Diese Arbeit beinhaltet eine Krafttestung und einen Trainingsplan für eine Kundin mit folgenden Zielen: 1. Muskelaufbau, 2. Kraftsteierung, 3. Prävention über 6 Monate.
Inhaltsverzeichnis
1. Diagnose
2. Krafttestung
3. Ziele meiner Kundin
4. Trainingsplanung
5. Effekte des Krafttrainings bei Osteoporose
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Erstellung einer individuellen Trainingsplanung für eine 19-jährige Kundin im Bereich Fitnessökonomie. Zentrales Ziel ist die systematische Planung eines Krafttrainings, welches neben den Leistungszielen Muskelaufbau und Kraftsteigerung primär die gesundheitliche Prävention adressiert.
- Erhebung und Auswertung biometrischer Diagnosedaten
- Durchführung einer Krafttestung mittels Mehrwiederholungskrafttest
- Definition von kurz- und langfristigen Trainingszielen
- Strukturierung der Trainingsphasen in Mesozyklen
- Wissenschaftliche Begründung der Übungsauswahl und Intensitätssteuerung
Auszug aus dem Buch
Krafttestung
Da meine Kundin bisher noch keine Trainingssteuerung erfahren hat, ist eine Krafttestung wichtig für sie, denn dabei wird ihr Training über Monate genau geplant, um Anpassungen auszulösen und zu sichern. Außerdem kann ihr somit eine individuelle und altersgemäße Steuerung gewährleistet werden.
Den Maximalkrafttest schließe ich zur Krafttestung meiner Versuchsperson aus, weil dieser aufgrund seiner hohen mechanischen Belastung nur für Fortgeschrittene geeignet ist. Da mein Proband noch keine Erfahrungen mit intensivem Kraft- oder Maximalkrafttraining hat und ihr Training bis jetzt ohne Steuerung verlief, ist der 1-RM-Test für sie mit zu hohen physischen und psychischen Belastungen verbunden.
Die Intensitätsbestimmung über subjektives Empfinden wähle ich ebenfalls nicht als geeignete Krafttestungsmethode, da Belastungen subjektiv schwer einzuschätzen sind und meine Testperson sich unter- oder überfordern könnte.
Zur Bestimmung der Kraftleistung meiner Person wähle ich den Mehrwiederholungskrafttest. Bei dieser Kraftdiagnostik wird das maximal bewältigbare Gewicht bei einer bestimmten Wiederholungszahl ermittelt. Dabei entstehen, im Vergleich zu den anderen Verfahren der Krafttestung, weniger Störfaktoren und die Kraft meiner Kundin kann am genausten getestet werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Diagnose: Erfassung und Analyse der persönlichen und biometrischen Daten der Kundin zur Ermittlung der aktuellen Leistungsstufe.
2. Krafttestung: Auswahl und Durchführung einer geeigneten Diagnostikmethode zur objektiven Bestimmung der Kraftleistung ohne Überlastungsrisiko.
3. Ziele meiner Kundin: Festlegung konkreter biometrischer und sportmotorischer Zielsetzungen sowie Definition von Teilzielen zur Motivationssicherung.
4. Trainingsplanung: Ausarbeitung eines periodisierten Trainingsplans über vier Mesozyklen unter Berücksichtigung von Intensitäts- und Umfangsanpassungen.
5. Effekte des Krafttrainings bei Osteoporose: Wissenschaftliche Einordnung und Evidenzbasierung der gesundheitlichen Vorteile von Krafttraining zur Prävention von Knochenschwund.
Schlüsselwörter
Krafttraining, Muskelaufbau, Trainingssteuerung, Mehrwiederholungskrafttest, Prävention, Osteoporose, Mesozyklus, Fitnessökonomie, Kraftausdauer, Hypertrophietraining, Trainingsplanung, Sportmotorik, Leistungsdiagnostik, Intensitätsbestimmung, Gesundheitsmanagement
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert die Erstellung einer professionellen, bedarfsgerechten Trainingsplanung für eine junge Kundin im Fitness- und Gesundheitssport.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen umfassen die sportwissenschaftliche Diagnostik, die periodisierte Trainingsplanung und die präventiven gesundheitlichen Aspekte von Krafttraining.
Welches primäre Ziel verfolgt die Planung?
Die Planung zielt auf eine Kombination aus Muskelaufbau, Kraftsteigerung und langfristiger präventiver Gesundheitsvorsorge ab.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Testung verwendet?
Die Autorin nutzt den Mehrwiederholungskrafttest, da dieser bei ungeübten Personen genauere und sicherere Ergebnisse liefert als Maximalkrafttests.
Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Diagnose, die konkrete Trainingsplanung über vier Mesozyklen sowie eine Literaturrecherche zur Wirkung von Krafttraining bei Osteoporose.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Krafttraining, Trainingsplanung, Mesozyklus und präventive Gesundheitsförderung geprägt.
Warum wurde kein Maximalkrafttest durchgeführt?
Da die Kundin über keine Erfahrung mit intensivem Krafttraining verfügt, wäre ein 1-RM-Test mit zu hohen physischen und psychischen Belastungsrisiken verbunden gewesen.
Welche Rolle spielt die Periodisierung in den Mesozyklen?
Die Periodisierung sorgt für eine kontinuierliche Steigerung der Trainingsreize, indem Umfang und Intensität systematisch angepasst werden, um Anpassungseffekte zu maximieren und Demotivation zu vermeiden.
Wie trägt das Training zur Osteoporose-Prävention bei?
Regelmäßiges Krafttraining kann die Knochendichte positiv beeinflussen und degenerative Prozesse, wie sie bei Osteoporose auftreten, verlangsamen oder verhindern.
Warum wird zwischen Zirkeltraining und Stationstraining gewechselt?
Der Wechsel zwischen den Trainingsmethoden dient der langfristigen Aufrechterhaltung der Motivation durch Abwechslung und steigert so die Adhärenz der Kundin am Trainingsprogramm.
- Citation du texte
- Aspasia Hermes (Auteur), 2013, Trainingslehre I. Krafttraining, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/270891