Internationale Gerechtigkeit als realisierbare Sozialutopie?

Eine kritische Betrachtung der Theorie der Gerechtigkeit John Rawls´


Hausarbeit, 2014

21 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 John Rawls´ Theorie einer internationalen Gerechtigkeit
2.1 Ausgangssituation und Gerechtigkeitsbegriff
2.2 Zentrale Termini, Gerechtigkeitsprinzipien und Begründung

3 Kritische Beurteilung

4 Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Ein wichtiges Thema der politischen Philosophie stellt die Problematik einer internationalen Gerechtigkeit dar. Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit der Überlegung, ob eine globale Gerechtigkeitstheorie in einer Zeit, in der eine zunehmende Orientierung an säkularen und humanen Leitlinien zu beobachten ist, auch eine hinreichend philosophisch fundierte Theorie sein kann? Oder haben wir es vielmehr nur mit einer Utopie zu tun, die zwar als schön konstruiert und argumentativ nachvollziehbar gedacht, sich aber nach genauer Prüfung der Details als nicht zu verwirklichendes Konzept einer „besseren“- Welttheorie und damit als schlichtweg unbegründetes Gedankenexperiment verwerfen lassen muss? Als Beispiel einer solchen Variante einer internationalen Gerechtigkeitskonzeption bietet sich die Theorie von John Rawls an. Dieser vollzieht in detaillierter Arbeit das Gedankenspiel einer solchen und erklärt im Einzelnen, was aus seiner Sicht für eine Realisierung vorausgesetzt werden muss. Ausgehend von seinen Ausarbeitungen des 1971 erstmals erschienenen Hauptwerkes, sollen nun in den nachfolgenden Kapiteln die zentralen Punkte der Theorie vorgestellt werden. Zu diesem Zweck erfolgt in Kapitel 2.1 eine Darstellung der von Rawls vorgefundenen Ausgangssituation und seines Gerechtigkeitsbegriffes, welche er zur Entfaltung seines Moralkonzepts in A Theory of Justice einführt. In Abschnitt 2.2 wird nachfolgend auf die verwendeten Termini, die genaue Argumentationsfigur sowie seine philosophische Begründung eingegangen, damit nachvollzogen werden kann, was Rawls als bedingende Größen einer internationalen Gerechtigkeit identifiziert. Insbesondere zentrale Punkte seiner philosophischen Begründung sollen diesbezüglich herausgearbeitet werden, da diese im Bereich der Moralphilosophie als Kernstück auf die Argumentationsstärke hin in Kapitel 3 zu untersuchen sein muss. Die zentrale Frage der Arbeit, ob es sich um eine hinreichend gute philosophische Begründung einer internationalen Gerechtigkeitskonzeption handelt, wird daher unmittelbar im Anschluss beantwortet. Die wichtigsten Ergebnisse werden abschließend in Kapitel 4 kurz zusammengefasst. Anspruch dieser Arbeit besteht nun einerseits in der Darstellung der wesentlichen inhaltlichen Punkte, sowie andererseits in der kritischen Untersuchung seiner philosophischen Begründung.

2 John Rawls´ Theorie einer internationalen Gerechtigkeit

Im Falle von Rawls Arbeit handelt es sich um eine Vertragstheorie wie sie etwa schon bei bedeutenden Denkern wie John Locke, Thomas Hobbes oder Jean- Jacques Rousseau zu finden ist. Für unsere Erörterung von Bedeutung ist, dass es sich hierbei um ein Selbstverständnis der politisch-philosophischen Arbeit handelt, welches bestrebt ist, eine „allgemeingültige Ordnung des menschlichen Zusammenlebens zu entwerfen und den Menschen die unverrückbaren Grundsätze der Gerechtigkeit zu zeigen versucht.“1

