Diese Arbeit befasst sich mit den Grundzügen von parasozialen Interaktionen (PSI) und parasozialen Beziehungen (PSB), die seit ihrer Einführung vor 60 Jahren einen hohen Stellenwert innerhalb der Rezeptionsforschung genießen. Darüber hinaus werden die Gründe und Einflüsse parasozialer Effekte und Prozesse anhand der US-amerikanischen Serie DEXTER genauer betrachtet und der Frage nachgegangen, ob es möglich ist, eine parasoziale Beziehung zu einem Serienkiller aufzubauen.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 Parasoziale Interaktion und parasoziale Beziehung
- 3 DEXTER
- 4 PSI-Prozesse bei DEXTER
- 4.1 Perzeptiv-kognitive PSI-Prozesse
- 4.2 Affektive PSI-Prozesse
- 4.3 Konative PSI-Prozesse
- 5 Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Konzept parasozialer Interaktion (PSI) und parasozialer Beziehung (PSB). Die Arbeit analysiert die US-amerikanische Serie DEXTER und untersucht, ob eine parasoziale Beziehung zu einem Serienkiller möglich ist. Sie beleuchtet die Ursachen und Einflüsse parasozialer Effekte und Prozesse im Kontext der Serie.
- Die Definition und Entwicklung des Konzepts der PSI und PSB
- Die Relevanz von PSI und PSB in der Medienrezeption
- Die Analyse der PSI-Prozesse in der Serie DEXTER
- Die Frage, ob eine parasoziale Beziehung zu einer fiktiven Figur möglich ist
- Die psychologischen und sozialen Aspekte der parasozialen Interaktion
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel führt in das Thema der parasozialen Interaktion und Beziehung ein und erläutert die Definition und Entwicklung des Konzepts. Das zweite Kapitel befasst sich mit der US-amerikanischen Serie DEXTER und untersucht die Möglichkeit, eine parasoziale Beziehung zu einem Serienkiller aufzubauen. Die Kapitel drei, vier und fünf untersuchen die PSI-Prozesse im Kontext der Serie DEXTER, wobei Kapitel vier sich mit den perzeptiv-kognitiven, affektiven und konativen Aspekten der PSI-Prozesse befasst. Der Fokus liegt dabei auf der Frage, wie die Zuschauer die Medienfigur DEXTER wahrnehmen und mit ihr interagieren.
Schlüsselwörter
Parasoziale Interaktion, Parasoziale Beziehung, Medienrezeption, Serienkiller, DEXTER, PSI-Prozesse, Perzeptiv-kognitive Prozesse, Affektive Prozesse, Konative Prozesse, Medienkulturwissenschaft.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine parasoziale Interaktion (PSI)?
PSI beschreibt den Prozess, bei dem Mediennutzer während der Rezeption das Gefühl haben, in einer direkten sozialen Interaktion mit einer Medienfigur zu stehen.
Kann man eine parasoziale Beziehung zu einem Serienkiller wie Dexter aufbauen?
Die Arbeit untersucht genau diese Frage und zeigt auf, wie Zuschauer durch PSI-Prozesse Bindungen zu moralisch ambivalenten oder fiktiven kriminellen Charakteren entwickeln können.
Was sind affektive PSI-Prozesse?
Dies sind emotionale Reaktionen der Zuschauer, wie Empathie oder Sympathie, die gegenüber einer Medienfigur wie Dexter Morgan empfunden werden.
Was unterscheidet PSI von einer parasozialen Beziehung (PSB)?
PSI findet während der Mediennutzung statt, während eine PSB eine längerfristige Bindung beschreibt, die auch über die eigentliche Rezeptionszeit hinaus besteht.
Welche Rolle spielen kognitive Prozesse bei Dexter?
Kognitive Prozesse umfassen die Wahrnehmung und Bewertung der Handlungen der Figur, was entscheidend dafür ist, wie der Zuschauer die moralischen Konflikte der Serie verarbeitet.
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- Christian Kresse (Autor), 2010, Dexter. Eine parasoziale Beziehung zu einem Serienkiller?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272943