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Grundlagen des Redaktionsmanagement und Leitfadeninterview mit einem Chefredakteur einer Online-Zeitschrift

Titel: Grundlagen des Redaktionsmanagement und Leitfadeninterview mit einem Chefredakteur einer Online-Zeitschrift

Hausarbeit , 2013 , 17 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Sven Wolff (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In den Medien herrscht seit Jahren ein Umbruch. Zeitungen, Magazine und Verlage müssen sich dem Lauf der Zeit anpassen. Das geschieht zum Beispiel mit Umstrukturierungen der Medienhäuser, mit Zusammenlegungen oder gar mit einer Schließung der Zeitungen oder Redaktionen. Die Veränderung geht vor allem auf das Internet zurück und die damit verbundene Änderung der Konsumierung von Informationen der Rezipienten. Selbst altehrwürdige Verlage und Zeitungen haben Existenzprobleme. Eine Redaktion muss ihre Erzeugnisse nicht nur in der Printform anbieten, sondern muss auch Online bzw. Digital verfügbar sein. Dadurch entsteht ein Mehraufwand für die Journalisten. Ein weiteres Beispiel ist, dass Texte mit Hilfe von Suchmaschinen zu finden sein müssen.

All diese Veränderungen führen dazu, dass die Redaktionen anders gemanagt werden müssen. Das ganze wird unter dem Begriff Redaktionsmanagement zusammengefasst. Durch den Wettbewerbsdruck der konkurrierenden Redaktionen und Verlage müssen vor allem die Wirtschaftlichkeit der Tätigkeiten und die innerbetrieblichen Abläufe optimiert werden. Weiterhin muss die Qualität gleichbleibend sein und die sogenannten Konsumentenpräferenzen angepasst werden (Vgl. Neverla/Grittmann/Pater 2002).

Diese Arbeit beschäftigt sich mit diesen Thema Redaktionsmanagement eingehend. Es wird zu erst einen Ausblick gegeben über die Grundlagen und Ziele des Redaktionsmanagements. Anschließend wird das Leitfadeninterview erklärt und der Ablauf des Interviews beschrieben. Im Abschließenden Teil werden die Ergebnisse und Erkenntnisse des geführten Leitfadeninterviews ausgewertet und erläutert. Diese Strukturierung geht aus dem Seminar „Redaktionsmanagement“ hervor. In diesem Seminar wurde ein Leitfadeninterview entwickelt, dass im Prinzip an Journalisten in Führungspositionen richtet. Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Ergebnissen des Leitfadeninterview mit Tobias Tzschaschel. Tzschaschel ist Chefredakteur von ZEITjUNG.de.

Tzschaschel ist seit 2009 Chefredakteur des Online-Magazins und war vorher dort Autor. Die Ausführungen Tzschaschels geben Aufschluss über Tätigkeiten eines Chefredakteurs und Besonderheiten im Umgang mit Online-Medien. Im Anschluss werden die Abläufe des Redaktionsmanagements erklärt und wie die Sicherung der Qualität von ZEITjUNG eine gleichbleibende Tendenz gewährleistet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen und Ziele des Redaktionsmanagements

2.1 Qualitätsmanagement

2.2 Personalmanagement

2.3 Redaktionsorganisation

2.4 Kostenmanagement

2.5 Redaktionelles Marketing

2.6 Technikmanagament

3. Das Leitfadeninterview

3.1 Die Auswertung des Leitfadeninterviews

3.2 Angaben zur Person und des Magazins

3.3 Fragen zum Bereich Qualitätsmanagement und der journalistischen Qualität

3.4 Fragen zum Personalmanagement

3.5 Fragen zum Kostenmanagement

3.6 Fragen zum redaktionellen Marketing

3.7 Fragen zum Technikmanagement

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die innerbetrieblichen Abläufe und das Management von Online-Redaktionen am Beispiel des Magazins ZEITjUNG.de, um zu analysieren, wie theoretische Managementansätze in der Praxis eines digitalen Mediums umgesetzt werden.

