBN (Buch)
9783656623373
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Altenpflege Sturzprophylaxe Ambient Assisted Living AAL Pflege in der Zukunft Technischer Fortschritt für Senioren Versorgung zu Hause
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Regina M. Binöder (Autor:in), 2012, Der Beitrag des AAL zur Sturzprophylaxe und dem Umgang mit Stürzen Pflegebedürftiger, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/270773
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Leseprobe aus  23  Seiten
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