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Schopenhauers "Von der Nichtigkeit und dem Leiden des Lebens"

Ist es möglich im Leben wahrhaftiges Glück zu empfinden?

Titre: Schopenhauers "Von der Nichtigkeit und dem Leiden des Lebens"

Dossier / Travail , 2014 , 11 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Marius Faust (Auteur)

Philosophie - Philosophie du XIXe siècle
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In dieser Hausarbeit wird das Kapitel 46 des zweiten Bandes „Die Welt als Wille und Vorstellung“ von Arthur Schopenhauer behandelt. In Kapitel 46 „Von der Nichtigkeit und dem Leiden des Lebens“ geht Arthur Schopenhauer auf die Illusionen des Lebens ein, die den Menschen in die Irre führen und ihn bis zu seinem Tod leiden lassen. Ziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, ob es für den Menschen möglich ist wahrhaftiges Glück zu empfinden. Zunächst werden die beiden Hauptbegriffe, von Schopenhauers Ausarbeitung, Nichtigkeit und Leiden im Allgemeinen definiert und anschließend noch einmal aus der Sichtweise Schopenhauers wiedergegeben. Dies soll den allgemeinen Durchschnittsgedanken der Menschen und die Denkweise A. Schopenhauers kontrastreich gegenüberstellen. Nachfolgend wird in Form einer Diskussion die Fragestellung „Ist es im Leben möglich wahrhaftiges Glücksempfinden zu spüren?“ bearbeitet. Durch eine Diskussion wird sich ein möglichst objektives Ergebnis erhofft, welches beide Seiten möglichst gut mit einbezieht, sowie Stärken und Schwächen der jeweiligen Argumentation hervorhebt und gegebenenfalls entkräftet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Inhaltsangabe zu Kapitel 46

3. Definition

3.1 Definition Nichtigkeit

3.2 Definition Nichtigkeit nach A. Schopenhauer

4. Definition

4.1 Definition von Leid

4.2 Definition von Leid nach A. Schopenhauer

5. Ist es im Leben möglich wahrhaftiges Glücksempfinden zu leben?

6. Nachwort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht auf Basis von Arthur Schopenhauers Kapitel 46 "Von der Nichtigkeit und dem Leiden des Lebens", ob wahrhaftiges Glück für den Menschen erreichbar ist. Dabei wird der philosophische Pessimismus Schopenhauers durch eine kritische Diskussion beleuchtet und mit psychologischen Ansätzen, etwa denen von Sigmund Freud, kontrastiert, um Wege zur persönlichen Zufriedenheit zu hinterfragen.

  • Philosophische Analyse der Nichtigkeit und des Leidens bei Schopenhauer
  • Psychologische Perspektiven auf Leid und menschliche Triebstrukturen
  • Die Illusion des Glücks und die Problematik des stetigen Verlangens
  • Diskussion über Möglichkeiten der individuellen Lebensgestaltung und Genügsamkeit

Auszug aus dem Buch

3.2 Definition Nichtigkeit nach A. Schopenhauer

Schopenhauer definiert den Begriff der Nichtigkeit, zusammen mit denjenigen der Leerheit und Eitelkeit, als Übersetzung des lateinischen Wortes „vanitas“ (Vergänglichkeit alles Irdischen). Er spricht dem ganzen Dasein und Leben schlechthin Nichtigkeit zu, denn nach ihm ist „alles Leben Leiden“. Das Leben schwingt wie ein Pendel zwischen Schmerz und Langeweile hin und her. Zur Nichtigkeit des Lebens gehören bei Schopenhauer zusätzlich zwei hervorzuhebende Momente:

Erstens ein Moment des Getäuschtseins, des Träumens, der Illusion des Menschen in seinem Streben nach Glück, in den Objekten seines Willens zum Leben.

Zweitens die Nichtigkeit der Zeit, die Vergänglichkeit des Augenblicks, sowie der Dinge, die in unseren Händen zu nichts werden. Auch die Zeit, Vergangenheit und Zukunft, scheint durch den trügerischen Schleier der Maya bedeckt, die uns eine Welt sehen lässt, die weder ist noch nicht ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Dieses Kapitel stellt die Zielsetzung der Arbeit vor, das Kapitel 46 aus Schopenhauers Hauptwerk zu analysieren und die Frage nach der Möglichkeit wahrhaftigen Glücksempfindens zu diskutieren.