  • Grundlagen und Ziele des modernen Redaktionsmanagements
  • Praktische Umsetzung von Qualitätsmanagement im Journalismus
  • Strukturierung von Personal und redaktionellen Prozessen
  • Finanzielle Aspekte und Kostenmanagement in Online-Medien
  • Die Rolle von Technik und Redaktionellem Marketing

Auszug aus dem Buch

2. Grundlagen und Ziele des Redaktionsmanagements

Die Ursprünge des bekannten Redaktionsmanagements kommen aus Nordamerika, genauer aus den USA. Dort entstanden bereits früh sogenannte Networks. Diese Networks hatten das Ziel, örtlich lizenzierte Stationen mit nationalen Netzwerken zu verbinden und ein gemeinsames Programm zur Verfügung zu stellen, um die Kosten niedriger zu gestalten. Die bekanntesten dieser Netzwerke sind die bis heute noch bestehenden Network-Gesellschaften NBC, CBS und FOX (Vgl. Thomaß 2007).

Im weiteren Verlauf wurden die Redaktionen betriebswirtschaftlichen Einflüssen ausgesetzt und in Folge dessen die innerbetrieblichen Abläufe umstrukturiert. Als Beispiel lässt sich hier der Newsroom nennen. Dieser hatte zur Folge, dass die Ressorts zusammengeführt wurden und sich ein möglichst großer Synergieeffekt einstellt (Vgl. Boetzkes 2008). Das Management ist die unternehmensführende Ebene, welche die Aufgabe Probleme aufzudecken, Ziele zu setzen, zu planen und Entscheidungen zu treffen betraut ist (Vgl. Gehlen 2004).

Stephan Ruß-Mohl, Publizistik-Professor der TU Berlin fasst das in einem Kernsatz zusammen: „Generell gilt als Management die Leistungs- und Führungsaufgabe, die vorhandenen Ressourcen, also insbesondere die Faktoren Arbeit (human capital) und Kapital im Sinne der Zielereichung zu kombinieren. Dies soll auf möglichst effektive und effiziente Weise geschehen.“ (Zitat Ruß-Mohl 1995).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit erläutert den Umbruch in der Medienlandschaft durch das Internet und führt in die Notwendigkeit eines angepassten Redaktionsmanagements ein.

2. Grundlagen und Ziele des Redaktionsmanagements: Dieses Kapitel definiert die Managementbegriffe im journalistischen Kontext und beleuchtet die historischen Ursprünge sowie die betriebswirtschaftliche Notwendigkeit.

2.1 Qualitätsmanagement: Hier wird die Schwierigkeit der Definition von Qualität im Journalismus und die Bedeutung von Qualitätskontrolle und -sicherung thematisiert.

2.2 Personalmanagement: Der Fokus liegt auf der Mitarbeiterführung sowie der Entwicklung und dem Einsatz von Arbeitskräften zur Verwirklichung der Unternehmensziele.

2.3 Redaktionsorganisation: Es wird die strategische Steuerung und Sicherung der publizistischen Qualität in Verbindung mit dem Markterfolg definiert.

2.4 Kostenmanagement: Das Kapitel behandelt die Notwendigkeit, redaktionelle Prozesse auf ihre Wirtschaftlichkeit und Kosten-Nutzen-Verhältnisse zu prüfen.

2.5 Redaktionelles Marketing: Hier steht die Ausrichtung der Inhalte an den Interessen und Bedürfnissen der Rezipienten im Mittelpunkt.

2.6 Technikmanagament: Es wird der Umgang mit technischer Infrastruktur und deren Anpassung an den neuesten Stand unter Effizienzgesichtspunkten beleuchtet.

3. Das Leitfadeninterview: Einführung in die methodische Vorgehensweise und Begründung der Expertenwahl für die empirische Untersuchung.

3.1 Die Auswertung des Leitfadeninterviews: Vorstellung des Interviewpartners und der Struktur des befragten Online-Magazins.

3.2 Angaben zur Person und des Magazins: Detaillierte Beschreibung der Rolle des Chefredakteurs und der redaktionellen Rahmenbedingungen bei ZEITjUNG.de.

