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Russische Wirtschaft. Der Ausnahmefall Gazprom

Título: Russische Wirtschaft. Der Ausnahmefall Gazprom

Trabajo Escrito , 2012 , 17 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Larissa Smir (Autor)

Política - Región: Rusia
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Mit der vorliegenden Arbeit wird versucht auf diese Fragen plausible Antworten zu finden. Das Hauptziel dabei ist es, eine Übersicht über den geheimnisvollen Konzern, seine Strategien und seine Rolle in den wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Prozessen zu geben. Es soll untersucht werden, inwieweit Gazprom als ein Symbol des Wideraufstiegs Russlands gilt und warum es in den westlichen Staaten auf so viel Kritik und Misstrauen stößt. Seine Bedeutung als Machtinstrument soll dabei besonders erläutert werden, u.a. am Beispiel der Gaskonflikte mit der Ukraine. Gazproms Bedeutung und Image, sowohl im Inland als auch im Ausland, müssen ebenfalls in die Thematik einbezogen werden, um ein möglichst vollständiges Bild vom Unternehmen zu geben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Entwicklung des Unternehmens

2.1 Vom sowjetischen Gasministerium zum internationalen Konzern

2.2 Gazprom heute

3 Gazprom als Machtinstrument

3.1 Energiepolitik als Mittel für den Wiederaufstieg zur Großmacht

3.2 Gasstreit mit der Ukraine

4 Bedeutsamkeit und Image

4.1 Gazprom im Inland

4.2 Ausland: Gazprom Germania und Nord Stream

5 Herausforderungen

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, eine fundierte Übersicht über den Konzern Gazprom zu geben, seine Strategien zu analysieren und seine Rolle in den wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Prozessen zu beleuchten. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, inwieweit Gazprom als Symbol für den russischen Wiederaufstieg dient und welche Gründe für das Misstrauen in westlichen Staaten ursächlich sind.

  • Historische Entwicklung von einem sowjetischen Ministerium zum globalen Energiekonzern.
  • Gazprom als Instrument russischer Machtpolitik und außenpolitischer Zielsetzung.
  • Analyse der Gaskonflikte mit der Ukraine als Fallbeispiel für politische Einflussnahme.
  • Wahrnehmung des Unternehmens in Russland versus dessen Image im westlichen Ausland.
  • Aktuelle wirtschaftliche Herausforderungen und Zukunftsperspektiven für das Unternehmen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Energiepolitik als Mittel für den Wiederaufstieg zur Großmacht

Energiepolitik ist für Russland ohne Zweifel die Steuerungszentrale nicht nur der gesamten Wirtschaft, sondern auch der Innen- und Außenpolitik. Seit Putins Amtsantritt als Präsident dient die Energiepolitik nicht nur als Grundlage seines Wirtschaftsprogramms, sondern auch als Motor für den Wiederaufstieg Russlands zur führenden Macht.

Nach Putins Wirtschaftsprogramm von 2002 sollen alle strategisch bedeutsamen Branchen wie z.B. Rohstoffindustrie, Weltraum- und Atomindustrie, Rüstung usw. unter staatlicher Kontrolle bleiben. Proklamiertes Ziel ist seitdem, Russlands Führungsrolle in der Welt unter Einsatz seiner reichlich vorhandenen Ressourcen wiederherzustellen. Aus diesem Grund erweist sich Gazprom als schlagkräftigste Waffe, die Putins Ziele verwirklichen soll.

Als erstes sicherte sich der Kreml, mit Hilfe von Gazprom-Media und Gazprombank, die Kontrolle in den Medien, indem die regierungskritischen Kanäle, Zeitungen und Radiosender durch die Tochterfirmen von Gazprom aufgekauft und für eigene Ziele instrumentalisiert wurden. Als zweites führte die Regierung den Rückgewinnungsprozess über die strategischen Ressourcen durch, indem sie u.a. gegen den Oligarchen und Chef des Ölkonzerns Jukos Michail Chodorkowski vorging. Der angebliche Grund dafür war die vermeintliche Absicht des Ölmilliardärs ein Aktienpaket seiner Firma an die USA zu verkaufen. Chodorkowski wurde 2003 verhaftet und zu acht Jahren Lagerhaft verurteilt. Sein Konzern wurde zerschlagen, einige Vermögensanteile gingen an Gazprom, den wichtigsten Anteil bekam jedoch der Staatskonzern Rosneft, der damit zum größten Ölunternehmen in Russland aufstieg.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung stellt Gazprom als geheimnisvollen, aber global einflussreichen Akteur vor und skizziert die Zielsetzung der Arbeit, das Unternehmen als Machtinstrument Russlands zu untersuchen.

