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Ein Vergleich der Auffassungen demokratischer Erziehung von Martha Nussbaum und Maria Montessori

Möglichkeiten des Demokratielernens im heutigen Schulalltag

Titre: Ein Vergleich der Auffassungen demokratischer Erziehung von Martha Nussbaum und Maria Montessori

Dossier / Travail , 2014 , 12 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Kim Matzke (Auteur)

Pédagogie - Général
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Nicht nur in der Familie wird die Fähigkeit demokratisch handeln zu können benötigt und erlernt, sondern ebenso in den Institutionen Kindergarten und Schule. Dort sollten ein Verständnis für Demokratie sowie die dafür benötigten Fähigkeiten ausgebaut werden. In dieser Arbeit werde ich Martha Nussbaums Verständnis demokratischer Erziehung im Vergleich zu Maria Montessoris Verständnis erläutern und auf die benötigten Fähigkeiten für demokratisches Verhalten und Handeln eingehen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Demokratie- was ist das?

Ein allgemeiner Definitionsversuch

2. Martha Nussbaums Verständnis demokratischer Erziehung

3. Maria Montessoris Verständnis demokratischer Erziehung

4. Vergleich der beiden Ansichten

5. Möglichkeiten des Demokratielernens im heutigen Schulalltag

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Konzepte demokratischer Erziehung von Martha Nussbaum und Maria Montessori vergleichend gegenüberzustellen und daraus konkrete Ansätze für die praktische Umsetzung des Demokratielernens im modernen Schulalltag abzuleiten.

  • Vergleich der Demokratieverständnisse von Nussbaum und Montessori
  • Bedeutung von Geisteswissenschaften und kritischem Denken
  • Die Rolle der Schule als Lebens- und Erfahrungsraum
  • Methoden der Verantwortungsübernahme und Partizipation
  • Praktische Implementierung von Demokratieerziehung durch Dienste und soziale Dienste

Auszug aus dem Buch

5. Möglichkeiten des Demokratielernens im heutigen Schulalltag

Demokratisch korrektes Verhalten zu vermitteln ist eine wichtige Aufgabe, die die Schule übernimmt. Sie „erfordert einen pluralistischen Bezug auf Demokratietheorien und Demokratieforschung [...] sowie entsprechende Qualifikationen des pädagogischen Personals.“18 Demokratielernen im Unterricht bzw. die politische Bildung hat diverse Inhalte inne, die ich mit der Grafik 1 (entnommen von Gerhard Himmelmann)19 überblickshaft darstellen möchte. Die Grafik 1 finden Sie im Anhang.

Inhalte wie die Werte- Bildung, Rechtserziehung, die moralische Erziehung, interkulturelles und soziales Lernen stechen mir besonders ins Auge. All das sind Fähigkeiten, die eine Demokratie braucht: Wissen um Moral, Menschenrechte, Verantwortungsübernahme, etc. Es gilt, diese Fähigkeiten in der Schule zu fördern und auszubilden.

Die Grafik zeigt deutlich, wie groß die inhaltliche Bandbreite der demokratischen Erziehung und Bildung ist und wie komplex es zu sein scheint, all diese Bereiche im Unterricht abzudecken. Aber wo sonst, wenn nicht in der Schule können Schüler lernen, „mit anderen Menschen, deren Gesellschaft sie sich nicht ausgesucht haben, respektvoll umzugehen, gemeinsam zu arbeiten und zusammenzuleben?“20 Aber nicht nur das Zusammenleben – und arbeiten mit Anderen macht den demokratischen Alltag einer Schule aus. In ihrem Alltag muss erfahrbar sein, wie man in einem Gemeinwesen Verantwortung übernehmen kann, sowohl für sich selbst als auch für Mitschüler und Lehrer. Heutzutage wird jedoch gerade diese Verantwortung zu wenigen Schüler wahrlich zugemutet, nur selten werden sie für ihr Verhalten in die Pflicht genommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Demokratie- was ist das?: Dieses Kapitel legt die begrifflichen Grundlagen dar und definiert Demokratie als Herrschaftsform und Lebensprinzip, das bereits im familiären und schulischen Umfeld erlernt werden muss.

