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Krisenkommunikation in Zeiten von Social Media

Titre: Krisenkommunikation in Zeiten von Social Media

Dossier / Travail , 2012 , 25 Pages , Note: 1,7

Autor:in: B.A. Stephanie Julia Winkler (Auteur), Anna Bergmann (Auteur)

Médias / Communication - Relations publiques, Publicité, Marketing, Médias sociaux
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Résumé Extrait Résumé des informations

„Online-PR ist eine Art digitaler Cocktailparty, auf der Kommunikationsprofis die Gastgeber sind. An ihnen liegt es, die richtigen Gäste einzuladen, eine strategisch günstige Sitzordnung auszuarbeiten, für Gesprächsstoff zu sorgen, die Konversation in Gang zu bringen, ein geselliger wie sachkundiger Gesprächspartner zu sein, zuzuhören und die passende Musik auszuwählen.“ Bleibt man in diesem Bild, ist Online-Krisen-PR demnach eine Party, auf der nicht alles läuft, wie ursprünglich geplant. Unangenehme Gäste, die man lieber ganz schnell wieder loswerden würde, mischen sich unter die Partygesellschaft und streuen dort Themen, die absolut nicht im Sinne der Gastgeber sind. Schnell entwickelt sich Aufregung, Gerüchte verbreiten sich und die Stimmung schlägt ins Negative um. Die Gastgeber haben die Kontrolle über ihre eigene Party verloren.
Dieses bildhafte Beispiel macht deutlich: In Krisensituationen gelten eigene Regeln. Kommunikation kann zwar strategisch geplant und im Sinne des Unternehmens gestaltet werden, kippt die öffentliche Stimmung in einer Krisensituation aber, können Kommunikationsprofis nur noch Krisenbewältigung betreiben. Der Verlauf der Ereignisse wird dann in großem Maße von außen mitbestimmt.
Ein Medium hat die Kommunikationsarbeit in der Vergangenheit drastisch verändert: das Internet. Dabei geht es weniger um das Internet als Technologie an sich, sondern um seine Rolle als Kommunikationsinstrument. Es verbindet Menschen miteinander – und es verbindet Unternehmen mit seinen Zielgruppen. Dass diese Entwicklung auch Einfluss auf die Krisen-PR hat, steht außer Frage. Schnelligkeit, Transparenz und weltweite Vernetzung bestimmen die Kommunikation im Online-Raum. Besonderes durch Social Media Tool werden diese Eigenschaften verstärkt und für eine breite Masse an Nutzern zugänglich gemacht. Dies stellt die Krisenkommunikation vor völlig neue Herausforderungen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Theoretische Vorüberlegungen

1.1 Die Krise: Definition und Charakteristika

1.2 Systemcharakteristika von Social Media

2. Merkmale des Internets im Krisenkontext

2.1 Interaktivität

2.2 Fehlende Gatekeeper

2.3 Globale Kommunikation

2.4 Informationsgeschwindigkeit

3. Online-Krisenprävention in Zeiten von Social Media

3.1 Online Reputation als digitaler Schutzschild

3.2 Strategisches Frühwarnsystem und organisationales Zuhören: Online Monitoring

3.3 Dialogische Online-Kommunikation im Krisen-Kontext

4. Krisenkommunikation in der Praxis

4.1 Schnelligkeit

4.2 Recht und Unrecht

4.3 Umgang mit Kritik

4.4 Personal Branded Editing

5. Fazit – Online-Krisen-PR zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie moderne Krisenkommunikation in Zeiten von Social Media gestaltet sein muss, um den neuen technologischen und gesellschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert darauf, wie Unternehmen ihre Kommunikationsarbeit und internen Arbeitsroutinen an die Dynamik des Web 2.0 anpassen können, um in Krisensituationen handlungsfähig zu bleiben.

  • Theoretische Fundierung von Unternehmenskrisen und Social Media Strukturen
  • Analyse der Interneteigenschaften (z.B. Interaktivität, Informationsgeschwindigkeit) als Krisenfaktoren
  • Strategien zur Online-Krisenprävention durch Reputationsmanagement und Monitoring
  • Praktische Handlungsregeln für die Krisenkommunikation im Social Web

Auszug aus dem Buch

3.1 Online Reputation als digitaler Schutzschild

Krisenkommunikation beginnt vor der Krise. Ein wichtiger Baustein hierbei ist die Online Reputation, also der digitale Ruf eines Unternehmens, der sich langfristig bildet und in den Suchmaschinenergebnissen niederschlägt. Durch kontinuierliches Reputationsmanagement im Vorfeld kann so ein digitales Schutzschild geschaffen werden, das im Falle einer Krise die Folgen für das Unternehmen abmildert. Der Aufbau einer Reputation bedarf jedoch einer kontinuierlichen, langfristigen Anstrengung und kann demnach nie kurzfristig erfolgen. Im Gegensatz zum häufig synonym verwendeten Begriff Image, das sich noch kurzfristig durch Werbekampagnen erkaufen lässt, basiert eine positive Reputation auf einer fundierten Leistung die über einen längeren Zeitraum hinweg erbracht wird und die gemachte Erfahrungen reflektiert.

