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Wunschkinder. Ein Schritt zur Unmenschlichkeit?

Die Kommerzialisierung der Pränataldiagnose

Title: Wunschkinder. Ein Schritt zur Unmenschlichkeit?

Pre-University Paper , 2013 , 11 Pages , Grade: 14 Punkte (1,0)

Autor:in: Joana Jung (Author)

Theology - Religion (For Pre-University Students)
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Summary Excerpt Details

Könnte ich mit der Bürde eines behinderten Kindes leben? Wäre ich fähig, gut mit ihm umzugehen und das Beste zu geben? Oder ist es überhaupt möglich im Reich Gottes zu entscheiden, ein Kind, das es vermutlich schwerer als alle anderen hat zu bekommen? Dies alles sind mögliche Fragen der Schwangerschaft, die es zu klären gilt. Inzwischen gibt es die Möglichkeit zu einer Vorgeburtlichen Untersuchung (Pränataldiagnostik), bei der eventuelle Erbkrankheiten und Missbildungen des ungeborenen Kindes festgestellt werden können.
So auch im Fall Tim, der seine eigene Abtreibung überlebt hat und dann von Pflegeeltern adoptiert wurde. Seine leibliche Mutter hatte nach der Diagnose für Down-Syndrom panisch reagiert und mit Selbstmord gedroht, sodass eine Geburt eingeleitet wurde. Sie war sich sicher, das Leben mit einem behinderten Kind nicht zu schaffen.
Ob ein solches Verhalten zu verurteilen ist, kann nicht entschieden werden, ohne sich in derselben Situation befunden zu haben. Allerdings sollte jeder ausreichend aufgeklärt sein und sich Gedanken zu Pränataldiagnostik und ihren möglichen Folgen machen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition der Pränataldiagnostik

3. Untersuchungsmethoden

3.1. Nicht-invasive Methoden

3.1.1. Ultraschalluntersuchung

3.1.2. Messung der Nackentransparenz per Ultraschall

3.1.3. Triple-Test:

3.2. Invasive Methoden

3.2.1. Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung):

3.2.2. Chorionzottenbiopsie:

4. Anmerkungen von Seiten der Ethik

4.1. Verantwortung

4.2. Risikoabschätzung

4.3. Bewertung des Lebens

4.4. Missbrauchspotentiale

4.5. Folgenabschätzung für die Gesellschaft

4.6. Problem der Begriffsbestimmung

5. Pränataldiagnostik im Reich Gottes

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die ethischen und moralischen Implikationen der modernen Pränataldiagnostik. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie eine Gesellschaft den Wert von menschlichem Leben definiert und ob die Möglichkeiten der medizinischen Vorgeburtstests zu einer moralischen Entmenschlichung führen können.

  • Grundlagen und Definition der pränatalen Diagnostik
  • Darstellung invasiver und nicht-invasiver Untersuchungsmethoden
  • Ethische Abwägung von Verantwortung und Lebensbewertung
  • Gesellschaftliche Folgen und Missbrauchspotentiale der Selektion
  • Religiöse Perspektive auf das ungeborene Leben

Auszug aus dem Buch

4.1. Verantwortung

Es sind viele Risiken und Fehlinterpretationen möglich. Angenommen, man bekäme die Nachricht, dass das Baby einen genetischen Defekt habe und man abtreiben würde. Kann ich es mit meinem Gewissen vereinbaren, ein lebensfähiges Wesen aus möglicherweise egoistischen Gründen zu töten, das eventuell gar keine Behinderung hat? Oder auf die andere Weise gesehen, wenn man nicht abtreiben würde. Kann ich es dann aushalten, einen Menschen in die Welt zu setzen, bei dem ich doch von Anfang an weiß, dass er kein leichtes Leben haben wird und nicht exakt dieselben Voraussetzungen für das Leben wie andere Menschen mitbringt. Ob man mit einer dieser Entscheidungen leben kann, muss man für sich persönlich entscheiden, bevor man eine der o.g. Untersuchungen in die Wege leitet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Pränataldiagnostik anhand konkreter Beispiele und Darstellung der moralischen Problematik.

2. Definition der Pränataldiagnostik: Begriffsbestimmung der vorgeburtlichen Untersuchung des ungeborenen Kindes.

3. Untersuchungsmethoden: Detaillierte Auflistung und Erläuterung der verschiedenen invasiven und nicht-invasiven Verfahren zur Diagnose von Erbkrankheiten oder Missbildungen.

4. Anmerkungen von Seiten der Ethik: Ethische Reflexion über die Konsequenzen, Risiken und die gesellschaftliche Verantwortung im Kontext der Humangenetik.

5. Pränataldiagnostik im Reich Gottes: Untersuchung der Vereinbarkeit von medizinischer Selektion und Abtreibung mit religiösen Grundgeboten.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Thematik und Aufruf zu einer verantwortungsbewussten Entscheidungsgrundlage.

Schlüsselwörter

Pränataldiagnostik, Abtreibung, Ethik, Behinderten, Humangenetik, Ultraschall, Amniozentese, Trisomie 21, Verantwortung, Selektion, Lebensbewertung, Religion, Schwangerschaft, Medizin, Eugenik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die ethischen Fragestellungen, die sich aus dem Einsatz pränataler Diagnostik bei Schwangerschaften ergeben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der medizinischen Technik der Diagnose, der ethischen Verantwortung der Eltern und der gesellschaftlichen sowie religiösen Einordnung dieser Möglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Bewusstsein für die komplexen Entscheidungen rund um Pränataldiagnostik und deren mögliche Folgen für das Kind und die Gesellschaft zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Ausarbeitung basiert auf einer Literaturrecherche und der ethischen Analyse medizinischer Fakten sowie biblischer Grundsätze.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Es werden sowohl die medizinischen Methoden, von Ultraschall bis zur Fruchtwasseruntersuchung, als auch ethische Kriterien wie Verantwortung und Missbrauchspotentiale detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Pränataldiagnostik, Ethik, Selektion, Lebensqualität, Verantwortung und Eugenik.

Wie bewertet der Autor das Risiko von Fehlinterpretationen bei den Tests?

Der Autor weist darauf hin, dass bei fast allen Untersuchungen ein statistisches Fehlerrisiko besteht, das schwerwiegende Entscheidungen auf einer unsicheren Basis erzwingen kann.

Welche Rolle spielt die Religion in der Argumentation?

Die Religion dient als moralischer Korrektiv, insbesondere durch das Gebot „Du sollst nicht töten“, das in Konflikt mit der Abtreibung nach einer Diagnose steht.

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Details

Title
Wunschkinder. Ein Schritt zur Unmenschlichkeit?
Subtitle
Die Kommerzialisierung der Pränataldiagnose
Grade
14 Punkte (1,0)
Author
Joana Jung (Author)
Publication Year
2013
Pages
11
Catalog Number
V273049
ISBN (eBook)
9783656655626
ISBN (Book)
9783656655596
Language
German
Tags
Abtreibung Religion PND Pränataldialdiagnostik Glaube Kinder Sterben Töten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Joana Jung (Author), 2013, Wunschkinder. Ein Schritt zur Unmenschlichkeit?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273049
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