Wie kann man Essen in der Literatur deuten, welche Rolle spielen Mahlzeiten in einem Roman? Die Arbeit widmet sich dem Thema theoretisch und überführt die Überlegungen in eine Analyse von Kawakami Hiromis Roman "Sensei no kaban".
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1. Essen und Text - methodologische Überlegungen
1.1. Essen(tielles)
1.2. Essen in Text
2. Der Roman Sensei no kaban
3. Polysemantische Mahlzeiten
3.1 Tagesgerichte
3.2 Bentō
3.3 Jamswurzelsuppe
3.4 Pilzsuppe
3.5 Zitronenscheiben und Waraitake
3.6 Mandarinen und Äpfel
3.7 Käseomelette, grüner Salat und geräucherte Austern
3.8 Krakenfondue
3.9 Heißer Tōfu
Schluss
Literaturverzeichnis
Anhang
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in Kawakami Hiromis Roman "Sensei no kaban"?
Der Roman beschreibt die sich langsam entwickelnde Beziehung zwischen der Protagonistin Tsukiko und ihrem ehemaligen Lehrer, dem "Sensei".
Welche Rolle spielt das Essen in dem Roman?
Mahlzeiten dienen als zentrales Motiv für soziale Interaktion, emotionale Annäherung und spiegeln oft die Stimmung oder den Zustand der Beziehung wider.
Was bedeutet "polysemantisch" im Zusammenhang mit Mahlzeiten?
Es bedeutet, dass die beschriebenen Speisen (wie Pilzsuppe oder Krakenfondue) mehrere Bedeutungsebenen haben und über das bloße Sättigen hinaus symbolische Funktionen erfüllen.
Welche konkreten Gerichte werden analysiert?
Die Arbeit untersucht unter anderem Tagesgerichte, Bentō-Boxen, Jamswurzelsuppe, Krakenfondue und heißen Tōfu als Bedeutungsträger.
Wie kann man Essen in der Literatur methodisch deuten?
Essen kann als Zeichensystem betrachtet werden, das Aufschluss über kulturelle Identität, soziale Hierarchien und psychologische Entwicklungen der Charaktere gibt.
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- Kevin Junk (Author), 2010, Polysemantische Mahlzeiten. Zur Deutbarkeit von Essen in Kawakami Hiromis "Sensei no kaban", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/271268