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Die Zukunft der ländlichen Räume

Nachhaltige ländliche Entwicklung und Stärkung der regionalen Wertschöpfungsketten am Beispiel des Modellvorhabens REGIONEN AKTIV

Título: Die Zukunft der ländlichen Räume

Trabajo , 2014 , 34 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Sander Kebnier (Autor)

Ciencias de la Tierra / Geografía - Geografía regional
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Regionale Produkte sind heute in des Wortes wahrster Bedeutung in aller Munde. Die Regionen und ihr spezifisches Angebot werden portionsgenau und mundgerecht »verpackt« und vermarktet. Ganze Landschaften schmecken regional, Produkte werden zu einem scheinbar unabdinglichen Teil ihrer Herkunftsregion und eine unsägliche Vielzahl an Herkunftsbeteuerungen, Garantien, Siegeln und Labeln werben für die Echtheit und alle damit zusammenhängenden Vorzüge der regionalen Produkte. Diese regionalen Produkte sind nicht mehr länger reine Exklusi-vitäten traditioneller, ländlicher Bäckereien, Metzgerläden oder Handwerksbetriebe, sind doch bereits die Großkonzerne und Franchise-Einzelhändler in den Genuss der Regionalprodukte gekommen. Große Handelsunternehmen wie Edeka, REWE, Lidl oder toom gehen Kooperationen mit mehr oder minder regionalen Akteuren und Pro-duzenten ein und erfassen dadurch ein vom Verbraucher erwünschtes neues Marktsegment.

Demnach ist es in der folgenden Ausarbeitung mein Anliegen, das Mo-dellvorhaben REGIONEN AKTIV des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), welches der eben erläuterten Erfolgsge-schichte der Regionalmarke EIFEL zugrunde liegt, vorzustellen und darüber hinaus hinsichtlich der Aspekte der regionalen Wertschöpfung, Wertschöpfungsketten bzw. Wertschöpfungspartnerschaften und der nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes zu analysieren. Somit stellt sich die übergeordnete Leitfrage, inwiefern länd-liche Räume eine Zukunft haben, und darüber hinaus offenbart sich das dieser Ausarbeitung zugrunde liegende spezifische Problemfeld, inwieweit eine nachhaltige ländli-che Entwicklung und Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten als Möglichkeit der ländlichen Entwicklung überhaupt initiiert werden kann. Welche etwaigen Maßnahmen sind notwendig und welche Vorteile oder auch Beschwernissee spielen für eine nachhaltige Entwicklung der ländlichen Regionen eine maßgebliche Rolle?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der ländliche Raum

2.1 Eine definitorische Abgrenzung des ländlichen Raumes

2.2 Die Problematik und ein Ausblick zur Entwicklung des ländlichen Raumes

2.3 Zur definitorischen Fassbarkeit der »Region« aus geographischer Sicht

3. Wertschöpfung, Wertschöpfungsketten, -partnerschaften und -netzwerke

3.1 Das Maß der Wertschöpfung

3.2 Zum Konzept der Wertkette

3.3 Regionale Wertschöpfungsketten, -partnerschaften und -netzwerke

4. REGIONEN AKTIV – Land gestaltet Zukunft

4.1 Der Ansatz und Ablauf des Modellvorhabens REGIONEN AKTIV

4.2 Zur Entwicklung einer regionalen Abgrenzung

4.3 Die Besonderheiten des Modellvorhabens REGIONEN AKTIV

5. Fazit und ein kritischer Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Potenziale nachhaltiger ländlicher Entwicklung durch die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, inwiefern ländliche Räume eine Zukunftsperspektive durch die Aktivierung regionaler Wirtschaftskreisläufe gewinnen können und welche Rolle das Modellvorhaben REGIONEN AKTIV dabei als Impulsgeber spielt.

  • Strukturelle Problematiken und Potenziale ländlicher Räume
  • Theoretische Fundierung von Wertschöpfungsketten und regionaler Identität
  • Analyse des Modellvorhabens REGIONEN AKTIV
  • Rolle von Wertschöpfungspartnerschaften bei der regionalen Inwertsetzung
  • Kritische Reflexion über Nachhaltigkeit und Übertragbarkeit der Ergebnisse

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Maß der Wertschöpfung

Die sogenannte Wertschöpfung wird als Erfolgsgröße bzw. -maß in der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre herangezogen und stellt dabei grundsätzlich den geschaffenen Mehrwert dar, welcher durch die Aktivitäten einer wirtschaftlichen Unternehmung, einer Wirtschaftseinheit geschaffen wird. Folglich impliziert dieser Mehrwert sowohl die wirtschaftliche Eigenleistung der Unternehmung als auch das generierte Einkommen der diversen Partizipanten, die im Folgenden genauer erläutert werden sollen. Demnach muss festgehalten werden, dass die Wertschöpfung eine Leistungsgröße darstellt, die, wie sich weiterführend zeigen wird, der Analyse, Steuerung und Optimierung einer wirtschaftlichen Aktivität zugrunde liegt (vgl. HALLER 2002, S. 2131). Der Terminus der »Wertschöpfung« ist in der Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre jedoch nicht in toto äquivalent. Somit stechen selbst innerhalb der einzelnen Teildisziplinen divergierende Definitionen heraus (vgl. SCHÖNBERGER 2011, S. 13). Ebenderher sollen die Begrifflichkeiten, um sich nicht zu weit von der eigentlichen Materie dieser Ausarbeitung zu entfernen, auf »verallgemeinerte«, möglicherweise durchaus stark simplifizierte Erklärungen reduziert werden, die der Leitfrage zuträglich sind.

