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Emotionen und Essverhalten

Mood-Food am Beispiel Schokolade

Title: Emotionen und Essverhalten

Bachelor Thesis , 2013 , 98 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Annelina Waller (Author)

Psychology - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Die folgende wissenschaftliche Arbeit behandelt verschiedene Varianten emotionsbedingten Essverhaltens. Ziel dabei ist aufzuzeigen, wie sich Emotionen und Essen wechselseitig bedingen.
Im Fokus stehen neue Forschungsergebnisse und Ansätze emotionsbedingten Essverhaltens sowie essbedingte Emotionen die den traditionellen Emotionstheorien gegenüberstehen. Diesen Auffassungen folgend wird weiterführend die neue Theorie der Glücksnahrung betrachtet um emotionsbeeinflussende Lebensmittel wie Schokolade zu spezifizieren.
Um festzustellen wie Emotionen mit dem Verzehr des glücksspendenden Lebensmittels Schokolade zusammenhängen, wurde eine qualitative empirische Studie durchgeführt. Die Untersuchungsergebnisse werden anhand der zuvor aufgeführten Ansätze und Theorien interpretiert. Aus den Ergebnissen resultiert, dass nicht die Inhaltsstoffe der Schokolade, sondern andere Merkmale für eine Stimmungsverbesserung nach dem Nahrungsverzehr verantwortlich sind. Hauptmerkmal bildet hierbei, das gestillte Bedürfnis des Verlangens nach einem bestimmten Nahrungsmittel, das zu positiven Emotionen führt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsbestimmung und Abgrenzung

2.1 Emotionen sind Stimmungen, sind Gefühle, sind Affekte

2.2 Emotionen, Stimmungen, Gefühle und Affekte beim Essverhalten

3 Stand der Forschung

3.1 Emotionsbedingtes Essverhalten

3.2 Ergebnisse bisheriger Forschung des emotionsbedingten Essverhaltens

3.3 Varianten emotionsbedingter Veränderungen des Essverhaltens

4 Essen und Emotionen

4.1 Mood-Food

4.2 Schokolade

5 Emotionstheorien

5.1 Sozialkonstruktivistischer Ansatz

5.2 Kognitionstheoretischer Ansatz nach Arnold

5.3 Kognitionstheoretischer Ansatz nach Lazarus

5.4 Kritische Anmerkung

6 Qualitative Erhebung von Emotionen und Schokolade

6.1 Stichprobe und methodische Vorgehensweise

6.1.1 Qualitative Sozialforschung

6.1.2 Ziel der Studie

6.1.3 Stichprobe

6.1.4 Erhebungsinstrumente

6.1.5 Versuchsablauf

6.2 Auswertung und Ergebnisse

6.2.1 Auswertung der Untersuchung

6.2.2 Ergebnisse der Untersuchung

6.2.3 Interpretation der Ergebnisse

6.2.4 Qualitätsprüfung der Ergebnisse

7 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Wechselspiel zwischen menschlichen Emotionen und dem Essverhalten, wobei der Fokus insbesondere auf der Bedeutung von Schokolade als "Mood-Food" und deren Einfluss auf die psychische Befindlichkeit liegt.

  • Grundlagen emotionsbedingten Essverhaltens
  • Analyse traditioneller und kognitiver Emotionstheorien
  • Qualitative Untersuchung des Schokoladenverzehrs mittels Tagebuchmethode
  • Vergleich von Genuss, Belohnung und Bewältigungsstrategien beim Essen
  • Rolle von Schokolade als emotionaler Regulator

Auszug aus dem Buch

(1) Emotionale Steuerung der Nahrungswahl:

Die Steuerung der Nahrungswahl wird durch nahrungsbezogene emotionale Reize bedingt. Positiven Reize fördern die Nahrungsappetenz, negative steigern die Nahrungsvermeidung. Der Fakt, dass etwas Süßes bereits bei Neugeborenen positive, mimische Reaktionen auslöst, während Bitteres tendenziell zu gegenteiligen Reflexen führt, deutet auf biologisch verwurzelten Reaktionstendenzen hin. Emotionen wie Ekel hingegen entstehen eher in Folge eines Lernprozesses, welche erst ab dem zweiten Lebensjahr zu beobachten sind. Auch scheinen die Ekelreaktionen bei Frauen deutlich ausgeprägter als bei Männern zu sein. Durch Gewohnheiten und kulturell tabuisierte Nahrung manifestieren sich Muster der Ablehnung gegenüber bestimmten, teils hochwertigen Lebensmitteln und lösen negative, affektive Reaktionen aus (vgl. Macht 2005, S.16).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik ein, beleuchtet die untrennbare Verbindung von Essen und Emotionen und definiert die Forschungsfragen der Arbeit.

