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Gegenüberstellung der Ansichten von Aristoteles und Hans Peter Dürr

Title: Gegenüberstellung der Ansichten von Aristoteles und Hans Peter Dürr

Essay , 2009 , 10 Pages , Grade: 1,8

Autor:in: Bachelor of Arts Marcel Schnieber (Author)

Social Work
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Was bringt uns dem Glück bzw. dem gelungenen Leben ein Stück näher?
Gedankengänge zum Thema Glück und gelungenes Leben von Aristoteles und Hans Peter Dürr.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aristoteles, eudaimonia

3. Hans Peter Dürr, Physik und Transzendenz

4. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die philosophischen Ansätze von Aristoteles zum Thema Glück (eudaimonia) mit den Perspektiven von Hans Peter Dürr aus dessen Werk „Physik und Transzendenz“ gegenüberzustellen, um Gemeinsamkeiten und Ergänzungen für ein Verständnis eines gelungenen Lebens zu identifizieren.

  • Aristotelisches Verständnis von Glück, Tugend und dem ergon-Argument
  • Physik und Transzendenz als moderne Ergänzung zur eudaimonia
  • Bedeutung der Ganzheit versus Fragmentierung des Denkens
  • Die Rolle der Seele und ihrer schöpferischen Kräfte
  • Interdisziplinäre Betrachtung des Strebens nach einem gelungenen Leben

Auszug aus dem Buch

Hans Peter Dürr, Physik und Transzendenz

In der Philosophie der alten Griechen sowie der heutigen wissenschaftlichen Forschung vollzieht sich ein Großteil unseres Denkens in Form von Theorien. Doch was bedeutet eigentlich das Wort „Theorie“? Das Wort „Theorie“ stammt vom griechischen theoria ab, dessen Vorderglied auch in „Theater“ vorkommt und auf ein Wort thea zurückgeht, welches „das Anschauen, die Schau“ bedeutet, während der zweite Teil von horaein- „sehen“ kommt.

Daraus kann man folgern dass eine Theorie in erster Linie eine An-Sicht ist, das heißt eine Weise, die Welt anzuschauen, und keine Form des Wissens, wie die Welt beschaffen ist. Schlussendlich gibt es nicht die einzig wahre Wahrheit, sondern vielmehr eine Ansammlung von verschiedenen Ansichten (An-Sicht) mit denen wir Menschen uns ein Bild von der Welt machen um uns darin zurechtzufinden oder um uns damit Dinge und Vorgänge zu erklären.

Laut Hans Peter Dürr hat man in der Physik und Transzendenz die Ansicht, dass Glück und Unglück nur zum kleinen Teil von den objektiven äußeren Geschehnissen abhängen. Um glücklich zu sein, benötigen wir bestimmte Voraussetzungen in unserer Seele, nicht nur günstige äußere Umstände. Mit der Liebe wachsen die Flügel der Seele, wie Platon im Phaidros beschrieb. Ferner bestimmt diese innere Einstellung zur Welt auch unser Denken und Handeln und geht insofern indirekt auch in den objektiven Bereich über. Die Realität hängt zu einem erheblichen Teil vom Zustand unserer Seele ab. Insofern können wir die Welt von uns aus verwandeln.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hier wird der thematische Rahmen der Arbeit abgesteckt und das Vorgehen zur Gegenüberstellung der Ansichten von Aristoteles und Hans Peter Dürr erläutert.

2. Aristoteles, eudaimonia: Dieses Kapitel analysiert das aristotelische Konzept des Glücks, die Rolle der Tugend sowie das ergon-Argument als Grundlage für ein gelungenes Leben.

3. Hans Peter Dürr, Physik und Transzendenz: Hier werden Dürrs Ansichten zur Subjektivität von Theorien und die Bedeutung der Ganzheit im Gegensatz zur modernen Fragmentierung des Denkens thematisiert.

4. Schlusswort: Das Kapitel reflektiert die Kernerkenntnisse der Arbeit und stellt fest, dass ein allumfassendes Verständnis von Glück nur interdisziplinär erreicht werden kann.

Schlüsselwörter

Glück, Eudaimonia, Aristoteles, Hans Peter Dürr, Physik und Transzendenz, Tugend, Arete, Seele, Ergon-Argument, Fragmentierung, Ganzheit, Lebensführung, Philosophie, Vernunft, Ethik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Auseinandersetzung über das Glück und das gelungene Leben durch eine Gegenüberstellung der klassischen Lehre des Aristoteles mit modernen Ansichten aus Hans Peter Dürrs „Physik und Transzendenz“.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Definition von eudaimonia, die Rolle von Tugenden, das Verhältnis von Mensch und Natur, die Bedeutung der Seele sowie das Problem einer zunehmend fragmentierten Wahrnehmung der Welt.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Es wird untersucht, wie sich die antiken Lehren des Aristoteles mit neueren philosophisch-physikalischen Ansätzen verbinden lassen, um das Streben nach Glück und ein „gelungenes Leben“ in der heutigen Zeit besser zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der vergleichenden Textanalyse und philosophischen Reflexion, um Argumentationsstrukturen beider Denker herauszuarbeiten und Parallelen zu ziehen.

Welche inhaltlichen Aspekte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Ausarbeitung des aristotelischen Tugend- und Vernunftbegriffs und die anschließende kritische Erweiterung durch Dürrs Gedanken zur Subjektivität von Theorien und der Notwendigkeit einer ganzheitlichen Weltsicht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Eudaimonia, Tugend, Ganzheit, Fragmentierung und das Ergon-Argument charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Sichtweise von Aristoteles von der Dürrs in Bezug auf das Glück?

Während Aristoteles das Glück stark an die vernunftgemäße Betätigung und Tugendhaftigkeit innerhalb einer sozialen Gemeinschaft bindet, betont Dürr stärker die innere seelische Verfassung und die Erkenntnis, dass unsere Weltbilder lediglich subjektive Ansichten einer ganzheitlichen Realität sind.

Was bedeutet das „ergon-Argument“ in der Arbeit?

Es dient der aristotelischen Definition des gelungenen Lebens: Wie jedes Ding eine spezifische Funktion (ergon) hat, so hat auch der Mensch eine eigene Aufgabe – die Vernunft –, deren Ausübung das höchste Glück darstellt.

Warum spielt der Begriff der „Fragmentierung“ eine so große Rolle?

Die Arbeit identifiziert die Fragmentierung des Denkens als Ursache vieler moderner Krisen, da der Mensch verlernt hat, die Welt als Ganzheit wahrzunehmen, was ihn in seiner Suche nach einem erfüllten Leben behindert.

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Details

Title
Gegenüberstellung der Ansichten von Aristoteles und Hans Peter Dürr
College
Munich University of Applied Sciences
Course
Rechtliche/ethische Grundlagen
Grade
1,8
Author
Bachelor of Arts Marcel Schnieber (Author)
Publication Year
2009
Pages
10
Catalog Number
V272064
ISBN (eBook)
9783656639305
ISBN (Book)
9783656639282
Language
German
Tags
Hans Peter Dürr Glück Tugenden Eudaimonia Fragmentierung Ganzheit Aristoteles Physik und Transzendenz Philosophie gelungenes Leben Strebensziele
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor of Arts Marcel Schnieber (Author), 2009, Gegenüberstellung der Ansichten von Aristoteles und Hans Peter Dürr, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272064
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