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Die Wunderkammer. Ein Phänomen des Manierismus

Titel: Die Wunderkammer. Ein Phänomen des Manierismus

Seminararbeit , 2013 , 15 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Nele Frey (Autor:in)

Kunst - Kunstgeschichte
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Über Wunderkammern existieren verschiedene Auffassungen, so sehen sie die Einen als „skurrile Sammlungen prunksüchtiger Potentaten oder aber als merkwürdige Auswüchse einer primitiv-wundergläubigen Weltsicht“. Andere sehen in ihnen die bedeutenden Frühformen heutiger Museen. Es erweist sich als komplexes Unterfangen, den Begriff sowie den Sinn der Wunderkammern auf einen Nenner zu bringen. Zur zeitlichen Einordnung lässt sich einleitend sagen, dass die Kunst- und Wunderkammern ihre Blütezeit im frühneuzeitlichen Europa hatten. Mit der Aufklärung sind sie dann aus der Mode geraten. Die Neugierde gehört zu einem der Hauptauslöser der Sammelleidenschaft und als Initial für das Phänomen der Wunderkammern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Begriffliche Einordnung der Kunst- und Wunderkammern
  • Historischer Abriss
  • Ursprünge der Wunderkammer in Renaissance und Manierismus
    • Studiolo v. Francesco I de Medici
    • Studiolo und Grotta der Isabella d'Este in Mantua
  • Quicchebergs Museumstheorie
  • Zusammenfassung

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der Kunst- und Wunderkammern und ihre Verbindung zum Manierismus. Ziel ist es, den Ursprung und die Entwicklung dieser Sammlungen zu beleuchten und zu analysieren, inwiefern sie als Ausdruck des Manierismus verstanden werden können.

  • Die begriffliche Einordnung des Begriffs „Wunderkammer“
  • Die historische Entwicklung der Kunst- und Wunderkammern
  • Die Rolle von Studioli als Vorläufer der Wunderkammern
  • Die Museumstheorie von Samuel Quiccheberg
  • Die Bedeutung von Kunst- und Wunderkammern für die Entstehung des Museums

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung befasst sich mit der Vielseitigkeit des Begriffs „Wunderkammer“ und stellt die Forschungsfrage nach der Beziehung zwischen Kunst- und Wunderkammern und dem Manierismus.

Kapitel 2 beschäftigt sich mit der begrifflichen Einordnung der Kunst- und Wunderkammern. Dabei werden verschiedene Definitionen und Bezeichnungen sowie die Entstehung und Bedeutung dieser Sammelräume erläutert. Das Kapitel beleuchtet die Rolle der Wunderkammern als Ausdruck eines umfassenden, enzyklopädischen Wissens.

Kapitel 3 bietet einen historischen Abriss über die Entstehung und Entwicklung der Kunst- und Wunderkammern. Hier werden die historischen Voraussetzungen für die Entstehung dieser Sammelräume im frühneuzeitlichen Europa erörtert.

Kapitel 4 befasst sich mit dem italienischen Studiolo, einem Vorläufer der Kunst- und Wunderkammern. Es werden exemplarisch einige Studioli genauer betrachtet, um ihre Bedeutung für die Entwicklung der Kunst- und Wunderkammern aufzuzeigen.

Kapitel 5 analysiert die Museumstheorie von Samuel Quiccheberg, die als eine der ersten museumstheoretischen Schriften nördlich der Alpen gilt. Hier werden die Ordnungsprinzipien der Kunst- und Wunderkammern sowie Quicchebergs Verständnis von Museum beleuchtet.

Schlüsselwörter

Kunst- und Wunderkammern, Manierismus, Studiolo, Museumstheorie, Samuel Quiccheberg, Renaissance, frühneuzeitliches Europa, Sammelleidenschaft, enzyklopädische Bildung, Kunstgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Wunderkammer?

Eine Wunderkammer (oder Kunstkammer) war eine enzyklopädische Sammlung im frühneuzeitlichen Europa, die seltene, skurrile und wertvolle Objekte aus Kunst, Natur und Wissenschaft vereinte.

Warum werden Wunderkammern mit dem Manierismus verbunden?

Der Manierismus schätzte das Kuriose, Künstliche und Überraschende. Wunderkammern spiegelten diesen Geist wider, indem sie das „Wunderbare“ und die Virtuosität der Natur und Kunst feierten.

Was war ein „Studiolo“?

Ein Studiolo war ein privater Rückzugsort und Arbeitszimmer italienischer Fürsten (z. B. Francesco I. de Medici), das oft als Vorläufer der großen Wunderkammern diente.

Wer war Samuel Quiccheberg?

Quiccheberg verfasste die erste bedeutende Museumstheorie nördlich der Alpen und legte Ordnungsprinzipien für das Sammeln und Ausstellen in Kunst- und Wunderkammern fest.

Wann gerieten Wunderkammern aus der Mode?

Mit dem Beginn der Aufklärung und der zunehmenden Spezialisierung der Wissenschaften wurden die Wunderkammern durch modernere, systematisch geordnete Museen ersetzt.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Wunderkammer. Ein Phänomen des Manierismus
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Institut für Kunstgeschichte und Archäologin Europas)
Veranstaltung
Maniera als Thema der Kunstgeschichte
Note
2,0
Autor
Nele Frey (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
15
Katalognummer
V271143
ISBN (eBook)
9783656629702
ISBN (Buch)
9783656629696
Sprache
Deutsch
Schlagworte
wunderkammer phänomen manierismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nele Frey (Autor:in), 2013, Die Wunderkammer. Ein Phänomen des Manierismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/271143
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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