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Die Weiterentwicklung des Transfermodells. Ein Schritt zu mehr sozialer Gerechtigkeit?

Das BAföG-Modell als Chance für das Arbeitslosengeld II.

Titel: Die Weiterentwicklung des Transfermodells. Ein Schritt zu mehr sozialer Gerechtigkeit?

Studienarbeit , 2014 , 32 Seiten , Note: 0,0

Autor:in: Stefan Raul (Autor:in), Michael Neureiter (Autor:in), Martin Raul (Autor:in), Elena Stiegler (Autor:in)

VWL - Arbeitsmarktökonomik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Diskussionspapier behandelt das Thema „Die Weiterentwicklung des Transfermodells – Ein Schritt zu mehr sozialer Gerechtigkeit? - Das BAföG-Modell als Chance für das Arbeitslosengeld II.“. Die Thematik der sozialen Gerechtigkeit ist ein interessanter und vieldiskutierter Bereich, der besonders in einer von Solidarität geprägten Gesellschaft wie in Deutschland einen hohen Stellenwert haben sollte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Abstract

Das aktuelle Transfermodell

1.1 Arbeitslosengeld II

1.2 BAföG

Ein mögliches Zukunftsmodell

Profiteure des neuen Modells

Conclusion

Anhang

Zielsetzung & Themen

Dieses Diskussionspapier untersucht, ob und wie das bestehende Transfermodell in Deutschland durch eine konzeptionelle Anlehnung an das BAföG-Modell weiterentwickelt werden kann, um soziale Gerechtigkeit zu fördern und die Reintegration von (Langzeit-)Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt zu beschleunigen.

  • Analyse der aktuellen Leistungen von Arbeitslosengeld II und BAföG.
  • Vorstellung eines neuen Transfermodells mit Qualifizierungsoptionen.
  • Evaluierung der Auswirkungen auf Staat, Unternehmen und Betroffene.
  • Diskussion über Eigenverantwortung und Anreizstrukturen im Sozialsystem.
  • Betrachtung von Ansätzen zur Fachkräftesicherung.

Auszug aus dem Buch

Ein mögliches Zukunftsmodell

Die Weiterentwicklung des Transfermodells kann einige Vorteile mit sich bringen, diese werden im nächsten Kapitel erläutert. Hier wird nun das mögliche Modell vorgestellt. Das neue Modell basiert bezüglich der Rechnungen auf Annahmen, was stets spezifisch ausgewiesen wird.

Das generelle Ziel eines neuen Modells sollte sein, die (Langzeit-)Arbeitslosen schnellstmöglich wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dies soll über Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen geschehen. Das Modell soll über eine Dauer von 5 Jahren laufen und beinhaltet eine Qualifizierungsoption. Die Leistungen werden als Kombination aus Zuschuss und Darlehen gewährt.

Die Sozialleistungen, die gewährt werden, sollen aus einer Kombination von Darlehen und Zuschuss bestehen. Der Zuschuss ist jedoch niemals geringer als 55%, bedeutet, wird über 5 Jahre keine Qualifikations- oder Bildungsmaßnahme in Anspruch genommen bzw. absolviert ist der gesamte (maximale) Anteil an den ausgezahlten Leistungen 45% Darlehen. Dieses Darlehen soll ähnlich dem BAföG-Modell zinsfrei sein und kann auf einen maximalen Rückzahlungsbetrag beschränkt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Abstract: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Zielsetzung des Diskussionspapiers, das aktuelle Transfermodell sowie die geplante Untersuchung zu einem neuen Zukunftsmodell und dessen Profiteuren.

Das aktuelle Transfermodell: Hier werden die Leistungen des Arbeitslosengeldes II sowie des BAföG detailliert erläutert und deren gesetzliche Rahmenbedingungen sowie aktuelle statistische Daten dargelegt.

Ein mögliches Zukunftsmodell: Dieses Kapitel skizziert einen innovativen Ansatz zur Integration von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt durch eine Kombination aus Darlehen und Zuschüssen bei gleichzeitigem Fokus auf Qualifizierungsmaßnahmen.

Profiteure des neuen Modells: Hier werden die potenziellen Vorteile der vorgeschlagenen Neuerung für die betroffenen Individuen, den Staat, private und öffentliche Bildungsträger sowie die Unternehmen in Deutschland analysiert.

