Auswertung eines Fragebogens: Fachkräftebedarf im Landkreis Cham


Studienarbeit, 2014

20 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Häufigkeitsverteilung
2.1. Theoretischer Hintergrund
2.2. Anwendung auf den Fragebogen

3. Hypothese mit nominalen Daten
3.1. Der Chi²-Unabhängigkeits-Test
3.1.1. Theoretischer Hintergrund
3.1.2. Anwendung auf den Fragebogen

4. Hypothese mit Varianzanalyse
4.1. Theoretischer Hintergrund
4.2. Anwendung auf den Fragebogen

5. Hypothese mit Regressionsanalyse
5.1. Theoretischer Hintergrund
5.2. Anwendung auf den Fragebogen

6. Fachkräftebedarf im Landkreis Cham
6.1. Reliabilität
6.1.1. Theoretischer Hintergrund
6.1.2. Anwendung auf den Fragebogen
6.2. Index
6.2.1. Theoretischer Hintergrund
6.2.2. Anwendung auf den Fragebogen
6.3. Eine Variable berechnen
6.3.1. Theoretischer Hintergrund
6.3.2. Anwendung auf den Fragebogen

7. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabelle 1: Wirtschaftszweige

Tabelle 2: Kreuztabelle Wirtschaftszweige*Vorausschau Besetzung Ausbildungsplätze

Tabelle 3: Chi²-Test

Tabelle 4: Levene-Test auf Gleichheit der Fehlervarianzen

Tabelle 5: Tests der Zwischensubjekte

Tabelle 6: Modellübersicht

Tabelle 7: Anova

Tabelle 8: Koeffizienten

Tabelle 9 Reliabilitätsstatistik

Tabelle 10: Item-Skala-Statistik

Tabelle 11: Kreuztabelle Betriebsgröße nach Be- schäftige * Wirkung Kinderbetreuung

Diagramm 1: Beschäftigungsgruppen

Diagramm 2: Histogramm

Diagramm 3: Histogramm Index Maßnahmen zur Deckung des Fachkräftebedarfs

1. Einleitung

Während die Statistik und ihre Anwendungen früher nur Staatsangelegenheiten behandelte, so ist sie heute auf Gebieten wie Nachrichtenwesen, Biologie, Physik, Elektronik, politische Wissenschaften, Soziologie und noch vielen anderen Gebieten weit verbreitet. Sie quantifiziert Massenerscheinungen und wird als Methodenlehre verstanden.

Die Statistik lässt sich grundsätzlich in zwei Bereiche einteilen. Zum einen die deskriptive bzw. deduktive Statistik, die sich auf die Beschreibung und Analyse der Daten konzentriert und weder Schlussfolgerungen noch Inferenzen zieht, sie stellt zum Beispiel Mittelwerte, Extremwerte oder Häufigkeitsverteilungen fest. Zum anderen die induktive Statistik, die sich mit den Bedingungen beschäftigt, unter denen Schlüsse auf die Grundgesamtheit gültig sind. Damit hier auch genaue Aussagen getroffen werden können, erfolgt die Auswahl der Teilmenge nach statistischen Methoden.

Um auch das theoretisch erworbene Wissen aus den Präsenzphasen anzuwenden, werte ich in meiner Studienarbeit einen Fragebogen zum Thema Fachkräftebedarf im Landkreis Cham mit Hilfe der Statistiksoftware SPSS aus. Als Untersuchungsgrundlage verwende ich einen Datensatz, der aus der Befragung von Betrieben des Landkreises Cham gewonnen wurde.

In meiner Studienarbeit gehe ich zuerst auf den theoretischen Hintergrund der Hypothese bzw. des Tests ein und beschäftige mich dann mit der Analyse und Interpretation des statistischen Zusammenhangs.

