Die Zeitung ist eine bedeutende Methode der Verständigung in unserer Gesellschaft, auf die diese nicht verzichten kann. Doch immer weniger Menschen lesen die Zeitung. Speziell Jugendlichen in unserer Gesellschaft zeigen wenig Interesse an diesem Medium. Woran könnte das liegen und wie könnte man die Zeitung den Jugendlichen wieder etwas näher bringen? Es gibt viele offene Fragen, die im Laufe dieser Arbeit thematisiert und geklärt werden sollen.
Im Rahmen des Seminars: „Zeitung als Methode und Medium im fächerübergreifenden Unterricht“, an der Pädagogischen Hochschule Freiburg, habe ich eine eigene Zeitung erstellt, worauf ich in meiner Reflexion gegen Ende dieser Arbeit eingehen werde.
Für die Umsetzung des Mediums Zeitung in der Schule habe ich mir eine Möglichkeit überlegt, die ich im Rahmen einer Projektwoche vorstellen werde. Die Jugendlichen einer achten Hauptschulklasse werden sich mit dem Medium Zeitung auseinandersetzen und während der Erarbeitung auf verschiedene Problemhorizonte stoßen, die sie zu lösen haben. Eine Aufgabe der Schülerinnen und Schüler wird das Erstellen einer eigenen Zeitung während der Projektwoche sein.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Zeitung: Definition, Aufgaben, Eigenschaften
- Jugendliche und Zeitung
- Fächerübergreifende Projektarbeit: Zeitung
- Bildungsplan 2004 BW, Hauptschule Klasse 9
- Reflexion
- Anhang
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht die Rolle der Zeitung als Kommunikationsmedium und Methode im fächerübergreifenden Unterricht, insbesondere im Kontext der Hauptschule. Sie befasst sich mit dem Problem des sinkenden Interesses von Jugendlichen an Zeitungen und stellt Möglichkeiten vor, die Zeitung als relevantes Medium für diese Zielgruppe wieder attraktiv zu gestalten. Dabei wird auf die Bedeutung der Zeitung als Informationsquelle sowie auf ihre potenziellen didaktischen Möglichkeiten im schulischen Kontext eingegangen.
- Relevanz und Nutzung der Zeitung in der Gesellschaft
- Herausforderungen der Zeitung im digitalen Zeitalter
- Fächerübergreifende Didaktik der Zeitung im Unterricht
- Praktische Umsetzung in Form einer Projektwoche
- Motivation von Jugendlichen für die Zeitung
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Der Text beleuchtet die Bedeutung der Zeitung als Kommunikationsmedium in unserer Gesellschaft, analysiert das schwache Interesse von Jugendlichen an diesem Medium und stellt eine Projektwoche vor, die das Erstellen einer eigenen Zeitung zum Ziel hat.
- Zeitung: Definition, Aufgaben, Eigenschaften: Das Kapitel charakterisiert die Zeitung als Printmedium und erläutert ihre Grundprinzipien: Aktualität, Publizität, Universalität und Periodizität. Es werden auch die sechs Produkteigenschaften von Straßner, die die Zeitung beschreiben, präsentiert: Räumliche Mobilität, Sachliche Mobilität, Zeitliche Mobilität, Zeitliche Intensität, Regionalisierbarkeit und Variierbarkeit.
- Jugendliche und Zeitung: Das Kapitel untersucht, warum Jugendliche weniger Interesse an Zeitungen zeigen und wie man sie wieder für dieses Medium begeistern kann. Es wird darauf hingewiesen, dass die Sprache, die Themenauswahl und das Layout der Zeitungen oft von den Jugendlichen als unattraktiv wahrgenommen werden.
- Fächerübergreifende Projektarbeit: Zeitung: Das Kapitel stellt eine Projektwoche vor, in der Schüler einer achten Hauptschulklasse eine eigene Zeitung erstellen. Dabei werden die Möglichkeiten des fächerübergreifenden Unterrichts hervorgehoben, insbesondere die Einbindung von Deutsch und Informatik. Die Grafik veranschaulicht die Verbindung zwischen den Fächern durch das Zeitungsprojekt. Die einzelnen Problembereiche, die in der Projektwoche auftreten können, werden in den folgenden Unterpunkten näher erläutert.
Schlüsselwörter
Die zentralen Themen der Arbeit sind die Zeitung als Kommunikationsmedium, fächerübergreifender Unterricht, Projektarbeit, Motivation von Jugendlichen, Bildungsplan, Didaktik, Medienpädagogik, Printmedien, digitale Medien und Medienkompetenz.
Häufig gestellte Fragen
Warum sinkt das Interesse von Jugendlichen an Zeitungen?
Oft werden Sprache, Themenauswahl und Layout herkömmlicher Zeitungen von Jugendlichen als unattraktiv oder nicht lebensnah empfunden. Digitale Medien konkurrieren zudem stark um die Aufmerksamkeit.
Welche didaktischen Vorteile bietet die Zeitung im Unterricht?
Die Zeitung fördert die Lesekompetenz, das politische Bewusstsein und die Medienkompetenz. Sie ermöglicht fächerübergreifendes Lernen, etwa durch die Verbindung von Deutsch (Texterstellung) und Informatik (Layout).
Was sind die Grundprinzipien einer Zeitung?
Eine Zeitung zeichnet sich durch Aktualität (Zeitnähe), Publizität (öffentliche Zugänglichkeit), Universalität (Themenvielfalt) und Periodizität (regelmäßiges Erscheinen) aus.
Wie kann ein Zeitungsprojekt in der Schule umgesetzt werden?
Die Arbeit schlägt eine Projektwoche vor, in der Schüler (z. B. einer 8. Klasse) eine eigene Zeitung planen, recherchieren und gestalten. Dies fördert eigenverantwortliches Handeln und Problemlösekompetenz.
Welche Rolle spielt der Bildungsplan bei Zeitungsprojekten?
Zeitungsprojekte lassen sich direkt in die Kompetenzbereiche des Bildungsplans (z. B. Klasse 9 Hauptschule BW) integrieren, da sie sowohl sprachliche als auch gesellschaftswissenschaftliche Ziele abdecken.
- Quote paper
- Verina Maria Willmann (Author), 2012, Zeitung als Methode und Medium im fächerübergreifenden Unterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/271137