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Demokratie und Erziehung. Das pädagogische Werk von John Dewey

Titre: Demokratie und Erziehung. Das pädagogische Werk von John Dewey

Dossier / Travail , 2012 , 19 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Lisa Atzler (Auteur)

Philosophie - Pratique (Ethique, Esthétique, Culture, Nature, Droit, ...)
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"[Es] formte sich seine große Einsicht, dass Schule und Lernen Leben selbst s e i n mussten." Der Mann, um den es in diesem Zitat geht, ist John Dewey und seine 'große Einsicht' – wie sich der Übersetzer der von mir verwendeten Ausgabe ausdrückt – legt er in seinem pädagogischen Hauptwerk Demokratie und Erziehung dar. In dieser Arbeit möchte ich eben diese Ansichten zur Pädagogik erarbeiten und darlegen. Dies wird vor allem unter Punkt 2 geschehen.
John Dewey gilt als einer der „classical pragmatists“ und diese philosophische Grundhaltung wird auch in seiner Haltung zu Fragen und Lösung von Problemen der Pädagogik deutlich. Den philosophischen Zügen wende ich mich am Beispiel der Bedeutungstheorie unter Punkt 3 zu.
Die Ähnlichkeiten mit der zeitgenössischen Psychologie reiße ich beispielhaft unter Punkt 4 an.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Deweys Erziehungsverständnis

2.1 Erziehung als Lebensnotwendigkeit

2.2 Erziehung als Funktion der Gesellschaft

2.3 Erziehung als Führung

2.4 Erziehung als Wachstum

2.5 Erziehung als Vorbereitung

2.6 Erziehung als Entfaltung

2.7 Erziehung als Aufbau

2.8 Demokratie in der Erziehung, eine Zusammenfassung

3. Philosophische Grundlage

4. Dewey und die zeitgenössische Psychologie

4.1 Konditionierung

4.2 Internalisierung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, John Deweys pädagogisches Hauptwerk "Demokratie und Erziehung" zu erschließen, seine zentralen Thesen zur Erziehung darzulegen und diese in den Kontext des Pragmatismus sowie der zeitgenössischen Psychologie zu setzen.

  • Deweys Verständnis von Erziehung als Prozess der sozialen Selbsterneuerung.
  • Die Rolle der Umgebung und der Schule im Erziehungsprozess.
  • Abgrenzung von traditionellen Erziehungsmodellen wie Vorbereitung, Entfaltung und Aufbau.
  • Verknüpfung von Deweys pädagogischen Ansätzen mit modernen psychologischen Begriffen wie Konditionierung und Internalisierung.
  • Analyse der pragmatischen Bedeutungstheorie im Kontext der sprachlichen Vermittlung.

Auszug aus dem Buch

2.3 Erziehung als Führung

„Wie gehen nun über zu einer der besonderen Formen, die die allgemeine Funktion der Erziehung annimmt“, der Führung. Sie wird also verstanden als Spielart der Erziehung, sie beinhaltet sowohl den Gedanken des „Beistand[es … wie auch den der] Regulierung und Beherrschung“.

Beherrscht werden muss jedoch, so stellt Dewey nachdrücklich klar, nicht der Drang eines Individuums allein seinen eigenen Zielen und Trieben nachzugehen. Dewey hat ein anderes Menschenbild, das ein „Interesse […] daran, sich in die Betätigungen der anderen hineinzugesellen und an vereintem Tun, am Zusammenwirken teilzuhaben“ im Menschen annimmt. Und mit dieser Anlage kann man arbeiten.

Führung meint also ein Leiten bereits vorhandener Kräfte, eine Kanalisierung. Diese Führung fördert und fordert, um als gelungen zu gelten, sowohl eine passende Reaktion unter mehreren Tendenzen als auch eine Stimmigkeit mit vorangegangenen und folgenden Reaktionen. Nicht ausgereift sind diese beiden Prinzipien am Beispiel eines Radfahranfängers, der noch sehr viele unnötige Bewegungen und damit Energieverluste aufweist, und am Beispiel eines Boxers, der erfolgreich einem Schlag aus dem Weg geht, dann jedoch einen noch stärkeren Treffer kassiert. „Kurz: der Begriff der Führung bezieht sich sowohl auf Gleichzeitiges wie aufeinander Folgendes.“

Daran wird erkennbar, dass „bloß äußere Führung […] unmöglich“ ist, da durch sie nur die umgebenden Reize gesteuert werden können, die Reaktion auf diese werden jedoch von den im Individuum angelegten Tendenzen bestimmt. Führung heißt demnach „Umleitung: sie leitet die bereits im Gange befindlichen Betätigungen in einen anderen Kanal.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Werk "Demokratie und Erziehung" von John Dewey ein und erläutert die zentrale Annahme, dass das Leben einen Prozess der stetigen Selbsterneuerung darstellt.

