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Möglichkeiten zur Optimierung der Leistungsbereitschaft von Mitarbeitern - dargestellt am Beispiel der Mitarbeitermotivation

Title: Möglichkeiten zur Optimierung der Leistungsbereitschaft von Mitarbeitern - dargestellt am Beispiel der Mitarbeitermotivation

Term Paper , 2004 , 26 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Jessica Beckschebe (Author)

Leadership and Human Resources - Employee Motivation, Employee Satisfaction
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Im Rahmen der betriebswirtschaftlichen Produktionsfaktoren unterscheidet man zwischen ausführenausführender und dispositiver Arbeit. Da menschliche Arbeitskraft im Leistungsprozess der Unternehmen zunehmend kostenintensiver wird, muss das Interesse der Unternehmensführung darin liegen, den Einsatz des Humankapitals zu optimieren. 1

Es ist allerdings nicht selbstverständlich, dass Mitarbeiter in Unternehmen optimale Arbeitsleistungen erbringen. So engagiert sich nach einer Studie der Potsdamer Unternehmensberatung Gallup nur etwa jeder sechste Arbeitnehmer besonders bei der Arbeit. Mehr als 69 Prozent bringen sich nur in dem Maße ein, wie es unbedingt nötig ist.. Dieses Verhalten kostet die deutschen Unternehmen jährlich über 200 Milliarden Euro. 2

Motivation als Wille zur Leistung stellt folglich eine Schlüsselkomponente im betrieblichen Leistungsprozess dar. Erst die Motivation ermöglicht gute Arbeitsleistungen und ein zielorientiertes Leistungsverhalten

Bei der Bewertung der menschlichen Arbeit als Input-Faktor vollzieht sich daher eine Wandlung. Arbeit wird immer seltener ausschließlich als Produktionsfaktor gesehen, sondern Personalverant-wortliche legen den Focus zunehmend auf soziale Begleiterscheinungen und Hintergründe. Nicht zuletzt dadurch verstärken sich die Forderungen nach einer humaneren Arbeitswelt. Ziel einer zeitgemäßen Personalführung ist unter anderem die Erhöhung der Arbeitszufriedenheit, die Verbesserung des Betriebsklimas sowie die Erweiterung der Selbstverantwortung der Mitarbeiter. Es gilt, ein betriebliches Umfeld zu schaffen, das Leistungsmotivation fördert, von dem beide profitieren, Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Aus Mitarbeitern müssen Mitdenker und Mitverantwortliche werden, handlungs- und entscheidungsmotivierte Personen, wenn man so will: Unternehmer im Unternehmen. 3

Möglichkeiten und Maßnahmen zur Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit zur Optimierung ihrer Leistungsbereitschaft sind Gegenstand dieser Arbeit. Ausgehend von begrifflichen Klärungen werden zunächst grundlegende theoretische Ansätze zur Motivationsforschung erläutert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. PROBLEMDARLEGUNG und PROBLEMABGRENZUNG