2.1 Ausgangssituation und Gerechtigkeitsbegriff

Damit die wichtigsten Eckpfeiler der rawlsschen Theorie und der Argumentationsgang nachvollzogen werden können, muss zunächst geklärt werden, welche Vorstellungen in seiner Theorie mit dem Begriff der Gerechtigkeit verknüpft sind und welche Grundannahmen er als gegeben voraussetzt. Zum einen handelt es sich bei Rawls um eine Vertragstheorie, die sich als Gerechtigkeitslehre versteht, welche die Frage zu lösen sucht, wie man „die wesentlichen Institutionen einer Gesellschaft, d.h. ihre Grundordnung („basic structure“), moralisch bewerten sollte.“2Eine solche Lösung benötigt auch immer ein vorhandenes Problem. Es liegt daher an den von Rawls vorgefundenen natürlichen Lebensverhältnissen, die er als Anwendungsverhältnisse der Gerechtigkeit beschreibt, die allererst eine Vertragstheorie fordern.3Wichtig ist hierbei, dass es sich bei dieser Ordnung um eine gerechte Ordnung handeln muss, die von den Menschen selbst als eine solche verlangt und empfunden wird. Im Fokus steht daher also das kontingent vorhandene Bedürfnis nach einer auf die tatsächlich vorzufindende Lebenssituation anzuwendende Gerechtigkeitsordnung, die aus einer ebenfalls kontingent- menschlichen Lebenssituation entspringt, die ihrerseits durch Knappheitsregelement und Verteilungsproblematik der Güter, sowie das Verlangen nach freier persönlicher Lebensgestaltung gekennzeichnet ist.4John Rawls bezeichnet diese Ausgangssituation als Urzustand. Bei diesem Zustand handelt es sich um einen gesellschaftlichen Zustand, der nicht etwa durch Anarchie und Gesetzlosigkeit geprägt, sondern vielmehr durch

Verteilungskonflikte einer kooperierenden, institutionalisierten Gesellschaft definiert ist.5Der Konflikt der gelöst werden muss ist daher für diese Art der Konfliktlösung, des Vertrages, als konstitutiv zu betrachten.

„Die Darstellung des Ausgangszustandes liefert eine Schilderung der Problemlage, die durch Anwendung des kontraktualistischen Rechtfertigungsverfahrens beseitigt werden soll. […] Je differenzierter, anspruchsvoller und in sich voraussetzungsreicher das Beweisprogramm der kontraktualistischen Philosophie konzipiert wird, desto differenzierter und voraussetzungsreicher muß auch die Darstellung des Ausgangszustandes ausfallen.“6

Es wird deutlich, dass Rawls von einer modernen Gesellschaft mit Faktoren ausgeht, die eine gerechte Grundordnung aus sich selbst heraus fordern. Rawls definiert in diesem Zusammenhang Gerechtigkeit als Fairness.7Da zwar in seiner Theorie von einer konkurrierenden, aber in erster Linie kooperierenden Gesellschaft ausgegangen wird, nimmt er an, dass es sich bei dieser kontraktualistischen Lösungsform um eine Gerechtigkeitstheorie handeln muss, die den allgemeinen, also jeden Menschen betreffenden Gerechtigkeitsvorstellungen genügen muss. Die Formel -Gerechtigkeit als Fairness- ist für Rawls genau dann erfüllt, „wenn die Verteilungsgrundsätze einer Gesellschaft mit Prinzipien übereinstimmen, die von freien und vernünftigen Personen in ihrem eigenen Interesse in einer fairen Entscheidungssituation anerkannt werden würden.“8Überaus wichtig für Rawls Gerechtigkeitsbegriff und damit auch seiner Fairnessvorstellung ist die Tatsache, dass sich die Menschen einer modernen Gesellschaft auf eine einheitliche Grundordnung einigen müssen, obwohl sich in ihr verschiedene konkurrierende moralische, religiöse oder philosophische Weltanschauungen vorfinden lassen.9 Damit trägt Rawls dem Phänomen der pluralistischen Lebensformen Rechnung und versucht unter dieser Voraussetzung die kleinste gemeinsame Gerechtigkeitsvorstellung als staatlichen Konsens zu manifestieren.

„Nur eine Gerechtigkeitskonzeption, die mit einem weiten Spektrum von Weltanschauungen vereinbar ist, kann stabil sein, d.h. hinreichende moralische Loyalität der Gesellschaftsmitglieder auf sich ziehen, und den Weg zu einer Grundordnung weisen, die freiheitlich-demokratisch - und somit pluralistisch - und selbst stabil, d.h. von allgemeiner moralischer Loyalität getragen, ist. Rawls nennt eine solche Gerechtigkeitskonzeption […] eine politische Gerechtigkeitskonzeption.10

Wie kann aber nun diese allgemeine Vorstellung überhaupt garantiert werden? Das rawlssche Szenario sieht folgende fiktionale Entscheidungssituation vor: Da in der zuvor beschriebenen Gesellschaft sämtliche Güter verteilt werden und jeder Staatsbürger prinzipiell mehr als weniger von diesen haben möchte, müssen sich alle Individuen nun angesichts dieser Lage ein für alle Mal entscheiden, was als gerecht und was als ungerecht gelten soll. Dies geschieht nicht zuletzt deshalb, da die einzige Begründungsinstanz einer philosophischen Theorie das souveräne, rationale und vernünftige Individuum sein muss. Gerechtfertigte und objektiv verbindliche Gerechtigkeitsprinzipien sind deshalb bei John Rawls mit Prinzipien identisch, die freie und rationale, nur auf ihr Eigeninteresse ausgerichtete Personen wählen würden. Hinzu kommt jedoch in diesem Fall, dass diese Menschen in einen Zustand der Gleichheit versetzt werden müssen, um dann die Form, die Grundstruktur und fundamentalen Normen und Regeln ihrer zukünftigen Gesellschaft zu bestimmen.11Diese Gleichheit wird durch den Schleier des Nichtwissens garantiert, der neben dem Begriff der sozialen Güter eng mit seinen aus dieser Entscheidungssituation abgeleiteten zwei Gerechtigkeitsprinzipien verbunden ist.12 Diese bestimmenden Faktoren der rawlsschen Gerechtigkeitstheorie sollen nun im nächsten Kapitel vorgestellt werden, um so die darauf aufbauende Argumentationsfigur und seine philosophische Begründung fassen zu können.