2. Inhaltsangabe zu Kapitel 46: Hier wird der inhaltliche Kern von Schopenhauers Ausführungen über das leidende Individuum und die illusionäre Natur des menschlichen Strebens zusammengefasst.

3. Definition: Dieses Kapitel widmet sich der begrifflichen Klärung von "Nichtigkeit", sowohl in einem allgemeinen Kontext als auch spezifisch durch die philosophische Brille von Arthur Schopenhauer.

4. Definition: Hier werden die Begriffe "Leid" und "Unglück" definiert, wobei insbesondere die Perspektiven von Sigmund Freud sowie die Schopenhauersche Sichtweise auf das endlose Verlangen als Leidensquelle gegenübergestellt werden.

5. Ist es im Leben möglich wahrhaftiges Glücksempfinden zu leben?: In diesem Kernkapitel wird die zentrale Forschungsfrage durch eine kritische Auseinandersetzung mit Schopenhauers Thesen und der menschlichen Wahrnehmung von Zeit und Genuss erörtert.

6. Nachwort: Das Kapitel reflektiert die Erkenntnisse der Arbeit und überträgt Schopenhauers Denkanstöße auf die heutige Zeit, wobei die Notwendigkeit von Bescheidenheit und Selbstreflexion betont wird.

Schlüsselwörter

Arthur Schopenhauer, Nichtigkeit, Leid, Glücksempfinden, Wille zum Leben, Sigmund Freud, Illusion, Vergänglichkeit, Wunsch, Trieb, Bescheidenheit, Zufriedenheit, Egoismus, Philosophie, Lebenssinn.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das menschliche Streben nach Glück vor dem Hintergrund des philosophischen Pessimismus von Arthur Schopenhauer.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind das Wesen des Leidens, die Nichtigkeit des Daseins, die Rolle menschlicher Wünsche und die Möglichkeit, im Hier und Jetzt Zufriedenheit zu finden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, durch eine kritische Diskussion zu hinterfragen, ob wahrhaftiges Glück für den Menschen möglich ist oder ob das Leben zwangsläufig aus einem Kreislauf von Leiden und unerfülltem Verlangen besteht.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse von Primär- und Sekundärquellen, kombiniert mit einer philosophischen Diskussion und dem Vergleich mit psychologischen Erklärungsmodellen.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von zentralen Begriffen wie Nichtigkeit und Leid sowie der anschließenden Diskussion, warum der Mensch Schwierigkeiten hat, sich auf das gegenwärtige Glück zu fokussieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Schopenhauer, Nichtigkeit, Leid, das Streben nach Glück, Bescheidenheit und die Unzulänglichkeit materieller Befriedigung.

Inwiefern spielt der Vergleich mit Sigmund Freud eine Rolle?

Die Arbeit nutzt Freuds psychologische Perspektiven auf die Ursachen menschlichen Unglücks (Außenwelt, Körper, Mitmenschen), um Schopenhauers philosophische Aussagen zu ergänzen und zu kontextualisieren.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf die "Schuld" an der Glücklosigkeit?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass nicht die Welt als solche die Ursache für das Unglück ist, sondern dass der Mensch selbst durch mangelnde Genügsamkeit und das fehlende Zulassen von Glück die größte Hürde darstellt.

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Résumé des informations

Titre
Schopenhauers "Von der Nichtigkeit und dem Leiden des Lebens"
Sous-titre
Ist es möglich im Leben wahrhaftiges Glück zu empfinden?
Université
University of Hannover
Note
1,3
Auteur
Marius Faust (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
11
N° de catalogue
V272649
ISBN (ebook)
9783656642411
ISBN (Livre)
9783656642404
Langue
allemand
mots-clé
Philosophie Schopenhauer Leiden Nichtigkeit Arthur Arthur Schopenhauer Leben Weltbild Bescheidenheit Zufriedenheit Denker des 19. Jahrhunderts 19 Jahrhundert Dichter und Denker
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Citation du texte
Marius Faust (Auteur), 2014, Schopenhauers "Von der Nichtigkeit und dem Leiden des Lebens", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272649
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Extrait de  11  pages
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