Conclusion: Den Abschluss bildet eine zusammenfassende Bewertung des Modells im Kontext der sozialen Gerechtigkeit und der ethischen Grundlagen des deutschen Sozialsystems.

Anhang: Dieses Kapitel stellt ergänzende Statistiken, grafische Auswertungen und die zugrunde liegende Modellrechnung zur Verfügung.

Schlüsselwörter

Soziale Gerechtigkeit, Arbeitslosengeld II, BAföG, Transfermodell, Qualifizierung, Arbeitsmarktintegration, Eigenverantwortung, Fachkräftemangel, Sozialleistung, Darlehensmodell, Weiterbildung, Langzeitarbeitslosigkeit, Sozialstaat, Bildungsförderung, Investition.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Diskussionspapier grundsätzlich?

Das Papier befasst sich mit der Weiterentwicklung des deutschen Transfermodells, insbesondere mit der Frage, ob das BAföG-Prinzip eine Chance für eine gerechtere Gestaltung des Arbeitslosengeldes II bieten kann.

Welches ist das primäre Ziel des vorgeschlagenen Modells?

Das Ziel ist die schnellstmögliche Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt durch gezielte Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, die eine aktive Mitwirkung fordern.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine diskursive Analyse, bei der existierende Sozialmodelle gegenübergestellt werden, ergänzt durch theoretische Berechnungen und Annahmen zur Evaluation möglicher ökonomischer Entlastungseffekte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind soziale Gerechtigkeit, das Spannungsfeld zwischen staatlicher Unterstützung und Eigenverantwortung, die Bekämpfung des Fachkräftemangels und die Optimierung der Transferzahlungen.

Wie sieht der Aufbau des vorgeschlagenen Qualifizierungsmodells aus?

Das Modell basiert auf einer 5-jährigen Laufzeit, bei der Sozialleistungen als Kombination aus zinsfreiem Darlehen und Zuschuss ausgezahlt werden, wobei der Darlehensanteil je nach Art der Qualifikation variiert.

Wie werden die Fachkräftesicherung und das neue Modell verknüpft?

Das Modell soll Arbeitslose durch Qualifizierung in Branchen führen, in denen ein Mangel an Fachkräften herrscht, und somit die Beschäftigungsfähigkeit dauerhaft erhöhen.

Was passiert, wenn ein Arbeitsloser nach 5 Jahren keine Anstellung findet?

Das Papier schlägt vor, dass hier der Gesetzgeber weitere Vorgehensweisen klären muss; als Option wird die Ableistung eines Bundesdienstes genannt, um die Darlehensschuld zu halbieren.

Warum wird das BAföG-Modell als Vorbild für das Arbeitslosengeld II herangezogen?

Es dient als Vorbild für die Kombination aus Zuschuss und rückzahlbarem Darlehen, um das Prinzip "Leistung und Gegenleistung" in einem solidarischen System zu stärken.

Welche Rolle spielt die Eigenverantwortung der Betroffenen in diesem Modell?

Die Eigenverantwortung wird gestärkt, da der Empfänger durch die Darlehensverpflichtung aktiv an seiner eigenen Ausbildung mitwirkt und sich zur Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen verpflichtet.

Inwiefern entlastet das Modell den Bundeshaushalt?

Durch die Darlehensanteile fließt ein Teil der ausgezahlten Leistungen über kurz oder lang in den Bundeshaushalt zurück, und langfristig sinken durch die erfolgreiche Reintegration die Arbeitslosenkosten.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Weiterentwicklung des Transfermodells. Ein Schritt zu mehr sozialer Gerechtigkeit?
Untertitel
Das BAföG-Modell als Chance für das Arbeitslosengeld II.
Note
0,0
Autoren
Stefan Raul (Autor:in), Michael Neureiter (Autor:in), Martin Raul (Autor:in), Elena Stiegler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
32
Katalognummer
V271785
ISBN (eBook)
9783656638841
ISBN (Buch)
9783656638834
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Arbeitsmarkt Bildung Soziale Gerechtigkeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Raul (Autor:in), Michael Neureiter (Autor:in), Martin Raul (Autor:in), Elena Stiegler (Autor:in), 2014, Die Weiterentwicklung des Transfermodells. Ein Schritt zu mehr sozialer Gerechtigkeit?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/271785
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Leseprobe aus  32  Seiten
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