Da sich rund zwei Drittel der Gesellschaft mittlerweile online informieren, darf der digitale Ruf eines Unternehmens beim Aufbau einer Reputation nicht außer Acht gelassen werden, selbst wenn ein Unternehmen kaum oder gar nicht im Netz aktiv ist. Durch das Internet ist die Welt des Reputationsmanagements deutlich komplexer geworden. Gerade deswegen ist es besonders wichtig die neuen Medien in den Reputationsaufbau zu integrieren oder gar die Spezifika des Web 2.0 zum eigenen Vorteil zu Nutzen. Die sozialen Medien stellen dabei nicht nur ein Reputations-Risiko sondern bieten auch eine Chance zur Verbesserung des Ansehens.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in die bildhafte Analogie der "digitalen Cocktailparty" ein und erläutert die drastische Veränderung der Kommunikationsarbeit durch das Internet sowie die Notwendigkeit, Krisen-PR an neue Herausforderungen anzupassen.

1. Theoretische Vorüberlegungen: In diesem Kapitel werden wissenschaftliche Definitionen von Unternehmenskrisen dargelegt und die Entwicklung sowie die systemischen Eigenschaften von Social Media beleuchtet.

2. Merkmale des Internets im Krisenkontext: Hier werden die krisenrelevanten Eigenheiten des Internets, wie Interaktivität, fehlende Gatekeeper, globale Vernetzung und hohe Informationsgeschwindigkeit, systematisch analysiert.

3. Online-Krisenprävention in Zeiten von Social Media: Das Kapitel behandelt den Aufbau einer stabilen Online-Reputation als Schutzschild sowie Methoden des Monitorings und des dialogorientierten Kommunizierens zur Prävention.

4. Krisenkommunikation in der Praxis: Dieses Kapitel gibt konkrete Handlungsanweisungen für den Krisenfall, unter anderem bezüglich Schnelligkeit, rechtlicher Aspekte, dem Umgang mit Kritik und der Bedeutung persönlicher Ansprache.

5. Fazit – Online-Krisen-PR zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Das Fazit stellt die theoretischen Ideale einer modernen Krisenkommunikation der oft komplexen Unternehmensrealität gegenüber und fordert ein fundamentales Umdenken.

Schlüsselwörter

Krisenkommunikation, Social Media, Online-Reputation, Krisenprävention, Web 2.0, Online-Monitoring, Unternehmenskommunikation, Dialog, Stakeholder, User Generated Content, Krisenbewältigung, Transparenz, Vernetzung, Interaktivität, Authentizität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Herausforderungen und Strategien für eine effektive Krisenkommunikation in Unternehmen angesichts der veränderten Medienlandschaft durch Social Media.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Grundlagen von Krisen, den technologischen Merkmalen des Internets, der präventiven Reputationsarbeit sowie praktischen Verhaltensregeln im Krisenfall.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen ihre Kommunikationsroutinen anpassen müssen, um in einer zunehmend vernetzten und interaktiven digitalen Welt erfolgreich Krisen zu bewältigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse aktueller Fachliteratur und theoretischer Konzepte zur Unternehmenskommunikation und Krisenbewältigung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einordnung von Krisen und Social Media, die Analyse technischer Internet-Charakteristika und die Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen für die PR-Praxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Krisenkommunikation, Online-Reputation, Social Media, Monitoring und dialogorientierte Unternehmensführung.

Welche Rolle spielt der sogenannte "Streisand-Effekt" in der Arbeit?

Der Effekt beschreibt, wie der Versuch, kritische Informationen durch Abmahnungen aus dem Netz zu entfernen, oft das Gegenteil bewirkt und die Reichweite der Kritik massiv erhöht.

Warum ist laut der Arbeit eine "Response from the Top" wichtig?

Bei gerechtfertigter Kritik kann eine direkte Stellungnahme aus der Führungsebene den Imageschaden minimieren, da sie Verantwortung und Glaubwürdigkeit demonstriert.

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Résumé des informations

Titre
Krisenkommunikation in Zeiten von Social Media
Université
Stuttgart Media University
Note
1,7
Auteurs
B.A. Stephanie Julia Winkler (Auteur), Anna Bergmann (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
25
N° de catalogue
V270908
ISBN (ebook)
9783656626596
ISBN (Livre)
9783656626619
Langue
allemand
mots-clé
krisenkommuikation zeite socia media
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
B.A. Stephanie Julia Winkler (Auteur), Anna Bergmann (Auteur), 2012, Krisenkommunikation in Zeiten von Social Media, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/270908
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Extrait de  25  pages
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