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Die Rolle von Emotionen im Marketing. Wie Werbemedien unsere Emotionen beeinflussen

Titel: Die Rolle von Emotionen im Marketing. Wie Werbemedien unsere Emotionen beeinflussen

Seminararbeit , 2013 , 26 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Bachelor of Arts Karsten Arndt (Autor:in)

Psychologie - Medienpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ein wesentlicher Faktor, den Unternehmen nutzen, um ihre Produkte zu vermarkten, ist die Werbung. Die Nutzung der verschiedenen Werbemedien trägt Sorge dafür, dass ein Produkt erfolgreich in den Markt eingeführt werden kann. Essentiell ist hierbei, dass durch die Werbung schnellst möglich ein hoher Bekanntheitsgrad für das Produkt aufgebaut wird und dadurch die Konsumenten zu ihren Kaufentscheidungen bewogen werden. Nur so kann ein Unternehmen die Kosten für die Entwicklung und Markteinführung eines Produktes ausgleichen und nach einer erfolgreichen und nachhaltigen Platzierung des Produktes Gewinn erwirtschaften. Werbung wird aber auch dahingehend genutzt, ein Produkt immer wieder in den Köpfen der Konsumenten präsent sein zu lassen. Das Marketing bedient sich hierbei einer Vielzahl von Werbetricks. Die Nutzung und das Hervorrufen von Emotionen beim Betrachten einer Werbung, sei es im TV oder auf einem Plakat, wird hierbei als sehr wirksam angesehen und erfährt in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit. Können bei den Rezipienten während der Betrachtung oder der indirekten Aufnahme einer Werbebotschaft Emotionen erzeugt werden, die der Konsument, bei einer erneuten Aufnahme als positiv erfährt, kann dies zu einer nachhaltigen Produktbindung führen. Die Marketingabteilungen aller Unternehmen zielen darauf ab, diesen emotionalen Nutzen bestmöglich auszuschöpfen, um ihren Produkten und Namen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenzprodukten zu verschaffen. Das Ziel des Marketings ist es, die Markenleistung eines Unternehmens somit auf den Markt zu übertragen.
Da Werbebotschaften in der heutigen Zeit unser alltäglicher Begleiter sind, gehen wir in dieser Hausarbeit darauf ein, welche Emotionen sich das Marketing zu Nutze machen versucht und wie dies bereits umgesetzt wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Emotionen

2.1 Was sind Emotionen?

2.2 Unterscheidung verschiedener emotionaler Aspekte

2.3 Wie werden Emotionen ausgelöst?

3 Marketing

3.1 Marketing in Bezug auf Emotionen

3.1.1 Emotionen und ihre Einsatzmöglichkeiten im Marketing

3.2 Gefahren und Wirkungen von Emotionen im Marketing

4 Neuromarketing

4.1 Wirkung von Markenemotionen: Neuromarketing als neuer verhal tenswissenschaftlicher Zugang

4.2 Kritische Analyse von Neuromarketing

5 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung von Emotionen im modernen Marketing und beleuchtet, wie Werbemedien gezielt eingesetzt werden, um Konsumenten emotional zu beeinflussen und langfristig an Marken zu binden. Dabei wird insbesondere die Rolle des Neuromarketings als wissenschaftlicher Zugang zur Analyse unbewusster Kaufentscheidungsprozesse kritisch hinterfragt.

  • Grundlagen der Emotionspsychologie und deren Relevanz für Werbezwecke.
  • Einsatzmöglichkeiten emotionalisierender Werbung zur Kaufverhaltenssteuerung.
  • Wirkungsweise des Neuromarketings und Nutzung bildgebender Verfahren.
  • Kritische Reflexion der ethischen Grenzen und methodischen Potenziale der Markenforschung.

Auszug aus dem Buch

4.1 Wirkung von Markenemotionen: Neuromarketing als neuer verhal tenswissenschaftlicher Zugang

Marken gelten als zentrale immaterielle Wertschöpfer in Unternehmen und sind für den Unternehmenserfolg von immenser Bedeutung. Jedoch setzt heutzutage eine effiziente Vermarktung eines Produktes eine immer spezifischere Ausrichtung an den Bedürfnissen der Zielgruppe voraus, da vor allem auf den Konsumgütermärkten eine zunehmende „Marktverdichtung und -sättigung“ auftritt. Deshalb ist es von essentiellem Stellenwert, dass die Interessen von potentiellen Kunden erforscht und deren Verhalten analysiert werden, wodurch der Kunde in den Mittelpunkt des Unternehmens rückt. Nicht zuletzt hängt der Erfolg einer starken Marke mit der Kaufbereitschaft und der verbundenen positiven Verhaltensbeeinflussung der Käufer zusammen. Außerdem spielen für den langfristigen Erfolg eines Produktes die Emotionen eine entscheidende Rolle, denn durch die Vermittlung eines emotionalen Zusatznutzens sind Marken in der Lage sich von funktional gleichwertigen Konkurrenzprodukten abzuheben (Esch, Möll, Elger, Neuhaus & Weber, 2008, S. 1). Demzufolge ist also eine Emotionalisierung der Marke letztendlich ein nicht zu verachtender Bestandteil für den anschließenden Markenerfolg.

