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Nachhaltigkeit. Ökologische und soziale Werte im Management

Titre: Nachhaltigkeit. Ökologische und soziale Werte im Management

Dossier / Travail , 2013 , 23 Pages , Note: 1.0

Autor:in: Moritz Appels (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Mehr und mehr rückt die Diskussion um Wirtschaft und Gesellschaft in den Fokus der Öffentlichkeit. Börsenkrisen, Bankenskandale, Managerboni dank
Hungerlöhnen in Entwicklungsländern – so die Schlagzeilen.
Dies hat zur Folge, dass sich mehr und mehr öffentliche Aufmerksamkeit auf die Wirtschaft richtet und der Ruf nach Wandel laut wird. Es solle von dem Prinzip der kurzfristigen Gewinnsteigerung abgewichen und mehr Augenmerk auf die Folgen unternehmerischen Handelns gelegt werden. Ebenfalls wird der Druck auf die Politik erhöht, die Selbstregulierung des Marktes
auszuhebeln und durch Gesetze für Ordnung zu sorgen.
Die vorliegende Arbeit soll die Idee der Nachhaltigkeit im Management unter besonderer Berücksichtigung sozialer und ökologischer Werte thematisieren. Dabei sollen Begriffe erläutert und Modelle vorgestellt werden, welche als Ziel eine
Verbesserung von Missständen haben. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, ob sich Profitsteigerung und Nachhaltigkeit ausschließen. Es sollen die Fragen geklärt werden, was Nachhaltigkeit und entsprechende Werte überhaupt auszeichnet, in welchen Bereichen Unternehmen Verantwortung übernehmen müssen, wie sie diese übernehmen können und welche Faktoren für den Erfolg von Relevanz sind.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffe und Definitionen

2.1 Nachhaltigkeit und Werte

2.2 Corporate Social Responsibility

3. Die soziale Dimension

3.1. Menschenrechte

3.2. Bürgerliches Engagement

3.3. Umstrukturierungen und Arbeitsplatzsicherheit

4. Die ökologische Dimension

4.1. Ökologische Knappheit und Ökonomische Knappheit

4.2. Das Wirtschaften in Kreisläufen

5. Freiwilligkeit und die ökonomische Dimension

6. Resümee & Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der Nachhaltigkeit als Leitbild für Unternehmen, wobei ein besonderer Fokus auf der Integration ökologischer und sozialer Werte in das Management liegt. Die zentrale Forschungsfrage ist, ob und wie Unternehmen ökonomische Profitsteigerung mit nachhaltigem Handeln in Einklang bringen können, welche Verantwortung sie tragen und welche Faktoren für den Erfolg in diesem Bereich maßgeblich sind.

  • Grundlagen der Nachhaltigkeit und Begriffsdefinitionen (CSR/Corporate Sustainability)
  • Die soziale Dimension unternehmerischer Verantwortung (Menschenrechte, Engagement)
  • Die ökologische Dimension (Ressourcenknappheit und Kreislaufwirtschaft)
  • Die Rolle der Freiwilligkeit und der ökonomischen Dimension
  • Herausforderungen und Strategien für ein nachhaltiges Management

Auszug aus dem Buch

4.2. Das Wirtschaften in Kreisläufen

Diese Handlungsregeln und weitere Prinzipien ökologischen Wirtschaftens wurden in Wirtschaftskreisläufen ausgearbeitet. Wirtschaftssysteme wurden lange Zeit als Durchflusssysteme verstanden, die Ressourcen aus der Umwelt entnehmen und Kondukte abgeben. Wirtschaftskreisläufe sind Modelle, welche ökologische, regenerative Kreisläufe zum Vorbild nehmen und daraus Schlussfolgerungen für die Industrie ziehen. Ökologische Systeme rezyklieren Ressourcen, d.h. dass alles was entnommen wird, qualitativ gleichwertig wieder hinzugefügt wird.

Zur Anwendung in der Wirtschaft ist es nötig einen bisher wenig etablierten dritten Akteur miteinzubeziehen. Neben Produzent/Versorger und Konsument muss es ebenfalls Entsorger/Reduzenten geben, die anfallende Abfallstoffe umwandeln. Entsorger können aus dem öffentlichen oder dem privatwirtschaftlichen Sektor stammen.

Ein entsprechendes Modell ist das 2-Ebenen-Kreislaufmodell nach Souren (2003), welches in Abbildung 2 dargestellt wird. In dem Modell werden die Transaktionen, d.h. das Austauschen von materiellen und immateriellen Leistungen zwischen Akteuren, und die Transformationen, d.h. die Veränderung von Objekten, beispielsweise von Ressource zu Kondukt, analysiert.

