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Revolution und Gewalt

Titel: Revolution und Gewalt

Hausarbeit , 2014 , 16 Seiten

Autor:in: Peter Manzei (Autor:in)

Politik - Allgemeines und Theorien zur Internationalen Politik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Eugène Delacroix, Wegbereiter des Impressionismus, malte im Jahre 1830 ein Gemälde namens La Liberté guidant le peuple. Dieses Bildnis zeigt die Pariser Juli-Revolution, welche kurz jedoch gewalttätig war. Delacroix stellt in dieser Arbeit einen Akt des Menschengeschlechtes dar. Gefallene und Kämpfende umringt von Blut, Gestank sowie Feuersbrunst und inmitten dieser Tragik, die Personifizierung der Freiheit. Sie weist dem Volke den Weg. In der einen Hand die tricolore, in der anderen die Muskete, bereit Leid und Tot herbeizuführen. In wieweit entspricht dies hingegen der Realität? In wie weit kämpften jene, die mit dem Gewehr und dem Säbel, nicht der tricolore, auf die Straßen gingen, für die Freiheit? Sie strebten eine Veränderung an, jedoch mit Hilfe der Gewalt.

Anhand dessen werden zwei wichtige Faktoren der Revolution offenkundig, die Freiheit und die Gewalt. Beides mögliche Bestandteile, doch wirken sie auch zusammen? Tritt das Streben nach Freiheit zugleich mit gewaltsamen Auseinandersetzungen auf, oder wird die Revolution erst gewaltsam, wenn andere Faktoren den Ausschlag zur Revolution geben?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Hauptteil
    • Privater Raum und öffentliche Freiheit
    • Die soziale Frage
    • Die Gewalt

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Konzept der Revolution und ihrer Beziehung zu Gewalt, insbesondere im Kontext der historischen Entwicklung des 19. Jahrhunderts. Sie untersucht die Auswirkungen eines veränderten Menschenbildes auf die Revolution und deren Endziel.

  • Die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft von der griechischen Antike bis zur Moderne
  • Hannah Arendts Vita Activa und die Unterscheidung von privatem Bereich und öffentlicher Freiheit
  • Die Rolle der Gewalt in Revolutionen
  • Die Verbindung zwischen Freiheit und Gewalt im Kontext von Revolutionen
  • Die Frage, ob eine von Gewalt geprägte Revolution noch im Rahmen des Politischen bewegt

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung

Die Einleitung stellt das Problem der veränderten Bedeutung des Revolutionbegriffes im 19. Jahrhundert dar und setzt den Fokus auf die Rolle des Menschenbildes im Kontext von Revolutionen. Die Arbeit fokussiert sich auf Hannah Arendts Vita Activa und ihre Unterscheidung zwischen privatem Bereich und öffentlicher Freiheit.

Hauptteil

Privater Raum und öffentliche Freiheit

Dieser Abschnitt beleuchtet das Konzept der Revolution im Kontext der griechischen Antike und Arendts Unterscheidung zwischen privatem Raum und öffentlicher Freiheit. Er beleuchtet die drei menschlichen Grundtätigkeiten - Arbeiten, Herstellen und Handeln - und ihre Bedeutung für die Revolution.

Häufig gestellte Fragen

Wie hängen Freiheit und Gewalt in einer Revolution zusammen?

Die Arbeit untersucht, ob das Streben nach Freiheit zwangsläufig mit Gewalt einhergeht oder ob Gewalt die Revolution erst dann prägt, wenn soziale Fragen in den Vordergrund rücken.

Was symbolisiert Delacroix' Gemälde „La Liberté guidant le peuple“?

Es personifiziert die Freiheit als Anführerin des Volkes inmitten der gewaltsamen Pariser Juli-Revolution von 1830.

Was versteht Hannah Arendt unter „öffentlicher Freiheit“?

Öffentliche Freiheit ist die Möglichkeit des politischen Handelns im öffentlichen Raum, im Gegensatz zum privaten Bereich der Notwendigkeit.

Welche Rolle spielt die „soziale Frage“ für die Gewalt in Revolutionen?

Oft führt die Notwendigkeit, materielle Armut zu lösen (die soziale Frage), dazu, dass die politische Freiheit in den Hintergrund tritt und Gewalt als Mittel zur Veränderung dominiert.

Unterscheidet Arendt zwischen Arbeiten und Handeln?

Ja, in ihrer „Vita Activa“ trennt sie das lebensnotwendige Arbeiten vom freien politischen Handeln, das für eine echte Revolution zentral ist.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Revolution und Gewalt
Hochschule
Universität Leipzig
Autor
Peter Manzei (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
16
Katalognummer
V272857
ISBN (eBook)
9783656651031
ISBN (Buch)
9783656651000
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hannah Arendt Niccolo Machiavelli Karl Marx Thomas Hobbes Revolution Macht Gewalt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Peter Manzei (Autor:in), 2014, Revolution und Gewalt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272857
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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