2 Entwicklung des Unternehmens: Dieses Kapitel zeichnet den Weg von der Gründung als sowjetisches Gasministerium bis hin zur heutigen Aktiengesellschaft nach, wobei die Konsolidierung unter staatlicher Kontrolle hervorgehoben wird.

3 Gazprom als Machtinstrument: Das Kapitel analysiert die Nutzung der Energiepolitik zur Durchsetzung russischer Großmachtinteressen sowie die Rolle des Konzerns in den Gaskonflikten mit der Ukraine.

4 Bedeutsamkeit und Image: Hier wird der Kontrast zwischen dem idealisierten Bild von Gazprom im russischen Inland und der kritischen Wahrnehmung als politisches Druckmittel im westlichen Ausland beleuchtet.

5 Herausforderungen: Es werden die ökonomischen und strukturellen Probleme diskutiert, vor denen der Konzern steht, darunter Investitionsbedarf, Energieeffizienz und internationale Umweltauflagen.

6 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Gazprom als globaler Akteur einerseits enorme Wirtschaftsmacht besitzt, andererseits jedoch in einer gegenseitigen Abhängigkeit zu Europa steht.

Schlüsselwörter

Gazprom, Russland, Erdgas, Energiepolitik, Machtinstrument, Ukraine, Gaskonflikt, Nord Stream, Wirtschaftsmacht, Staatskonzern, Rohstoffindustrie, Europäische Union, Diversifikation, Wirtschaftsgeschichte, Außenpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle von Gazprom als zentralem Akteur der russischen Wirtschaft und Politik sowie dessen Bedeutung für die internationalen Energiebeziehungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Unternehmensgeschichte, dem Einfluss auf die russische Energiepolitik, den Gaskonflikten mit der Ukraine und der öffentlichen Wahrnehmung des Konzerns.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, eine objektive Übersicht über die Strategien und die politische Instrumentalisierung von Gazprom zu liefern, trotz der schwierigen Datenlage.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Die Autorin nutzt eine vergleichende Quellenanalyse, um zwischen offizieller Unternehmensdarstellung und kritischer externer Berichterstattung zu unterscheiden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entwicklung des Konzerns, dessen Rolle als politisches Druckmittel, das Image im In- und Ausland sowie die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Energiepolitik, Staatskonzern, Russland, Gaskonflikte und Gazprom.

Welche Rolle spielt die Ukraine in dieser Untersuchung?

Die Ukraine dient als zentrales Fallbeispiel, um die Verwendung der Gaspreise als politisches Druckmittel und die Folgen für die europäischen Transitlieferungen zu verdeutlichen.

Wie bewertet die Arbeit das Verhältnis zwischen Politik und Wirtschaft bei Gazprom?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Gazprom eng mit dem Kreml verflochten ist und dass die Unternehmensentscheidungen maßgeblich von den politischen Zielen des russischen Staates beeinflusst werden.

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Detalles

Título
Russische Wirtschaft. Der Ausnahmefall Gazprom
Universidad
University of Cologne
Calificación
1,0
Autor
Larissa Smir (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
17
No. de catálogo
V271993
ISBN (Ebook)
9783656642510
ISBN (Libro)
9783656642497
Idioma
Alemán
Etiqueta
Gazprom Gasprom Putin Energieriese Korruption Russische Wirtschaft Gasstreit Ukraine Nordstream Gazprom Germania
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Larissa Smir (Autor), 2012, Russische Wirtschaft. Der Ausnahmefall Gazprom, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/271993
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