2. Häufigkeitsverteilung

2.1. Theoretischer Hintergrund

Um eine Übersicht von den Rohdaten der Urliste zu bekommen, werden diese zusammengefasst und in relativen und absoluten Häufigkeiten dargestellt. Die relative Häufigkeit ergibt sich aus der absoluten Häufigkeit dividiert durch die Anzahl der Beobachtungen, multipliziert mit 100 ergibt diese den Wert in Prozent. Relative Häufigkeiten können entweder die Beobachtungen oder die Nennungen als Basis haben, was sich unterschiedlich auswirkt, falls Beobachtungen „keine Angaben“ haben. Die Häufigkeitsverteilungen können in einer Tabelle oder auch graphisch dargestellt werden.1

2.2. Anwendung auf den Fragebogen

Zu Beginn der Analyse des Fachkräftebedarfs im Landkreis Cham möchte ich etwas näher auf die Anzahl der Betriebe bzw. die Wirtschaftszweige dessen Betriebe eingehen. Grundsätzlich konnten durch den Fragebogen Antworten von 369 Betrieben erreicht werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Wirtschaftszweige

Die Tabelle 1 zeigt, dass es sich bei 116 Betrieben um einen Handwerksbetrieb handelt, was bedeutet, dass diese mit 31,4 % am meisten vertreten sind. Gefolgt von Betrieben mit sonstigen Dienstleistungen mit 15,7 %, die Wirtschaftszweige des verarbeitenden Gewerbes und des Handels sind jeweils mit etwas mehr als 12% zu verzeichnen. Die restlichen 102 Betriebe sind den Bereichen Gesundheits- und Pflegeleistungen, Gastronomie/Tourismus, Energie/Landwirtschaft und Sonstiges zuzuordnen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Diagramm 1: Beschäftigungsgruppen

Als nächstes möchte ich näher auf die Beschäftigungsgruppen der Betriebe im Landkreis Cham eingehen. Wie im Diagramm 1 zu sehen, sind in diesen 369 oberpfälzischen Betrieben 1.915 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, darunter zählen Arbeiter und Angestellte. Es werden 144 Personen ausgebildet und 143 Personen als geringfügig Beschäftigte angegeben. 53 Personen sind nicht sozialversicherungspflichtig, wie zum Beispiel Firmeninhaber und Beamte, die restlichen sind im Bereich sonstige Beschäftigte angesiedelt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Diagramm 2: Histogramm

Wie im Histogramm zu sehen, haben 309 Betriebe die Bedingungen der Personalrekrutierung aus Arbeitgebersicht im Landkreis Cham im Vergleich zu anderen kreisfreien Städten in Bayern beurteilt. Die Antwortmöglichkeiten waren 1, was einem sehr schlecht entspricht bis abgestuft zu 5, einem sehr gut.

6 Arbeitgeber finden die Bedingungen sehr gut und 41 als gut. Der Großteil der Befragten, das entspricht knapp 50% war indifferent, was sich auch im Mittelwert von 2,82 bzw. im Median von 3 wiederspiegelt. Die restlichen 91 Betriebe empfanden die Bedingungen der Personalrekrutierung des Landkreises Cham im Vergleich schlecht bis sehr schlecht.

3. Hypothese mit nominalen Daten

3.1. Der Chi²-Unabhängigkeitstest

3.1.1. Theoretischer Hintergrund

Mit dem Qui-Quadrat-Unabhängigkeitstest können Zusammenhänge zwischen zwei nominalskalierten Variablen untersucht werden. Diese Maßzahl beschreibt den Unterschied zwischen beobachteten und erwarteten Häufigkeiten. Dieser Unterschied ist umso größer, je größer Chi² ist. Die erwartete Häufigkeit sollte min- destens 5 sein.2

3.1.2. Anwendung auf den Fragebogen

Ob es einen Zusammenhang zwischen dem Wirtschaftszweig eines Betriebes und dessen Vorausschau für die Besetzung seiner Ausbildungsplätze für 2011 gibt, werde ich anhand des Chi²-Tests analysieren.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2: Kreuztabelle Wirtschaftszweige*Vorausschau Besetzung Ausbildungsplätze 2011

[...]


1 vgl. Quatember A. (2011), S. 10

2 vgl. Spiegel M. R. (1990), S. 203

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Auswertung eines Fragebogens: Fachkräftebedarf im Landkreis Cham
Hochschule
Hochschule für angewandtes Management GmbH
Note
1,0
Autor
Jahr
2014
Seiten
20
Katalognummer
V271028
ISBN (eBook)
9783656632313
ISBN (Buch)
9783656632269
Dateigröße
625 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
auswertung, fragebogens, fachkräftebedarf, landkreis, cham
Arbeit zitieren
Bianca Quixtner (Autor), 2014, Auswertung eines Fragebogens: Fachkräftebedarf im Landkreis Cham, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/271028

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