Im Rahmen dieser Entwicklung versucht die Marketingforschung die Kaufmotive der Kunden und die Gründe für die Kaufentscheidungen genauer zu betrachten, wodurch sich ein neues Forschungsfeld namens Neuromarketing ergeben hat. Das Neuromarketing hat sich aus den Neurowissenschaften sowie aus der Ökonomie in den 90er Jahren entwickelt. Ziel des Forschungsansatzes ist es, die Funktionsweise des Gehirnes zu untersuchen und wie dieses menschliches Verhalten steuert. Des Weiteren ist das Neuromarketing ein Teilgebiet der Neuroökonomie, welches sich mit der Analyse ökonomisch relevanten Verhaltens aus Konsumentensicht beschäftigt und sich dabei neurowissenschaftlicher Methoden bedient (Holst, 2009, S. 1).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert Werbung als zentralen Faktor zur Markteinführung und Produktbindung und führt in die Bedeutung von Emotionen im Marketing sowie die Relevanz des Neuromarketings ein.

2 Emotionen: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Emotionspsychologie, diskutiert verschiedene Definitionen und Theorien sowie die Abgrenzung von Begriffen wie Gefühl, Stimmung und Affekt.

3 Marketing: Hier wird die praktische Umsetzung von emotionalisierender Werbung beleuchtet, einschließlich der Kategorisierung von Werbebotschaften und den spezifischen Einsatzmöglichkeiten im Marketing.

4 Neuromarketing: Dieses Kapitel untersucht die neurowissenschaftlichen Grundlagen des Marketings, analysiert die Funktionsweise des Gehirns bei Kaufentscheidungen und führt eine kritische Auseinandersetzung mit der Methode des Neuromarketings.

5 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit resümiert die Bedeutung emotionaler Markenführung und ordnet das Neuromarketing als wertvolles, aber ergänzendes Instrument in der modernen Marktforschung ein.

Schlüsselwörter

Emotionen, Marketing, Werbemedien, Markenbindung, Neuromarketing, Konsumentenverhalten, Neuroökonomie, Markenforschung, Kaufentscheidung, Gehirnforschung, fMRT, Basisemotionen, Werbewirkung, Markenimage, Neuroimaging

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Emotionen im Marketing eingesetzt werden, um Konsumenten gezielt zu beeinflussen und langfristig an Marken zu binden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf den psychologischen Grundlagen von Emotionen, den Strategien emotionaler Werbung sowie der wissenschaftlichen Analyse unbewusster Prozesse durch das Neuromarketing.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen Emotionen nutzen können, um Produkte erfolgreicher zu vermarkten, und dabei die Möglichkeiten sowie Grenzen des Neuromarketings kritisch zu evaluieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse verschiedener Emotionstheorien und untersucht die Anwendung neurowissenschaftlicher Methoden wie der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) in der Marktforschung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Emotionen, die Anwendung im klassischen Marketingkontext und eine detaillierte Analyse der Methoden und Ethik des Neuromarketings.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Emotionen, Markenbindung, Neuromarketing, Konsumentenverhalten und Markenforschung charakterisiert.

Was besagt das Beispiel des Pepsi-Tests in der Arbeit?

Der Pepsi-Test zeigt, dass bei Kaufentscheidungen nicht nur der Geschmack, sondern maßgeblich gespeicherte Erinnerungen, Markenbekanntheit und das Selbstbild (kognitive Einflüsse) eine Rolle spielen.

Warum wird das Neuromarketing kritisch hinterfragt?

Die Kritik richtet sich gegen ethische Bedenken bei der Nutzung medizinischer Geräte für kommerzielle Zwecke sowie gegen die methodische Herausforderung, aus Gehirnaktivitäten eindeutige Rückschlüsse auf komplexes Kaufverhalten zu ziehen.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Rolle von Emotionen im Marketing. Wie Werbemedien unsere Emotionen beeinflussen
Hochschule
Universität Kassel  (Wirtschaftswissenschaften – Dialog Marketing Competence Center)
Veranstaltung
Kommunikationspsychologie
Note
1,3
Autor
Bachelor of Arts Karsten Arndt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
26
Katalognummer
V270897
ISBN (eBook)
9783656622383
ISBN (Buch)
9783656622376
Sprache
Deutsch
Schlagworte
rolle emotionen marketing werbemedien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts Karsten Arndt (Autor:in), 2013, Die Rolle von Emotionen im Marketing. Wie Werbemedien unsere Emotionen beeinflussen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/270897
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Leseprobe aus  26  Seiten
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