2. Deweys Erziehungsverständnis: Dieses Kapitel detailliert verschiedene Facetten des Erziehungsverständnisses von Dewey, darunter Erziehung als Lebensnotwendigkeit, soziale Funktion, Führung, Wachstum sowie verschiedene Abgrenzungen zu anderen Theorien.

3. Philosophische Grundlage: Hier wird Deweys Bedeutungstheorie erläutert, welche die Verknüpfung von Sprache und gemeinsamen Handlungen in den Vordergrund stellt.

4. Dewey und die zeitgenössische Psychologie: In diesem Kapitel werden Parallelen zwischen Deweys Begriffen von Erziehung und modernen psychologischen Konzepten wie Konditionierung und Internalisierung aufgezeigt.

Schlüsselwörter

John Dewey, Demokratie und Erziehung, Pädagogik, Pragmatismus, Selbsterneuerung, Erziehung, Führung, Konditionierung, Internalisierung, soziale Umwelt, Wachstum, Bedeutungstheorie, Lernen, Entwicklungspsychologie, Erziehungsphilosophie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Theorie von John Dewey, insbesondere mit seinem Werk "Demokratie und Erziehung", und analysiert dessen zentrale Thesen zur Rolle der Erziehung in einer Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind das Verständnis von Erziehung als soziales Werkzeug, der Einfluss der Umwelt, die Bedeutung von Führung im Erziehungsprozess sowie die philosophischen und psychologischen Grundlagen des Lernens.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, das pädagogische Programm von Dewey darzulegen und dessen theoretische Verbindungen zum Pragmatismus sowie zur modernen Psychologie aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt primär die Analyse und Interpretation von Primärtexten (Dewey) und kontrastiert diese mit psychologischen Fachbegriffen, um Deweys Konzepte schärfer zu zeichnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine systematische Analyse von Deweys Begriffen (wie Führung, Wachstum, Vorbereitung) und eine philosophische Auseinandersetzung mit seiner Bedeutungstheorie sowie einen Vergleich mit der Lernpsychologie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Pragmatismus, Selbsterneuerung, soziale Umwelt, Internalisierung, Konditionierung und Erziehungsphilosophie.

Wie unterscheidet Dewey zwischen Dressur und Erziehung?

Dressur zielt laut Dewey lediglich auf eine Verhaltensänderung durch äußere Anreize ab, während Erziehung eine innere Haltung des Individuums und ein tatsächliches Verständnis der sozialen Zusammenhänge fördern soll.

Warum spielt die Umgebung eine so zentrale Rolle in Deweys Theorie?

Dewey betont, dass Lernen ein sozialer Prozess ist, der nur durch die aktive Teilnahme an einer gemeinsamen Umwelt (wie der Schule) möglich ist, um komplexes Wissen und soziale Fertigkeiten zu vermitteln.

Inwiefern lassen sich Deweys Begriffe mit modernen psychologischen Konzepten vergleichen?

Die Arbeit setzt Deweys "Dressur" mit der Konditionierung und seine "Erziehung" mit dem psychologischen Prozess der Internalisierung in Beziehung.

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Résumé des informations

Titre
Demokratie und Erziehung. Das pädagogische Werk von John Dewey
Université
University of Stuttgart
Note
1,3
Auteur
Lisa Atzler (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
19
N° de catalogue
V271105
ISBN (ebook)
9783656631033
ISBN (Livre)
9783656631026
Langue
allemand
mots-clé
demokratie erziehung werk john dewey
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lisa Atzler (Auteur), 2012, Demokratie und Erziehung. Das pädagogische Werk von John Dewey, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/271105
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Extrait de  19  pages
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