2.2 Zentrale Termini, Gerechtigkeitsprinzipien und Begründung

Aus dem vorangegangenen Kapitel ging hervor, dass Rawls zur Entfaltung seiner Theorie zunächst die Ausgangssituation als Urzustand bestimmt, welcher sich als normierungsbedürftig-institutioneller Gesellschaftszustand zeigte. Zunächst soll auf den Schleier des Nichtwissens eingegangen werden. Dieser macht aus Rawls´ Sicht erst eine angemessene Ausarbeitung der genannten allgemeinen Gerechtigkeitsprinzipien möglich. Der Schleier ist zentraler Bestandteil und gleichzeitig Garant einer neutralen, fiktiven Verfassungswahl, welche den Anspruch erhebt, ein allgemein verbindliches Gerechtigkeitsprinzip darzustellen.13 Da Rawls voraussetzt, dass die potentiellen Entscheidungsträger im Urzustand mit individuellen Interessen ausgestattet und prinzipiell auf ihren Eigenvorteil ausgerichtet sind, übernimmt der Schleier daher die Funktion der Gleichsetzung und gewährleistet so eine Unparteilichkeit, die der Gefahr der Diskriminierung vorbeugen soll.14

„Der Schleier der Unwissenheit ist genau so dicht, daß er alles diskriminierungsrelevante Wissen der eigenen Interessenkalkulation entzieht, so daß auf ihrer Grundlage nie für ein Verteilungsprinzip argumentiert werden kann, das den eigenen Vorteil zu Lasten anderer sichert, und folglich notgedrungen immer für unparteiliche Verteilungsprinzipien argumentiert werden muß.“15

Die nun vorliegende Unwissenheit bezieht sich nun auf eigene Fähigkeiten und Präferenzen und betrifft das epistemologisch vom allgemeinen Strukturwissen zu unterscheidende besondere Individuenwissen, mit dessen Hilfe wir das Strukturwissen prädikativ-identifizierend auf Gegenstände des Erkennens anwenden.16„Die Menschen im Urzustand wissen buchstäblich nicht wer sie im Einzelnen jeweils sind. Sie sind entindividualisiert.“17Hierdurch wird weiter gewährleistet, dass das Individuum nicht weiß, welche gesellschaftlichen Güter es im nichtverschleierten Zustand bevorzugen würde. Im rawlsschen Kontext erhält der Güterbegriff nun eine sehr weite Bedeutung. Dieser reduziert sich nicht nur auf das Vermögen und Einkommen, den persönlichen Anteil am Sozialprodukt, sondern umfasst Sämtliches, was durch gesellschaftliche Zusammenarbeit ermöglicht und ohne diese nicht erreicht werden kann.18Zu diesen Gütern zählen daher auch neben der Freiheit, die für ihn das wichtigste gesellschaftliche Gut darstellt, „Rechte, Privilegien und berufliche Möglichkeiten“19Nach Rawls geht es um Güter, von denen er annimmt, dass diese jeder vernünftige Mensch haben will.

„Es handelt sich um gesellschaftliche Güter, da sie mit der Grundstruktur zusammenhängen; Freiheiten und Chancen werden durch die Regeln der wichtigeren Institutionen festgelegt,ebenso die Einkommens- und Vermögensverteilung […]“20 Auf dieser Grundlage der Beschreibung des Urzustandes mit dazugehöriger inhaltlicher Beschreibung der verwendeten Begrifflichkeiten formuliert John Rawls nun zwei Grundprinzipien der Gerechtigkeit:

