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Architekturanalyse der Basilika Alt-St. Peter in Rom

Titel: Architekturanalyse der Basilika Alt-St. Peter in Rom

Seminararbeit , 2012 , 25 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Vivien Lindner (Autor:in)

Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Umfassende bauliche, ikonografische und historische Architekturanalyse der römischen Basilika Alt-St. Peter (ca. 319-324), der zweiten christlichen Kirche unter Kaiser Konstantin.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Grunddaten

1.1. Der Apostel Petrus

1.2. Standort

1.3. Baugeschichte und Funktion

2. Baubeschreibung

2.1. Grundriss

2.2. Substruktion

2.3. Fassade/Dach/Gebälk

2.4. Torhaus, Atrium, Narthex

2.5. Langhaus

2.6. Querhaus/Transept

2.7. Apsis

2.8. Ausstattung, Altar und Apostelschrein

3. Hintergründe und Interpretation

3.1. Die Märtyrerkirche als Bauform

3.2. Konstantin der Große: Machtdemonstration durch Monumentalität

3.3. Umbauten und Abbruch

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die historische Bedeutung, bauliche Entwicklung sowie die ikonographische und politische Funktion der konstantinischen Basilika Alt-St. Peter in Rom unter Berücksichtigung ihrer Entstehungsgeschichte und liturgischen Nutzung zu analysieren.

  • Architekturgeschichte und bauliche Struktur von Alt-St. Peter
  • Die symbolische Bedeutung der Apostel-Memoria für den Kirchenbau
  • Die politische Dimension der konstantinischen Kirchenstiftung
  • Liturgische Anforderungen und deren Einfluss auf die Raumkonzeption
  • Umbauten und der stückweise Abbruch der frühchristlichen Anlage

Auszug aus dem Buch

1.2. Standort

Zum Todeszeitpunkt Petri wurde der Vatikanische Hügel von Plinius dem Älteren als kahl und unwirtlich beschrieben. Er lag außerhalb der Stadtmauern, seine Umgebung war feucht, aufgrund von Stechmückenplagen nur spärlich besiedelt und landwirtschaftlich fast wertlos. Östlich von ihm befand sich Caligulas Circus, eine Rennbahn, welche von seinem Nachfolger Nero unter anderem für Zirkusspiele mit gefangenen Christen genutzt wurde (Abb. 1). Im Zuge des großen Brand von Roms im Jahr 64 n. Chr. folgte eine Welle der Todesurteile für die christliche Bevölkerung, welcher Nero - auch, um von den Gerüchten einer Brandstiftung in seinem Auftrag abzulenken - die Schuld für das Inferno zuwies.12

Mit dem Ende von Neros Herrschaft im Jahr 68 n. Chr. verfiel auch der Circus und das vatikanische Feld nördlich der Rennbahn wurde zwischen 120 und 160 n. Chr. zu einer Nekropole aus heidnischen Familienmausoleen römischer Bürger.13 Inmitten dieser entstand zwischen 150 und 170 n. Chr. die Petrus-Memoria (Abb. 2), eine Aedicula, welche an eine rote Ziegelmauer, den Abschluss eines Mausoleums, angefügt wurde und sich in Bezug auf den heutigen Petersdom in etwa unter dem Altar befindet14 (Abb. 3 u. 4). Zur Amtszeit Papst Silvesters (314-355 n. Chr.), welcher Kaiser Konstantin in seiner Glaubensverbreitung und dem Vorhaben, christliche Kirchen über Märtyrergräbern zu errichten, unterstützte, ließ dieser um die Aedicula als traditionelles Verehrungszentrum herum eine christliche Basilika bauen. Die der Überlieferung nach in einem Bronzebehälter beigesetzte Überreste des Apostels wurden jedoch nicht gefunden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Grunddaten: Dieses Kapitel behandelt die historischen Voraussetzungen und den Standort der Basilika sowie die Rolle des Apostels Petrus für das Bauvorhaben.

2. Baubeschreibung: Hier werden die architektonischen Details, von den Substruktionen und dem Grundriss bis hin zu Ausstattungsmerkmalen und dem Apostelschrein, detailliert beschrieben.

3. Hintergründe und Interpretation: Das Kapitel analysiert die Funktion der Märtyrerkirche, die kaiserliche Selbstdarstellung Konstantins und die spätere Baugeschichte durch Umbauten und den schließlichen Abriss.

Schlüsselwörter

Alt-St. Peter, Konstantin der Große, Vatikanischer Hügel, Petrusgrab, Basilika, Apostel-Memoria, Christliche Ikonographie, Spätantike, Märtyrerkirche, Architekturgeschichte, Prozession, Liturgie, Bautechnik, Machtdemonstration, Rom.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht die historische, architektonische und politische Bedeutung der spätantiken Basilika Alt-St. Peter in Rom.

Welche zentralen Themenfelder werden beleuchtet?

Im Fokus stehen die bauliche Entstehung, die architektonische Gliederung sowie die liturgische und propagandistische Funktion des Bauwerks unter Kaiser Konstantin.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Verständnis für die Entstehung von Alt-St. Peter als Märtyrerkirche und als Instrument kaiserlicher Machtdemonstration zu schärfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Es wird eine kunsthistorische Analyse anhand von architektonischen Rekonstruktionen, Grundrissplänen und zeitgenössischen schriftlichen Quellen vorgenommen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte technische Baubeschreibung sowie eine anschließende interpretationstheoretische Einordnung in den konstantinischen Kontext.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Konstantin, Märtyrerkirche, Petrus-Memoria, Architekturgeschichte und konstantinische Basilika.

Warum war der Standort für Konstantin so schwierig?

Die Baugrundlage war topographisch herausfordernd (Geländeneigung) und erforderte zudem die Überbauung einer bestehenden heidnischen Nekropole.

Welchen Einfluss hatte die Liturgie auf die Bauform?

Der Grundriss wurde speziell auf die Bedürfnisse von Pilgerprozessionen und die Verehrung der Petrus-Memoria ausgerichtet, was sich insbesondere im eingeschobenen Transept widerspiegelt.

Was passierte mit dem ursprünglichen Bau im Laufe der Zeit?

Die Kirche wurde durch zahlreiche Anbauten, wie Kapellen, stetig verändert, bis sie schließlich aufgrund von Baufälligkeit im 16. Jahrhundert abgerissen wurde, um dem heutigen Neubau zu weichen.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Architekturanalyse der Basilika Alt-St. Peter in Rom
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin  (Institut für Kunst- und Bildgeschichte)
Veranstaltung
Einführung in die christliche Ikonographie der Spätantike
Note
1,0
Autor
Vivien Lindner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
25
Katalognummer
V271171
ISBN (eBook)
9783656632238
ISBN (Buch)
9783656632207
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Alt-St. Peter Konstantin Basilika Rom Apostel Petrus Märtyrerkirche christliche Ikonografie Spätantike Konstantin der Große Vatikanischer Hügel Petrusgrab Vatikanisches Feld Gedenkstätte Aedicula Papst Silvester konstantinische Kirche Pilgerstätte Memoria Nekropole Sakralbau Prozessionen imperiale Architektur
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Vivien Lindner (Autor:in), 2012, Architekturanalyse der Basilika Alt-St. Peter in Rom, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/271171
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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