2. GRUNDLEGENDE BEGRIFFLICHE KLÄRUNGEN

2.1 Das Motiv

2.2 Die Motivation

2.3 Der Motivationsprozess

3. MOTIVATIONSTHEORIEN

3.1 Inhaltstheorien der Motivation

3.1.1 Die Bedürfnispyramide von Maslow

3.1.2 Die E-R-G Theorie von Alderfer

3.1.3 Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie

3.2 Prozesstheorien der Motivation

3.2.1 Der Path-Goal-Ansatz von Georgopoulos, Mahoney und Jones

3.2.2 Das Erwartungs-Valenz-Modell von Vroom (VIE – Theorie)

4. DIE ARBEITSMOTIVATION DES MENSCHEN

4.1 Zentrale Motive

4.1.1 Materielle / Monetäre Anreize

4.1.1.1 Der Arbeitslohn - Das Geldmotiv

4.1.1.2 Die Erfolgsbeteiligung - Das Bindungsmotiv

4.1.2 Immaterielle / Soziale Anreize

4.1.2.1 Die Selbstbestätigung - Das Leistungsmotiv

4.1.2.2 Die Funktion - Das Statusmotiv

4.1.2.3 Gegenwart und Zukunft - Das Sicherheitsmotiv

4.2 Periphere Motive

4.2.1 Materielle / Monetäre Anreize

4.2.1.1 Betriebliche Sozialleistungen - Der Zusatznutzen

4.2.1.2 Betriebliche Förderprogramme - Das (Weiter-)Bildungsmotiv

4.2.2 Immaterielle / Soziale Anreize

4.2.2.1 Arbeitszeitmodelle - Flexibilität statt Korsett

4.2.2.2 Arbeitsorganisation - Autonomie statt Monotonie

5. SCHWERPUNKTBEISPIELE ZUR FÖRDERUNG DER MITARBEITER-MOTIVATION IM BERUFSALLTAG

5.1 Das Unternehmensleitbild

5.2 Der kooperative Führungsstil des Vorgesetzten

5.2.1 Information und Kommunikation

5.2.2 Delegation

5.2.3 Kooperative Führung als motivierende Menschenführung

5.3 Das gute Betriebsklima

5.4 Der anforderungsgerechte Arbeitsplatz

6. DIE MITARBEITERMOTIVATION - EINE ANDAUERNDE HERAUSFORDERUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Möglichkeiten zur Optimierung der Leistungsbereitschaft von Mitarbeitern durch gezielte Motivationsmaßnahmen. Ziel ist es, theoretische Ansätze der Motivationsforschung mit praktischen Instrumenten der Personalführung zu verknüpfen, um die Arbeitszufriedenheit und Bindung an das Unternehmen nachhaltig zu erhöhen.

  • Grundlegende Begriffsdefinitionen und Erläuterung von Motivationsprozessen.
  • Analyse zentraler Inhaltstheorien und Prozesstheorien der Motivation.
  • Untersuchung materieller und immaterieller Motivationsfaktoren.
  • Praxisbeispiele zur Förderung der Mitarbeitermotivation im Berufsalltag.
  • Reflektion über die Rolle von Führungskultur und Arbeitsplatzgestaltung.

Auszug aus dem Buch

4.2.2.2 Arbeitsorganisation - Autonomie statt Monotonie

Über Jahrzehnte waren industrielle Fertigungsprozesse durch die verrichtungsorientierte Arbeitsorganisation (Taylorismus) geprägt. Die Produkton war in einzelne, überschaubare Arbeitsgänge zerlegt (z.B. Fließbandarbeit). Arbeiter sah man besonders dann als effizient eingesetzt, wenn sie einfache und möglichst kleinste Handgriffe erledigten.

Die Arbeitswelt in der Industrieproduktion hat sich geändert. Unter dem Ziel der „Humanisierung der Arbeit“ sind neue Ideen der Arbeitsstrukturierung entstanden. Sie helfen, nicht nur körperliche und gesundheitliche Beeinträchtigungen einseitiger und monotoner Verrichtungen zu minimieren, sondern sie berücksichtigen auch neue Erkenntnisse der Motivationsforschung.

Ziel dieser neuen Formen der Arbeitsorganisation ist es, den Mitarbeitern in der Fertigung einen größeren Handlungsspielraum zu geben und die Trennung von entscheidender und ausführender Arbeit einzuebnen und -wenn möglich- sogar aufzuheben.

Im einzelnen sind zu unterscheiden: Arbeitserweiterung (Job-enlargement), Arbeitsbereicherung (Job-enrichement), Arbeitswechsel (Job-rotation), teilautonome Arbeitsgruppen und Fertigungs-Inseln.

Ausgehend von der lediglich quantitativen Erweiterung des Handlungsspielraumes, indem man gleichartige Teilaufgaben (nur) zu einer größeren Gesamtaufgabe zusammenfasst (Job-enlargement), wird der Arbeitsinhalt kontinuierlich aufgewertet, und zwar qualitativ. Entscheidungs-, Kontroll-, Durchführungs- und Verantwortungskompetenzen werden zunehmend auf den/die Mitarbeiter übertragen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. PROBLEMDARLEGUNG und PROBLEMABGRENZUNG: Einleitung in die Bedeutung der Humanressourcen als kostenintensiver Produktionsfaktor und Notwendigkeit der Leistungsoptimierung.