1. „Jedermann soll gleiches Recht auf das umfangreichste System gleicher Grundfreiheiten haben, das mit dem gleichen System für alle anderen verträglich ist.
2. Soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten sind so zu gestalten, dass a) vernünftigerweise zu erwarten ist, dass sie zu jedermanns Vorteil dienen, und

b) sie mit Positionen und Ämtern verbunden sind, die jedem offen stehen.“21

Rawls gewährt dem ersten Prinzip einen eindeutigen Vorrang vor dem zweiten, da es für ihn unbedingt notwendig ist, garantieren zu können, dass es sich um eine Begründung einer formalen Bedingung handelt, auf Grundlage derer sich möglichst viele individuelle Glückskonzeptionen entfalten können. Denn diese pluralistischen Glücksvorstellungen werden ja in der Gesellschaft der Moderne bei ihm als gegeben vorausgesetzt.22

„Nicht eine bestimmte Konzeption des Guten, sondern vielmehr die Freiheit und Befähigung, sich als Person für die eine oder andere Option entscheiden zu können, ist auf der Ebene des ersten Gerechtigkeitsgrundsatzes maßgeblich.“23

Der zweite Grundsatz, das Differenzprinzip übernimmt die Funktion einer gerechten materiellen Güterverteilung im Anblick einer faktisch nicht vorzufindenden Verteilungsgleichheit und damit zugleich eine Legitimation von Ungleichheiten in der Theorie Rawls´. Es wird diesbezüglich davon ausgegangen und unterstellt, dass die Entscheidungsträger „allesamt eine Strategie weitestmöglicher Risikominimierung befolgen, immer das Schlechteste erwarten und sich nach der Maximin-Regel entscheiden.“24Dieses Kriterium des ständigen in Betracht ziehen des Eintretens der schlechtesten Möglichkeit ist für die rawlssche Theorie insofern wichtig, da hier die Entscheidung immer im Lichte der Unsicherheit getroffen wird. Es handelt sich daher um ein Entscheidungsverhalten, das das Faktum der logischen Möglichkeit des Eintretens des Schlechtesten immer auch als das Wahrscheinlichste annimmt.

[...]


1Kersting, Wolfgang: John Rawls zur Einführung. Junius Verlag. Hamburg 2001. S.25.

2Pogge, Thomas, W.: John Rawls. Beck´sche Reihe. München 1994. S.36. Hervorhebung im Original.

3Vgl. Kersting, Wolfgang (2001): a.a.O., S.36.

4Ebd., S.35f.

5Vgl. Kersting, Wolfgang (2001): a.a.O., S.33f.

6Kersting, Wolfgang (2001): a.a.O., S.32f.

7Vgl. ebd., S.31ff. oder Höffe, Otfried: Über John Rawls´ Theorie der Gerechtigkeit. Suhrkampverlag. Frankfurt am Main 1977. S.14ff.

8Reese-Schäfer, Walter: Politische Theorie der Gegenwart in fünfzehn Modellen. R. Oldenbourgverlag. München 2006. S.6.

9Vgl. Pogge, Thomas W.: a.a.O., S. 44.

10Pogge, Thomas W.: a.a.O., S. 44. Hervorhebung im Original.

11Vgl. Kersting, Wolfgang (2001): a.a.O., S.40f.

12Vgl. Kersting, Wolfgang: Gerechtigkeit und öffentliche Vernunft. Über John Rawls´ politischen Liberalismus. Mentisverlag. Paderborn 2006. S.23ff.

13Vgl. Kersting, Wolfgang (2006): a.a.O., S.35.

14Vgl. Kersting, Wolfgang (2001): a.a.O., S.40f.

15Kersting, Wolfgang (2001): a.a.O., S.44.

16Vgl. ebd., S.45.

17Kersting, Wolfgang (2006): a.a.O., S.26.

18Vgl. Kersting, Wolfgang (2001): a.a.O. S.35.

19Pogge, Thomas W.: a.a.O., S.49.

20Kersting, Wolfgang (2006): a.a.O., S.26.

21Rawls, John: Eine Theorie der Gerechtigkeit. Suhrkampverlag. Frankfurt am Main 1979. S.81.

22Vgl. Reese-Schäfer, Walter: a.a.O. S.7.

23Reese-Schäfer, Walter: a.a.O. S.7.

24Kersting, Wolfgang (2001): a.a.O., S.62.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Internationale Gerechtigkeit als realisierbare Sozialutopie?
Untertitel
Eine kritische Betrachtung der Theorie der Gerechtigkeit John Rawls´
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen  (Philosophie)
Veranstaltung
Internationale Gerechtigkeit
Note
1,7
Autor
Jahr
2014
Seiten
21
Katalognummer
V270798
ISBN (eBook)
9783656623441
ISBN (Buch)
9783656623434
Dateigröße
697 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
internationale, gerechtigkeit, sozialutopie, eine, betrachtung, theorie, john, rawls´
Arbeit zitieren
Daniel Jacobs (Autor), 2014, Internationale Gerechtigkeit als realisierbare Sozialutopie?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/270798

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