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Behindertenwerkstätten. Ein Grundstein für die berufliche Integration und Rehabilitation von Menschen mit Behinderung

Titel: Behindertenwerkstätten. Ein Grundstein für die berufliche Integration und Rehabilitation von Menschen mit Behinderung

Bachelorarbeit , 2014 , 44 Seiten

Autor:in: Nadine Saal (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Menschen mit Behinderungen haben es in unserer Gesellschaft nicht einfach. Oftmals werden sie in vielen Bereichen, wie beispielsweise im Arbeits- und Bildungsbereich benachteiligt – fast schon ausgegrenzt. Um solche Benachteiligungen zu reduzieren, bedarf es an Einrichtungen und Projekten, die dazu beitragen, dass alle Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft akzeptiert und integriert werden und eine Chance im Berufsleben erhalten.
Ausgangspunkt dieser Arbeit ist die teilnehmende Beobachtung in den Vogtlandwerkstätten gGmbH Greiz Reha-Werkstatt Zeulenroda, welche sich in Deutschland befindet. Doch kann sie ein Grundstein für die Integration und spätere berufliche Rehabilitation von Menschen in unserer Gesellschaft sein?
Die Bachelorarbeit gliedert sich in zwei wesentliche Teile. Der allgemeine Teil befasst sich mit den Begriffserklärungen und deren differenzierten Ansichten, gesetzliche Grundlagen und der Betrachtung von psychischer, physischer und geistiger Behinderung. Der zweite Teil umfasst den empirischen Teil, der sich mit der Behindertenwerkstatt „Vogtlandwerkstätten gGmbH Greiz Reha-Werkstatt Zeulenroda“ auseinandersetzt. Dabei wird die Einrichtung näher beschrieben und eine Fallstudie, in Form einer teilnehmenden Beobachtung durchgeführt. Im weiteren Verlauf werden die Auswirkungen dieser Beobachtung auf die berufliche und soziale Teilhabe verglichen. Abschließend werden mögliche Schlussfolgerungen aufgezeigt, welche die Forschungsfrage beantworten soll.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Einleitung

3. Definitionen und deren differenzierten Ansichten

3.1. Definition von physischer, psychischer und geistiger Behinderung

3.2. Definition von Integration und Rehabilitation

4. Gesetzliche Grundlagen – Das SGB IX

5. Physische, psychische und geistige Behinderung

5.1. Ursachen, Arten und Auswirkungen von Behinderungen

5.1.1. Physische Behinderung

5.1.2. Psychische/ Seelische Behinderung

5.1.3. Geistige Behinderung

6. Integration und berufliche Rehabilitation

6.1. Arten, Strukturen und Ziele der beruflichen Integration und Rehabilitation

6.2. Institutionen und Einrichtungen

7. Die Behindertenwerkstatt – Fallstudie Vogtlandwerkstätten gGmbH Greiz Reha-Werkstatt Zeulenroda

7.1. Begriffserklärung/ Definition

7.2. Zielgruppen

7.3. Aufbau, Leistungen und Arbeitsbereiche

8. Empirische Untersuchung

8.1. Methode

8.2. Durchführung

8.3. Beobachtung

8.4. Fazit

9. Auswirkungen und Zukunftsvorstellungen

10. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Rolle von Behindertenwerkstätten als Grundstein für die berufliche Integration und Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen, wobei insbesondere die Frage geklärt werden soll, ob diese Einrichtungen eine effektive Chance auf berufliche Teilhabe in der Gesellschaft bieten.

  • Grundlagen der Behindertendefinitionen und rechtlicher Rahmenbedingungen (SGB IX)
  • Differenzierung von physischen, psychischen und geistigen Beeinträchtigungen
  • Strukturen und Funktionen der beruflichen Rehabilitation
  • Fallstudie: Empirische Beobachtung in den Vogtlandwerkstätten gGmbH
  • Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der beruflichen Teilhabe

Auszug aus dem Buch

Die Behindertenwerkstatt – Fallstudie Vogtlandwerkstätten gGmbH Greiz Reha-Werkstatt Zeulenroda

Eine Behindertenwerkstatt (WfbM) wird als Institution definiert, die zur beruflichen Rehabilitation und Integration von Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben dient. „Sie bietet denjenigen behinderten Menschen, die wegen Art oder Schwere der Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können“ (Adlhoch/ Seel/ Kuhlmann/ Wallmann/ Ernst 2011, S. 265).