2 Begriffsbestimmung und Abgrenzung: Dieses Kapitel klärt die psychologischen Definitionen und Abgrenzungen von Emotionen, Stimmungen, Gefühlen und Affekten im Kontext des Essverhaltens.

3 Stand der Forschung: Hier werden wissenschaftliche Erkenntnisse über emotionsbedingtes Essverhalten sowie die verschiedenen Varianten und Mechanismen, wie Emotionen das Essverhalten (und umgekehrt) beeinflussen, dargestellt.

4 Essen und Emotionen: Dieses Kapitel widmet sich der Bedeutung von Lebensmitteln als Regulationsinstrumente für Emotionen, erläutert das Konzept des "Mood-Foods" und analysiert Schokolade als Genuss- und Trostmittel.

5 Emotionstheorien: Der theoretische Rahmen wird durch die Vorstellung sozialkonstruktivistischer und kognitionstheoretischer Ansätze (nach Arnold und Lazarus) sowie einer kritischen Würdigung erweitert.

6 Qualitative Erhebung von Emotionen und Schokolade: Dieses Hauptkapitel präsentiert die methodische Vorgehensweise, die Durchführung und die Auswertung der qualitativen Tagebuchstudie zum Schokoladenverzehr.

7 Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, diskutiert diese im Kontext der theoretischen Modelle und gibt einen Ausblick auf weitere Forschungsbedarfe.

Schlüsselwörter

Emotionspsychologie, Essverhalten, Mood-Food, Schokolade, Qualitative Sozialforschung, Grounded Theory, Emotionsregulation, Kognitionstheorien, Lazarus, Arnold, Genuss, Belohnung, Stress, Trostessen, Wohlbefinden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der psychologischen Verknüpfung von Emotionen und menschlichem Essverhalten, mit einem besonderen Fokus auf die Rolle von Schokolade.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die Emotionspsychologie, Erklärungsmodelle für emotionales Essen, das Konzept der "Glücksnahrung" (Mood-Food) und die Analyse von Schokolade als emotional beeinflussendes Lebensmittel.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Emotionen das Ernährungsverhalten beeinflussen, wie Essen Emotionen verändert und welche Rolle Schokolade dabei spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Studie verwendet?

Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf der "Grounded Theory" basiert und als primäres Erhebungsinstrument die Tagebuchmethode einsetzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Emotionsforschung, eine detaillierte Auseinandersetzung mit "Mood-Food" sowie eine empirische qualitative Erhebung mittels Schokoladentagebüchern.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind emotionsbedingtes Essverhalten, Selbstregulation, Genuss, Belohnungssystem, Kognitionstheorien und Schokoladenverzehr.

Wie unterscheidet sich die Wirkung von Schokolade bei verschiedenen Esstypen?

Die Studie zeigt, dass für Hedonisten der Genuss im Vordergrund steht, während für andere Gruppen Schokolade eher zur kurzfristigen Stimmungsregulation oder Stressbewältigung dient.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der "Glücklichmacher"-Theorie?

Die Autorin kommt zu dem Ergebnis, dass der stimmungsaufhellende Effekt von Schokolade weniger auf pharmakologischen Wirkstoffen basiert, sondern vielmehr auf der Befriedigung eines bewussten Verlangens und erlernten Belohnungsmustern.

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Details

Title
Emotionen und Essverhalten
Subtitle
Mood-Food am Beispiel Schokolade
College
University of Bamberg  (Institut für Humanwissenschaften)
Course
Ernährungs-Emotionspsychologie
Grade
1,0
Author
Annelina Waller (Author)
Publication Year
2013
Pages
98
Catalog Number
V272664
ISBN (eBook)
9783656645993
ISBN (Book)
9783656645986
Language
German
Tags
Ernährung Emotionen Mood-Food Schokolade Glücksnahrung Essverhalten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Annelina Waller (Author), 2013, Emotionen und Essverhalten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272664
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