3.3 Fragen zum Bereich Qualitätsmanagement und der journalistischen Qualität: Analyse der Kriterien und Überprüfungsprozesse für journalistische Qualität in der Praxis.

3.4 Fragen zum Personalmanagement: Darstellung der Dienstplanung, Hierarchien und Motivationsstrategien für freie Autoren.

3.5 Fragen zum Kostenmanagement: Einblicke in die Budgetierung und Finanzierungsquellen des Online-Magazins.

3.6 Fragen zum redaktionellen Marketing: Untersuchung der eingesetzten Marketinginstrumente und der Vereinbarkeit mit redaktionellen Grundsätzen.

3.7 Fragen zum Technikmanagement: Diskussion über das Berufsbild des "Redaktronikers" und den Einsatz von CMS-Lösungen.

4. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Bestätigung der theoretischen Ansätze durch die Praxis des untersuchten Online-Magazins.

Schlüsselwörter

Redaktionsmanagement, Journalismus, Online-Medien, Qualitätsmanagement, Personalmanagement, Kostenmanagement, Redaktionsorganisation, Leitfadeninterview, ZEITjUNG.de, Medienwandel, Redaktroniker, Content Management System, Typo3, Social Media, Zielereichung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Managementaufgaben in einer modernen, digitalen Redaktion und der praktischen Anwendung betriebswirtschaftlicher Verfahren im journalistischen Alltag.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen Personal-, Kosten- und Qualitätsmanagement sowie Redaktionsorganisation, Marketing und den Einsatz technischer Systeme.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen des Redaktionsmanagements anhand eines Experteninterviews mit dem Chefredakteur von ZEITjUNG.de in der praktischen Umsetzung zu evaluieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer qualitativen Forschungsmethode, konkret der Durchführung und Auswertung eines Leitfadeninterviews.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Managementbereiche und eine empirische Analyse der Aussagen des Chefredakteurs zu diesen spezifischen Managementfeldern.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Schlüsselbegriffe wie Redaktionsmanagement, Online-Journalismus, Medienwirtschaft und Prozessoptimierung beschreiben den Kern der Arbeit am treffendsten.

Wie definiert ZEITjUNG.de journalistische Qualität?

Qualität wird definiert durch sprachliche Präzision, Themenvielfalt und Aktualität, wobei Klicks (Reichweite) ebenfalls als wichtiger Indikator für den Erfolg herangezogen werden.

Welche Rolle spielt die Technik für die Redaktion?

Technik hat einen hohen Stellenwert; insbesondere das Redaktionssystem (Typo3) ermöglicht eine direkte Produktion, erfordert jedoch auch eine ständige Anpassung der Redakteure an digitale Arbeitsweisen.

Wie werden bei ZEITjUNG.de Mitarbeiter motiviert?

Die Motivation basiert auf der "Projekt-Kultur", in der junge Journalisten Eigenverantwortung übernehmen und sich in einem motivierenden Arbeitsklima beruflich profilieren können.

Gibt es bei ZEITjUNG.de starre Vorgaben oder Redaktionsrichtlinien?

Nein, es existiert kein klassisches Regelbuch. Die Redaktion setzt primär auf technische Tutorials und eine direkte Kommunikation zwischen Chefredaktion und freien Autoren.

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Details

Titel
Grundlagen des Redaktionsmanagement und Leitfadeninterview mit einem Chefredakteur einer Online-Zeitschrift
Hochschule
Macromedia Fachhochschule der Medien Köln
Note
2,0
Autor
Sven Wolff (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
17
Katalognummer
V271949
ISBN (eBook)
9783656673460
ISBN (Buch)
9783656673446
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Qualitätsmanagement Personalmanagement Redaktionsmanagement Kostenmanagement im Journalismus Redaktionelles Marketing Technikmanagement Leitfadeninterview Zeitjung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sven Wolff (Autor:in), 2013, Grundlagen des Redaktionsmanagement und Leitfadeninterview mit einem Chefredakteur einer Online-Zeitschrift, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/271949
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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