2. GRUNDLEGENDE BEGRIFFLICHE KLÄRUNGEN: Definition von Motiven, Motivation und dem zugrunde liegenden Motivationsprozess als Hintergrund für menschliches Handeln.

3. MOTIVATIONSTHEORIEN: Vorstellung wissenschaftlicher Modelle, unterteilt in Inhalts- und Prozesstheorien, zur Erklärung, was Handlungen auslöst und wie diese gesteuert werden.

4. DIE ARBEITSMOTIVATION DES MENSCHEN: Detaillierte Analyse zentraler und peripherer Motive sowie deren Beeinflussbarkeit durch materielle und immaterielle Anreize.

5. SCHWERPUNKTBEISPIELE ZUR FÖRDERUNG DER MITARBEITER-MOTIVATION IM BERUFSALLTAG: Konkrete Anwendungsmöglichkeiten wie Leitbilder, Führungsstile, Betriebsklima und Arbeitsplatzgestaltung zur praktischen Motivationsförderung.

6. DIE MITARBEITERMOTIVATION - EINE ANDAUERNDE HERAUSFORDERUNG: Zusammenfassende Betrachtung der Mitarbeitermotivation als dauerhafte Managementaufgabe in einem dynamischen wirtschaftlichen Umfeld.

Schlüsselwörter

Mitarbeitermotivation, Leistungsbereitschaft, Personalführung, Anreizsysteme, Motivationstheorien, Arbeitszufriedenheit, Humankapital, Arbeitsorganisation, Führungsstil, Betriebsklima, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, Mitarbeiterbindung, Arbeitsgestaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch gezielte Motivationsmaßnahmen die Leistungsbereitschaft ihrer Mitarbeiter optimieren können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen motivationspsychologische Theorien, eine Differenzierung in materielle und immaterielle Anreize sowie konkrete Führungsansätze im Berufsalltag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Strategien zur Steigerung der Arbeitszufriedenheit und Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine fundierte Literaturanalyse und theoretische Aufarbeitung, die mit Praxisbeispielen aus der modernen Personalführung verknüpft wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert, welche Motive (zentral/peripher) existieren und wie diese durch Führung, Kommunikation und Arbeitsorganisation in der Praxis angesprochen werden können.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Mitarbeitermotivation, Anreizsysteme, Personalführung, Arbeitszufriedenheit und Unternehmensleitbild.

Warum spielt der kooperative Führungsstil eine so große Rolle für die Motivation?

Der kooperative Stil fördert die Partizipation und Eigenverantwortung, was den Mitarbeiter vom Befehlsempfänger zum Mitdenker im Unternehmen macht.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen materiellen und immateriellen Anreizen?

Materielle Anreize beziehen sich primär auf Entgelt und Zusatzleistungen, während immaterielle Anreize Aspekte wie Selbstbestätigung, Status und Arbeitsorganisation umfassen.

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Details

Title
Möglichkeiten zur Optimierung der Leistungsbereitschaft von Mitarbeitern - dargestellt am Beispiel der Mitarbeitermotivation
College
University of Applied Sciences Bremen
Course
Personalwirtschaft
Grade
1,3
Author
Jessica Beckschebe (Author)
Publication Year
2004
Pages
26
Catalog Number
V27233
ISBN (eBook)
9783638293341
Language
German
Tags
Möglichkeiten Optimierung Leistungsbereitschaft Mitarbeitern Beispiel Mitarbeitermotivation Personalwirtschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jessica Beckschebe (Author), 2004, Möglichkeiten zur Optimierung der Leistungsbereitschaft von Mitarbeitern - dargestellt am Beispiel der Mitarbeitermotivation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/27233
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