Wie bereits herausgestellt wurde, ist die Wertschöpfung ein inhärenter, unabdinglicher Teil aller ökonomischer Aktivitäten. Erst der eigentliche, in Aussicht gestellte Mehrwert veranlasst ein wirtschaftliches Subjekt zu den diversen Wirtschaftsaktivitäten und -aktionen. Darüber hinaus offenbaren sich zwei Bedeutungsfelder. Zum einen stellt die Wertschöpfung in ihrer traditionellen Bedeutung das eigentliche Ergebnis des Prozesses dar und zum anderen kann der Terminus »Wertschöpfung« ebenfalls für die Beschreibung des ganzheitlichen Prozesses stehen, der einen Mehrwert generiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung regionaler Produkte und stellt die zentrale Fragestellung der Arbeit hinsichtlich der nachhaltigen Entwicklung ländlicher Räume vor.

2. Der ländliche Raum: Dieses Kapitel definiert den ländlichen Raum als heterogenes Areal und erörtert die Notwendigkeit einer differenzierten Betrachtung abseits rein urbaner Perspektiven.

3. Wertschöpfung, Wertschöpfungsketten, -partnerschaften und -netzwerke: Der Abschnitt erläutert die ökonomischen Grundlagen der Wertschöpfung sowie das Konzept der Wertkette und regionaler Partnerschaften.

4. REGIONEN AKTIV – Land gestaltet Zukunft: Hier wird das Modellvorhaben REGIONEN AKTIV als praktisches Beispiel zur Förderung regionaler Entwicklung und als Instrument zur Verlagerung von Entscheidungskompetenzen analysiert.

5. Fazit und ein kritischer Ausblick: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, reflektiert kritisch den Erfolg des Modellvorhabens und diskutiert die Nachhaltigkeit und Übertragbarkeit der Ansätze.

Schlüsselwörter

Ländlicher Raum, Regionale Wertschöpfung, Wertschöpfungsketten, Wertschöpfungspartnerschaften, REGIONEN AKTIV, Nachhaltige Entwicklung, Regionalmarke EIFEL, Strukturwandel, Wirtschaftsgeographie, Regionalentwicklung, Innovationsfähigkeit, Modellvorhaben, Wertkette, Regionale Identität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten einer nachhaltigen ländlichen Entwicklung durch die gezielte Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten am Beispiel des Modellvorhabens REGIONEN AKTIV.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit kombiniert wirtschaftsgeographische Ansätze mit Fragestellungen der Regionalentwicklung, insbesondere der Wertschöpfungsanalyse und der Rolle kooperativer Strukturen in ländlichen Räumen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, zu untersuchen, ob und wie durch das Modellvorhaben REGIONEN AKTIV ländliche Räume als zukunftsfähige Wirtschaftsregionen entwickelt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse sowie die Untersuchung von Fallbeispielen, insbesondere des Modellvorhabens REGIONEN AKTIV und der Regionalmarke EIFEL.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition von Region und Wertschöpfung sowie die praxisnahe Analyse des Wettbewerbs und der Umsetzungsstrategien von REGIONEN AKTIV.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind regionale Wertschöpfung, ländlicher Raum, Wertschöpfungspartnerschaften, nachhaltige Entwicklung und REGIONEN AKTIV.

Wie unterscheidet sich REGIONEN AKTIV von anderen Förderprogrammen?

Die Besonderheit liegt in der dezentralen Steuerung und der Verlagerung von Entscheidungskompetenzen direkt in die Regionen, anstatt auf vorgefertigte staatliche Strukturen zu setzen.

Welche Rolle spielt die Regionalmarke EIFEL für die Argumentation des Autors?

Die Regionalmarke EIFEL dient als "best-practice"-Beispiel, das die Komplexität und die langfristige Wirksamkeit von Wertschöpfungspartnerschaften illustriert.

Final del extracto de 34 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Zukunft der ländlichen Räume
Subtítulo
Nachhaltige ländliche Entwicklung und Stärkung der regionalen Wertschöpfungsketten am Beispiel des Modellvorhabens REGIONEN AKTIV
Universidad
University of Hamburg  (Institut für Geographie)
Curso
Regionalprodukte als Motor nachhaltiger Regionalentwicklung
Calificación
1,3
Autor
Sander Kebnier (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
34
No. de catálogo
V271755
ISBN (Ebook)
9783656626077
ISBN (Libro)
9783656626053
Idioma
Alemán
Etiqueta
Regionen Aktiv Bundesministerium Landwirtschaft Verbraucherschutz Ernährung Eifel Region Wertschöpfung Wertschöpfungskette Netzwerk Regionalprodukte LandZukunft Identität
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sander Kebnier (Autor), 2014, Die Zukunft der ländlichen Räume, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/271755
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