Die Werkstatt für Menschen mit Behinderung gilt als eine eigenständige Einrichtung der beruflichen Teilhabe außerhalb von Anstalten und anderen Institutionen, deren abwechslungsreiches Leistungsangebot die berufliche Bildung, Förderung und Beschäftigung umfasst (vgl. Bieker 2005, S.313). Um diesem Leistungsangebot gerecht zu werden und eine Betreuung der Beschäftigten zu gewährleisten, muss der WfbM Fachdienste, wie z.B. FachbereichsleiterInnen und Sozialpädagogen zur Verfügung gestellt werden. Des Weiteren „soll [eine Behindertenwerkstatt] soweit wie möglich wirtschaftliche Arbeitsergebnisse anstreben und einen möglichst großen Teil der Kosten durch Arbeitserträge selbst aufbringen“ (Adlhoch/ Seel/ Kuhlmann/ Wallmann/ Ernst 2011, S.266).

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Einführung in die Thematik der beruflichen Teilhabe und Danksagung an die beteiligte Werkstatt.

Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage und der Struktur der Arbeit, die sich in einen theoretischen und einen empirischen Teil gliedert.

Definitionen und deren differenzierten Ansichten: Klärung der Grundbegriffe und Definition von Behinderung unter Berücksichtigung medizinischer und rechtlicher Aspekte.

Gesetzliche Grundlagen – Das SGB IX: Erläuterung der Bedeutung des neunten Sozialgesetzbuches für die Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen.

Physische, psychische und geistige Behinderung: Detaillierte Analyse der verschiedenen Behinderungsarten, deren Ursachen und Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen.

Integration und berufliche Rehabilitation: Untersuchung der Konzepte von Integration und Inklusion sowie der Funktionen beruflicher Rehabilitationsmaßnahmen.

Die Behindertenwerkstatt – Fallstudie Vogtlandwerkstätten gGmbH Greiz Reha-Werkstatt Zeulenroda: Beschreibung der WfbM als Institution, deren Zielgruppen und Kriterien für die Aufnahme.

Empirische Untersuchung: Darstellung der gewählten Methode der teilnehmenden Beobachtung in einer spezifischen Werkstattabteilung.

Auswirkungen und Zukunftsvorstellungen: Analyse der finanziellen Situation der Werkstätten und Empfehlungen für eine zukunftsfähige Gestaltung der Bildungs- und Arbeitsangebote.

Schlusswort: Zusammenfassende Reflexion der Ergebnisse bezüglich des Beitrags von Behindertenwerkstätten zur beruflichen Teilhabe.

Schlüsselwörter

Behindertenwerkstatt, berufliche Rehabilitation, Integration, Inklusion, SGB IX, Menschen mit Behinderung, Arbeitsmarkt, Teilhabe, Arbeitserprobung, soziale Integration, berufliche Bildung, Vogtlandwerkstätten, Arbeitstherapie, Fördereinrichtungen, Schwerbehindertenrecht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Beitrag von Behindertenwerkstätten zur beruflichen Integration und Rehabilitation von Menschen mit Behinderung in der heutigen Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen rechtliche Rahmenbedingungen (SGB IX), die verschiedenen Arten von Behinderungen, Konzepte der Integration und die praktische Arbeit in Behindertenwerkstätten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, inwieweit Behindertenwerkstätten tatsächlich als Grundstein für die berufliche Integration und eine spätere Teilhabe am allgemeinen Arbeitsmarkt dienen können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin nutzte die Methode der teilnehmenden, offenen Beobachtung in einer spezifischen Abteilung der Vogtlandwerkstätten, um qualitative Erkenntnisse zu gewinnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Behinderungen und Gesetzen sowie eine detaillierte Fallstudie zu den Arbeitsbereichen und Abläufen in einer Behindertenwerkstatt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Behindertenwerkstatt, berufliche Rehabilitation, soziale Inklusion, Teilhabe am Arbeitsleben und das SGB IX.

Wie werden die Arbeitsbereiche in den untersuchten Vogtlandwerkstätten beschrieben?

Die Vogtlandwerkstätten decken eine Vielzahl an Fachbereichen ab, von Montage über Holzbearbeitung bis hin zu Bistro-Angeboten, die auf die individuellen Fähigkeiten der Beschäftigten angepasst sind.

Welche zentrale Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Zukunft der Werkstätten?

Trotz der positiven Wirkung auf die Beschäftigten sieht die Autorin großen Handlungsbedarf, insbesondere bei der finanziellen Förderung und der Notwendigkeit einer besseren Durchlässigkeit zum allgemeinen Arbeitsmarkt.

Ende der Leseprobe aus 44 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Behindertenwerkstätten. Ein Grundstein für die berufliche Integration und Rehabilitation von Menschen mit Behinderung
Hochschule
Karl-Franzens-Universität Graz
Autor
Nadine Saal (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
44
Katalognummer
V272185
ISBN (eBook)
9783656643258
ISBN (Buch)
9783656643227
Sprache
Deutsch
Schlagworte
behindertenwerkstätten grundstein integration rehabilitation menschen behinderung gesellschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nadine Saal (Autor:in), 2014, Behindertenwerkstätten. Ein Grundstein für die berufliche Integration und Rehabilitation von Menschen mit Behinderung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272185
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Leseprobe aus  44  Seiten
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