2. Martha Nussbaums Verständnis demokratischer Erziehung: Hier wird Nussbaums Ansatz beschrieben, der Demokratie als Gesellschaft der Vielfalt begreift und die gezielte Förderung von Empathie, Fantasie und kritischem Denken durch Geisteswissenschaften fordert.

3. Maria Montessoris Verständnis demokratischer Erziehung: Dieses Kapitel erläutert Montessoris Fokus auf die natürliche soziale Anlage des Kindes und die Rolle des Erziehers bei der Schaffung einer Umgebung, die diese Potenziale entfaltet.

4. Vergleich der beiden Ansichten: Der Vergleich arbeitet Gemeinsamkeiten in der Zielsetzung der Mündigkeit heraus, stellt jedoch unterschiedliche Auffassungen zum Machtverhältnis und zur Rolle von Fächern in der Schule gegenüber.

5. Möglichkeiten des Demokratielernens im heutigen Schulalltag: Dieses Kapitel zeigt auf, wie durch praktische Konzepte wie die „Bürgerschule“, Verantwortungsübernahme und Dienste ein gelebtes Demokratieverständnis im Schulalltag etabliert werden kann.

Schlüsselwörter

Demokratieerziehung, Martha Nussbaum, Maria Montessori, Politische Bildung, Bürgerschule, Verantwortungsübernahme, Partizipation, Geisteswissenschaften, Empathie, Mündigkeit, Sozialdienst, Schulkultur, Demokratielernen, Schulalltag, Wertebildung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie demokratische Erziehung theoretisch definiert ist und wie sie praktisch in Schulen vermittelt werden kann, basierend auf den Modellen von Nussbaum und Montessori.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Verständnis von Demokratie als Lebensform, die Rolle von Empathie und kritischem Denken sowie die Gestaltung des Schullebens als demokratischer Erfahrungsraum.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist der Vergleich der unterschiedlichen Ansätze von Nussbaum und Montessori und die Herleitung von Möglichkeiten für aktives Demokratielernen im heutigen Schulalltag.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse und einen systematischen Vergleich zweier pädagogisch-philosophischer Konzepte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Theorien von Nussbaum und Montessori, deren Vergleich sowie die praktische Umsetzung an Beispielen wie der Bürgerschule.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Schlüsselwörtern zählen Demokratieerziehung, Partizipation, Mündigkeit, Verantwortungsübernahme und Bürgerschule.

Warum betont Martha Nussbaum die Geisteswissenschaften so stark?

Nussbaum sieht in ihnen die Quelle für essenzielle demokratische Fähigkeiten wie Fantasie, Kreativität und die Fähigkeit, die Perspektive anderer einzunehmen, welche durch ein rein gewinnorientiertes Bildungssystem gefährdet sind.

Welche Rolle spielt der „Sozialdienst“ an der Bürgerschule?

Der Sozialdienst dient dazu, Verantwortung für das Gemeinwesen zu übernehmen und Wiedergutmachung zu leisten, wodurch Schüler lernen, dass ihr Handeln direkte Auswirkungen auf die Gemeinschaft hat.

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Résumé des informations

Titre
Ein Vergleich der Auffassungen demokratischer Erziehung von Martha Nussbaum und Maria Montessori
Sous-titre
Möglichkeiten des Demokratielernens im heutigen Schulalltag
Université
University of Passau
Note
1,3
Auteur
Kim Matzke (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
12
N° de catalogue
V270805
ISBN (ebook)
9783668664227
ISBN (Livre)
9783668664234
Langue
allemand
mots-clé
vergleich auffassungen erziehung martha nussbaum maria montessori möglichkeiten demokratielernens schulalltag
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Kim Matzke (Auteur), 2014, Ein Vergleich der Auffassungen demokratischer Erziehung von Martha Nussbaum und Maria Montessori, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/270805
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Extrait de  12  pages
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