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Dexter. Eine parasoziale Beziehung zu einem Serienkiller?

Title: Dexter. Eine parasoziale Beziehung zu einem Serienkiller?

Term Paper , 2010 , 13 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Christian Kresse (Author)

Communications - Movies and Television
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Diese Arbeit befasst sich mit den Grundzügen von parasozialen Interaktionen (PSI) und parasozialen Beziehungen (PSB), die seit ihrer Einführung vor 60 Jahren einen hohen Stellenwert innerhalb der Rezeptionsforschung genießen. Darüber hinaus werden die Gründe und Einflüsse parasozialer Effekte und Prozesse anhand der US-amerikanischen Serie DEXTER genauer betrachtet und der Frage nachgegangen, ob es möglich ist, eine parasoziale Beziehung zu einem Serienkiller aufzubauen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Parasoziale Interaktion und parasoziale Beziehung

3 DEXTER

4 PSI-Prozesse bei DEXTER

4.1 Perzeptiv-kognitive PSI-Prozesse

4.2 Affektive PSI-Prozesse

4.3 Konative PSI-Prozesse

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen parasozialer Interaktionen (PSI) und parasozialer Beziehungen (PSB) und analysiert, inwieweit diese Prozesse auf die Figur Dexter Morgan aus der US-Serie DEXTER anwendbar sind, um zu klären, ob eine parasoziale Beziehung zu einem Serienkiller möglich ist.

  • Grundlagen parasozialer Interaktionen und Beziehungen
  • Die psychologische Wirkung der Figur Dexter Morgan auf den Rezipienten
  • Analyse perzeptiv-kognitiver, affektiver und konativer PSI-Prozesse
  • Einfluss von Cliffhangern und Voice-Over auf die Zuschauerbindung
  • Die Rolle der Fiktionalität und Attraktivität von Medienfiguren

Auszug aus dem Buch

4.1 Perzeptiv-Kognitive PSI Prozesse

Allgemein lässt sich sagen, dass perzeptiv-kognitive Prozesse davon abhängig sind, welchen Stellenwert der Zuschauer der Persona gibt und wie groß der Versuch ist, das Verhalten, die Ziele, Gedanken oder Wünsche der Persona zu verstehen. Folgt eine Bewertung dieses Handelns, so steigt die Wahrscheinlichkeit für eine intensivere PSI. Eine Beurteilung seitens des Zuschauers während der Rezeption von DEXTER ist kaum zu umgehen. Denn eine der zentralen Fragen, die sich der Zuschauer immer wieder stellen muss, ist: „Sind Dexters Handlungen gerechtfertigt? Sind sie richtig oder falsch? Kann ich sie akzeptieren oder tolerieren?“. Durch diese intensive Auseinandersetzung, auch nach der Rezeption, wird die PSI Intensität maßgeblich beeinflusst. Unterstützt wird das Ganze durch das Bewusstsein um die Medialität der Persona, welche dem Zuschauer Freiräume in seiner Bewertung gibt, da er, im Gegenteil zu einer personalen Interaktion, mit keinerlei Konsequenzen rechnen muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Rezeptionsforschung ein und formuliert die Forschungsfrage bezüglich einer parasozialen Beziehung zu einem Serienkiller.

2 Parasoziale Interaktion und parasoziale Beziehung: Hier werden die theoretischen Konzepte von Horton und Wohl erläutert und die grundlegenden Bedingungen für PSI und PSB dargelegt.

3 DEXTER: Dieses Kapitel gibt einen inhaltlichen Überblick über die Serie DEXTER und den Charakter des Protagonisten Dexter Morgan.

4 PSI-Prozesse bei DEXTER: Eine detaillierte Untersuchung der verschiedenen PSI-Formen, unterteilt in kognitive, affektive und konative Aspekte im Kontext der Serie.

5 Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass die Serie DEXTER starke Voraussetzungen für parasoziale Beziehungen schafft, und gibt einen Ausblick auf weiterführende Forschungsfragen.

Schlüsselwörter

Parasoziale Interaktion, PSI, Parasoziale Beziehung, PSB, Rezeptionsforschung, Dexter Morgan, Medienfigur, Persona, Perzeptiv-kognitive Prozesse, Affektive Prozesse, Konative Prozesse, Medialität, Serienkiller, Fernsehen, Medienpsychologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung parasozialer Interaktionen und Beziehungen im Kontext von TV-Serien, wobei die Serie DEXTER als spezifisches Fallbeispiel dient.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen parasozialer Interaktion, die Wahrnehmung von Medienfiguren sowie die emotionale und verhaltensbezogene Reaktion des Publikums auf den Seriencharakter Dexter.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Hauptziel ist zu ergründen, ob ein Zuschauer eine parasoziale Beziehung zu einer Figur aufbauen kann, die als Serienkiller agiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch die medienwissenschaftliche Rezeptionsforschung und wendet diese Erkenntnisse analytisch auf die Narration und die Charakterzeichnung der Serie DEXTER an.

Welche Prozesse werden im Hauptteil detailliert behandelt?

Im Hauptteil werden perzeptiv-kognitive, affektive und konative PSI-Prozesse differenziert betrachtet und auf ihre Anwendung bei der Zuschauerrezeption von DEXTER geprüft.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind parasoziale Interaktion (PSI), parasoziale Beziehung (PSB), Rezeptionsforschung, Persona, Medialität und die psychologische Dynamik zwischen Zuschauer und fiktionaler Figur.

Welche Rolle spielt das Voice-Over in der Serie für die parasoziale Interaktion?

Das Voice-Over vermittelt dem Zuschauer den Eindruck, er würde die Gedanken von Dexter direkt hören, was die Intensität der parasozialen Interaktion durch ein Gefühl der Unmittelbarkeit verstärkt.

Warum könnte ein Zuschauer eine Beziehung zu einem Serienmörder wie Dexter aufbauen?

Die Arbeit argumentiert, dass durch die Konstruktion als "soziale Entität", die Attraktivität der Figur und das Bedürfnis des Zuschauers nach einem "Ausstieg aus der Realität" Bedingungen geschaffen werden, die trotz der moralisch verwerflichen Handlungen von Dexter eine parasoziale Bindung ermöglichen.

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Details

Title
Dexter. Eine parasoziale Beziehung zu einem Serienkiller?
College
University of Cologne  (Institut für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft)
Course
Übung: Einzelmedien und mediale Verbundsysteme – Fernsehen
Grade
1,7
Author
Christian Kresse (Author)
Publication Year
2010
Pages
13
Catalog Number
V272943
ISBN (eBook)
9783656651116
ISBN (Book)
9783656651055
Language
German
Tags
dexter eine beziehung serienkiller
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Kresse (Author), 2010, Dexter. Eine parasoziale Beziehung zu einem Serienkiller?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272943
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