Die Hausarbeit thematisiert die Situation der Juden im Mittelalter und stellt eine Verbindung zwischen ihrer gesellschaftlichen Situation und der großen Pestepidemie im 14. Jahrhundert her. Neben einer allgemeinen Betrachtung wird exemplarisch auf die Verfolgung der Juden in Straßburg eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Hauptteil
2. 1 Die Pestepidemie in Europa
2. 2 Überblick über die Stellung der Juden in der mittelalterlichen 6 Gesellschaft
2. 3 Die Verfolgung der Juden in Straßburg
3 Schlussbetrachtung
Quellen und Literaturangaben
1 Quellen
2 Literatur
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Verschwörungstheorie der Brunnenvergiftung?
Im Mittelalter wurden Juden während der Pestepidemien fälschlicherweise beschuldigt, Brunnen vergiftet zu haben, um die christliche Bevölkerung auszurotten. Dies diente als Vorwand für gewaltsame Verfolgungen.
Wie hängen die Pest und die Judenverfolgung zusammen?
Die Hilflosigkeit gegenüber der schwarzen Pest im 14. Jahrhundert führte zur Suche nach Sündenböcken. Die bereits marginalisierte Gruppe der Juden wurde Ziel dieser Massenhysterie.
Was geschah exemplarisch in Straßburg?
Die Arbeit analysiert die spezifischen Ereignisse der Judenverfolgung in Straßburg, wo die jüdische Gemeinde trotz anfänglichen Schutzes durch den Rat schließlich Opfer von Pogromen wurde.
Welche Stellung hatten Juden in der mittelalterlichen Gesellschaft?
Juden lebten oft in rechtlicher Unsicherheit und waren von vielen Berufen ausgeschlossen, was ihre gesellschaftliche Isolation und Anfälligkeit für Verschwörungstheorien verstärkte.
Welche Quellen belegen diese historischen Ereignisse?
Die Arbeit stützt sich auf mittelalterliche Chroniken und moderne historische Literatur, um die Mechanismen der Sündenbock-Suche wissenschaftlich aufzuarbeiten.
- Citation du texte
- Verena Caroline Wernet (Auteur), 2009, Die Verschwörungstheorie von der Brunnenvergiftung der Juden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272636