Zunächst sei die Transformation ausgehend von der Produktion zu betrachten. Rohstoffe werden in der Produktion unter Zuhilfenahme von anderen Vorprodukten und Hilfsstoffen in ein Produkt umgewandelt, welches verteilt (Distribution) und verbraucht (Konsumtion) wird. Dabei wird der Ausgangswert des Produktes geschmälert und ein Abfall entsteht. Diese drei Phasen werden als Hinweg oder supply-chain beschrieben und entsprechen dem klassischen Durchflusssystem. Die anfallenden Abfälle werden daraufhin eingesammelt (Kollektion) und in nützliche Stoffe oder unschädlichere Abfälle umgewandelt (Reduktion), wodurch in jedem Fall eine Wertsteigerung der Kondukte entstehen muss, welche den in der Konsumtion entstehenden Werteverlust zumindest schmälert. Verwertbare Stoffe werden wieder in die Produktion und nicht-verwertbare Abfälle aus dem Kreislauf heraus geleitet (Induktion). Die Induktion beinhaltet die Entnahme neuer Ressourcen für die Produktion.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den wachsenden gesellschaftlichen Druck auf Unternehmen, nachhaltiger zu wirtschaften und dabei soziale sowie ökologische Aspekte über kurzfristige Profitmaximierung zu stellen.

2. Begriffe und Definitionen: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Nachhaltigkeit und definiert zentrale Konzepte wie das Drei-Säulen-Modell sowie Corporate Social Responsibility (CSR).

3. Die soziale Dimension: Hier wird die Verantwortung von Unternehmen bezüglich Menschenrechten, bürgerschaftlichem Engagement und der fairen Gestaltung von Umstrukturierungsprozessen untersucht.

4. Die ökologische Dimension: Dieses Kapitel analysiert den Zusammenhang zwischen ökonomischer und ökologischer Knappheit sowie die Notwendigkeit, Produktionsprozesse in Form von Wirtschaftskreisläufen zu organisieren.

5. Freiwilligkeit und die ökonomische Dimension: Das Kapitel diskutiert, warum Unternehmen aus ökonomischen Beweggründen nachhaltig handeln sollten und wie freiwillige Maßnahmen die Wettbewerbsfähigkeit stärken können.

6. Resümee & Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit einer gesamtgesellschaftlichen Zusammenarbeit für nachhaltige Wirtschaftsweisen zusammen und reflektiert über die Grenzen der vorliegenden Arbeit.

Schlüsselwörter

Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, CSR, Soziale Dimension, Ökologische Dimension, Wirtschaftskreisläufe, Ressourcenknappheit, Unternehmensführung, Nachhaltiges Management, Stakeholder, Wettbewerbsfähigkeit, Menschenrechte, Gemeinwesen, Umweltmanagement, Wertesystem.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle von Nachhaltigkeit im modernen Unternehmensmanagement und untersucht, wie soziale und ökologische Werte erfolgreich integriert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Nachhaltigkeitsmanagement, die soziale Verantwortung von Unternehmen (CSR), ökologische Ressourcennutzung und die ökonomische Wettbewerbsfähigkeit durch ethisches Handeln.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen soziale und ökologische Verantwortung übernehmen können, ohne dabei ihre ökonomische Profitabilität vollständig aufzugeben oder zu vernachlässigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung und Literaturanalyse bestehender Konzepte, Modelle und Fallbeispiele aus der Wirtschaftspsychologie und Betriebswirtschaftslehre.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die soziale Dimension (Menschenrechte, Engagement), die ökologische Dimension (Knappheit, Kreislaufwirtschaft) und eine kritische Diskussion zur Freiwilligkeit von CSR-Maßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind CSR, Nachhaltigkeit, Unternehmensführung, Stakeholder-Dialog, Kreislaufwirtschaft und die Balance zwischen ökonomischen und sozialen Werten.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Muss-, Soll- und Kann-Normen wichtig?

Diese Differenzierung nach Leisinger verdeutlicht den Grad der unternehmerischen Verpflichtung: von gesetzlich bindenden Mindeststandards bis hin zu freiwilligem bürgerschaftlichem Engagement.

Welche Rolle spielt das 2-Ebenen-Kreislaufmodell?

Es dient als analytischer Rahmen, um zu veranschaulichen, wie Unternehmen durch Reduktion von Abfällen und gezielte Induktion von Ressourcen Kreisläufe schließen und damit nachhaltiger produzieren können.

Wie beeinflusst das Thema "Umstrukturierung" die soziale Verantwortung?

Das Dokument zeigt auf, dass Massenentlassungen oft die Produktivität senken und dass Unternehmen stattdessen durch Umschulungen und fairen Dialog die Beschäftigungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter sichern sollten.

Kann Nachhaltigkeit die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen?

Ja, laut der Arbeit führen CSR-Maßnahmen zu einer verbesserten Reputation, höherer Mitarbeitermotivation und einem attraktiveren Umfeld für Talente, was langfristig ökonomische Vorteile bietet.

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Résumé des informations

Titre
Nachhaltigkeit. Ökologische und soziale Werte im Management
Université
University of Applied Sciences Bielefeld
Note
1.0
Auteur
Moritz Appels (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
23
N° de catalogue
V272386
ISBN (ebook)
9783656639299
ISBN (Livre)
9783656639275
Langue
allemand
mots-clé
nachhaltigkeit ökologische werte management
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Moritz Appels (Auteur), 2013, Nachhaltigkeit. Ökologische und soziale Werte im Management, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272386
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Extrait de  23  pages
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